Tägliche Meditationen

Tägliche Meditationen

Sonntag 2. Februar 2020 bis Samstag 8. Februar 2020

Vierte Woche im Jahreskreis

Br. Daniel Flores MondragĂłn, LC

Gottes Wille: Quelle der FreudeSonntag
Entweder Christus oder die SĂŒndeMontag
Gott handeln lassenDienstag
Gott ĂŒberraschtMittwoch
Der Ruf JesuDonnerstag
Die wahre SehnsuchtFreitag
Jesus, der FreundSamstag


Gottes Wille: Quelle der Freude

2. Februar 2020

Darstellung des Herrn
MariÀ Lichtmess
Fest

Br. Daniel Flores MondragĂłn LC

Lk 2,22-32
Als sich fĂŒr die Eltern Jesu die Tage der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung erfĂŒllt hatten, brachten sie das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn darzustellen, wie im Gesetz des Herrn geschrieben ist: Jede mĂ€nnliche Erstgeburt soll dem Herrn heilig genannt werden. Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben. Und siehe, in Jerusalem lebte ein Mann namens SĂ­meon. Dieser Mann war gerecht und fromm und wartete auf den Trost Israels und der Heilige Geist ruhte auf ihm. Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Christus des Herrn gesehen habe. Er wurde vom Geist in den Tempel gefĂŒhrt; und als die Eltern das Kind Jesus hereinbrachten, um mit ihm zu tun, was nach dem Gesetz ĂŒblich war, nahm SĂ­meon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten: Nun lĂ€sst du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit fĂŒr dein Volk Israel.

EinfĂŒhrendes Gebet: Wie muss sich Simeon gefreut haben, als ihm der Heilige Geist offenbarte, dass er vor seinem Tod den Erlöser sehen werde! Er muss von da ab jeden Tag erwartungsvoll in den Tempel gegangen sein. Wie erwartungsvoll gehe ich in mein Gebet? Freue ich mich darauf, meinem Erlöser darin zu begegnen, ihn auf meine Arme nehmen zu dĂŒrfen?

Bitte: Herr, gib mir ein Herz, das dich sucht und dich mit Leidenschaft liebt. Lass mich wissen, wie ich dich suchen und dich in jedem Moment und jeder Situation meines Lebens lieben kann.

1. Die wahre Freude. Obwohl Christus ĂŒber dem Gesetz steht, sehen wir heute im Evangelium, dass Josef und Maria das Kind zur ErfĂŒllung des Gesetzes in den Tempel bringen und dass Gott nur durch ihre FĂŒgsamkeit das erfĂŒllen kann, was er seinem Volk versprochen hat. So ist der „Wille Gottes“ nicht etwa eine Laune dessen, der allmĂ€chtig ist, die wir alternativlos erfĂŒllen mĂŒssen, sondern die Vorherbestimmung eines liebenden Vaters, der das Beste fĂŒr uns sucht. Unsere Einstellung hierzu ist nicht gleichgĂŒltig, unser GlĂŒck und unsere Freude hĂ€ngen letztlich davon ab.

2. Treu bleiben. Es ist leicht, das GlĂŒck fĂŒr einen Moment einzufangen, aber es verlangt viel Ausdauer, die Frische der ersten Liebe zu bewahren und treu, glĂ€ubig und voller Hoffnung zu bleiben. Das Evangelium zeigt uns das Beispiel eines einfachen alten Mannes, der wusste, wie man jahrelang auf den Herrn wartet und ihm vertraut. FĂŒr denjenigen, der hoffnungsvoll auf ihn wartet, sind die tĂ€glichen Ereignisse kein Zufall mehr, sondern beginnen Zeichen der göttlichen Vorsehung zu sein, die alles zum Wohle derer gereichen lĂ€sst, die ihn lieben. Von Simeon können wir lernen, unseren Alltag im Licht des Glaubens und auf Gott ausgerichtet zu leben, in der Gewissheit, dass auch er uns nicht vergisst.

3. Volle Hingabe. Ein weiterer Aspekt, den wir in diesem Evangelium betrachten können, ist der der Hingabe in die HĂ€nde Gottes. Simeon, der die ErfĂŒllung der Verheißung sieht, freut sich und preist den Herrn fast so, als ob er sagen wĂŒrde: „Tu mit mir, was du willst, denn ich weiß, dass du treu bist.“ Diese Haltung kann nur aus einem Herzen stammen, das abwartet und vertraut. Wir sehen etwas Ähnliches in Maria, die dem Plan Gottes immer wieder ihre Zustimmung („fiat“) gibt. Mehr als ein konkreter Akt ist dies eine Haltung der VerfĂŒgbarkeit, die im tĂ€glichen Bestreben, alles so zu sehen, wie Gott es sehen wĂŒrde, gepflegt werden kann.

