Tägliche Meditationen

Tägliche Meditationen

Sonntag 7. April 2019 bis Samstag 13. April 2019

F├╝nfte Woche in der Fastenzeit

P. Alejandro Espejo Silva LC

Barmherzig seinSonntag
Meine Identit├Ąt als ChristMontag
Verschlossene HerzenDienstag
ÔÇ×Die Wahrheit wird euch befreienÔÇťMittwoch
Jesus offenbart sich in aller Deutlichkeit: ÔÇ×Ich binÔÇťDonnerstag
Nur die Liebe ist glaubw├╝rdigFreitag
Wenn Gott dich aus deiner Komfortzone herausholtSamstag


Barmherzig sein

7. April 2019

F├╝nfter Fastensonntag (Judica)
Hl. Johannes Baptist de la Salle, Priester, Ordensgr├╝nder

P. Alejandro Espejo Silva LC

Joh 8,1-11
In jener Zeit ging Jesus zum ├ľlberg. Am fr├╝hen Morgen begab er sich wieder in den Tempel. Alles Volk kam zu ihm. Er setzte sich und lehrte es. Da brachten die Schriftgelehrten und die Pharis├Ąer eine Frau, die beim Ehebruch ertappt worden war. Sie stellten sie in die Mitte und sagten zu ihm: Meister, diese Frau wurde beim Ehebruch auf frischer Tat ertappt. Mose hat uns im Gesetz vorgeschrieben, solche Frauen zu steinigen. Nun, was sagst du? Mit dieser Frage wollten sie ihn auf die Probe stellen, um einen Grund zu haben, ihn zu verklagen. Jesus aber b├╝ckte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Als sie hartn├Ąckig weiterfragten, richtete er sich auf und sagte zu ihnen: Wer von euch ohne S├╝nde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie. Und er b├╝ckte sich wieder und schrieb auf die Erde. Als sie seine Antwort geh├Ârt hatten, ging einer nach dem Anderen fort, zuerst die ├ältesten. Jesus blieb allein zur├╝ck mit der Frau, die noch in der Mitte stand. Er richtete sich auf und sagte zu ihr: Frau, wo sind sie geblieben? Hat dich keiner verurteilt? Sie antwortete: Keiner, Herr. Da sagte Jesus zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh und s├╝ndige von jetzt an nicht mehr!

Einf├╝hrendes Gebet: Mein Herr, ich komme vor dich ohne Masken, nichts ist vor dir verborgen. Gib mir, was ich brauche, und ├Âffne mein Herz f├╝r dich.

Bitte: Lass mich heute deine Barmherzigkeit erfahren und selbst barmherzig sein.

1. Alles Volk kam zu ihm. Er setzte sich und lehrte es. In dieser Woche, in der wir uns auf die Karwoche vorbereiten, wollen wir auch im Geiste nach Jerusalem gehen, um Jesus zu h├Âren, um von ihm zu lernen. Wir wollen uns vorstellen, dass wir auch im Tempel unter dem Volk sitzen. Und wir wollen sehen, h├Âren, f├╝hlen: Was machst du Jesus? Was sagst du ├╝ber dich selbst? Warum weckst du so viel Hass in deinem Umfeld? ÔÇô Es liegt an deinem Blick, an deinem Urteil. Denn Gott will, dass der S├╝nder sich bekehrt und lebt.

2. Sein Blick, sein Urteil. An Jesu Stelle h├Âren wir die Anklagen der Pharis├Ąer und das Weinen der Frau. Aber von Jesus h├Âren wir nichts, er schweigt. Das Einfachste w├Ąre, den S├╝nder zu bestrafen, doch der Herr hat ÔÇ×kein Gefallen am Tod des Schuldigen, sondern daran, dass er auf seinem Weg umkehrt und am Leben bleibtÔÇť (Ez 33,11). Jesus lebt genau das, was Ezechiel fr├╝her offenbart worden war. Gott will, dass wir umkehren und leben, er will nicht unsere Bestrafung und unseren Tod. Und er verteidigt uns gegen die Ankl├Ąger.

3. Hat dich keiner verurteilt? Sie antwortete: Keiner, Herr. Jesus sagt uns: ÔÇ×Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander liebenÔÇť (Joh 13,34). Wir erfahren, wie geduldig Gott mit uns ist, wie oft er uns neuen Mut macht und eine neue Chance gibt. Wie k├Ânnen wir hart mit unserem N├Ąchsten umgehen, wenn Jesus barmherzig und geduldig mit uns ist? Wie k├Ânnen wir unserem N├Ąchsten B├Âses w├╝nschen, wenn wir von Gott nur Gutes erfahren?

