Tägliche Meditationen

Tägliche Meditationen

Sonntag 22. Dezember 2019 bis Samstag 28. Dezember 2019

Vierte Woche in der Adventszeit

Felix Honekamp

Gott ist mit uns – Gott ist mit mirSonntag
Jesus, du bist groĂźartig!Montag
Gott rettetDienstag
Der Schöpfer der Welt in WindelnMittwoch
Angst ist ein LĂĽgnerDonnerstag
Die ErlösungFreitag
Mensch und GottSamstag


Gott ist mit uns – Gott ist mit mir

22. Dezember 2019

Vierter Adventssonntag „Rorate“

Felix Honekamp

Mt 1,18-24
Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete - durch das Wirken des Heiligen Geistes. Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen. Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen. Dies alles ist geschehen, damit sich erfüllte, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, einen Sohn wird sie gebären, und man wird ihm den Namen Immanuel geben, das heißt übersetzt: Gott ist mit uns. Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich.

EinfĂĽhrendes Gebet: Herr, ich weiĂź, dass du immer bei mir bist, vor allem im Gebet, wenn ich mich an dich wende, oder wenn ich versuche, dich besser zu verstehen. Ich glaube, dass du mein Leben mit GĂĽte und Barmherzigkeit siehst, und manchmal mit Mitleid. Ich hoffe, dass ich jeden Tag lerne, mehr auf deine Stimme zu hören, um dir nachzufolgen. Ich liebe dich, lehre mich, dich zu lieben, wie du mich liebst.

Bitte: Mein Herr und mein Gott, stärke meinen Glauben und mein Vertrauen in dein Wirken in der Welt und in meinem Leben.

1. Gott ist mit uns. Den Start in das menschliche Leben Gottes könnte man sich leichter vorstellen. Gott macht sich abhängig von Menschen, von Maria, die ihre Zustimmung geben muss, und auch von Josef, der vor allem glauben muss. Und wer wĂĽrde schon auf einen Traum hören, der auch das Ergebnis von zu fettigem Essen oder harter Arbeit sein kann? Aber Josef vertraute. Ihm war klar, dass „Gott mit uns“ ist, ihn musste man nicht lange ĂĽberzeugen. Deshalb genĂĽgte dieser göttliche Wink.

2. Vertrauen in Gott. Was ich mich bei dieser Textstelle immer wieder frage: WĂĽrde es heute auch noch einen Josef geben, der auf den Rat eines Engels, vermittelt in einem Traum, vertrauen wĂĽrde? Und um es auf die Spitze zu treiben: Wäre ich selbst bereit, wie Maria und Josef, meine ganze Lebensplanung ĂĽber den Haufen zu werfen, im Vertrauen darauf, dass Gott mit uns ist? Was fĂĽr ein Glaubenszeugnis und was fĂĽr ein Vorbild ist uns mit den Eltern der Heiligen Familie gegeben!

3. Gott ist mit mir. Ich muss zugeben, dass mich manche Anfrage an meinen Glauben ĂĽberfordert: Kann ich wirklich Zeugnis geben, im Beruf, bei Freunden, oder auch „nur“ in der Kirche selbst, in der das Vertrauen auf den Herrn auch nicht immer ausgeprägt ist? Dabei kenne ich nicht nur den Anfang, sondern die ganze Geschichte Jesu: Ich weiĂź, dass Gott auch heute mit uns ist. Wenn Vertrauen eines der Synonyme fĂĽr Glauben ist, dann habe ich noch einen weiten Weg. Aber ich muss ihn nicht alleine gehen, denn auch fĂĽr diesen Weg gilt: Gott ist mit mir.

Gespräch mit Christus: Mein Jesus, du hast dein menschliches Leben schon unter schwierigen Bedingungen begonnen, hast dich abhängig gemacht von Menschen, die auf Gott vertrauen mussten. Und schon mit diesen Momenten, noch bevor du geboren wurdest, wird mir ein Beispiel und Zeugnis dafĂĽr gegeben, was Glauben wirklich bedeutet. Ich danke dir, dass du uns deinen Ziehvater ans Herz legst, an dem wir uns als Menschen orientieren können.

Vorsatz: Ich prĂĽfe, in welcher Situation es mir an Vertrauen in Gott mangelt und wie ich handeln wĂĽrde, wenn ich volles Vertrauen hätte. Und handle dann danach.


