Tägliche Meditationen

Tägliche Meditationen

Sonntag 9. Februar 2020 bis Samstag 15. Februar 2020

FĂŒnfte Woche im Jahreskreis

P. Bertalan EgervĂĄri LC

Gottes Licht in mirSonntag
Glauben wirkt WunderMontag
Äußerlich perfekt, innerlich leerDienstag
Von Herzen gerneMittwoch
Die Schallmauer durchbrechenDonnerstag
Bereit fĂŒr die Begegnung mit dem ErlöserFreitag
Jesus, Brot des LebensSamstag


Gottes Licht in mir

9. Februar 2020

FĂŒnfter Sonntag im Jahreskreis
Sel. Anna Katharina Emerick, Mystikerin

P. Bertalan EgervĂĄri LC

Mt 5,13-16
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen JĂŒngern: Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr; es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten. Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf dem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zĂŒndet auch nicht ein Licht an und stĂŒlpt ein GefĂ€ĂŸ darĂŒber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

EinfĂŒhrendes Gebet: Komm, Heiliger Geist, und erfĂŒlle mich ganz mit dem Feuer deiner Liebe! Sei du die Kraft, die mein Gebet stĂ€rkt und fruchtbar macht.

Bitte: Vermehre dein Licht in mir.

1. Christ, erkenne deine WĂŒrde! Jesus nennt seine JĂŒnger Salz der Erde und Licht der Welt. Sie sind Licht, das in der Dunkelheit der Welt leuchtet, und Salz, das den Dingen Geschmack verleiht. Sie machen die Welt zu einem helleren, besseren Ort. Sind auch wir Salz und Licht? Jeder Getaufte hat die Vergebung der SĂŒnden und die Teilnahme am Leben Gottes empfangen. Er ist ein Tempel Gottes, in dem Gott wirklich wohnt und gegenwĂ€rtig ist. Er hat neues Leben empfangen, das Leben der Seele, das Gott ihm mitteilt und durch das er „vergöttlicht“ wird. Welch großes Geschenk, das wir immer wieder erwĂ€gen mĂŒssen! Gleichzeitig welche Verantwortung, da wir doch so leben sollten, dass unsere Mitmenschen die Gegenwart Gottes in unserem Leben erkennen können.

2. Eine Gabe Gottes. Die JĂŒnger sind Licht der Welt und Salz der Erde nicht aus sich selbst heraus, sondern weil Jesus sie dazu gemacht hat. Sie brauchen sich also gar nichts darauf einzubilden, irgendwie besonders zu sein. Einbildung oder Überheblichkeit sind fehl am Platz. TatsĂ€chlich sind sie besonders bevorzugt, aber nicht durch ihr eigenes Verdienst. Es ist eine reine Gabe Gottes, und Jesus fordert sie auf, diese Gabe zu nutzen. Sie sollen ihren Werken den Geschmack der Liebe und der Tugend verleihen. Sie sollen anderen Menschen leuchten durch ihren Glauben, ihre GĂŒte, ihre ganze Lebensweise. Gott gibt seine Gaben nicht, damit wir sie verstecken oder fĂŒr uns selbst behalten, sondern damit wir sie in den Dienst unserer Mitmenschen stellen.

3. Lass dein Licht leuchten. Der hl. Augustinus hat sich gefragt, was es heißt, ein GefĂ€ĂŸ ĂŒber das Licht zu stĂŒlpen. Es bedeutet seiner Meinung nach nicht nur, das Licht zu verbergen, sondern auch, körperliche Annehmlichkeiten ĂŒber die VerkĂŒndigung der Wahrheit zu setzen. Man könne sehr schnell das Licht der guten Lehre mit zeitlichen Annehmlichkeiten ĂŒberdecken und verbergen. Nur wem die VerkĂŒndigung der Wahrheit und das Leben aus dem Glauben wichtiger ist als die Suche nach Annehmlichkeiten, der hat das Licht auf einen Leuchter gestellt. Auch der schwache Schein einer kleinen Kerze kann einen ganzen Raum erleuchten. Ebenso kann unser Leben fĂŒr viele andere ein Wegweiser und Vorbild werden.

GesprĂ€ch mit Christus: Jesus Christus, du bist das wahre Licht, das uns erleuchtet und uns die Wahrheit zeigt. Du bist es, der alles Dunkel aus unserem Leben vertreibt. Erleuchte jeden Winkel unserer Seele und bleibe gegenwĂ€rtig mit deinem hellen Schein. Gib uns die Kraft, das Licht deiner Liebe unseren Mitmenschen weiterzugeben.

Vorsatz: Ich will heute Licht fĂŒr meine Mitmenschen sein durch meine Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft.