Gespr├Ąch mit Christus: Herr, manchmal bin ich dir nicht treu. Und schlimmer noch, manchmal bin ich derjenige, der meine Br├╝der verurteilt. Lass mich ihre Vergebung erfahren und auch barmherzig wie du sein, wenn ich sehe, dass mein N├Ąchster sich verfehlt. Herr, auch ich will die Steine aus meinen H├Ąnden fallen lassen und noch einmal deine ausgestreckte Hand ergreifen, um aufzustehen.

M├Âglicher Vorsatz: Ich werde heute meine Beichte vor der Karwoche vorbereiten und sehen, wann und wo ich sie ablegen kann.


Meine Identit├Ąt als Christ

8. April 2019

Montag der f├╝nften Woche der Fastenzeit

P. Alejandro Espejo Silva LC

Joh 8,12-20
In jener Zeit redete Jesus zu den Pharis├Ąern; er sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben. Da sagten die Pharis├Ąer zu ihm: Du legst ├╝ber dich selbst Zeugnis ab; dein Zeugnis ist nicht g├╝ltig. Jesus erwiderte ihnen: Auch wenn ich ├╝ber mich selbst Zeugnis ablege, ist mein Zeugnis g├╝ltig. Denn ich wei├č, woher ich gekommen bin und wohin ich gehe. Ihr aber wisst nicht, woher ich komme und wohin ich gehe. Ihr urteilt, wie Menschen urteilen, ich urteile ├╝ber keinen. Wenn ich aber urteile, ist mein Urteil g├╝ltig; denn ich urteile nicht allein, sondern ich und der Vater, der mich gesandt hat. Auch in eurem Gesetz hei├čt es: Erst das Zeugnis von zwei Menschen ist g├╝ltig. Ich bin es, der ├╝ber mich Zeugnis ablegt, und auch der Vater, der mich gesandt hat, legt ├╝ber mich Zeugnis ab. Da fragten sie ihn: Wo ist dein Vater? Jesus antwortete: Ihr kennt weder mich noch meinen Vater; w├╝rdet ihr mich kennen, dann w├╝rdet ihr auch meinen Vater kennen. Diese Worte sagte er, als er im Tempel bei der Schatzkammer lehrte. Aber niemand nahm ihn fest; denn seine Stunde war noch nicht gekommen.

Einf├╝hrendes Gebet: Mein Herr, gib mir einen festen Glauben, damit ich davon ├╝berzeugt sein kann, dass du mich erschaffen hast und ich dazu bestimmt bin, f├╝r immer bei dir zu sein.

Bitte: Strahle in mein Leben, und lass mich in deinem Licht einen Schritt n├Ąher zu dir kommen.

1. Was sagt Jesus ├╝ber sich selbst? Viele reden heute ├╝ber Jesus, nicht nur seine Gegner, auch Menschen, die sich zu ihm bekennen, Priester, EvangelikaleÔÇŽ Aber was sagt Jesus ├╝ber sich selbst? Wir wollen vor allem IHN h├Âren, um uns auf die Karwoche vorzubereiten. Wegen der Worte, die Jesus gesprochen hat, die wir in dieser Woche betrachten werden, hat sich Jesus viele Feinde gemacht. Sie sind es, die ihm das Kreuz eingebracht haben. Es ist nie eine leichte Aufgabe, die Wahrheit zu sagen, sie zu verteidigen. Man braucht sehr viel Demut, um in der Realit├Ąt zu leben, ohne L├╝gen Glauben zu schenken, manchmal auch L├╝gen, die wir selbst uns erfinden. Jesus wei├č, woher er kommt und wohin er geht. Wer von uns kann das sagen? Wir bitten Jesus, dass er uns selbst und allen Menschen auch solche Klarheit geben m├Âge.

2. Ich bin das Licht der Welt. Jesus kommt als Licht, um uns Klarheit zu geben. Er lehrt uns, dass wir daf├╝r geschaffen sind, Kinder Gottes zu sein, ihm nachzufolgen, um bei ihm zu sein, jetzt und am Ende dieses Lebens. Ich kann in meinem Leben auf ihn bauen, weil er vertrauensw├╝rdig ist.

3. W├╝rdet ihr mich kennen, dann w├╝rdet ihr auch meinen Vater kennen. Es war die Aufgabe der Pharis├Ąer und Schriftgelehrten, ├╝ber Gott und Gottes Wege Bescheid zu wissen, denn sie sollten ihn und seine Boten erkennen. Hier aber sehen wir, dass sie blind sind und den Sohn Gottes nicht erkennen. Stattdessen haben nur einige dem├╝tige und offene Menschen die Gnade des Glaubens erhalten. Man glaubt nicht an Jesus wegen eines Arguments, das viel zu kurz greift und keiner genauen Pr├╝fung standh├Ąlt, denn der Glaube ist vor allem eine Gnade, die Gott demjenigen freigebig schenkt, der sein Herz ├Âffnet. Wenn wir Jesus kennen, kennen wir auch denjenigen, der ihn gesandt hat: den Vater, der auch uns den Glauben geschenkt hat.