GesprĂ€ch mit Christus: Vater, hilf mir zu lernen, mich immer und ĂŒberall in deine Gegenwart zu stellen. Ich möchte, dass dein Wille zu einer Quelle der Freude und Sicherheit fĂŒr mein Leben wird.

Vorsatz: Heute werde ich versuchen, Gottes Wirken in meinem tĂ€glichen Leben zu erkennen.


Entweder Christus oder die SĂŒnde

3. Februar 2020

Montag der vierten Woche im Jahreskreis
Hl. Blasius, Bischof, MĂ€rtyrer
Hl. Ansgar, Bischof, Glaubensbote

Br. Daniel Flores MondragĂłn LC

Mk 5,1-20
In jener Zeit kamen Jesus und seine JĂŒnger an das andere Ufer des Sees, in das Gebiet von Gerasa. Als er aus dem Boot stieg, lief ihm ein Mann entgegen, der von einem unreinen Geist besessen war. Er kam von den Grabhöhlen, in denen er lebte. Man konnte ihn nicht bĂ€ndigen, nicht einmal mit Fesseln. Schon oft hatte man ihn an HĂ€nden und FĂŒĂŸen gefesselt, aber er hatte die Ketten gesprengt und die Fesseln zerrissen; niemand konnte ihn bezwingen. Bei Tag und Nacht schrie er unaufhörlich in den Grabhöhlen und auf den Bergen und schlug sich mit Steinen. Als er Jesus von weitem sah, lief er zu ihm hin, warf sich vor ihm nieder und schrie laut: Was habe ich mit dir zu tun, Jesus, Sohn des höchsten Gottes? Ich beschwöre dich bei Gott, quĂ€le mich nicht. Jesus hatte nĂ€mlich zu ihm gesagt: Verlass diesen Mann, du unreiner Geist. Jesus fragte ihn: Wie heißt du? Er antwortete: Mein Name ist Legion; denn wir sind viele. Und er flehte Jesus an, sie nicht aus dieser Gegend zu verbannen. Nun weidete dort an einem Berghang gerade eine große Schweineherde. Da baten ihn die DĂ€monen: Lass uns doch in die Schweine hineinfahren! Jesus erlaubte es ihnen. Darauf verließen die unreinen Geister den Menschen und fuhren in die Schweine, und die Herde stĂŒrzte sich den Abhang hinab in den See. Es waren etwa zweitausend Tiere, und alle ertranken. Die Hirten flohen und erzĂ€hlten alles in der Stadt und in den Dörfern. Darauf eilten die Leute herbei, um zu sehen, was geschehen war. Sie kamen zu Jesus und sahen bei ihm den Mann, der von der Legion DĂ€monen besessen gewesen war. Er saß ordentlich gekleidet da und war wieder bei Verstand. Da fĂŒrchteten sie sich. Die, die alles gesehen hatten, berichteten ihnen, was mit dem Besessenen und mit den Schweinen geschehen war. Darauf baten die Leute Jesus, ihr Gebiet zu verlassen. Als er ins Boot stieg, bat ihn der Mann, der zuvor von den DĂ€monen besessen war, bei ihm bleiben zu dĂŒrfen. Aber Jesus erlaubte es ihm nicht, sondern sagte: Geh nach Hause, und berichte deiner Familie alles, was der Herr fĂŒr dich getan und wie er Erbarmen mit dir gehabt hat. Da ging der Mann weg und verkĂŒndete in der ganzen Dekapolis, was Jesus fĂŒr ihn getan hatte, und alle staunten.

EinfĂŒhrendes Gebet: Jesus, ich liebe dich, und ich möchte ein wenig Zeit mit dir verbringen. Dich zu treffen, verĂ€ndert immer meinen Tag, mit dir zusammen zu sein, macht mich dir immer Ă€hnlicher.

Bitte: Jesus, hilf mir, deine Barmherzigkeit zu erfahren und mich fĂŒr das Wirken deiner Gnade in meinem Leben zu öffnen.

1. Die Sklaverei der SĂŒnde. Wenn wir lesen, wie sich dieser Mann im Evangelium verhielt, als er besessen war, fĂŒhlen wir uns ein wenig traurig, ratlos und empört. Wie kann jemandem so etwas passieren? Wo bleibt seine WĂŒrde? Allerdings befinden wir uns oft in Ă€hnlichen oder schlechteren Situationen als der seinen. Wenn jemand besessen ist, handelt er nicht aus freiem Willen, sondern gesteuert bzw. manipuliert. Wir hingegen, wenn wir die SĂŒnde der Liebe zu Gott vorziehen, tun dies mit Wissen und Verstand. Paradoxerweise unterwerfen und versklaven wir uns dann freiwillig selbst, manchmal sogar in Dingen, in denen es kein ZurĂŒck mehr gibt.