Jesus, du bist groĂźartig!

23. Dezember 2019

Siebter Tag in der Oktav vor Weihnachten
Hl. Johannes von Krakau, Priester

Felix Honekamp

Lk 1,57-66
Für Elisabet kam die Zeit der Niederkunft, und sie brachte einen Sohn zur Welt. Ihre Nachbarn und Verwandten hörten, welch großes Erbarmen der Herr ihr erwiesen hatte, und freuten sich mit ihr. Am achten Tag kamen sie zur Beschneidung des Kindes und wollten ihm den Namen seines Vaters Zacharias geben. Seine Mutter aber widersprach ihnen und sagte: Nein, er soll Johannes heißen. Sie antworteten ihr: Es gibt doch niemand in deiner Verwandtschaft, der so heißt. Da fragten sie seinen Vater durch Zeichen, welchen Namen das Kind haben solle. Er verlangte ein Schreibtäfelchen und schrieb zum Erstaunen aller darauf: Sein Name ist Johannes. Im gleichen Augenblick konnte er Mund und Zunge wieder gebrauchen, und er redete und pries Gott. Und alle, die in jener Gegend wohnten, erschraken, und man sprach von all diesen Dingen im ganzen Bergland von Judäa. Alle, die davon hörten, machten sich Gedanken darüber und sagten: Was wird wohl aus diesem Kind werden? Denn es war deutlich, dass die Hand des Herrn mit ihm war.

EinfĂĽhrendes Gebet: Herr, ich weiĂź, dass du immer bei mir bist, vor allem im Gebet, wenn ich mich an dich wende, oder wenn ich versuche, dich besser zu verstehen. Ich glaube, dass du mein Leben mit GĂĽte und Barmherzigkeit siehst, und manchmal mit Mitleid. Ich hoffe, dass ich jeden Tag lerne, mehr auf deine Stimme zu hören, um dir nachzufolgen. Ich liebe dich, lehre mich, dich zu lieben, wie du mich liebst.

Bitte: Mein Herr und mein Gott, immer wieder stehen mir meine BedĂĽrfnisse im Weg. Du liebst es, wenn ich dich um etwas bitte, das gut fĂĽr mich ist. Aber in diesem heutigen Gebet, möchte ich dich nur um eins bitten: Hilf mir, dich in den Mittelpunkt zu stellen, dich zu preisen!

1. Er redete und pries Gott. Zacharias, der Vater von Johannes dem Täufer, hatte, im Gegensatz zur Bereitschaft Josefs, dem Rat des Engels zu folgen, eher wenig Vertrauen. Er konnte sich nicht vorstellen, dass seine Frau Elisabeth und er noch einen Sohn bekommen sollten. Und so musste er die ganze Schwangerschaft seiner Frau schweigen. Was mag ihm wohl durch den Kopf gegangen sein? Ob er sich ĂĽber sich selbst geärgert hat? Oder ob er das Schweigen, ganz im Sinne von ignatianischen Exerzitien genutzt hat, um mit Gott zu sprechen? Seine Reaktion, als er wieder sprechen kann, gibt einen Hinweis auf die Antwort: „Er redete und pries Gott!“ Vielleicht hat er in diesen gut neun Monaten gelernt, Vertrauen in Gott zu haben?

2. Dank und Bitte. Gott zu preisen, fällt mir schwer. Auch ich habe Dinge erlebt, auf die ich kaum hoffen konnte, wie die Geburt unserer Kinder. Und doch verfalle ich, wenn ich dem Herrn dafĂĽr danke, immer wieder ins Bitten, sehe meine eigenen BedĂĽrfnisse immer wieder als größer an, als die Geschenke, die ich bereits erhalten habe. Da lohnt ein Blick auf Zacharias, der die Geburt des Johannes als das annehmen konnte, was es war: Ein Geschenk Gottes.

3. Lobpreis als Antwort. Zacharias zeigt uns die beste Antwort auf die Geschenke Gottes: Lobpreis, also das in Worte und Gesang Fassen, warum Gott groĂźartig ist – nicht einfach als Dank fĂĽr seine Geschenke und schon gar nicht verbunden mit der Bitte um mehr. Das ist ein guter Grund, warum die Kirche täglich in den Laudes den Lobpreis des Zacharias betet, beginnend mit „Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels!“ So kann auch unser eigenes Gebet beginnen, vielleicht ĂĽbersetzt in eine modernere Sprache: „Du bist groĂźartig Gott, weil ...“ So ein Gebet ist eine gute Ăśbung, um Gott an die erste Stelle zu setzen, und nicht meine eigenen – gestillten oder ungestillten – BedĂĽrfnisse.

