Tägliche Meditationen

Tägliche Meditationen

Sonntag 4. April 2021 bis Samstag 10. April 2021

Osteroktav

Johanna von Siemens, Gottgeweihte Frau des Regnum Christi

Christus ist auferstanden! Er ist wahrlich auferstanden!Sonntag
Brannte uns nicht das Herz in der Brust?Montag
Die andere GeschichteDienstag
Rabbuni!Mittwoch
Warum habt ihr solche Zweifel?Donnerstag
Es ist der Herr!Freitag
Das Paradox unserer SchwächenSamstag


Christus ist auferstanden! Er ist wahrlich auferstanden!

4. April 2021

Ostersonntag ‚Äď Hochfest der Auferstehung des Herrn
Hl. Isidor, Bischof, Kirchenlehrer
Hl. Francisco Marto, Seherkind von Fatima

Johanna von Siemens, Gottgeweihte Frau des Regnum Christi

Joh 20,1-9
Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala fr√ľhmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war. Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem J√ľnger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen, und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat. Da gingen Petrus und der andere J√ľnger hinaus und kamen zum Grab; sie liefen beide zusammen dorthin, aber weil der andere J√ľnger schneller war als Petrus, kam er als Erster ans Grab. Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging aber nicht hinein. Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen und das Schwei√ütuch, das auf dem Kopf Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle. Da ging auch der andere J√ľnger, der zuerst an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte. Denn sie wussten noch nicht aus der Schrift, dass er von den Toten auferstehen musste.

Einf√ľhrendes Gebet: Christus ist auferstanden! Er ist wahrlich auferstanden! ‚Äď Herr Jesus Christus, du bist der Lebendige! Du lebst und bist durch deine Auferstehung √ľberall gegenw√§rtig. Ich glaube an dich und m√∂chte mich jetzt in diese Gegenwart einh√ľllen lassen.

Bitte: Mein Jesus, die Wahrheit der Auferstehung √ľbersteigt vollkommen meinen Verstand und meine Fassungskraft. Bitte schenk du mir die Gnade, eine tiefe Erfahrung von deiner Gegenwart als Auferstandener in meinem Leben zu machen.

1. Christus ist auferstanden! Er ist wahrlich auferstanden! Mit diesem Gru√ü begegnen sich an Ostern alle Christen im Nahen Osten. Dieses Wissen und diese √úberzeugung waren in den Aposteln und J√ľngern Jesu so stark, dass sie bereit waren, daf√ľr mit ihrem eigenen Leben Zeugnis abzulegen. Das verlieh ihnen eine solche Kraft, dass sie keine Angst vor den Gelehrten und M√§chtigen ihrer Zeit hatten und nicht einmal vor Folter und Tod zur√ľckschreckten, denn sie wussten, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, und dass du uns vorausgegangen bist, um uns im Hause deines Vaters eine Wohnung zu bereiten.

2. Das leere Grab. Die Tatsache, dass das Grab leer war, brachte unterschiedliche Reaktionen hervor: Maria von Magdala war am Anfang nur verzweifelt und zog den Schluss: ‚ÄěMan hat den Herrn aus dem Grab weggenommen, und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat‚Äú. Aber sie behielt diesen Zweifel nicht f√ľr sich alleine, sondern lief sofort zu den Aposteln, um Hilfe zu suchen. ‚Äď Wie geht es mir mit der Glaubenswahrheit der Auferstehung? Wie gehe ich mit Nachrichten um, die mich zum Zweifeln bringen? Suche auch ich Hilfe? Und wo?

3. Die Leinenbinden und das Schwei√ütuch. Petrus und Johannes liefen nach dem Empfang der Botschaft von Maria Magdalena sofort zum Grab, um zu sehen, was geschehen war. Vielleicht hatten auch sie im ersten Augenblick Angst, dass der Leichnam gestohlen worden war. Doch der tiefe Blick des Johannes, der unter dem Kreuz ausgeharrt und beim letzten Abendmahl an der Brust Jesu gelegen hatte, konnte ein besonderes Zeichen entdecken: Die Leinenbinden und das zusammengelegte Schwei√ütuch. Das sah nicht nach einem Raub aus. Man h√§tte die Binden mit dem Leichnam mitgenommen. ‚ÄěEr sah und glaubte‚Äú. Wie muss f√ľr ihn dieser Augenblick gewesen sein?