2. Jesus, der uns entgegenkommt. Gottes Liebe hat keine Grenzen, sie kennt keine Barrieren. Jesus wartet nicht darauf, dass wir zu ihm gehen. Er kommt, um uns in jeder Situation zu begegnen, weil er will, dass wir befreit werden. Er will, dass wir in FĂŒlle leben. Aber gerade in all seiner Liebe respektiert er immer unsere Freiheit und ĂŒberlĂ€sst uns die Entscheidung, die TĂŒr zu unserem wahren Leben zu öffnen oder nicht.

3. Christus nachfolgen. Wir sind nicht alle berufen, Christus auf die gleiche Weise nachzufolgen. Im Evangelium sehen wir, wie der Befreite Jesus bittet, mit ihm gehen zu dĂŒrfen. Jesus aber bittet ihn, in seinem Gebiet zu bleiben und unter den Seinen zu sein – als lebendiges Zeugnis dafĂŒr, was Gott tun kann, wenn wir es ihm erlauben. Als Menschen, fĂŒr die das Evangelium von entscheidender Bedeutung im Leben ist, sind wir alle berufen, Zeugen der Barmherzigkeit und des Handelns Gottes an uns zu sein.

GesprĂ€ch mit Christus: Herr, hilf mir, mich fĂŒr deine Gnade zu öffnen. Du weißt noch besser als ich, wie sehr ich dich brauche. So oft habe ich mich selbst angekettet, wĂ€hrend ich nach dem GlĂŒck suchte, das nur du mir geben kannst. Befreie mich und berĂŒhre mein Herz, damit mein Mund dein Lob singen kann.

Vorsatz: Heute werde ich mich bemĂŒhen, allen Eingebungen des Heiligen Geistes zu folgen, ohne mich zu widersetzen.


Gott Handeln lassen

4. Februar 2020

Dienstag der vierten Woche im Jahreskreis
Hl. Rabanus Maurus, Bischof

Br. Daniel Flores MondragĂłn LC

Mk 5,21-43
In jener Zeit fuhr Jesus im Boot an das andere Ufer des Sees von GalilĂ€a hinĂŒber, und eine große Menschenmenge versammelte sich um ihn. WĂ€hrend er noch am See war, kam ein Synagogenvorsteher namens JaĂŻrus zu ihm. Als er Jesus sah, fiel er ihm zu FĂŒĂŸen und flehte ihn um Hilfe an; er sagte: Meine Tochter liegt im Sterben. Komm und leg ihr die HĂ€nde auf, damit sie wieder gesund wird und am Leben bleibt. Da ging Jesus mit ihm. Viele Menschen folgten ihm und drĂ€ngten sich um ihn. Darunter war eine Frau, die schon zwölf Jahre an Blutungen litt. Sie war von vielen Ärzten behandelt worden und hatte dabei sehr zu leiden; ihr ganzes Vermögen hatte sie ausgegeben, aber es hatte ihr nichts genutzt, sondern ihr Zustand war immer schlimmer geworden. Sie hatte von Jesus gehört. Nun drĂ€ngte sie sich in der Menge von hinten an ihn heran und berĂŒhrte sein Gewand. Denn sie sagte sich: Wenn ich auch nur sein Gewand berĂŒhre, werde ich geheilt. Sofort hörte die Blutung auf, und sie spĂŒrte deutlich, dass sie von ihrem Leiden geheilt war. Im selben Augenblick fĂŒhlte Jesus, dass eine Kraft von ihm ausströmte, und er wandte sich in dem GedrĂ€nge um und fragte: Wer hat mein Gewand berĂŒhrt? Seine JĂŒnger sagten zu ihm: Du siehst doch, wie sich die Leute um dich drĂ€ngen, und da fragst du: Wer hat mich berĂŒhrt? Er blickte umher, um zu sehen, wer es getan hatte. Da kam die Frau, zitternd vor Furcht, weil sie wusste, was mit ihr geschehen war; sie fiel vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit. Er aber sagte zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Geh in Frieden! Du sollst von deinem Leiden geheilt sein. WĂ€hrend Jesus noch redete, kamen Leute, die zum Haus des Synagogenvorstehers gehörten, und sagten zu JaĂŻrus: Deine Tochter ist gestorben. Warum bemĂŒhst du den Meister noch lĂ€nger? Jesus, der diese Worte gehört hatte, sagte zu dem Synagogenvorsteher: Sei ohne Furcht; glaube nur! Und er ließ keinen mitkommen außer Petrus, Jakobus und Johannes, den Bruder des Jakobus. Sie gingen zum Haus des Synagogenvorstehers. Als Jesus den LĂ€rm bemerkte und hörte, wie die Leute laut weinten und jammerten, trat er ein und sagte zu ihnen: Warum schreit und weint ihr? Das Kind ist nicht gestorben, es schlĂ€ft nur. Da lachten sie ihn aus. Er aber schickte alle hinaus und nahm außer seinen Begleitern nur die Eltern mit in den Raum, in dem das Kind lag. Er fasste das Kind an der Hand und sagte zu ihm: Talita kum!, das heißt ĂŒbersetzt: MĂ€dchen, ich sage dir, steh auf! Sofort stand das MĂ€dchen auf und ging umher. Es war zwölf Jahre alt. Die Leute gerieten außer sich vor Entsetzen. Doch er schĂ€rfte ihnen ein, niemand dĂŒrfe etwas davon erfahren; dann sagte er, man solle dem MĂ€dchen etwas zu essen geben.