Glauben wirkt Wunder

10. Februar 2020

Montag der fĂŒnften Woche im Jahreskreis
Hl. Scholastika OSB, Jungfrau, Äbtissin

P. Bertalan EgervĂĄri LC

Mk 6,53-56
In jener Zeit fuhren Jesus und seine JĂŒnger auf das Ufer zu, kamen nach Gennesaret und legten dort an. Als sie aus dem Boot stiegen, erkannte man ihn sofort. Die Menschen eilten durch die ganze Gegend und brachten die Kranken auf Tragbahren zu ihm, sobald sie hörten, wo er war. Und immer, wenn er in ein Dorf oder eine Stadt oder zu einem Gehöft kam, trug man die Kranken auf die Straße hinaus und bat ihn, er möge sie wenigstens den Saum seines Gewandes berĂŒhren lassen. Und alle, die ihn berĂŒhrten, wurden geheilt.

EinfĂŒhrendes Gebet: Guter Gott, vertrauensvoll komme ich zu dir. Du bist die Liebe und GĂŒte selbst. Mit diesem Gebet will ich dir danken fĂŒr so viel Gutes, das du mir gegeben hast.

Bitte: StĂ€rke meinen Glauben!

1. Jesus wirkt mit Macht. Wie viele Menschenleben hat Jesus verĂ€ndert, wie vielen hat er neue Hoffnung gegeben! Menschen mit allen Arten von Krankheiten wurden zu Jesus gebracht, und er heilte sie alle. Welche Bedeutung hat diese Evangeliumsstelle fĂŒr uns heute? Klingt sie nicht eher wie ein MĂ€rchen aus frĂŒheren Zeiten? Oder zumindest wie Ereignisse, die mit meinem Leben heute nichts mehr zu tun haben? Schließlich kann ich nicht wie damals einfach so zu Jesus gehen und mich heilen lassen. Ja, das stimmt, aber auch damals hat Jesus nicht alle Menschen seiner Zeit geheilt. Vielmehr zeigt Jesus durch die Heilungen in erster Linie, dass er wahrer Gott ist und souverĂ€ne Vollmacht ĂŒber Krankheit und Gesundheit, ĂŒber Leben und Tod, ĂŒber die KrĂ€fte der Natur und die Herzen der Menschen besitzt.

2. Die Wichtigkeit des Glaubens. Fast immer wirkt Jesus ein Wunder aufgrund des Glaubens der Menschen. Sie haben sich auf den Weg gemacht, weil sie ĂŒberzeugt waren, dass Jesus die Kranken heilen konnte. Sie glaubten, dass es genĂŒgte, den Saum seines Gewandes zu berĂŒhren, um gesund zu werden. Der Glaube ist sozusagen die Voraussetzung fĂŒr das Wunder. Dabei denken wir oft unbewusst, dass es umgekehrt sein sollte: WĂŒrde ich ein Wunder sehen, wĂŒrde ich fester glauben. Aber die richtige Reihenfolge lautet: Erst glauben, dann wirkt Gott. Vor der Auferweckung des Lazarus sagt Jesus zu Marta: „Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen“ (Joh 11,40), und nicht etwa „Wenn du die Herrlichkeit Gottes siehst, wirst du glauben“. Wunder wie z.B. Heilungen können eine Hilfe auf dem Weg des Glaubens sein, aber unser Glaube darf davon nicht abhĂ€ngig sein. Wichtiger sind innere Wunder wie die Bekehrung der Herzen und die Öffnung fĂŒr das Wort Gottes.

3. Wachsender Glaube. Glaube, Hoffnung und Liebe heißen „göttliche Tugenden“, weil sie Gott als Quelle und als Ziel haben. Einerseits ist also der Glaube eine reine Gabe Gottes und der Mensch kann tatsĂ€chlich nicht glauben, wenn Gott den Glauben nicht schenkt. Andererseits ist der Mensch auf Gott ausgerichtet und hat ihn zum Ziel. In seiner Suche nach Gott kann er ihn also finden, indem er das Geschenk des Glaubens erbittet und frei annimmt.Im Gegensatz zu allen anderen Tugenden wachsen Glaube, Hoffnung und Liebe jedoch nicht dadurch, dass man sie hĂ€ufig ĂŒbt. Auch fĂ€llt ihre Übung nicht leichter, je hĂ€ufiger man sie ĂŒbt. Sie bleiben jedes Mal neu eine Herausforderung. Wir können sie nur immer wieder von Gott erbitten und sie uns von ihm schenken lassen. Vor allem aber sollen wir sie nicht ungenutzt lassen, sozusagen „in der Erde vergraben“, sondern bei allem, was wir tun, nutzen.