Gespräch mit Christus: Mein Jesus, du bist groĂźartig, weil du uns mit deinem Menschsein so reich beschenkt hast. Du bist Mensch geworden, weil du bei uns sein wolltest, uns helfen, erlösen wolltest. Was fĂĽr ein wunderbarer Plan, auf den ein Mensch nie gekommen wäre. Aber du hast immer die besten aller Pläne.

Vorsatz: Ich erzähle Jesus im Gebet und immer wieder im Verlauf des Tages, warum ich ihn groĂźartig finde.


Gott rettet

24. Dezember 2019

Weihnachten am Heiligen Abend

Felix Honekamp

Mt 1,18-25
Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete – durch das Wirken des Heiligen Geistes. Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen. Während er noch darüber nachdachte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen. Dies alles ist geschehen, damit sich erfüllte, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: Siehe: Die Jungfrau wird empfangen und einen Sohn gebären und sie werden ihm den Namen Immanuel geben, das heißt übersetzt: Gott mit uns. Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich. Er erkannte sie aber nicht, bis sie ihren Sohn gebar. Und er gab ihm den Namen Jesus.

EinfĂĽhrendes Gebet: Herr, ich weiĂź, dass du immer bei mir bist, vor allem im Gebet, wenn ich mich an dich wende, oder wenn ich versuche, dich besser zu verstehen. Ich glaube, dass du mein Leben mit GĂĽte und Barmherzigkeit siehst, und manchmal mit Mitleid. Ich hoffe, dass ich jeden Tag lerne, mehr auf deine Stimme zu hören, um dir nachzufolgen. Ich liebe dich, lehre mich, dich zu lieben, wie du mich liebst.

Bitte: Mein Herr und mein Gott, in diesen Tagen feiern wir Weihnachten. Ich freue mich, die Familie und Freunde zu sehen, andere zu beschenken und auch selbst die eine oder andere Aufmerksamkeit zu bekommen. Lass mich darĂĽber nie vergessen, was das größte Weihnachtsgeschenk ist.

1. Sein Name ist Programm. Der Name Jesus heiĂźt ĂĽbersetzt „Gott rettet“ und genau davon spricht der Engel hier: „Er wird sein Volk von seinen SĂĽnden erlösen“. DafĂĽr ist Gott Mensch geworden, dafĂĽr hat er in Maria Fleisch angenommen, dafĂĽr hat er als Mensch gelebt, gelitten und ist am Kreuz gestorben. Das ganze Evangelium, die frohe Botschaft, in einem Wort.

2. Gottes größtes Geschenk. Dem „Weihnachtstrubel“ kann man sich auch als gläubiger Mensch nur schwer entziehen. Umso wichtiger ist, sich immer wieder vor Augen zu halten, dass das Geschenk Jesu nicht in einem tollen Fest besteht, nicht mal nur in seiner Menschwerdung fĂĽr sich, sondern im Geschenk der Erlösung. Und dieses Geschenk ist das einzige, dass ich wirklich brauche – keinen neuen Schal, keine neuen Socken, keinen technischen Schnickschnack. Ich bin sicher, dass Gott sich freut, wenn wir uns gegenseitig von Herzen beschenken. Doch das wichtigste Geschenk liegt nicht unter dem Weihnachtsbaum; das wichtigste Geschenk liegt in einer Krippe in Bethlehem.

3. Der wahre Grund zur Freude. FĂĽr manchen mag es zu schwere Kost sein, an Weihnachten an die eigene ErlösungsbedĂĽrftigkeit zu denken. Aber die ganze Geschichte Jesu, auch seine Menschwerdung verliert ihre Bedeutung, wenn wir nicht auf die Bedeutung seines Namens schauen. Es gäbe nichts zu feiern, wenn Gott nur Mensch geworden wäre, um sich mal bei uns „umzuschauen“. Er ist kein König, der sich dazu herabgelassen hat, sein Volk ein bisschen von seiner Herrlichkeit sehen zu lassen. Er ist ein König, der wie wir geworden ist, sogar niedriger als wir, um uns zu retten. Wenn DAS kein Grund zur Freude ist!?