EinfĂŒhrendes Gebet: Herr, ich komme zu dir, um bei dir mein Herz auszuschĂŒtten. Ich will alles dir ĂŒbergeben.

Bitte: Herr, ich bitte dich, gib mir alles, was ich brauche, um dich immer mehr zu lieben. Gib mir auch das, was ich brauche, aber nicht von dir zu erbitten wage.

1. Die eigene Notlage erkennen. Warum geht man zum Arzt oder zum Friseur? Stellen Sie sich vor, jemand wĂŒrde plötzlich sagen: „Von nun an bin ich mein eigener Arzt“ und wĂŒrde beschließen, sich selbst zu operieren. Oder dass eine Frau beschließen wĂŒrde, von nun ab ihre Haare selbst zu schneiden. Was wĂŒrde passieren? Es klingt seltsam und sogar ein wenig lĂ€cherlich, aber unsere Einstellung ist nicht weit davon entfernt, wenn wir uns entscheiden, Gott beiseite zu lassen, die ZĂŒgel unseres Lebens selbst in die Hand zu nehmen und zu glauben, dass wir durch unsere eigenen KrĂ€fte alles erreichen können. Im heutigen Evangelium sehen wir sowohl Jairus als auch die Frau, die alles getan hat, was sie konnte, erkennen, dass sie aus eigener Kraft nicht alles erreichen. Sie waren bereit, um Hilfe zu bitten!

2. Christus, der echte Held. Gott aus dem Spiel zu lassen, ist einfacher, als es sich anhört. Oftmals tun wir es auch, ohne es zu wollen. Indem wir uns z.B. um praktische Dinge sorgen, die unmittelbare Auswirkungen haben. Oft empfinden wir auch unser Unvermögen, nachdem wir alles getan haben, und dann taucht die Versuchung der Verzweiflung auf, zu glauben, dass wir allein sind, dass wir es immer waren und immer sein werden. Beide Charaktere in diesem Evangelium verstanden es, ihre UnzulĂ€nglichkeit zu akzeptieren und zu Christus zu gehen, dem einzigen, der fĂŒr sie das tun konnte, was sie ĂŒberstieg.

3. Gott handeln lassen. Zu Gott zu gehen, ist gut, aber es ist nur der erste Schritt. Einmal mit ihm unterwegs, mĂŒssen wir ihm vertrauen und ihn handeln lassen. Zu ihm gehen, wissend, dass er zu seiner Zeit handelt und dass er uns nicht im Stich lĂ€sst. Die Volksweisheit hat es in dem Satz „Gott lĂ€sst zwar sinken, aber nicht ertrinken“ zusammengefasst. Er kann sofort handeln, wie bei der Frau, die an Blutungen litt, oder er kann etwas warten wie bei Jairus. Ob er nun frĂŒher oder spĂ€ter handelt, er vergisst uns nie.

GesprĂ€ch mit Christus: â€žNimm hin, Herr, und empfange meine ganze Freiheit, mein GedĂ€chtnis, meinen Verstand und meinen ganzen Willen, all mein Haben und Besitzen. Du hast es mir gegeben; dir, Herr, gebe ich es zurĂŒck. Alles ist dein, verfĂŒge darĂŒber nach deinem ganzen Willen. Gib mir deine Liebe und Gnade, denn diese genĂŒgen mir.“ (Hl. Ignatius von Loyola)

Vorsatz: Heute werde ich Gott im Rosenkranz um das nötige Vertrauen bitten, damit ich ihn in meinem Leben handeln lasse.