Gespr├Ąch mit Christus: Vater, danke f├╝r das Geschenk des Glaubens. Ich will dich tiefer kennenlernen, dich besser verstehen. Ich bin bereit, mein Leben und meine Entscheidungen mehr auf dich zu gr├╝nden.

M├Âglicher Vorsatz: Ich werde Gott heute f├╝r drei mir bekannte Personen um die Gnade des Glaubens bitten, weil sie es vielleicht brauchen und es ihnen helfen k├Ânnte.


Verschlossene Herzen

9. April 2019

Dienstag der f├╝nften Woche der Fastenzeit

P. Alejandro Espejo Silva LC

Joh 8,21-30
In jener Zeit sprach Jesus zu den Pharis├Ąern: Ich gehe fort, und ihr werdet mich suchen, und ihr werdet in eurer S├╝nde sterben. Wohin ich gehe, dorthin k├Ânnt ihr nicht gelangen. Da sagten die Juden: Will er sich etwa umbringen? Warum sagt er sonst: Wohin ich gehe, dorthin k├Ânnt ihr nicht gelangen? Er sagte zu ihnen: Ihr stammt von unten, ich stamme von oben; ihr seid aus dieser Welt, ich bin nicht aus dieser Welt. Ich habe euch gesagt: Ihr werdet in euren S├╝nden sterben; denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, werdet ihr in euren S├╝nden sterben. Da fragten sie ihn: Wer bist du denn? Jesus antwortete: Warum rede ich ├╝berhaupt noch mit euch? Ich h├Ątte noch viel ├╝ber euch zu sagen und viel zu richten, aber er, der mich gesandt hat, b├╝rgt f├╝r die Wahrheit, und was ich von ihm geh├Ârt habe, das sage ich der Welt. Sie verstanden nicht, dass er damit den Vater meinte. Da sagte Jesus zu ihnen: Wenn ihr den Menschensohn erh├Âht habt, dann werdet ihr erkennen, dass Ich es bin. Ihr werdet erkennen, dass ich nichts im eigenen Namen tue, sondern nur das sage, was mich der Vater gelehrt hat. Und er, der mich gesandt hat, ist bei mir; er hat mich nicht allein gelassen, weil ich immer das tue, was ihm gef├Ąllt. Als Jesus das sagte, kamen viele zum Glauben an ihn.

Einf├╝hrendes Gebet: Vater, du hast mir die Gnade des Glaubens gegeben. Vermehre meinen Glauben, gib mir auch die Hoffnung und die Liebe, die ich brauche. Hilf mir, die Worte deines Sohnes zu verstehen und Kraft daraus zu sch├Âpfen, um die Karwoche mit offenem und frommem Herzen zu leben.

Bitte: Bitten wir Gott weiter um die Gnade eines st├Ąrkeren Glaubens.

1. Wohin ich gehe, dorthin k├Ânnt ihr nicht gelangen. Die Pharis├Ąer suchen in Jesus nur nach Fehlern. Wir sind an dem Punkt angekommen, an dem sie nicht mehr daf├╝r offen sind, dass er der Messias sein k├Ânnte. Jesus wei├č, was in den n├Ąchsten Tagen passieren wird, er erw├Ąhnt seinen Tod und seine Auferstehung. Wohin geht er? Zum Vater, in den Himmel, aber zuerst muss er sterben.

2. Der Hirt ruft seine Schafe. Ohne den Glauben scheint es, dass das Leben mit dem Tod ein Ende hat. Nur wenn wir glauben, dass Jesus Christus Gott ist, dass er in seiner Menschheit f├╝r uns gestorben und auferstanden ist, k├Ânnen wir ihm auch folgen und mit ihm ins Paradies gelangen. Der Evangelist beschreibt diese Szene, damit wir erkennen, wie Jesus alles M├Âgliche tut, um den Pharis├Ąern die Gnade des Glaubens zu schenken, aber sie sind verschlossen. Der Hirt ruft seine Schafe, aber sie kennen ihn nicht mehr. Das Herz Jesu leidet unter dieser Verschlossenheit.