Gespräch mit Christus: Mein Jesus, du bist Mensch geworden, und die wahre Bedeutung deiner Geschichte als Mensch, die wir heute als deine Geburt in Bethlehem feiern, verliere ich immer wieder aus den Augen. Aber ab und zu lässt du mich einen Blick auf dein Leben werfen, und ich kann dich anbeten und staunen, was du fĂĽr mich getan hast. Es gibt kein größeres Geschenk als deines – und ich bin dankbar, dass du es mir offenbarst.

Vorsatz: In den Weihnachtstagen suche ich auĂźerhalb der heiligen Messen eine ruhige Kirche auf, betrachte Jesus in der Krippe und denke mit dem Blick auf das Jesuskind darĂĽber nach: „Jesus – Gott rettet!“


Der Schöpfer der Welt in Windeln

25. Dezember 2019

Weihnachten, Hochfest der Geburt des Herrn

Felix Honekamp

Joh 1,1-18
Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden und ohne es wurde nichts, was geworden ist. In ihm war Leben und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst. Ein Mensch trat auf, von Gott gesandt; sein Name war Johannes. Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen fĂĽr das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen. Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen fĂĽr das Licht. Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit geschaut, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit. Johannes legt Zeugnis fĂĽr ihn ab und ruft: Dieser war es, ĂĽber den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war. Aus seiner FĂĽlle haben wir alle empfangen, Gnade ĂĽber Gnade. Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus. Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.

EinfĂĽhrendes Gebet: Herr, ich weiĂź, dass du immer bei mir bist, vor allem im Gebet, wenn ich mich an dich wende, oder wenn ich versuche, dich besser zu verstehen. Ich glaube, dass du mein Leben mit GĂĽte und Barmherzigkeit siehst, und manchmal mit Mitleid. Ich hoffe, dass ich jeden Tag lerne, mehr auf deine Stimme zu hören, um dir nachzufolgen. Ich liebe dich, lehre mich, dich zu lieben, wie du mich liebst.

Bitte: Mein Herr und mein Gott, leicht kann es mir passieren, in dir einfach nur einen netten Menschen zu sehen oder – im Gegensatz dazu – die allmächtige aber unpersönliche „Superkraft“. Hilf mir zu erkennen, wie du wirklich bist.

1. Das Wort ... Johannes gibt uns Einblick in Jesu Leben, Sterben und Auferstehen, indem er sich auch griechischen Gedankenguts bedient. Der „Logos“, bei uns ĂĽbersetzt als „Wort“, was aber nicht den vollen Gehalt des Begriffs wiedergibt, war fĂĽr die Griechen das Ursachenprinzip schlechthin, das Ergebnis einer tiefschĂĽrfenden Untersuchung, deren Ziel es war, herauszufinden, was die Welt begrĂĽndet oder – anders gesagt „sie im Innersten zusammenhält“. Doch anhand der Geschichte Gottes mit dem Volk Israel und spätestens anhand der Geschichte Jesu wird klar: Dabei handelt es sich nicht um eine geheimnisvolle Kraft, nicht um ein losgelöstes „Prinzip“ – hinter all dem steht eine Person: Gott selbst ist der Logos, den die Griechen, und auch heute noch viele Menschen, zu ergrĂĽnden such(t)en.

2. ... ist Mensch geworden. Nur als solch einer Person können wir Gott nahekommen. Gott ist nicht irgendwo entfernt, er ist bei uns, er will bei uns sein, und er möchte, dass wir bei ihm sein können und wollen. Darum ist er Mensch geworden. Paulus schreibt „Die Juden fordern Zeichen, die Griechen suchen Weisheit. Wir dagegen verkĂĽnden Christus als den Gekreuzigten: fĂĽr Juden ein Ă„rgernis, fĂĽr Heiden eine Torheit, fĂĽr die Berufenen aber, Juden wie Griechen, Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit.“ (1. Kor 1,22-24)

3. Und was fĂĽr einer! Und dieser Logos, dieses Wort, ist Mensch geworden. Das, was die Welt zusammenhält, der, der die Welt geschaffen hat – aus Liebe – wurde zu einem hilflosen Neugeborenen in einer Höhle in den Feldern vor den Toren von Bethlehem. Wenn wir keine anderen Zeugnisse ĂĽber Jesus hätten als die seiner Geburt und dieses Johannes-Prologs, wir hätten ausreichend zu tun, das zu begreifen. Wir dĂĽrfen aber auch einfach staunen und uns freuen, dass Gott Mensch geworden ist. FĂĽr uns, fĂĽr jeden ganz persönlich.