Gott ĂŒberrascht

5. Februar 2020

Mittwoch der vierten Woche im Jahreskreis
Hl. Agatha, Jungfrau, MĂ€rtyrin

Br. Daniel Flores MondragĂłn LC

Mk 6,1b-6
In jener Zeit kam Jesus in seine Heimatstadt; seine JĂŒnger begleiteten ihn. Am Sabbat lehrte er in der Synagoge. Und die vielen Menschen, die ihm zuhörten, staunten und sagten: Woher hat er das alles? Was ist das fĂŒr eine Weisheit, die ihm gegeben ist! Und was sind das fĂŒr Wunder, die durch ihn geschehen! Ist das nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon? Leben nicht seine Schwestern hier unter uns? Und sie nahmen Anstoß an ihm und lehnten ihn ab. Da sagte Jesus zu ihnen: Nirgends hat ein Prophet so wenig Ansehen wie in seiner Heimat, bei seinen Verwandten und in seiner Familie. Und er konnte dort kein Wunder tun; nur einigen Kranken legte er die HĂ€nde auf und heilte sie. Jesus zog durch die benachbarten Dörfer und lehrte.

EinfĂŒhrendes Gebet: Herr, nimm dieses verhĂ€rtete Herz weg und gib mir ein neues, das fĂ€hig ist, deine Botschaft zu empfangen und sie anderen zu verkĂŒnden.

Bitte: Gib mir ein Herz, das nach dir dĂŒrstet.

1. Sich von Gott ĂŒberraschen lassen. Es ist sehr leicht, sich an das zu gewöhnen, was man hat; das gilt fĂŒr die unbedeutendsten wie fĂŒr die wichtigsten Dinge; nur wenn wir sie verlieren oder sie sich Ă€ndern, bemerken wir, wie sie Teil unseres Lebens sind. Ein Christ darf nie die FĂ€higkeit verlieren, sich in seinem tĂ€glichen Leben von Gottes Gegenwart und Handeln ĂŒberraschen zu lassen. Im Evangelium sehen wir, wie die Landsleute Jesu dachten, sie wĂŒssten bereits alles ĂŒber ihn. Sie waren daran gewöhnt, dass Gott unter ihnen lebte, und es erschien ihnen seltsam, dass er nicht nach ihren Erwartungen handelte. Eine sehr reale Gefahr fĂŒr jeden Christen ist die, Gott eine bestimmte Rolle im Leben zuzuweisen, sogar einen bestimmten Zeitplan (z.B. den Sonntagmorgen) und ihn in eine Schublade zu stecken, in der Hoffnung, dass er immer nach Schema F handeln und nichts Ungewöhnliches tun wird. So wird die Beziehung zu ihm rein funktional.

2. Die GrĂ¶ĂŸe seiner PlĂ€ne. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich ĂŒberraschen zu lassen. Der negative Weg besteht darin, Anstoß zu nehmen, wie es den Landsleuten Jesu passiert. Das kann auch uns passieren, wenn wir mehr auf unsere Berechnungen und PlĂ€ne als auf seine Vorsehung und seinen Willen vertrauen. Der andere Weg, ĂŒberrascht zu werden, besteht im Staunen und Glauben. Dazu mĂŒssen wir es wagen, Christus die Kontrolle zu ĂŒbergeben. Und obwohl seine Art, die Dinge zu tun, oft ganz anders ist, als wir es vermuten, sind die Ergebnisse immer hervorragend und unerwartet. Seine PlĂ€ne mit unserem Leben sind immer grĂ¶ĂŸer, ehrgeiziger und kĂŒhner, als wir es uns vorstellen können.

3. Zeugen seiner Liebe. Die mangelnde Aufnahmebereitschaft in seinem Volk hinderte Jesus nicht daran, ihm die gute Botschaft der Erlösung zu ĂŒberbringen. Wie er mĂŒssen auch wir bereit sein und nach Möglichkeiten suchen, unseren Glauben zu bezeugen. Wir alle sind gerufen, MĂ€rtyrer gemĂ€ĂŸ der ursprĂŒnglichen Bedeutung dieses Begriffs zu sein, also „Zeugen“. Mutige und eifrige Zeugen, die bis an die Grenzen der Gesellschaft gehen, um in Wort und Tat nicht nur eine Lehre, sondern auch eine Erfahrung zu verkĂŒnden, das heißt, wie die Begegnung mit dem lebendigen Christus unser Leben verĂ€ndert hat.

GesprĂ€ch mit Christus: Herr, hilf mir aus meiner Bequemlichkeitszone herauszukommen. Ich bitte dich, sende mir deinen Heiligen Geist, damit auch ich wie an Pfingsten die Apostel mit Mut und Vertrauen erfĂŒllt werde, um dir den ersten Platz in meinem Leben zu geben und Zeugnis von dir zu geben.

Vorsatz: Heute werde ich nach einer Möglichkeit suchen, meine persönliche Erfahrung mit Christus mit jemandem zu teilen.