3. Ich tue immer das, was ihm gef├Ąllt. Es ist bewundernswert, die Harmonie zu betrachten, die zwischen dem Willen des Vaters und dem menschlichen Willen Jesu herrscht. Der Wunsch Jesu ist es, seinem Vater zu gefallen, seinen Willen zu tun. Nehmen wir uns Jesus zum Vorbild. Bitten wir Gott um diesen Wunsch, um die Freude, den Willen des Vaters zu tun. Glauben bedeutet nicht nur, intellektuellen Wahrheiten zuzustimmen, sondern auch nach diesen Wahrheiten zu handeln.

Gespr├Ąch mit Christus: Vater, ich glaube an dich, danke f├╝r diesen Glauben. Hilf mir, danach zu handeln, hilf mir, dich zu h├Âren, zu vertrauen, dass, wenn du mich um etwas bittest, es nur zu meinem Wohl ist, sei es eine Pr├╝fung, sei es ein Trost. Ich will mir Jesus, deinen Sohn, zum Vorbild nehmen. Heiliger Geist, verwandle mein Herz in das Herz Jesu.

M├Âglicher Vorsatz: Ich werde mir 5 Minuten Zeit nehmen, um eine Gewissenserforschung zu machen, und dabei pr├╝fen, wo ich Gott mehr gefallen kann.


ÔÇ×Die Wahrheit wird euch befreienÔÇť

10. April 2019

Mittwoch der f├╝nften Woche der Fastenzeit

P. Alejandro Espejo Silva LC

Joh 8,31-42
In jener Zeit sprach Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine J├╝nger. Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch befreien. Sie erwiderten ihm: Wir sind Nachkommen Abrahams und sind noch nie Sklaven gewesen. Wie kannst du sagen: Ihr werdet frei werden? Jesus antwortete ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wer die S├╝nde tut, ist Sklave der S├╝nde. Der Sklave aber bleibt nicht f├╝r immer im Haus; nur der Sohn bleibt f├╝r immer im Haus. Wenn euch also der Sohn befreit, dann seid ihr wirklich frei. Ich wei├č, dass ihr Nachkommen Abrahams seid. Aber ihr wollt mich t├Âten, weil mein Wort in euch keine Aufnahme findet. Ich sage, was ich beim Vater gesehen habe, und ihr tut, was ihr von eurem Vater geh├Ârt habt. Sie antworteten ihm: Unser Vater ist Abraham. Jesus sagte zu ihnen: Wenn ihr Kinder Abrahams w├Ąrt, w├╝rdet ihr so handeln wie Abraham. Jetzt aber wollt ihr mich t├Âten, einen Menschen, der euch die Wahrheit verk├╝ndet hat, die Wahrheit, die ich von Gott geh├Ârt habe. So hat Abraham nicht gehandelt. Ihr vollbringt die Werke eures Vaters. Sie entgegneten ihm: Wir stammen nicht aus einem Ehebruch, sondern wir haben nur den einen Vater: Gott. Jesus sagte zu ihnen: Wenn Gott euer Vater w├Ąre, w├╝rdet ihr mich lieben; denn von Gott bin ich ausgegangen und gekommen. Ich bin nicht in meinem eigenen Namen gekommen, sondern er hat mich gesandt.

Einf├╝hrendes Gebet: Guter Vater, ich komme und trete heute mit offenem Herzen vor dir hin, um die Worte deines Sohnes zu h├Âren.

Bitte: Herr Jesus Christus, ich will frei sein. Hilf mir, in deinem Wort zu bleiben. St├Ąrke meinen Glauben, um niemals an dir zu zweifeln.

1. Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine J├╝nger. Jesus nennt sich Gott, und daf├╝r legen sein Leben und seine Werke Zeugnis ab. ÔÇ×An mich sollt ihr glauben, in meinem Wort sollt ihr bleibenÔÇť. Aber die Welt hat auch ein Wort ├╝ber Jesus zu sagen: ÔÇ×Er ist ein Mythos, eine Farce, einfach ein Moralprediger, ein guter MeisterÔÇť. Wem glauben wir? ÔÇô Wir wollen J├╝nger sein, an seinem Wort festhalten, seine Wahrheit erkennen! J├╝nger Christi leben frei, sie sind keine Sklaven.

2. Wer die S├╝nde tut, ist Sklave der S├╝nde. Jesus wirft den Pharis├Ąern ihre gr├Â├čte S├╝nde vor: ihren Unglauben. Und weil sie nicht glauben, sind sie noch Sklaven des Gesetzes. Sie lehnen die Gnade ab und k├Ânnen, obwohl sie es wollen, kein gerechtes Leben f├╝hren. Die S├╝nde ist wie ein Schneeball, der einen Abhang hinabrollt, zu einer Lawine anw├Ąchst und alles umst├╝rzt, was man aufbaut. Die Pharis├Ąer versuchen, die Lawine mit ihren eigenen Kr├Ąften zu stoppen, ihre Probleme und Fehler zu l├Âsen, doch ohne Erfolg, und sie bleiben an die S├╝nde gekettet.