Gespräch mit Christus: Mein Jesus, du bist der Schöpfer der Welt, der Herr ĂĽber Billionen Sonnen. Und du hast dabei auch mich im Blick, bist Mensch geworden, in Windeln liegend, auch fĂĽr mich. Du hast mich nicht nur im Hinterkopf sondern immer vor Augen und schenkst mir dich und deine Gnade jede Sekunde meines Lebens. Du bist allmächtig, allwissend, allgegenwärtig – und schaust auf mich, und ich kann auf dich schauen.

Vorsatz: Heute nur eins: Lernen, ĂĽber Gott zu staunen!


Angst ist ein LĂĽgner

26. Dezember 2019

Hl. Stephanus, erster Märtyrer
Fest
2. Weihnachtstag

Felix Honekamp

Mt 10,17-22
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Nehmt euch vor den Menschen in Acht! Denn sie werden euch an die Gerichte ausliefern und in ihren Synagogen auspeitschen. Ihr werdet um meinetwillen vor Statthalter und Könige geführt werden, ihnen und den Heiden zum Zeugnis. Wenn sie euch aber ausliefern, macht euch keine Sorgen, wie und was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde eingegeben, was ihr sagen sollt. Nicht ihr werdet dann reden, sondern der Geist eures Vaters wird durch euch reden. Der Bruder wird den Bruder dem Tod ausliefern und der Vater das Kind und Kinder werden sich gegen die Eltern auflehnen und sie in den Tod schicken. Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden; wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet.

EinfĂĽhrendes Gebet: Herr, ich weiĂź, dass du immer bei mir bist, vor allem im Gebet, wenn ich mich an dich wende, oder wenn ich versuche, dich besser zu verstehen. Ich glaube, dass du mein Leben mit GĂĽte und Barmherzigkeit siehst, und manchmal mit Mitleid. Ich hoffe, dass ich jeden Tag lerne, mehr auf deine Stimme zu hören, um dir nachzufolgen. Ich liebe dich, lehre mich, dich zu lieben, wie du mich liebst.

Bitte: Mein Herr und mein Gott, du mahnst zur Vorsicht, aber du möchtest nicht, dass ich Angst habe. Angst stellt sich gegen das Vertrauen, Angst widerspricht der Festigkeit im Glauben, Angst ist ein LĂĽgner, wenn sie mich ĂĽbermannt, lähmt, und die Situation als aussichtslos erscheinen lässt. Ich bitte dich, mein Vertrauen in dich immer mehr zu stärken.

1. Vor den Menschen in Acht nehmen! Was fĂĽr ein Stimmungsumschwung: Eben noch haben wir die Geburt Jesu gefeiert, das weltlich auch das „Fest der Liebe“ genannt wird. Wir haben gefeiert, dass Jesus Mensch geworden ist – fĂĽr die Menschen; fĂĽr mich, aber auch fĂĽr alle anderen Menschen. Und dieser Jesus, der die Liebe zum Nächsten von uns erwartet wie die Liebe zu Gott, warnt uns jetzt vor den Menschen: Nehmt euch vor ihnen in Acht! Denn wenn wir den Glauben ĂĽber alles, was wir in den vergangenen Tagen ĂĽber Jesus betrachtet haben, verkĂĽnden, dann wird das den Widerstand, manchmal auch den Hass der Menschen auf uns lenken.

2. Geisterfahrer. Es sollte also keinen Christen wundern, wenn unser Glaube abgelehnt wird, sobald er sich vom Anspruch der Nettigkeit weiter entwickelt zu einem Glauben an den menschgewordenen Gott, an die Zehn Gebote, an das Evangelium, an den Anspruch des Opfers Jesu. Ein solcher Glaube ist nicht bequem, er ist herausfordernd. Und wer diese Herausforderung formuliert und annimmt, den weltlichen Angeboten zu Annehmlichkeiten widerspricht, der erfährt Widerspruch. Und als „kleine Herde“ kann einen dann schon der Verdacht ĂĽberfallen, ob denn diese groĂźe Mehrheit, die ihr Leben abseits des Glaubens an Gott lebt, nicht doch im Recht sein könnte. Sind wir wenigen, bin ich der Geisterfahrer – oder die vielen anderen? Hier wird unser Vertrauen auf Gott auf die Probe gestellt.