GesprĂ€ch mit Christus: Herr, ich danke dir fĂŒr den Glauben, den du mir geschenkt hast und bitte dich gleichzeitig: Hilf meinem Unglauben! Hilf mir, den Glauben jeden Tag lebendig werden zu lassen und nach meinem Glauben zu handeln.

Vorsatz: Ich werde heute ganz bewusst einen Glaubensakt vollziehen.


Äußerlich perfekt, innerlich leer

11. Februar 2020

Dienstag der fĂŒnften Woche im Jahreskreis
Gedenktag Unserer Lieben Frau von Lourdes

P. Bertalan EgervĂĄri LC

Mk 7,1-13
In jener Zeit hielten sich die PharisĂ€er und einige Schriftgelehrte, die aus Jerusalem gekommen waren, bei Jesus auf. Sie sahen, dass einige seiner JĂŒnger ihr Brot mit unreinen, das heißt mit ungewaschenen HĂ€nden aßen. Die PharisĂ€er essen nĂ€mlich wie alle Juden nur, wenn sie vorher mit einer Hand voll Wasser die HĂ€nde gewaschen haben, wie es die Überlieferung der Alten vorschreibt. Auch wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, ohne sich vorher zu waschen. Noch viele andere ĂŒberlieferte Vorschriften halten sie ein, wie das AbspĂŒlen von Bechern, KrĂŒgen und Kesseln. Die PharisĂ€er und die Schriftgelehrten fragten ihn also: Warum halten sich deine JĂŒnger nicht an die Überlieferung der Alten, sondern essen ihr Brot mit unreinen HĂ€nden? Er antwortete ihnen: Der Prophet Jesaja hatte Recht mit dem, was er ĂŒber euch Heuchler sagte: Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, sein Herz aber ist weit weg von mir. Es ist sinnlos, wie sie mich verehren; was sie lehren, sind Satzungen von Menschen. Ihr gebt Gottes Gebot preis und haltet euch an die Überlieferung der Menschen. Und weiter sagte Jesus: Sehr geschickt setzt ihr Gottes Gebot außer Kraft und haltet euch an eure eigene Überlieferung. Mose hat zum Beispiel gesagt: Ehre deinen Vater und deine Mutter!, und: Wer Vater oder Mutter verflucht, soll mit dem Tod bestraft werden. Ihr aber lehrt: Es ist erlaubt, dass einer zu seinem Vater oder seiner Mutter sagt: Was ich dir schulde, ist KorbĂĄn, das heißt: eine Opfergabe. Damit hindert ihr ihn daran, noch etwas fĂŒr Vater oder Mutter zu tun. So setzt ihr durch eure eigene Überlieferung Gottes Wort außer Kraft. Und Ă€hnlich handelt ihr in vielen FĂ€llen.

EinfĂŒhrendes Gebet: Guter Gott, lass mich erkennen, wenn ich nicht auf dem richtigen Weg bin. Hilf mir, authentisch und ehrlich nach deinen Geboten zu leben. Bilde mein Herz nach deinem Herzen.

Bitte: Lass mich den Glauben authentisch leben.

1. Die Fassade passt. Wieder eine Auseinandersetzung, die Jesus mit den PharisĂ€ern und Schriftgelehrten fĂŒhrt. Sie sind sozusagen die Theologie-Experten, diejenigen, die sich gut auskennen. Die Gebote und Verbote sind ihnen gelĂ€ufig und sie bemĂŒhen sich zumindest nach außen hin, sie umzusetzen. Jesus wirft ihnen vor, dass ihr Herz weit weg ist von Gott. Es geht ihm nicht primĂ€r um die Ă€ußerliche Einhaltung von Regeln. Die innere Haltung ist entscheidend. Die Regeln sollen eine Hilfe sein, um die innere Haltung zu erreichen und zu erhalten. Wer sich aber nur an den Buchstaben hĂ€lt und den Geist ignoriert, der gerĂ€t zwangslĂ€ufig auf den Holzweg. Er wird sich durch die Ge- und Verbote immer mehr eingeengt fĂŒhlen, sie nie wirklich einhalten können und oft seine grĂ¶ĂŸte Genugtuung darin finden, andere auf ihre Ă€ußerlichen Fehler hinzuweisen, nur um sich selbst besser zu fĂŒhlen.

2. Innere Motivationen. Bei den Geboten Gottes geht es vor allem um die innere Haltung. Gott ist die Liebe, und auch wir sollen lernen, aus Liebe zu handeln. Besonders wer skrupulös veranlagt ist, tappt leicht in die Falle, alles nach außen hin gut zu erfĂŒllen, aber nicht von innen heraus zu leben. Man möchte alles richtig und gut machen, den anderen ein gutes Beispiel geben und keinen Anstoß bei ihnen erregen, man möchte treu sein auch in den kleinen Dingen. Das ist alles gut und wertvoll, doch oft steckt hinter diesen Einstellungen die verborgene Motivation, die eigene Stellung zu sichern, anstatt offen zu sein fĂŒr die Nöte des anderen.