3. Wenn euch also der Sohn befreit, dann seid ihr wirklich frei. Nur Jesus, der Retter, kann diese Lawine stoppen, nur er kann uns erl├Âsen und uns frei machen. Die Bedingung ist, dass wir an ihn glauben, dass wir diese freie Gnade offen annehmen, und das bedeutet zu glauben, dass er wahrer Gott und wahrer Mensch ist; zu glauben, dass er der Gesandte des Vaters ist; alles zu glauben, was er uns lehrt und danach zu handeln. Wir wollen frei sein, um ihn zu lieben. Er hat uns geschaffen, um ihm in Freiheit zu lieben, nicht allein aus Pflicht, sondern aus Dankbarkeit f├╝r unsere Erl├Âsung.

Gespr├Ąch mit Christus: Heiliger Geist, du Gast meiner Seele, komm und schenke mir die Gnade eines st├Ąrkeren Glaubens an Jesu Macht gegen meine S├╝nde. Im Namen Jesu bitte ich dich heute, Vater, befreie mich von meiner S├╝nde. Im Namen Jesu sage ich mich von meiner S├╝nde los und gebe es auf, allein und mit meiner eigenen Kraft gegen sie anzuk├Ąmpfen. Jesus, rette du mich!

M├Âglicher Vorsatz: Ein Vaterunser beten und darum bitten, dass Gott unseren Glauben st├Ąrke.


Jesus offenbart sich in aller Deutlichkeit: ÔÇ×Ich binÔÇť

11. April 2019

Donnerstag der f├╝nften Woche der Fastenzeit
Hl. Stanislaus von Krakau, Bischof, M├Ąrtyrer

P. Alejandro Espejo Silva LC

Joh 8,51-59
In jener Zeit sprach Jesus zu den Juden: Amen, amen, ich sage euch: Wenn jemand an meinem Wort festh├Ąlt, wird er auf ewig den Tod nicht schauen. Da sagten die Juden zu ihm: Jetzt wissen wir, dass du von einem D├Ąmon besessen bist. Abraham und die Propheten sind gestorben, du aber sagst: Wenn jemand an meinem Wort festh├Ąlt, wird er auf ewig den Tod nicht erleiden. Bist du etwa gr├Â├čer als unser Vater Abraham? Er ist gestorben, und die Propheten sind gestorben. F├╝r wen gibst du dich aus? Jesus antwortete: Wenn ich mich selbst ehre, so gilt meine Ehre nichts. Mein Vater ist es, der mich ehrt, er, von dem ihr sagt: Er ist unser Gott. Doch ihr habt ihn nicht erkannt. Ich aber kenne ihn, und wenn ich sagen w├╝rde: Ich kenne ihn nicht, so w├Ąre ich ein L├╝gner wie ihr. Aber ich kenne ihn und halte an seinem Wort fest. Euer Vater Abraham jubelte, weil er meinen Tag sehen sollte. Er sah ihn und freute sich. Die Juden entgegneten: Du bist noch keine f├╝nfzig Jahre alt und willst Abraham gesehen haben? Jesus erwiderte ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Noch ehe Abraham wurde, bin ich. Da hoben sie Steine auf, um sie auf ihn zu werfen. Jesus aber verbarg sich und verlie├č den Tempel.

Einf├╝hrendes Gebet: Herr, ich danke dir f├╝r diesen neuen Tag. Nur du hast Worte ewigen Lebens. Nur auf dich will ich h├Âren.

Bitte: Vermehre meinen Glauben, meine Hoffnung und meine Liebe.

1. Wenn jemand an meinem Wort festh├Ąlt, wird er auf ewig den Tod nicht schauen. Gott hat in die Evangelien der letzten Tage vieles gelegt, was die Sendung und Identit├Ąt Jesu offenbart. Und heute geht er einen Schritt weiter. Wir haben den Wunsch nach Sicherheit und er, der das Licht der Welt ist, gibt sie uns. Wir wollen nicht sterben, und er, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, bietet uns das ewige Leben. Jesus l├Ądt uns ein, von Abraham, unserem Vater im Glauben, zu lernen. Wie kam es n├Ąmlich, dass Abraham bereit war, seinen einzigen Sohn, zu opfern, wenn es verlangt worden w├Ąre? Der Grund daf├╝r war sein Glaube. Im Hebr├Ąerbrief (11,18-19) lesen wir: Er verlie├č sich darauf, dass Gott sogar die Macht hat, Tote zum Leben zu erwecken; darum erhielt er Isaak auch zur├╝ck. Das ist ein Sinnbild.