Gespr√§ch mit Christus: Jesus, auch mir kann es manchmal schwerfallen, die Wahrheit deiner Auferstehung zu glauben. Auch ich interpretiere manchmal Zeichen falsch, die du mir so liebevoll auf meinen Weg legst, um mir dadurch deine vorsehende Liebe zu zeigen. Schenke mir ein glaubendes Herz, einen wachenden Verstand, um deine Zeichen und Gegenwart in meinem Leben entdecken zu k√∂nnen.

Vorsatz: Ich m√∂chte mich heute ganz von dem Bewusstsein deiner Auferstehung durchdringen lassen und diese Freude mit meiner Familie und den Menschen teilen, denen ich begegnen werde.


Brannte uns nicht das Herz in der Brust?

5. April 2021

Ostermontag
Fest

Hl. Vinzenz Ferrer, Ordenspriester

Johanna von Siemens, Gottgeweihte Frau des Regnum Christi

Lk 24,13-35
Am ersten Tag der Woche waren zwei von den J√ľngern auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist. Sie sprachen miteinander √ľber all das, was sich ereignet hatte. W√§hrend sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus hinzu und ging mit ihnen. Doch sie waren wie mit Blindheit geschlagen, so dass sie ihn nicht erkannten. Er fragte sie: Was sind das f√ľr Dinge, √ľber die ihr auf eurem Weg miteinander redet? Da blieben sie traurig stehen, und der eine von ihnen - er hie√ü Kleopas - antwortete ihm: Bist du so fremd in Jerusalem, dass du als Einziger nicht wei√üt, was in diesen Tagen dort geschehen ist? Er fragte sie: Was denn? Sie antworteten ihm: Das mit Jesus aus Nazaret. Er war ein Prophet, m√§chtig in Wort und Tat vor Gott und dem ganzen Volk. Doch unsere Hohenpriester und F√ľhrer haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen. Wir aber hatten gehofft, dass er der sei, der Israel erl√∂sen werde. Und dazu ist heute schon der dritte Tag, seitdem das alles geschehen ist. Aber nicht nur das: Auch einige Frauen aus unserem Kreis haben uns in gro√üe Aufregung versetzt. Sie waren in der Fr√ľhe beim Grab, fanden aber seinen Leichnam nicht. Als sie zur√ľckkamen, erz√§hlten sie, es seien ihnen Engel erschienen und h√§tten gesagt, er lebe. Einige von uns gingen dann zum Grab und fanden alles so, wie die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber sahen sie nicht. Da sagte er zu ihnen: Begreift ihr denn nicht? Wie schwer f√§llt es euch, alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben. Musste nicht der Messias all das erleiden, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen? Und er legte ihnen dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift √ľber ihn geschrieben steht. So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren. Jesus tat, als wolle er weitergehen, aber sie dr√§ngten ihn und sagten: Bleib doch bei uns; denn es wird bald Abend, der Tag hat sich schon geneigt. Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben. Und als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach das Brot und gab es ihnen. Da gingen ihnen die Augen auf, und sie erkannten ihn; dann sahen sie ihn nicht mehr. Und sie sagten zueinander: Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloss? Noch in derselben Stunde brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zur√ľck, und sie fanden die Elf und die anderen J√ľnger versammelt. Diese sagten: Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen. Da erz√§hlten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach.

Einf√ľhrendes Gebet: Herr, ich m√∂chte mich heute mit den Emmaus-J√ľngern auf den Weg machen. Du bist uns immer nahe, und gehst immer mit mir mit. Nur merke ich es oft nicht.

Bitte: Bitte √∂ffne mir die Augen und schenke mir das volle Licht des Glaubens, um deine Gegenwart entdecken zu k√∂nnen. Er√∂ffne mir die Schrift, deinen Liebesbrief an mich.

1. Doch sie waren wie mit Blindheit geschlagen. Nach der gro√üen Entt√§uschung der Passion hatten die zwei J√ľnger aufgegeben und gingen traurigen Herzens nach Hause. Zwar hatten sie vom leeren Grab geh√∂rt und sogar von der Botschaft der Engel und der Best√§tigung, dass alle Zeichen wahr waren. Dennoch war ihr Herz und Verstand nicht bereit, an deine Auferstehung zu glauben. Ein kleines Zeichen hatte Johannes gen√ľgt, um neue Hoffnung zu sch√∂pfen und zu glauben. Doch ihnen reichte nicht einmal eine Engelsbotschaft. Und so konnten sie auch dich nicht erkennen, als du begannst, mit ihnen zu gehen. ‚Äď Wie sieht es mit meinem Glauben aus? Habe ich ge√ľbte Augen, die f√§hig sind deine Zeichen zu lesen?