3. Christus ruft die SĂŒnder, nicht die Gerechten. â€žNicht die Gesunden bedĂŒrfen des Arztes, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, um Gerechte, sondern SĂŒnder zur Umkehr zu rufen.“ (Lk 5,31 f.) Wir alle sind von der ErbsĂŒnde verwundet und tragen böse Neigungen in uns. Der erste Schritt zur inneren Heilung und Erneuerung durch Jesus Christus besteht in der Erkenntnis der eigenen SĂŒndhaftigkeit. Sich die eigene Schuld einzugestehen mag im ersten Moment schmerzhaft sein, aber nur so kann die Gnade Christi zu uns gelangen. Er möchte uns wirklich innere Freiheit und Unbeschwertheit bringen. Wenn er so deutlich mit den PharisĂ€ern wird, möchte er sie herausreißen aus ihrer Scheinwelt, in der sie sich auf dem richtigen Weg vermeinen, weil sie die meisten Gebote Ă€ußerlich gut erfĂŒllen, in Wahrheit jedoch weit weg sind von Gott und direkt auf den Abgrund zusteuern.

GesprĂ€ch mit Christus: Herr, lass mich immer mehr erkennen, dass ich ein SĂŒnder bin und Erlösung brauche. Ich will meinen Teil tun und bereit sein, weiter umzukehren. Lass mich den Glauben authentisch von innen her leben und schenke mir die Freiheit der Kinder Gottes.

Vorsatz: Ich werde heute versuchen, bei allem, was ich tue, die rechte innere Haltung einzunehmen.


Von Herzen gerne

12. Februar 2020

Mittwoch der fĂŒnften Woche im Jahreskreis

P. Bertalan EgervĂĄri LC

Mk7,14-23
In jener Zeit rief Jesus die Leute zu sich und sagte: Hört mir alle zu und begreift, was ich sage: Nichts, was von außen in den Menschen hineinkommt, kann ihn unrein machen, sondern was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein. Er verließ die Menge und ging in ein Haus. Da fragten ihn seine JĂŒnger nach dem Sinn dieses rĂ€tselhaften Wortes. Er antwortete ihnen: Begreift auch ihr nicht? Seht ihr nicht ein, dass das, was von außen in den Menschen hineinkommt, ihn nicht unrein machen kann? Denn es gelangt ja nicht in sein Herz, sondern in den Magen und wird wieder ausgeschieden. Damit erklĂ€rte Jesus alle Speisen fĂŒr rein. Weiter sagte er: Was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein. Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Hinterlist, Ausschweifung, Neid, Verleumdung, Hochmut und Unvernunft. All dieses Böse kommt von innen und macht den Menschen unrein.

EinfĂŒhrendes Gebet: Komm, Heiliger Geist, begleite mich jetzt bei der Betrachtung des Wortes Gottes. Erleuchte meinen Verstand und mein Herz und lass mich erkennen, was du mir heute mit dieser Evangeliumsstelle sagen willst.

Bitte: Gib mir ein reines Herz.

1. Das Herz des Menschen. â€žArglistig ohnegleichen ist das Herz und unverbesserlich. Wer kann es ergrĂŒnden?“ Dieser Vers aus dem Buch Jeremia (17,9) fasst zusammen, was Jesus hier ausfĂŒhrt. All jenes Böse hat seinen Ursprung im Herzen des Menschen. In der Bibel ist das Herz der innerste Kern der Person, das, was den Menschen ausmacht, der innere Ort, wo sein Denken, Wollen und FĂŒhlen zusammenlĂ€uft und wo Entscheidungen fallen, dort, wo das Gewissen sitzt, dort, wo wir Verbindung mit Gott haben können und wo wir lieben lernen. Schon im Alten Testament kĂŒndigt Gott an, dass er dieses Herz des Menschen erneuern wird: „Ich gebe euch ein neues Herz und einen neuen Geist gebe ich in euer Inneres. Ich beseitige das Herz von Stein aus eurem Fleisch und gebe euch ein Herz von Fleisch.“ (Ez 36,26) Und Jesus erklĂ€rt in der Bergpredigt: „Selig, die rein sind im Herzen; denn sie werden Gott schauen.“ (Mt 5,8)