2. Mein Vater ist es, von dem ihr sagt: Er ist unser Gott. Jesus redet vor den Pharis├Ąern selten so klar wie hier. In seinem n├Ąchsten Dialog mit ihnen wird er sagen ÔÇ×Ich und der Vater sind einsÔÇť (Joh 10,30). Er ist sich bewusst, dass diese Worte die Pharis├Ąer zur Wut reizen werden, und dass sie versuchen werden, ihn zu steinigen. Nicht alle k├Ânnen glauben, dass Gott sich entschieden hat, so nah bei uns zu sein, einer von uns zu sein. Es ist nicht leicht zu glauben, dass er bei mir sein will, mich zu seinem Adoptivkind machen und eine pers├Ânliche Beziehung mit mir haben will. Glauben wir es? Unser Gott, der Sch├Âpfer des ganzen Universums, will mein Vater sein, und ich darf sein Kind sein, durch die Taufe. Betrachten wir diese Wahrheit und danken wir Gott, dass er unser guter Vater ist.

3. Noch ehe Abraham wurde, bin ich. Abraham hat gejubelt, als er den verhei├čenen Christus, seinen Nachkommen sah, und wir freuen uns heute auch mit ihm, weil die Liebe des Vaters viel gr├Â├čer und st├Ąrker ist als die S├╝nde. Christus, der von Ewigkeit her im Scho├č des Vaters ist, hat an uns gedacht und wollte uns zu freien T├Âchtern und S├Âhnen machen. Dazu ist er auf die Erde gekommen: um uns zu retten und diesen Plan, der durch die S├╝nde vereitelt worden war, wiederherzustellen.

Gespr├Ąch mit Christus: Vater, deine G├╝te kennt kein Ende. Ich freue mich ├╝ber diese Botschaft, die Christus uns gebracht hat: dass du unser Vater bist, dass du uns frei haben willst, dass du nicht auf ewig wegen unserer S├╝nden ver├Ąrgert bist, sondern willst, dass wir das Leben in F├╝lle haben. Vielen Dank Vater! Heiliger Geist, komm und hilf mir, wie ein Kind Gottes zu leben.

M├Âglicher Vorsatz: Ich werde heute bewusst l├Ącheln ÔÇô aus Freude, dass ich ein Kind Gottes bin.


Nur die Liebe ist glaubw├╝rdig

12. April 2019

Freitag der f├╝nften Woche der Fastenzeit

P. Alejandro Espejo Silva LC

Joh 10,31-42
In jener Zeit hoben die Juden Steine auf, um ihn zu steinigen. Jesus hielt ihnen entgegen: Viele gute Werke habe ich im Auftrag des Vaters vor euren Augen getan. F├╝r welches dieser Werke wollt ihr mich steinigen? Die Juden antworteten ihm: Wir steinigen dich nicht wegen eines guten Werkes, sondern wegen Gottesl├Ąsterung; denn du bist nur ein Mensch und machst dich selbst zu Gott. Jesus erwiderte ihnen: Hei├čt es nicht in eurem Gesetz: Ich habe gesagt: Ihr seid G├Âtter? Wenn er jene Menschen G├Âtter genannt hat, an die das Wort Gottes ergangen ist, und wenn die Schrift nicht aufgehoben werden kann, d├╝rft ihr dann von dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat, sagen: Du l├Ąsterst Gott - weil ich gesagt habe: Ich bin Gottes Sohn? Wenn ich nicht die Werke meines Vaters vollbringe, dann glaubt mir nicht. Aber wenn ich sie vollbringe, dann glaubt wenigstens den Werken, wenn ihr mir nicht glaubt. Dann werdet ihr erkennen und einsehen, dass in mir der Vater ist und ich im Vater bin. Wieder wollten sie ihn festnehmen; er aber entzog sich ihrem Zugriff. Dann ging Jesus wieder weg auf die andere Seite des Jordan, an den Ort, wo Johannes zuerst getauft hatte; und dort blieb er. Viele kamen zu ihm. Sie sagten: Johannes hat kein Zeichen getan; aber alles, was Johannes ├╝ber diesen Mann gesagt hat, ist wahr. Und viele kamen dort zum Glauben an ihn.

Einf├╝hrendes Gebet: Heiliger Geist, komm zu mir. Ich fange heute dieses Gebet ganz in der Freude an, Kind Gottes zu sein. Ich will dich preisen. ├ľffne mein Herz, und bewirke, dass ich alles aufgebe, was mich von Jesus trennt.

Bitte: Vermehre meinen Glauben, meine Hoffnung und meine Liebe.