2. Musste nicht der Messias all das erleiden? Mit wie viel Geduld und Liebe begleitetest du sie auf diesem Weg der Entt√§uschung! Mit einer liebevollen R√ľge √∂ffnetest du ihnen langsam die Augen, dass das Leiden, was f√ľr sie so ein Skandal gewesen war, ein notwendiger Teil des Heilsplanes Gottes ist. Durch die einf√ľhlsame Auslegung der Heiligen Schrift konnten sie langsam die Hindernisse √ľberwinden, die sie zu dieser tiefen Entmutigung gef√ľhrt hatten. ‚ÄěBrannte uns nicht das Herz in der Brust?‚Äú ‚Äď Herr, auch zu mir sprichst du durch die Heilige Schrift. Sie ist dein Liebesbrief, indem du mir den Weg zum Leben zeigst. Bin ich auch f√§hig, dich in der Schrift zu erkennen? Sp√ľre ich mein Herz brennen?

3. Da gingen ihnen die Augen auf. Beim Brotbrechen gingen ihnen endlich die Augen auf und sie konnten dich erkennen. Das verwandelte alles in ihnen. Ihre Trauer und Zweifel waren verflogen. Alle M√ľdigkeit wie weggeblasen und sie waren mit solcher Freude und Energie erf√ľllt, dass sie den ganzen Weg hinauf nach Jerusalem mitten in der Nacht zur√ľckliefen. Wann sind mir die Augen des Glaubens aufgegangen? Bin ich f√§hig, dich beim Brotbrechen zu entdecken?

Gespr√§ch mit Christus: Mein Jesus, du l√§sst keinen einzigen deiner J√ľnger im Stich. Und gerade diejenigen, deren Glaube schw√§cher ist, begleitest du mit mehr Geduld. Du bist der Auferstandene und bist immer gegenw√§rtig, nur erkennen wir dich so oft nicht. Bitte hilf mir, dich immer leichter in meinem Alltag entdecken zu k√∂nnen. Erf√ľlle mich mit der Freude deiner Auferstehung, damit ich mit meiner Begeisterung auch andere Menschen anstecken und sie auf ihrem Weg begleiten kann.

Vorsatz: Wozu l√§dst du mich heute ein? Ich h√∂re in mich hinein und erfasse den ersten guten Gedanken, um ihn umzusetzen.


Die andere Geschichte

6. April 2021

Dienstag der Osteroktav

Johanna von Siemens, Gottgeweihte Frau des Regnum Christi

Mt 28,8-15
Nachdem die Frauen die Botschaft des Engels vernommen hatten, verlie√üen sie sogleich das Grab und eilten voll Furcht und gro√üer Freude zu seinen J√ľngern, um ihnen die Botschaft zu verk√ľnden. Pl√∂tzlich kam ihnen Jesus entgegen und sagte: Seid gegr√ľ√üt! Sie gingen auf ihn zu, warfen sich vor ihm nieder und umfassten seine F√ľ√üe. Da sagte Jesus zu ihnen: F√ľrchtet euch nicht! Geht und sagt meinen Br√ľdern, sie sollen nach Galil√§a gehen, und dort werden sie mich sehen. Noch w√§hrend die Frauen unterwegs waren, kamen einige von den W√§chtern in die Stadt und berichteten den Hohenpriestern alles, was geschehen war. Diese fassten gemeinsam mit den √Ąltesten den Beschluss, die Soldaten zu bestechen. Sie gaben ihnen viel Geld und sagten: Erz√§hlt den Leuten: Seine J√ľnger sind bei Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, w√§hrend wir schliefen. Falls der Statthalter davon h√∂rt, werden wir ihn beschwichtigen und daf√ľr sorgen, dass ihr nichts zu bef√ľrchten habt. Die Soldaten nahmen das Geld und machten alles so, wie man es ihnen gesagt hatte. So kommt es, dass dieses Ger√ľcht bei den Juden bis heute verbreitet ist.