3. Angst oder Vertrauen. Jesus bittet uns in zweifacher Hinsicht um Vertrauen: Dadurch, dass wir uns bei Angriffen keine Sorgen machen mĂĽssen, weil Gott uns helfen wird. Und dadurch, dass Standhaftigkeit im Glauben unsere Rettung sein wird. Der heilige Stephanus, den wir heute feiern, hatte dieses doppelte Vertrauen: Er hat seinen Glauben bezeugt, auch im Angesicht der Ăśbermacht seiner Ankläger. Und er wusste, dass er gerettet werden wĂĽrde. Das macht diesen ersten Märtyrer zu einem Vorbild auch fĂĽr mich heute. Angst dagegen will mich belĂĽgen, flĂĽstert mir ein, dass ich besser meinen Mund halte um Schaden abzuwenden. Ich darf und kann vertrauen, dass Gott auf meiner Seite steht, wenn ich ihn verkĂĽnde, und ich darf vertrauen, dass ich durch Gott gerettet werde, auch wenn ich weltliche Nachteile in Kauf nehmen muss. RĂĽckwärts gelesen heiĂźt das auch: Ich muss keine Angst davor haben, Zeugnis abzulegen (auch wenn ich mich allerdings nicht ĂĽber Widerstand wundern muss). Was hindert mich also?

Gespräch mit Christus: Mein Jesus, du warst der erste, der vor Könige und Statthalter gefĂĽhrt wurde, der dem Tod ausgeliefert wurde – fĂĽr die Wahrheit und um deiner Liebe zu den Menschen willen. Deine Liebe zu den Menschen, deine Liebe zu mir, hat dich alle Widerstände bezwingen lassen. Aus weltlicher Sicht hattest du mit dem Tod am Kreuz verloren, aber ich darf darauf vertrauen, dass du fĂĽr uns schon durch deine Auferstehung gewonnen hast. Ich darf auf dich vertrauen, du verlässt mich niemals.

Vorsatz: Ich ĂĽberlege, in welchen Situationen ich lieber kein Zeugnis gebe, und warum nicht. Was hindert mich gerade dann ein Zeugnis meines Glaubens zu geben? Wie kann ich das ĂĽberwinden?


Die Erlösung

27. Dezember 2019

Hl. Johannes, Apostel und Evangelist
Fest

Felix Honekamp

Joh 20,2-8
Am ersten Tag der Woche lief Maria von Magdala schnell zu Simon Petrus und dem anderen JĂĽnger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Sie haben den Herrn aus dem Grab weggenommen und wir wissen nicht, wohin sie ihn gelegt haben. Da gingen Petrus und der andere JĂĽnger hinaus und kamen zum Grab; sie liefen beide zusammen, aber weil der andere JĂĽnger schneller war als Petrus, kam er als Erster ans Grab. Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging jedoch nicht hinein. Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen und das SchweiĂźtuch, das auf dem Haupt Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle. Da ging auch der andere JĂĽnger, der als Erster an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte.

EinfĂĽhrendes Gebet: Herr, ich weiĂź, dass du immer bei mir bist, vor allem im Gebet, wenn ich mich an dich wende, oder wenn ich versuche, dich besser zu verstehen. Ich glaube, dass du mein Leben mit GĂĽte und Barmherzigkeit siehst, und manchmal mit Mitleid. Ich hoffe, dass ich jeden Tag lerne, mehr auf deine Stimme zu hören, um dir nachzufolgen. Ich liebe dich, lehre mich, dich zu lieben, wie du mich liebst.

Bitte: Mein Herr und mein Gott, du bist Mensch geworden, einem Sklaven gleich bis zum Tod am Kreuz (vgl. Phil 2,7-8). Lass mich dieses Geheimnis, deinen Erlösungsplan fĂĽr die von dir so sehr geliebten Menschen, besser verstehen.