1. Viele gute Werke habe ich im Auftrag des Vaters vor euren Augen getan. Jesus wirkt die Wunder und Heilungen nicht, um ber├╝hmt zu sein oder um J├╝nger anzuziehen, sondern er tut sie im Auftrag seines Vaters. Er liebt uns, und tats├Ąchlich zeigt er uns so seine Liebe. Aber manchmal nehmen wir nicht wahr, wie viele Dinge Gott f├╝r uns und vor unseren Augen bewirkt. Wir gew├Âhnen uns an seinen Gaben: Wir haben ein Dach ├╝ber dem Kopf, Essen, Gesundheit, eine Familie, Gemeinschaft, die Sakramente der Kirche, Erholung und Arbeit. Aus Dankbarkeit wollen wir wie Jesus auch den Willen des Vaters tun. So beantworten wir mit unserer Liebe seine Liebe.

2. Glaubt wenigstens den Werken. Nur die Liebe ist glaubw├╝rdig. Jesus spricht mit Autorit├Ąt und mit au├čergew├Âhnlicher Weisheit, aber selbst so w├Ąre es schwierig f├╝r uns, an ihn zu glauben. Er, der eins ist mit dem Vater, l├Ąsst uns also auch durch seine Werke, Wunder und Zeichen erkennen, dass er Gott ist, dass er die Macht hat, Krankheiten zu heilen, D├Ąmonen auszutreiben, Tote wie zum Beispiel Lazarus zu erwecken. Und all das tut er aus Liebe. Das definitive Zeichen wird sein schmerzhaftes Leiden, sein Tod und seine Auferstehung von den Toten sein. Alles aus Liebe zu uns. Jesus k├Ânnte diese Zeichen nicht wirken, wenn er nicht Gott w├Ąre. Wie k├Ânnte Gott zulassen, dass ein Betr├╝ger diese Wunder tut? Viele k├Ânnten behaupten, dass sie der Messias sind, aber nur einer empf├Ąngt die Best├Ątigung des Vaters. Nur die Liebe Christi, die die gleiche Liebe ist, die der Vater zu uns hat, bringt uns dazu, ihm zu vertrauen und an ihn zu glauben.

3. Viele kamen dort zum Glauben an ihn. Der Wunsch Johannes des T├Ąufers war, dass Jesus bekannt w├╝rde, dass seine J├╝nger ihn als Messias annehmen. Wir k├Ânnen auch wie Johannes sein, indem wir mit unserem Zeugnis dazu beitragen, dass Menschen Christus annehmen. Wie Johannes brauchen wir keine au├čerordentlichen Zeichen wirken. Es reicht, dass unsere Worte und Taten mit der Lehre Jesu ├╝bereinstimmen.

Gespr├Ąch mit Christus: Jesus Christus, ich glaube, dass du mich liebst. Ich glaube, dass du gekommen bist, um mich zu retten, um mir zu zeigen, dass ich dazu geschaffen bin, die Liebe des Vaters in Ewigkeit zu erfahren. Ich glaube an deine Liebe und es ist mein Wunsch, dass Menschen, besonders jene, die fern sind von dir, deine Liebe auch erfahren. Ich will dein J├╝nger und Apostel sein.

M├Âglicher Vorsatz: Ich werde heute jemanden aus meiner Familie oder meinem Freundeskreis einladen, gemeinsam ein kleines Gebet zu sprechen.


Wenn Gott dich aus deiner Komfortzone herausholt

13. April 2019

Samstag der f├╝nften Woche der Fastenzeit
Hl. Martin I., Papst, M├Ąrtyrer

P. Alejandro Espejo Silva LC

Joh 11,45-57
In jener Zeit kamen viele der Juden, die zu Maria, der Schwester des Lazarus, gekommen waren und gesehen hatten, was Jesus getan hatte, zum Glauben an ihn. Aber einige von ihnen gingen zu den Pharis├Ąern und berichteten ihnen, was er getan hatte. Da beriefen die Hohenpriester und die Pharis├Ąer eine Versammlung des Hohen Rates ein. Sie sagten: Was sollen wir tun? Dieser Mensch tut viele Zeichen. Wenn wir ihn gew├Ąhren lassen, werden alle an ihn glauben. Dann werden die R├Âmer kommen und uns die heilige St├Ątte und das Volk nehmen. Einer von ihnen, Kajaphas, der Hohepriester jenes Jahres, sagte zu ihnen: Ihr versteht ├╝berhaupt nichts. Ihr bedenkt nicht, dass es besser f├╝r euch ist, wenn ein einziger Mensch f├╝r das Volk stirbt, als wenn das ganze Volk zugrunde geht. Das sagte er nicht aus sich selbst; sondern weil er der Hohepriester jenes Jahres war, sagte er aus prophetischer Eingebung, dass Jesus f├╝r das Volk sterben werde. Aber er sollte nicht nur f├╝r das Volk sterben, sondern auch, um die versprengten Kinder Gottes wieder zu sammeln. Von diesem Tag an waren sie entschlossen, ihn zu t├Âten. Jesus bewegte sich von nun an nicht mehr ├Âffentlich unter den Juden, sondern zog sich von dort in die Gegend nahe der W├╝ste zur├╝ck, an einen Ort namens Efraim. Dort blieb er mit seinen J├╝ngern. Das Paschafest der Juden war nahe, und viele zogen schon vor dem Paschafest aus dem ganzen Land nach Jerusalem hinauf, um sich zu heiligen. Sie fragten nach Jesus und sagten zueinander, w├Ąhrend sie im Tempel zusammenstanden: Was meint ihr? Er wird wohl kaum zum Fest kommen. Die Hohenpriester und die Pharis├Ąer hatten n├Ąmlich, um ihn festnehmen zu k├Ânnen, angeordnet: Wenn jemand wei├č, wo er sich aufh├Ąlt, soll er es melden.