Einf√ľhrendes Gebet: Herr, ich komme zu dir und m√∂chte ganz eintauchen in deine Gegenwart. Du begleitest mich in jeder Lebenslage. Ich kann dir auf so viele Weisen begegnen: In der Heiligen Schrift, in der Eucharistie, in meinem Mitmenschen. Aber vor allem wohnst du verborgen in meinem Herzen, dem lebendigen Tempel deines Heiligen Geistes.

Bitte: Bitte √∂ffne mein Herz f√ľr deine Wahrheit, auch in Augenblicken, in denen ich meine eigene ‚ÄěWahrheit‚Äú vor aller Welt verteidigen will.

1. Voll Furcht und gro√üer Freude. Die Botschaft der Engel hatte in den Frauen eine Mischung von Furcht und Freude erweckt. Diese gemischten Gef√ľhle sind oft das Zeichen einer Transzendenzerfahrung. Es war die Erfahrung der Israeliten am Berg Sinai, als Gott sich mit Donner und Blitz offenbarte. Und so sehen wir es auch bei Marias Verk√ľndigung, bei den Hirten auf dem Feld am Weihnachtstag, oder bei den Kindern von Fatima als ihnen der Engel erschien, um sie auf Marias Botschaft vorzubereiten. ‚Äď Habe auch ich schon einmal eine √§hnliche Erfahrung gemacht? Kann ich mich in sie hineinversetzen?

2. Die Begegnung mit dem Auferstandenen. Dein Gru√ü verst√§rkte diese Gef√ľhle so sehr, dass in ihnen der spontane Wunsch entstand, sich vor dir niederzuwerfen und deine F√ľ√üe zu umfassen. Wie majest√§tisch muss deine Gegenwart in diesem Augenblick gewesen sein! Und doch gr√ľ√ütest du sie mit solcher Einfachheit. ‚Äď Jesus, wie w√ľrde ich reagieren, wenn ich dich jetzt vor mir sehen k√∂nnte? Bin ich mir bewusst, dass du hier und jetzt wirklich gegenw√§rtig bist, auch wenn ich dich nicht sehen kann?

3. Die andere Geschichte. Es ist traurig zu sehen, wie die Hohepriester auf die Realit√§t der Auferstehung reagiert haben. Statt die Wahrheit zu suchen und anzuerkennen, dass sie einen Fehler begangen hatten, suchten sie nur einen Weg, um ihre Sichtweise zu verteidigen ‚Äď notfalls auch mit L√ľge und Bestechung. Was hatte ihre Herzen so verh√§rtet? ‚Äď Gibt es in meinem Leben auch Bereiche oder Momente, in denen ich nicht bereit bin, eine andere Sichtweise zu h√∂ren und mich auf die Suche nach der Wahrheit zu machen?

Gespr√§ch mit Christus: Herr Jesus Christus, du Sohn des lebendigen Gottes, obwohl du der Herr und Gott des Universums bist, zwingst du dich niemandem auf. Du bietest dich mir an, und doch bin ich vollkommen frei, dich anzunehmen oder mich deiner Botschaft zu verschlie√üen. Und deine Beziehung zu jedem Menschen ist einzigartig, so wie jeder Mensch es ist. Wie begegne ich dir?

Vorsatz: Wozu l√§dst du mich heute ein?


Rabbuni!

7. April 2021

Mittwoch der Osteroktav
Hl. Johann Baptist de la Salle, Priester, Ordensgr√ľnder

Johanna von Siemens, Gottgeweihte Frau des Regnum Christi

Joh 20,11-18
In jener Zeit stand Maria drau√üen vor dem Grab und weinte. W√§hrend sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein. Da sah sie zwei Engel in wei√üen Gew√§ndern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die F√ľ√üe des Leichnams Jesu gelegen hatten. Die Engel sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Man hat meinen Herrn weggenommen, und ich wei√ü nicht, wohin man ihn gelegt hat. Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der G√§rtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann will ich ihn holen. Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich ihm zu und sagte auf Hebr√§isch zu ihm: Rabbuni!, das hei√üt: Meister. Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Br√ľdern, und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott. Maria von Magdala ging zu den J√ľngern und verk√ľndete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie richtete aus, was er ihr gesagt hatte.

Einf√ľhrendes Gebet: Jesus, ich glaube an deine Gegenwart in mir. Ich vertraue dir mein Leben, meinen Tag und diesen Augenblick des Gebets ganz an. Ich sehne mich nach einer tiefen Begegnung mit dir.