2. Noch unerlöst. Wenn unser Herz auch nicht unbedingt voll ist von bösen Gedanken, Unzucht, Diebstahl, etc., so liegt ihr Keim doch dort verborgen. Viel deutlicher erkennen wir, dass da unser Ego, unsere Eigeninteressen, Vorlieben, unser Wohlbefinden viel Platz einnehmen. Das Problem dabei ist folgendes, wie es Bischof Stefan Oster in seiner Predigt in der Osternacht 2016 ausgedrĂŒckt hat: „Wenn wir ganz ehrlich sind, alle miteinander, jeder fĂŒr sich, dann wissen wir, dass es in jedem von uns die Neigung gibt, zuerst einmal alledem einen wichtigen Platz in unserem Herzen zu geben, was mir selbst unmittelbare Vorteile bringt, was mir gerade gut tut, was mir schmeichelt, was mir Sicherheit gibt. Und außerdem bin ich selbst es, der alleine bestimmt, was ein Vorteil fĂŒr mich ist und was gut fĂŒr mich ist. Der Chef auf dem Thron meines Herzens bin in der normalen Verfassung dieses Herzens ich selbst, mein dickes Ego. Und das Dilemma ist, wenn das so ist, aber vor allem, wenn es nur so ist, dann ist das Herz von innen her gesehen eigentlich tot, dann ist es verschlossen, dann ist es ein Grab.“

3. Ein Herz von Fleisch. Je stĂ€rker unser Ego ist, desto weniger Platz ist da fĂŒr andere Menschen. Im Herzen Jesu sieht es genau umgekehrt aus. Er ist völlig losgelöst von sich selbst und seinen Interessen und ganz offen fĂŒr uns. Es ist genug Platz in seinem Herzen fĂŒr alle. Die Liebe Jesu ist totale Hinwendung an den anderen. Sein erstes Interesse ist nicht das, was ihm gerade guttut, sondern das ewige Wohl der anderen. Wenn er uns ein neues Herz verspricht, dann eines, das nach und nach von der „Krankheit“ der Selbstsucht befreit wird und immer offener wird fĂŒr die anderen. Es wird fĂ€hig, von sich selbst wegzusehen und auf die Nöte der anderen zu schauen. Es will nur das Beste fĂŒr den anderen und freut sich ĂŒber alles Gute, das dem anderen widerfĂ€hrt. Es wird dem Herzen Jesu immer Ă€hnlicher.

GesprĂ€ch mit Christus: Jesus, ich bitte dich, heile alle Selbstsucht in meinem Herzen. Befreie mich von allem ungesunden Egoismus und bewahre nur eine gesunde, bescheidene Achtsamkeit auf mich selbst. Vor allem aber hilf mir, achtsam zu sein auf die Nöte und BedĂŒrfnisse meiner Mitmenschen. Lass mich ihnen dienen und sie von Herzen lieben. Jesus, bilde mein Herz nach deinem Herzen.

Vorsatz: Ich werde mich heute einmal gegen mein Ego und fĂŒr den anderen entscheiden.


Die Schallmauer durchbrechen

13. Februar 2020

Donnerstag der fĂŒnften Woche im Jahreskreis

P. Bertalan EgervĂĄri LC

Mk 7,24-30
In jener Zeit brach Jesus auf und zog von dort in das Gebiet von Tyrus. Er ging in ein Haus, wollte aber, dass niemand davon erfuhr; doch es konnte nicht verborgen bleiben. Eine Frau, deren Tochter von einem unreinen Geist besessen war, hörte von ihm; sie kam sogleich herbei und fiel ihm zu FĂŒĂŸen. Die Frau, von Geburt Syrophönizierin, war eine Heidin. Sie bat ihn, aus ihrer Tochter den DĂ€mon auszutreiben. Da sagte er zu ihr: Lasst zuerst die Kinder satt werden; denn es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den Hunden vorzuwerfen. Sie erwiderte ihm: Ja, du hast Recht, Herr! Aber auch fĂŒr die Hunde unter dem Tisch fĂ€llt etwas von dem Brot ab, das die Kinder essen. Er antwortete ihr: Weil du das gesagt hast, sage ich dir: Geh nach Hause, der DĂ€mon hat deine Tochter verlassen. Und als sie nach Hause kam, fand sie das Kind auf dem Bett liegen und sah, dass der DĂ€mon es verlassen hatte.

EinfĂŒhrendes Gebet: Guter Gott, voller Glaube, Hoffnung und Liebe komme ich zu dir. Du bist die unendliche Liebe und GĂŒte selbst. Offenbare mir mehr von deiner Liebe.

Bitte: StĂ€rke unseren Glauben!