Der Ruf Jesu

6. Februar 2020

Donnerstag der vierten Woche im Jahreskreis
Hl. Paul Miki und GefÀhrten, MÀrtyrer

Br. Daniel Flores MondragĂłn LC

Mk 6,7-13
In jener Zeit rief Jesus die Zwölf zu sich und sandte sie aus, jeweils zwei zusammen. Er gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben, und er gebot ihnen, außer einem Wanderstab nichts auf den Weg mitzunehmen, kein Brot, keine Vorratstasche, kein Geld im GĂŒrtel, kein zweites Hemd und an den FĂŒĂŸen nur Sandalen. Und er sagte zu ihnen: Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlasst. Wenn man euch aber in einem Ort nicht aufnimmt und euch nicht hören will, dann geht weiter, und schĂŒttelt den Staub von euren FĂŒĂŸen, zum Zeugnis gegen sie. Die Zwölf machten sich auf den Weg und riefen die Menschen zur Umkehr auf. Sie trieben viele DĂ€monen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie.

EinfĂŒhrendes Gebet: Herr, in meinem Leben habe ich deine Stimme auf vielerlei Weise gehört. Heute möchte ich mich in diesem Moment des Gebets bemĂŒhen, aufmerksam hinzuhören und einmal mehr deinen Willen in meinem Leben zu entdecken.

Bitte: Herr, gib mir Mut und Kraft, damit ich deinen Willen erkenne und ihn ohne Zögern in die Tat umsetze.

1. Jesus ruft. Er hat die Apostel berufen, und auch heute ruft er jeden von uns auf sehr persönliche Weise. Er tut das im Bewusstsein der RealitĂ€t und der UmstĂ€nde, in denen jeder einzelne sich befindet. Er ruft nicht, weil er „Arbeiter“ braucht. Der tiefste Grund fĂŒr diesen Rufs ist die Liebe, die er mit uns teilen will. Es ist das, was er in seinem Herzen trĂ€gt, was ihn bewegt. Er zieht uns damit hauptsĂ€chlich zu sich selbst, um mit uns eine Beziehung der Liebe und Freundschaft einzugehen – auf Augenhöhe.

2. Jesus spricht zu uns auf Augenhöhe. Nachdem Jesus ihnen die Liebe seines Herzens offenbart hat, sendet er die JĂŒnger aus, damit sie diese Liebe auf allen Straßen und PlĂ€tzen verkĂŒnden. FĂŒr jeden, der Christus begegnet ist, ist die VerkĂŒndigung eine fast unvermeidliche Konsequenz. Im Evangelium sehen wir es an Maria, die Jesus gerade empfangen hat und sich auf den Weg macht, um Elisabeth zu dienen. Wir sehen es auch an der Samariterin, die, nachdem sie Jesu Barmherzigkeit erfahren hat, das alles eilig ihren Landsleuten verkĂŒndet oder auch an Maria Magdalena, die nach der Begegnung mit dem Auferstandenen zu den Aposteln eilt und ihnen alles mitteilt. Wie und wann bin ich Christus in meinem Leben begegnet?

3. Hab keine Angst! Gott kĂŒmmert sich um unsere Angelegenheiten, wenn wir uns um die seinen kĂŒmmern. Nicht, weil er dazu verpflichtet wĂ€re, sondern weil er uns liebt und treu ist. In den verschiedenen Passagen, in denen er jemanden beruft, gibt er das Versprechen: „Hab keine Angst, ich bin mit dir.“ Er verspricht nicht, dass wir immer willkommen sein werden, er verspricht, dass er uns ĂŒberall dort, wo wir sind, mit seiner Gnade begleiten wird. Und obwohl so viele Jahrhunderte vergangen sind, hĂ€lt er weiterhin sein Versprechen, ist weiterhin gegenwĂ€rtig, besonders in der Eucharistie, indem er leise, aber bestĂ€ndig wiederholt: „Ich bin bei euch.“

GesprĂ€ch mit Christus: Jesus, du rufst mich und offenbarst mir die PlĂ€ne deines Herzens, weil du mich liebst. Gib mir die Kraft und die GroßzĂŒgigkeit, deinem Ruf zu folgen. Die missionarische Aufgabe ist schön, aber groß und imposant, und manchmal habe ich das GefĂŒhl, dass meine Kraft nicht ausreicht, um ihr zu entsprechen. Sei meine StĂ€rke, sei der Autor dieses ganzen Projekts.

Vorsatz: Bei einem eucharistischen Besuch oder in einem Moment des Gebets wĂ€hrend des Tages werde ich meine Ganzhingabe an Gott erneuern.