Bitte: Mein Jesus, bitte leite du meine Gedanken und Gef√ľhle in diesem Gebet, um wie Maria von Magdala ausrufen zu k√∂nnen: ‚ÄěRabbuni ‚Äď mein Meister!‚Äú

1. Warum weinst du? Maria Magdalena war so versunken in ihre Trauer, dass sie weder die zwei Engel noch dich erkennen konnte. Sie war der Liebe ihres Lebens beraubt worden und suchte verzweifelt nach deinem Leichnam, um sich an ihm festhalten zu k√∂nnen. ‚Äď Gibt es in mir auch etwas, an dem ich mich krampfhaft festzuhalten versuche, etwas, worauf ich meine Sicherheit baue? Merke ich, dass es mich blind machen kann? Wovor habe ich Angst?

2. Maria! Im Augenblick, als du sie beim Namen riefst, vielen alle Schleier von ihren Augen und ihrer Seele. Niemand konnte ihren Namen mit so viel Respekt und Liebe aussprechen wie du. ‚ÄěRabbuni! ‚Äď Mein Meister!‚Äú war ihre sofortige Antwort. Was hat sich alles in dieser Antwort verborgen? Freude, Erstaunen, Dankbarkeit, Liebe, Sehnsucht, Hingabe, vollkommene Bereitschaft, dir zu folgen und dir zu dienen‚Ķ Und wie reagiere ich?

3. Halte mich nicht fest. Durch die Erfahrung deiner Liebe, mit der du sie in ihrem Sein best√§tigt hattest ‚Äď beim Namen genannt ‚Äď, konnte Maria Magdalena loslassen. An deine physische Gegenwart, an die sie ihre ganze Sicherheit gekn√ľpft hatte, brauchte sie sich jetzt nicht mehr klammern. Sie konnte sich einem neuen Abenteuer stellen und mit Vertrauen in die Zukunft blicken.

Gespr√§ch mit Christus: Mein Herr, gibt es auch in mir etwas, an dem ich mich festhalte? Bittest du auch mich darum, etwas loszulassen? Worauf beruht meine Sicherheit? Bitte sprich auch du meinen Namen aus, gib mir die Sicherheit, die ich brauche, mich geliebt zu wissen, damit ich mich auch in den Dienst meiner Mitmenschen stellen kann.

Vorsatz: Wenn ich etwas entdecken konnte, woran ich mich festhalte, m√∂chte ich mit dem Herrn dar√ľber sprechen, welche √Ąngste oder Sehns√ľchte mich dabei im Grunde meines Herzens bewegen ‚Äď und ihn fragen, was er dazu meint.


Warum habt ihr solche Zweifel?

8. April 2021

Donnerstag der Osteroktav

Johanna von Siemens, Gottgeweihte Frau des Regnum Christi

Lk 24,35-48
Die beiden J√ľnger, die von Emmaus zur√ľckgekehrt waren, erz√§hlten den Elf und den anderen J√ľngern, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach. W√§hrend sie noch dar√ľber redeten, trat er selbst in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Sie erschraken und hatten gro√üe Angst, denn sie meinten, einen Geist zu sehen. Da sagte er zu ihnen: Was seid ihr so best√ľrzt? Warum lasst ihr in eurem Herzen solche Zweifel aufkommen? Seht meine H√§nde und meine F√ľ√üe an: Ich bin es selbst. Fasst mich doch an, und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht. Bei diesen Worten zeigte er ihnen seine H√§nde und F√ľ√üe. Sie staunten, konnten es aber vor Freude immer noch nicht glauben. Da sagte er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen hier? Sie gaben ihm ein St√ľck gebratenen Fisch; er nahm es und a√ü es vor ihren Augen. Dann sprach er zu ihnen: Das sind die Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Alles muss in Erf√ľllung gehen, was im Gesetz des Mose, bei den Propheten und in den Psalmen √ľber mich gesagt ist. Darauf √∂ffnete er ihnen die Augen f√ľr das Verst√§ndnis der Schrift. Er sagte zu ihnen: So steht es in der Schrift: Der Messias wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen, und in seinem Namen wird man allen V√∂lkern, angefangen in Jerusalem, verk√ľnden, sie sollen umkehren, damit ihre S√ľnden vergeben werden. Ihr seid Zeugen daf√ľr.