1. Die Schallmauer. In der Geschichte der Luftfahrt wurde die Schallmauer lange als unĂŒberwindbare Grenze betrachtet. Es gab zahlreiche Misserfolge und TodesfĂ€lle bei dem Versuch, sie zu durchbrechen. Trotzdem glaubte der amerikanische Pilot Chuck Yeager, dass es möglich war, als er am 14. Oktober 1947 einen weiteren Versuch unternahm. Als er sich der Schallgeschwindigkeit nĂ€herte, begann sein Flugzeug, heftig zu vibrieren. Bei der Geschwindigkeit von Mach 0,965 begann die Geschwindigkeitsanzeige, verrĂŒckt zu spielen. Bei Mach 0,995 war die Belastung fĂŒr seinen Körper durch die extremen DruckverhĂ€ltnisse so hoch, dass er nur noch verschwommen sehen konnte. Doch gerade, als es schien, das Flugzeug wĂŒrde auseinanderbrechen, gab es einen lauten Überschallknall, gefolgt von einer geradezu unheimlichen Stille. Was vorher unmöglich schien, war nun Wirklichkeit: Ganz ruhig glitt das Flugzeug in Überschallgeschwindigkeit durch die Luft.

2. Glauben ist manchmal wie fliegen. Im Glauben gibt es oft Ă€hnliche WiderstĂ€nde. Solange wir nicht besonders viel Glauben brauchen, gehen die Dinge normalerweise recht glatt. Aber sobald wir uns einem großen Durchbruch nĂ€hern, tauchen plötzlich alle möglichen Probleme auf. Man scheint nicht voranzukommen, es kommen verschiedenste widrige UmstĂ€nde hinzu, Verwirrung und Frustration werden immer grĂ¶ĂŸer. Schließlich stehen wir vor einem solchen Berg von Schwierigkeiten, dass wir lieber wieder umkehren und aufgeben wĂŒrden. Aber vielleicht fehlt nur noch eine Kleinigkeit, um die Schallmauer zu durchbrechen. Es nĂŒtzt nichts, den Weg zu 99% gegangen zu sein. Wenn man stehen bleibt oder umkehrt, steht man mit leeren HĂ€nden da.

3. UnerschĂŒtterlicher Glaube. Die syrophönizische Frau hat es auf beeindruckende Weise geschafft, den Glauben an Jesus Christus zu bewahren. ZunĂ€chst wird sie vom sonst so sanften und hilfsbereiten Messias schlicht ignoriert, wie wir im parallelen Evangelium bei MatthĂ€us (Mt 15,21-28) lesen. Aber sie bleibt so lange hartnĂ€ckig, bis sie endlich Antwort bekommt: „Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt.“ SpĂ€testens hier wĂŒrden die meisten von uns aufgeben. Nicht so die Frau. Ihre Bitten werden noch instĂ€ndiger. Ergebnis ist die dritte und schroffste Ablehnung: „Es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den Hunden vorzuwerfen.“ Jetzt auch noch eine Beleidigung, das geht zu weit! Aber selbst davon lĂ€sst sich die Frau nicht beirren. Sie wagt noch einen Vorstoß. Und endlich hat sie alle Widrigkeiten ĂŒberwunden und die Schallmauer erreicht. Jesus erhört ihre Bitte, ihre Tochter ist geheilt. Sie hĂ€tte genug gute GrĂŒnde gehabt aufzugeben. Doch ihr unerschĂŒtterlicher Glaube hat sie ans Ziel gefĂŒhrt.

GesprĂ€ch mit Christus: Herr Jesus, hilf uns, wie die syrophönizische Frau zu glauben. Lass uns erkennen, dass wir trotz aller Hindernisse auf dich vertrauen dĂŒrfen. Gib uns die Kraft, alle Schwierigkeiten zu ĂŒberwinden und so ans Ziel unseres Glaubens zu gelangen.

Vorsatz: Ich will mich heute von Schwierigkeiten nicht entmutigen lassen, sondern sie als Hindernisse sehen, die es zu ĂŒberwinden gilt.


Bereit fĂŒr die Begegnung mit dem Erlöser

14. Februar 2020

Hl. Cyrill, Mönch, und Hl. Methodius, Bischof, Glaubensbote
Schutzpatrone Europas
Fest

Hl. Valentin, Bischof, MĂ€rtyrer

P. Bertalan EgervĂĄri LC

Lk 10,1-9
In jener Zeit suchte der Herr zweiundsiebzig andere aus und sandte sie zu zweit voraus in alle StĂ€dte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte. Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter fĂŒr seine Ernte auszusenden. Geht! Ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche und keine Schuhe! GrĂŒĂŸt niemand unterwegs! Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als Erstes: Friede diesem Haus! Und wenn dort ein Mann des Friedens wohnt, wird der Friede, den ihr ihm wĂŒnscht, auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zurĂŒckkehren. Bleibt in diesem Haus, esst und trinkt, was man euch anbietet; denn wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Lohn. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes! Wenn ihr in eine Stadt kommt und man euch aufnimmt, so esst, was man euch vorsetzt. Heilt die Kranken, die dort sind, und sagt den Leuten: Das Reich Gottes ist euch nahe.