Die wahre Sehnsucht

7. Februar 2020

Freitag der vierten Woche im Jahreskreis

Br. Daniel Flores MondragĂłn LC

Mk 6,14-29
In jener Zeit hörte der König Herodes von Jesus; denn sein Name war bekannt geworden, und man sagte: Johannes der TĂ€ufer ist von den Toten auferstanden; deshalb wirken solche KrĂ€fte in ihm. Andere sagten: Er ist Elija. Wieder andere: Er ist ein Prophet, wie einer von den alten Propheten. Als aber Herodes von ihm hörte, sagte er: Johannes, den ich enthaupten ließ, ist auferstanden. Herodes hatte nĂ€mlich Johannes festnehmen und ins GefĂ€ngnis werfen lassen. Schuld daran war Herodias, die Frau seines Bruders Philippus, die er geheiratet hatte. Denn Johannes hatte zu Herodes gesagt: Du hattest nicht das Recht, die Frau deines Bruders zur Frau zu nehmen. Herodias verzieh ihm das nicht und wollte ihn töten lassen. Sie konnte ihren Plan aber nicht durchsetzen, denn Herodes fĂŒrchtete sich vor Johannes, weil er wusste, dass dieser ein gerechter und heiliger Mann war. Darum schĂŒtzte er ihn. Sooft er mit ihm sprach, wurde er unruhig und ratlos, und doch hörte er ihm gern zu. Eines Tages ergab sich fĂŒr Herodias eine gĂŒnstige Gelegenheit. An seinem Geburtstag lud Herodes seine Hofbeamten und Offiziere zusammen mit den vornehmsten BĂŒrgern von GalilĂ€a zu einem Festmahl ein. Da kam die Tochter der Herodias und tanzte, und sie gefiel dem Herodes und seinen GĂ€sten so sehr, dass der König zu ihr sagte: WĂŒnsch dir, was du willst; ich werde es dir geben. Er schwor ihr sogar: Was du auch von mir verlangst, ich will es dir geben, und wenn es die HĂ€lfte meines Reiches wĂ€re. Sie ging hinaus und fragte ihre Mutter: Was soll ich mir wĂŒnschen? Herodias antwortete: Den Kopf des TĂ€ufers Johannes. Da lief das MĂ€dchen zum König hinein und sagte: Ich will, dass du mir sofort auf einer Schale den Kopf des TĂ€ufers Johannes bringen lĂ€sst. Da wurde der König sehr traurig, aber weil er vor allen GĂ€sten einen Schwur geleistet hatte, wollte er ihren Wunsch nicht ablehnen. Deshalb befahl er einem Scharfrichter, sofort ins GefĂ€ngnis zu gehen und den Kopf des TĂ€ufers herzubringen. Der Scharfrichter ging und enthauptete Johannes. Dann brachte er den Kopf auf einer Schale, gab ihn dem MĂ€dchen, und das MĂ€dchen gab ihn seiner Mutter. Als die JĂŒnger des Johannes das hörten, kamen sie, holten seinen Leichnam und legten ihn in ein Grab.

EinfĂŒhrendes Gebet: Jesus, hilf mir, die Schönheit und Freude wiederzuentdecken, die nur durch die Begegnung mit dir entsteht.

Bitte: Gib mir ein neues und reines Herz!

1. Eine tiefe Sehnsucht. Wir alle wollen das Beste, jeder von uns. Bewusst oder unbewusst suchen wir das, was uns ErfĂŒllung geben kann. Am Anfang des Evangeliums sehen wir, wie Herodes, obwohl er Böses begangen hatte, noch immer, wenn auch unklar, zwischen Gut und Böse unterscheiden konnte und in Johannes einen gerechten und heiligen Menschen erkannte. Dieser erste Teil zeigt, dass, egal wie sehr wir im Elend versunken oder wie weit wir von Gott entfernt sind, immer eine Chance bleibt, aufzustehen und zum Haus des Vaters zurĂŒckzukehren, eine Chance, die wir aber wahrnehmen mĂŒssen. Wir sind frei.

2. Der Feind im eigenen Haus. Du kannst nicht einfach wegrennen, dich in eine Blase einschließen, in die nichts eindringen kann. Die Ursachen fĂŒr den SĂŒndenfall des Herodes sind in seinem eigenen Haus zu finden. Auch wir finden den Teufel, die Welt und die SchwĂ€che unserer Natur wo immer wir hingehen, und die Lösung ist nicht zu verzweifeln, sondern sich auf den geistigen Kampf vorzubereiten. Dieser Kampf, sagt Papst Franziskus, lĂ€sst einen nicht in Frieden, aber er gibt Frieden. Wir mĂŒssen jederzeit und ĂŒberall bereit sein, dem Feind gegenĂŒberzutreten, auch zu Hause.