Einf√ľhrendes Gebet: Herr, ich komme zu dir. Ich sehne mich danach, dir hier und jetzt zu begegnen. Obwohl ich es mit meinen Sinnen nicht fassen kann, √∂ffnet mir der Glaube doch die Gewissheit, dass du hier bist. Du bist immer pr√§sent, aber zusammen mit dem Heiligen Geist muss ich einen Akt des Glaubens setzen, um mir dieser Wahrheit wirklich bewusst zu werden und dich wahrzunehmen.

Bitte: Herr, st√§rke meinen Glauben, und hilf mir, alle Zweifel zu √ľberwinden.

1. W√§hrend sie noch dar√ľber redeten‚Ķ Die Emmaus-J√ľnger kamen hereingeplatzt und erz√§hlten ganz begeistert von ihrem Erlebnis auf dem Weg und wie sie dich beim Brotbrechen erkannt hatten. Doch trotz der Zeugnisse der Frauen, des Simon Petrus und jetzt auch dieser J√ľnger konnten es die Anderen nicht wirklich glauben. Zwar redeten sie dar√ľber, aber sie redeten nicht mir dir, und so konnte diese Wahrheit nicht bis in ihr Herz vordringen. ‚Äď Geht es mir auch manchmal so, dass ich √ľber dich, statt mit dir spreche, wenn ich etwas nicht verstehe?

2. Sie konnten es aber vor Freude immer noch nicht glauben. Das Erlebnis der Auferstehung, wie viele Erfahrungen und Wahrheiten unseres Glaubens, scheint der empirischen Erfahrung oder dem Zeitgeist so entgegenzustehen, dass es oft sehr schwer ist, glauben zu k√∂nnen. Du musstest deine J√ľnger mit ganz konkreten, physischen Zeichen √ľberzeugen, dass sie ihren Augen und den Zeugnissen der Anderen trauen k√∂nnen. ‚Äď Wie sehr verstehst du uns und mit wie viel Geduld beweist du mir immer wieder, dass ich dir vertrauen darf und keine Angst haben brauche!

3. Darauf √∂ffnete er ihnen die Augen f√ľr das Verst√§ndnis der Schrift. Das ganze Alte Testament legt Zeugnis √ľber den Messias und sein Opfer zur Vergebung der S√ľnden ab. Doch wenn wir es nur durch die Brille unseres menschlichen Verstands lesen, dann sind wir unf√§hig, das zu begreifen. Wir brauchen jemanden, der es uns erkl√§rt und der uns die Augen daf√ľr √∂ffnet. Nur wenn wir die Schrift geleitet vom Heiligen Geist, im Gebet, im gro√üen Kontext und deshalb auch im Lichte der Tradition der Kirche lesen, beginnen wir pl√∂tzlich, die Puzzleteile miteinander zu verbinden und das zu verstehen, was uns bisher verschleiert gewesen war.

Gespr√§ch mit Christus: Herr Jesus, danke f√ľr deine Geduld, mit der du mir immer wieder im t√§glichen Leben beweist, dass ich dir vertrauen kann, und dass alles, was du in meinem Leben erlaubst, zum Guten gereichen wird. Danke, dass du meinen Verstand erleuchtest und mir Menschen auf meinen Lebensweg gestellt hast, die mir helfen, √ľber die Dunkelheit meiner Zweifel hinwegzukommen.

Vorsatz: Wenn ich merke, dass ich von Glaubenszweifeln geplagt werde, m√∂chte ich mich an eine Vertrauensperson wenden, die mir helfen kann, meinen Verstand zu erleuchten.


Es ist der Herr!

9. April 2021

Freitag der Osteroktav

Johanna von Siemens, Gottgeweihte Frau des Regnum Christi

Joh 21,1-14
In jener Zeit offenbarte Jesus sich den J√ľngern noch einmal. Es war am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise. Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus - Zwilling -, Natana√ęl aus Kana in Galil√§a, die S√∂hne des Zebed√§us und zwei andere von seinen J√ľngern waren zusammen. Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts. Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die J√ľnger wussten nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, und ihr werdet etwas fangen. Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es. Da sagte der J√ľnger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus h√∂rte, dass es der Herr sei, g√ľrtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war, und sprang in den See. Dann kamen die anderen J√ľnger mit dem Boot - sie waren n√§mlich nicht weit vom Land entfernt, nur etwa zweihundert Ellen - und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her. Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot. Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt. Da ging Simon Petrus und zog das Netz an Land. Es war mit hundertdreiundf√ľnfzig gro√üen Fischen gef√ľllt, und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht. Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst! Keiner von den J√ľngern wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war. Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch. Dies war schon das dritte Mal, dass Jesus sich den J√ľngern offenbarte, seit er von den Toten auferstanden war.