EinfĂŒhrendes Gebet: Herr Jesus, danke fĂŒr dein Kommen in diese Welt. Danke fĂŒr die Arbeiter, die du sendest und die dir vorausgehen. Komm auch jetzt, und sei gegenwĂ€rtig bei meinem Gebet.

Bitte: Schenke mir eine echte Begegnung mit dir.

1. Sich fĂŒr die Begegnung mit Jesus bereiten. Jesus sendet 72 JĂŒnger aus, die ihm vorausgehen und ihn ankĂŒndigen sollen. Die Menschen sollen auf das Kommen des Erlösers vorbereitet sein. Ohne diese Vorbereitung wĂŒrden viele die Gelegenheit ganz verpassen, andere wĂ€ren nicht bereit fĂŒr seine Botschaft. Auch heute braucht Jesus Menschen, die ihn ankĂŒndigen, die andere auf das Kommen Jesu vorbereiten. Sicher, er kommt nicht auf die gleiche Weise, aber er möchte den Menschen eine innerliche Begegnung mit sich schenken, eine Begegnung, die man zumeist nicht gleich als solche wahrnimmt, die aber das Potenzial hat, das eigene Leben tiefgreifend zu verĂ€ndern.

2. Die Begegnung mit ihm suchen. â€žAm Anfang des Christseins steht nicht ein ethischer Entschluss oder eine große Idee, sondern die Begegnung mit einem Ereignis, mit einer Person, die unserem Leben einen neuen Horizont und damit seine entscheidende Richtung gibt.“ So schrieb Papst Benedikt XVI. in seiner ersten Enzyklika Deus caritas est, Nr. 1. Nicht gute VorsĂ€tze oder hohe Ideale stehen also am Beginn eines authentisch gefĂŒhrten christlichen Lebens, sondern eine Begegnung, die man nicht einfach erzwingen oder herbeifĂŒhren, sondern sich nur schenken lassen kann. Doch wer sucht, der findet, wer bittet, der empfĂ€ngt, und wer anklopft, dem wird geöffnet.

3. Um eine Begegnung bitten. Eine ganz schlichte Begegnung mit Jesus hatte die ersten JĂŒnger davon ĂŒberzeugt, den Messias vor Augen zu haben. Der Evangelist Johannes berichtet davon kurz und prĂ€gnant: „Meister, wo wohnst du? Er sagte zu ihnen: Kommt und seht! Da kamen sie mit und sahen, wo er wohnte, und blieben jenen Tag bei ihm; es war um die zehnte Stunde.“ Keine spektakulĂ€ren Wunder oder Heilungen, keine beeindruckende Predigt, keine aufsehenerregenden Ereignisse; was sie ĂŒberzeugt hat, war, Jesus zu erleben, so wie er war. Das hat Andreas genĂŒgt, um voll Überzeugung zu seinem Bruder Simon Petrus zu gehen und ihm zu berichten: „Wir haben den Messias gefunden.“ Wir dĂŒrfen immer wieder um solche Begegnungen und Erfahrungen Jesu bitten, die uns stĂ€rken und mehr als jeder gute Vorsatz helfen, auf dem rechten Weg zu bleiben.

GesprĂ€ch mit Christus: Jesus, ich sehne mich nach einer Begegnung mit dir. Schenke mir eine Erfahrung deiner Liebe. Lass mich immer mehr erkennen, wer und wie du bist. Hilf mir, dadurch immer mehr in der Liebe zu dir und zu meinen Mitmenschen zu wachsen und dir nachzufolgen.

Vorsatz: Ich werde Jesus heute um eine echte Begegnung mit ihm bitten.