3. Ich werde dir geben, was du willst. Dieser Satz ist eine der hĂ€ufigsten LĂŒgen, mit denen die Welt uns vorgaukeln will, es sei möglich, unseren Existenzialdurst mit vorĂŒbergehenden Dingen zu stillen. Es ist nicht etwas, sondern jemand, der unserem Leben Sinn in FĂŒlle geben kann. Nur er befĂ€higt uns, nichts anderes zu wollen und zu begehren als ihn: Christus.

GesprĂ€ch mit Christus: Herr, so oft habe ich dich im Glanz der Dinge und in den vorĂŒbergehenden Freuden gesucht, die die tiefe Sehnsucht nach dir aufrechterhalten, aber nicht stillen können. Hilf mir, immer wieder zu dir zurĂŒckzukommen, egal wie weit ich mich von dir abgewandt habe, in dem Wissen, dass ich in dir immer die offenen Arme eines liebenden Vaters finden werde.

Vorsatz: Heute werde ich eine tiefe und detaillierte Untersuchung meines Gewissens vornehmen und nach den Punkten suchen, in denen Gott von mir grĂ¶ĂŸeres Engagement oder mehr Anstrengung verlangt.


Jesus, der Freund

8. Februar 2020

Samstag der vierten Woche im Jahreskreis
Hl. Hieronymus Ämiliani, OrdensgrĂŒnder

Br. Daniel Flores MondragĂłn, LC

Mk 6,30-34
In jener Zeit versammelten sich die Apostel, die Jesus ausgesandt hatte, wieder bei ihm und berichteten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten. Da sagte er zu ihnen: Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus. Denn sie fanden nicht einmal Zeit zum Essen, so zahlreich waren die Leute, die kamen und gingen. Sie fuhren also mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein. Aber man sah sie abfahren, und viele erfuhren davon; sie liefen zu Fuß aus allen StĂ€dten dorthin und kamen noch vor ihnen an. Als er ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er lehrte sie lange.

EinfĂŒhrendes Gebet: Herr, ich komme heute zu dir, weil du mein Schild, meine RĂŒstung und meine StĂ€rke bist. Nur du gibst mir Frieden, nur in dir kann meine Seele auf den tĂ€glichen Kampf vorbereitet werden.

Bitte: Gib, Herr, dass ich dir immer die erste Stelle in meinem Leben gebe.

1. Jesus, unsere Kraft. Vor ein paar Tagen haben wir an einer anderen Stelle des Evangeliums gesehen, wie Jesus die JĂŒnger aussandte, damit sie in seinem Namen predigen. Heute lesen wir, wie sie voller Freude und mit vielen Erfahrungen, aber auch sehr mĂŒde zurĂŒckkehren. Das kann uns allen einmal passieren, wenn wir Christus nachfolgen. Der SchlĂŒssel zur Beharrlichkeit besteht darin, immer wieder zu ihm zurĂŒckzukehren, zu ihm, der die Quelle ist, aus der wir Kraft schöpfen. Die Versuchung zu glauben, es alleine schaffen und mit unseren PlĂ€nen, Programmen und guter Organisation erreichen zu können, lauert immer an der TĂŒr. Was wir beitragen, ist nicht schlecht, aber wir dĂŒrfen nie vergessen, dass die Rebe keine Frucht bringen kann, wenn sie nicht mit dem Weinstock verbunden bleibt.

2. Christus kennt uns. Jesus sind unsere KĂ€mpfe und WĂŒnsche nicht gleichgĂŒltig. Er weiß, was wir brauchen und er stellt es fĂŒr uns bereit. Er ruft uns auf, Zeit mit ihm zu verbringen, denn nur in der innigsten Beziehung zu ihm erschließt sich uns der tiefste Sinn dessen, was wir tun und wer wir sind. Nur in der Begegnung mit dem auferstandenen Christus sind wir fĂ€hig, seine Botschaft zu empfangen und sie weiterzugeben.

3. Vor und nach Christus. Die Begegnung mit Christus erschöpft sich nicht nur in schönen GefĂŒhlen oder Erinnerungen. Der Auferstandene löst in dem, der ihm begegnet ist, und in den Menschen, die sich in seinem Wirkungskreis befinden, immer eine radikale Verwandlung aus. Diese Erfahrung ist immer Quelle eines neuen und erfĂŒllten Lebens.

GesprĂ€ch mit Christus: Herr, so oft und inmitten so vieler Hektik nehme ich deine Gegenwart und deine GĂŒte als selbstverstĂ€ndlich hin. Ich stehe vor dir, um meine im tĂ€glichen Kampf um die Heiligkeit erschöpften KrĂ€fte wiederzuerlangen. Sei du die Quelle klaren Wassers, an der ich den Durst meiner Seele stillen kann.

Vorsatz: Heute werde ich in einem Moment der Begegnung mit Gott die bloße Tatsache genießen, in seiner Gegenwart zu sein.