Einf√ľhrendes Gebet: Herr, ich komme zu dir und bringe dir meinen heutigen Tag und mich selbst: meinen Verstand, damit du ihn erleuchtest, mein Herz, damit du es mit Liebe erf√ľllst, und meine Seele, damit du in mir betest.

Bitte: Jesus, bitte √∂ffne meine Augen, um dich in meinem Alltag erkennen zu k√∂nnen.

1. Ich gehe fischen. Nach den turbulenten Tagen der Passion und Auferstehung, kehren die J√ľnger nach Galil√§a zur√ľck, so wie du es ihnen aufgetragen hattest. Es ist eine seltsame Zeit: Das Wanderleben an deiner Seite hat aufgeh√∂rt, doch hat die neue Mission, die Aussendung in die Welt, noch nicht wirklich begonnen. Und in dieser Wartezeit, kehren die J√ľnger zu ihrem Alltagsleben zur√ľck, so lange, bis du ihnen ein Zeichen geben w√ľrdest, wie es weiter gehen sollte. So eine Wartezeit kann uns manchmal sehr schwerfallen. Es ist eine Zeit der Reifung, eine Zeit, um die Geschehnisse verarbeiten und bedenken zu k√∂nnen. Die Zeit, die das Samenkorn braucht, um sich langsam in eine Pflanze verwandeln zu k√∂nnen.

2. Jesus stand am Ufer. Nicht nur das Warten und die Ungewissheit machte den J√ľngern zu schaffen. Es war au√üerdem Nacht und alles schien sinnlos und unfruchtbar. Die ganze Nacht fingen sie keinen einzigen Fisch. Doch, obwohl sie sich alleingelassen f√ľhlten, warst du ihnen nicht fern. Du wartetest am Ufer auf sie. Deine Frage ‚ÄěKinder, habt ihr etwas zu essen?‚Äú k√∂nnte uns fast ironisch und verletzend erscheinen, und doch war sie wichtig, denn sie half den J√ľngern, sich bewusst zu werden, wie wenig sie aus eigener Kraft tun konnten. Es war Teil des Reinigungsprozesses, um von da an nur noch auf Gottes Kraft zu bauen.

3. Es ist der Herr! Nach dem Akt des Gehorsams und Vertrauens, das Netz noch einmal auszuwerfen, wiederholte sich das Wunder des √ľberreichen Fischfangs, wie es am Anfang ihrer Berufung gewesen war. Johannes, ‚Äěder J√ľnger, den der Herr liebte‚Äú, war der erste, der dich erkannte: ‚ÄěEs ist der Herr!‚Äú Doch sobald er es gesagt hatte, begriff es auch Petrus und sprang Hals √ľber Kopf ins Wasser, um zu dir zu schwimmen. ‚Äď In fast allen Auferstehungsberichten sieht man, dass deine J√ľnger dich im ersten Augenblick nicht erkennen konnten. Zwar warst du bei ihnen, aber auf eine verschleierte Weise. Du gabst ihnen zwar ein Zeichen, doch mussten sie dich darin erst noch entdecken.

Gespr√§ch mit Christus: Jesus, du bist auch in meinem Leben auf genau diese Art und Weise gegenw√§rtig. Du bist immer da, aber ich muss dich erst entdecken. ‚ÄěBrannte nicht das Herz in unserer Brust?‚Äú hatten die Emmaus-J√ľnger gesagt. Sp√ľre ich nicht auch manchmal, dass mir das Herz brennt?Welche Zeichen schenkst du mir, um dich erkennen zu k√∂nnen? Kann ich nicht auch oft zur√ľckblickend sagen: ‚ÄěDas war kein Zufall, das war der Herr!‚Äú

Vorsatz: Ich m√∂chte beginnen, jeden Abend auf meinen Tag zur√ľckzuschauen, um zu entdecken, wo du heute gegenw√§rtig warst.