Jesus, Brot des Lebens

15. Februar 2020

Samstag der fĂŒnften Woche im Jahreskreis

P. Bertalan EgervĂĄri LC

Mk 8,1-10
In jenen Tagen waren wieder einmal viele Menschen um Jesus versammelt. Da sie nichts zu essen hatten, rief er die JĂŒnger zu sich und sagte: Ich habe Mitleid mit diesen Menschen; sie sind schon drei Tage bei mir und haben nichts mehr zu essen. Wenn ich sie hungrig nach Hause schicke, werden sie unterwegs zusammenbrechen; denn einige von ihnen sind von weither gekommen. Seine JĂŒnger antworteten ihm: Woher soll man in dieser unbewohnten Gegend Brot bekommen, um sie alle satt zu machen? Er fragte sie: Wie viele Brote habt ihr? Sie antworteten: Sieben. Da forderte er die Leute auf, sich auf den Boden zu setzen. Dann nahm er die sieben Brote, sprach das Dankgebet, brach die Brote und gab sie seinen JĂŒngern zum Verteilen; und die JĂŒnger teilten sie an die Leute aus. Sie hatten auch noch ein paar Fische bei sich. Jesus segnete sie und ließ auch sie austeilen. Die Leute aßen und wurden satt. Dann sammelte man die ĂŒbrig gebliebenen BrotstĂŒcke ein, sieben Körbe voll. Es waren etwa viertausend Menschen beisammen. Danach schickte er sie nach Hause. Gleich darauf stieg er mit seinen JĂŒngern ins Boot und fuhr in das Gebiet von Dalmanuta.

EinfĂŒhrendes Gebet: Komm, Heiliger Geist, erleuchte meinen Verstand und mein Herz. Lass mich den Willen des Vaters erkennen und schenke mir deinen Trost und deine Freude.

Bitte: StĂ€rke meinen Glauben und meine Liebe zu dir in der Eucharistie.

1. Das Brot des Lebens. Das Wunder der Brotvermehrung zeigt uns nicht nur von Neuem die Macht Jesu ĂŒber alles Geschaffene, es ist auch ein Hinweis auf die Eucharistie. Jesus nennt sich selbst „das Brot des Lebens“ und „das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist“. Innerhalb weniger Abschnitte wiederholt er stĂ€ndig diesen Gedanken. Auf verschiedene Weisen möchte er den Juden verstĂ€ndlich machen, dass sein Fleisch wahrhaft eine Speise und sein Blut wahrhaft ein Trank ist und dass ewig leben wird, wer von diesem Brot isst. Beim Lesen dieser Zeilen könnte man fast denken, er möchte sagen: „Wie soll ich es noch ausdrĂŒcken, um euch klar zu machen, dass ich es wirklich wörtlich meine?“

2. Nahrung fĂŒr die Seele.  Im Katechismus der katholischen Kirche heißt es:„Die Wunder der Brotvermehrung weisen auf die ÜberfĂŒlle des einzigartigen Brotes seiner Eucharistie voraus: der Herr sprach den Lobpreis, brach die Brote und ließ sie durch seine JĂŒnger austeilen, um die Menge zu nĂ€hren. Das Zeichen der Verwandlung von Wasser zu Wein in Kana kĂŒndigt bereits die Stunde der Verherrlichung Jesu an. Es bekundet die Vollendung des Hochzeitsmahls im Reiche des Vaters, wo die GlĂ€ubigen den neuen Wein trinken werden, der Blut Christi geworden ist.“ Brot ist das Grundnahrungsmittel, das tĂ€glich unseren Körper nĂ€hrt und am Leben hĂ€lt. Ebenso ist Jesus die Nahrung, die unsere Seele am meisten braucht.

3. Stein des Anstoßes. Weiter heißt es im Katechismus : „Die erste AnkĂŒndigung der Eucharistie entzweite die JĂŒnger, so wie auch die AnkĂŒndigung des Leidens bei ihnen EntrĂŒstung hervorrief: „Was er sagt, ist unertrĂ€glich. Wer kann das anhören?" Die Eucharistie und das Kreuz sind Steine des Anstoßes. Es ist das gleiche Mysterium und es hört nicht auf, Anlass zur Spaltung zu sein. „Wollt auch ihr weggehen?" Diese Frage des Herrn ertönt durch die Jahrhunderte; durch sie lĂ€dt uns seine Liebe ein, zu erkennen, dass er allein „Worte des ewigen Lebens" hat und dass, wer die Gabe seiner Eucharistie glĂ€ubig empfĂ€ngt, ihn selbst empfĂ€ngt.“ Der menschliche Verstand stĂ¶ĂŸt an seine Grenzen, es bleibt nur die Wahl zwischen Glauben und Nicht-Glauben. Und auch hier gilt, dass der Glaube vorausgehen muss, bevor die ĂŒbernatĂŒrliche Wirklichkeit erfahrbar wird.

GesprĂ€ch mit Christus: Jesus, ich danke dir, dass du dich selbst zur Speise gibst. Danke, dass du uns so nahe sein möchtest, wie es nur geht, dass du mit uns eins werden möchtest. Ich will mich dir in der Eucharistie immer mit lebendigem Glauben und echter Liebe nĂ€hern.

Vorsatz: Ich werde versuchen, die Eucharistie am Sonntag mit besonderer Andacht zu empfangen.