1. Er sah und glaubte. Gegen Ende der ersten Weihnachtswoche konfrontiert uns die Kirche mit der Auferstehungsgeschichte nach Johannes. Wie nach einem Fast-Forward bei einem Film landen wir nach dem Bestaunen der Geburt an Jesu leerem Grab. Maria von Magdala und die JĂĽnger mussten zunächst davon ausgehen, dass Jesus einfach aus dem Grab gestohlen worden war. Aber Johannes, hier der zweite JĂĽnger, sah das leere Grab und „glaubte“. Auch hier sind wir wieder Zeugen eines Vertrauens in Jesus: Der hatte bereits zu Lebzeiten von Tod und Auferstehung gesprochen. Nur so konnte Johannes jetzt – als erster der JĂĽnger – an die Auferstehung glauben.

2. Der Rahmen der Geschichte Jesu. Mit der Auferstehung vollendet Jesus das mit seiner Geburt begonnene irdische Lebenswerk. Er ist Mensch geworden, um die Menschen zu retten und hat sich geopfert, um den Tod zu besiegen, damit die Menschen das ewige Leben beim Vater erreichen können. Weihnachten, das Fest der Menschwerdung Gottes, so könnte man sagen, „funktioniert“ nicht ohne Auferstehung. Vom geschichtlichen Jesus bliebe ohne die Auferstehung nur das Bild eines Revolutionärs oder begnadeten Philosophen. Das unbedingte Vertrauen in ihn wäre aber nicht berechtigt. So gehört die Auferstehung zwingend zu Weihnachten, damit wir nicht nur einen besonderen Geburtstag, sondern die Menschwerdung des Retters der Welt feiern können.

3. Das ändert alles. Der Apostel Paulus hat im ersten Brief an die Gemeinde in Korinth genau dieses Gedankenspiel erläutert: Was wäre, wenn es keine Auferstehung gäbe und auch Jesus nicht auferstanden wäre? „Wenn aber Christus nicht auferweckt worden ist, dann ist Euer Glaube sinnlos und ihr seid immer noch in euren SĂĽnden. [...] Wenn wir unsere Hoffnung nur in diesem Leben auf Christus gesetzt haben, sind wir erbärmlicher daran als alle anderen Menschen.“ Und er kommt zu dem Schluss „Wenn Tote nicht auferweckt werden, dann lasst uns essen und trinken; denn morgen sind wir tot.“ (1. Kor 15,17;19;32b) Mit Jesu Auferstehung und mit der Zusage, dass auch wir auferstehen werden, ändert sich alles, muss sich auch unser Blick auf unser Leben ändern. Jesus wird zum Grund der Umkehr – einen besseren finde ich nicht.

Gespräch mit Christus: Mein Jesus, du wurdest von den Toten auferweckt und hast damit dein Erlösungswerk vollendet. Ich stehe staunend vor deiner Geburt, deinem Leben, deinem Leiden, deinem Tod und deiner Auferstehung. Welchen besseren Grund könnte ich haben, um mich dir zuzuwenden, umzukehren zu Gott? Ich danke dir, dass du das fĂĽr uns und fĂĽr mich getan hast.

Vorsatz: Ich bete das Glaubensbekenntnis und betrachte dabei vor allem das Leben und Leiden Jesu.


Mensch und Gott

28. Dezember 2019

Unschuldige Kinder
Fest

Felix Honekamp

Mt 2,13-18
Als die Sterndeuter wieder gegangen waren, siehe, da erschien dem Josef im Traum ein Engel des Herrn und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter und flieh nach Ägypten; dort bleibe, bis ich dir etwas anderes auftrage; denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten. Da stand Josef auf und floh in der Nacht mit dem Kind und dessen Mutter nach Ägypten. Dort blieb er bis zum Tod des Herodes. Denn es sollte sich erfüllen, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen. Als Herodes merkte, dass ihn die Sterndeuter getäuscht hatten, wurde er sehr zornig und er sandte aus und ließ in Betlehem und der ganzen Umgebung alle Knaben bis zum Alter von zwei Jahren töten, genau der Zeit entsprechend, die er von den Sterndeutern erfahren hatte. Damals erfüllte sich, was durch den Propheten Jeremia gesagt worden ist: Ein Geschrei war in Rama zu hören, lautes Weinen und Klagen: Rahel weinte um ihre Kinder und wollte sich nicht trösten lassen, denn sie waren nicht mehr.