Das Paradoxon unserer Schwächen

10. April 2021

Samstag der Osteroktav

Johanna von Siemens, Gottgeweihte Frau des Regnum Christi

Mk 16,9-15
Als Jesus am fr√ľhen Morgen des ersten Wochentages auferstanden war, erschien er zuerst Maria aus Magdala, aus der er sieben D√§monen ausgetrieben hatte. Sie ging und berichtete es denen, die mit ihm zusammen gewesen waren und die nun klagten und weinten. Als sie h√∂rten, er lebe und sei von ihr gesehen worden, glaubten sie es nicht. Darauf erschien er in einer anderen Gestalt zweien von ihnen, als sie unterwegs waren und aufs Land gehen wollten. Auch sie gingen und berichteten es den anderen, und auch ihnen glaubte man nicht. Sp√§ter erschien Jesus auch den Elf, als sie bei Tisch waren; er tadelte ihren Unglauben und ihre Verstocktheit, weil sie denen nicht glaubten, die ihn nach seiner Auferstehung gesehen hatten. Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verk√ľndet das Evangelium allen Gesch√∂pfen!

Einf√ľhrendes Gebet: Mein geliebter Jesus, ich komme zu dir mit meiner ganzen Schw√§che, aber mit einer gro√üen Sehnsucht, ganz dein zu sein. Du erw√§hlst nicht die F√§higen, sondern bef√§higst diejenigen, die du erw√§hlst.

Bitte: Lege in mein Herz eine gl√ľhende Sehnsucht danach, dass alle Menschen deine Liebe kennenlernen m√∂gen.

1. ‚ÄěAus der er sieben D√§monen ausgetrieben hatte.‚Äú Es ist wirklich faszinierend zu sehen, wie du als deine Zeugen immer diejenigen erw√§hlst, die in den Augen der Welt am wenigsten geeignet erscheinen: Mose war ein Stotterer; die Hirten, die deine Geburt bezeugten, standen am Rande der Gesellschaft; Matth√§us war als Z√∂llner von seinem Volk verhasst; und als erste Zeugin deiner Auferstehung w√§hltest du Maria Magdalena, eine Frau in einer patriarchalen Gesellschaft, die noch dazu von sieben D√§monen besessen gewesen war. ‚Äď Welche Schw√§chen habe ich, die ich als Hindernisse ansehe, die aber dir anscheinend mehr dienen k√∂nnen als meine F√§higkeiten und Talente?

2. Er tadelte ihren Unglauben und ihre Verstocktheit. Nicht nur unsere physischen oder gesellschaftlichen Begrenzungen kannst du in Kraft und Gnade umwandeln. Selbst vor unserem Unglauben, unserer Verstocktheit und S√ľnde, schreckst du nicht zur√ľck. Denn genau dort kann ich deine Barmherzigkeit erfahren und zu einem wahren Zeugen deiner Liebe und verwandelnden Macht werden. Gerade diese Zweifel bef√§higen uns, die Menschen zu verstehen, die von Zweifeln geplagt sind. Die von dir geheilten Wunden, werden zu einer Quelle lebendigen Wassers, einem Werkzeug deiner Liebe.

3. Verk√ľndet das Evangelium allen Gesch√∂pfen! Genau diesen ungl√§ubigen und verstockten J√ľngern sagst du: ‚ÄěGeht hinaus in die ganze Welt, und verk√ľndet das Evangelium allen Gesch√∂pfen!‚Äú Und durch sie ist das Evangelium ‚Äď die gute Botschaft ‚Äď bis zu mir gekommen und hat mein Leben verwandelt. ‚Äď Jesus, du siehst auch mir in die Augen, ohne auf meine Einw√§nde zu h√∂ren, und sendest mich. Es gibt noch so viele Menschen auf dieser Welt und in meinem n√§chsten Umkreis, die dich noch nicht pers√∂nlich kennengelernt haben, die sich mit ihrem Leben plagen, die die Kraft des Kreuzes noch nicht entdeckt haben, die noch nicht wissen, dass sie geliebte Kinder eines allm√§chtigen Gottes sind.

Gespr√§ch mit Christus: Mein Jesus, was geht in deinem Herzen vor? Lass mich durch deine Augen blicken und sehen, wie viele Menschen leiden, weil sie dich nie wirklich kennengelernt haben. Bringe mein Herz zum Gl√ľhen mit deiner Liebe und Sehnsucht, dass alle Gesch√∂pfe zu ihrer F√ľlle in dir gelangen.

Vorsatz: Den Herrn fragen, zu wem er mich heute senden m√∂chte.