EinfĂĽhrendes Gebet: Herr, ich weiĂź, dass du immer bei mir bist, vor allem im Gebet, wenn ich mich an dich wende, oder wenn ich versuche, dich besser zu verstehen. Ich glaube, dass du mein Leben mit GĂĽte und Barmherzigkeit siehst, und manchmal mit Mitleid. Ich hoffe, dass ich jeden Tag lerne, mehr auf deine Stimme zu hören, um dir nachzufolgen. Ich liebe dich, lehre mich, dich zu lieben, wie du mich liebst.

Bitte: Mein Herr und mein Gott, so oft erhebe ich mich ĂĽber dich, manchmal unmerklich, manchmal offensiv, weil ich nicht wahrhaben will, dass du einen besseren Plan fĂĽr mich hast. Stärke meine Demut, damit ich mutig deinen fĂĽr mich bestimmten Weg gehen kann.

1. â€žEin Mann muss tun ...“ Man hätte es dem heiligen Josef nicht verdenken können, wenn er nun endgĂĽltig die Nase voll gehabt hätte: Er soll ein Kind annehmen, dass nicht das seine ist, er muss mit seiner schwangeren Frau nach Bethlehem, findet keine Herberge und der Sohn wird geboren in einem Stall, in dem es fĂĽr den Jungen nur eine Futterkrippe als Bett gibt. Und jetzt fordert ihn der Engel im Traum auf: Flieh vor Herodes nach Ă„gypten! Ob ihm wohl durch den Kopf gegangen sein mag, alles hinzuwerfen? Aber es gibt einen modernen Spruch, den wohl schon Josef beherzigt hat: „Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss!“ Oder besser: „Ein gottesfĂĽrchtiger Mann muss tun, was ein gottesfĂĽrchtiger Mann tun muss!“

2. Ein Mensch, der sich zu Gott macht. Wie viel Vertrauen, wie viel Demut und wie viel Selbstaufopferung finden wir im heiligen Josef. Und wie anders sieht es aus mit Herodes, der nur seine eigene Macht, sein eigenes Wohlergehen im Kopf hat. Er hat sich längst – bewusst oder unbewusst – von Gott losgesagt und sich selbst zu seinem eigenen Gott gemacht. Doch ein Mensch, der sich zum Gott macht oder eine Ideologie zu einem Götzen erhebt, wird immer grausam: Seine Ziele stehen an erster Stelle, alles – bis hin zum Mord an Kindern – wird gerechtfertigt durch die eigenen Ziele. Und ich sollte nicht glauben, dass ich nicht auch in der Gefahr stĂĽnde, mich selbst ĂĽber andere zu erheben und mein Wohlergehen oder die Umsetzung meiner Ziele ĂĽber Gott zu stellen. Herodes ist ein krasses Beispiel – aber eigentlich nur ein zu Ende gedachter Götzendienst.

3. Ein Gott, der sich zum Menschen macht. Kein Wunder, dass Herodes, wie sein späterer Nachfolger auch, Jesus töten will: Vor seinen Augen ist ein Gott, der sich zum Menschen gemacht hat, um die Menschen zu retten, während Herodes sich selbst zum Gott erhebt und Menschen tötet. Herodes ist vermutlich eine längere abschĂĽssige Bahn hinabgelaufen, die ihn zu dem gemacht hat, was er dann geworden ist. Doch wie kann ich das bei mir verhindern: Wohl nur, indem ich immer wieder, bei jeder wichtigen Entscheidung, bei jeder wichtigen Handlung, prĂĽfe, welche Priorität ich hier gesetzt habe. Und wenn meine Prioritäten denen Gottes widersprechen, dann bin ich in Gefahr, einen kleinen Schritt zu gehen, mich selbst zu Gott zu machen.

Gespräch mit Christus: Mein Jesus, du hast dich selbst zum Menschen gemacht, während ich immer in der Versuchung bin, mich zu meinem eigenen Gott zu machen. Aber du lässt mich trotzdem nicht los, du zeigst mir die richtigen Wege, und selbst wenn ich den falschen genommen habe, wirst du nicht mĂĽde, einen weiteren Ausweg fĂĽr mich, hin zu dir, zu finden. Du möchtest mich bei dir haben, darum kommst du zu mir. Ich danke dir, dass du mich rettest vor meinen selbstgemachten Götzen.

Vorsatz: Ich ĂĽberprĂĽfe meine Entscheidungen und Handlungen immer wieder daran, ob sie dem Willen Gottes widersprechen könnten – und suche gegebenenfalls eine bessere Alternative.