Einf├╝hrendes Gebet: Jesus, ich danke dir f├╝r diese Gelegenheit, bei dir zu sein. Ich wei├č, dass du dich als mein bester Freund dar├╝ber freust, diese Momente zusammen mit mir zu verbringen. Ich will bei dir sein in den Tagen der Karwoche, in denen du mir zeigst, wie sehr du mich liebst. Lasst mich dir treu bleiben.

Bitte: Vermehre meinen Glauben, meine Hoffnung und meine Liebe.

1. Viele Juden, die gesehen hatten, was Jesus getan hatte, kamen zum Glauben an ihn. Jesus hat in diesem Moment gerade Lazarus auferweckt, nachdem er vier Tagen im Grab gelegen hatte. Jesus Christus ist wahrhaft Mensch, denn er hat um seinen Freund geweint und Mitleid gegen├╝ber den zwei Schwestern gezeigt, denen er auch in Freundschaft zugetan war. Gleichzeitig ist er wahrhaft Gott und hat die Macht, Tote aufzuerwecken. Es f├Ąllt auf, dass dieses Zeichen unter den Anwesenden keine Angst hervorruft, sondern Mitgef├╝hl weckt, Freude und Glauben an Jesus.

2. Wenn wir ihn gew├Ąhren lassen, werden alle an ihn glauben. Dann werden die R├Âmer kommenÔÇŽ Der Teufel ist sehr klug. Wenn er nicht vermeiden kann, dass wir glauben, versucht er uns einzusch├╝chtern: ÔÇ×Okay, glaubt, aber nicht so sehr, dass die Welt sich ver├Ąndert, sonstÔÇŽÔÇť Er fl├╝stert uns alles M├Âgliche ein und weckt ÔÇ×katastrophaleÔÇť Vorstellungen ├╝ber die Zukunft, z.B.: du wirst dein bequemes Leben aufgeben m├╝ssen, deine Komfortzone verlieren, du wirst deinen Glauben und deine moralischen ├ťberzeugungen anderen aufzwingen, es wird in unserer Gesellschaft keine Freiheit mehr geben, usw. Aber das sind L├╝gen. Wenn wir glauben und Gottes Wort verk├╝nden, helfen wir Christus, dass sein Reich der Gerechtigkeit und der Liebe sich ausbreitet. Und das kann f├╝r alle Menschen nur Gutes bedeuten. Ja, wir wollen an der Revolution der Liebe, die Jesus begonnen hat, teilnehmen, und ja, das wird die Welt besser machen.

3. Das Paschafest der Juden war nahe. Wir feiern die Karwoche und erinnern uns daran, dass Jesus, unser Paschalamm, sich f├╝r unsere S├╝nden hingeopfert hat. Aber selbst das machte keinen Sinn, wenn Jesus nicht auferweckt worden w├Ąre. Ostern ist das wahre Fest, auf das wir uns freuen. Jesus ist das Leben, und er will uns neues Leben schenken. Ja, es kommen zwar Tagen, in denen wir Jesus wegen unserer S├╝nden viele Schmerzen bereiten werden, doch d├╝rfen wir mit Maria schon die Vorfreude auf Ostern erfahren. Wir treten in die Karwoche mit der Gewissheit ein, dass f├╝r Gott alles m├Âglich ist, dass die Liebe st├Ąrker ist als die S├╝nde; dass unsere Erl├Âsung nahe ist.

Gespr├Ąch mit Christus: Jesus, lass nicht zu, dass ich wegen meiner S├╝nden den Mut verliere oder meinen Glauben in Angst lebe. Schenke mir eine unersch├╝tterliche Hoffnung auf dich. Hilf mir, die Karwoche mit Freude zu erleben.

M├Âglicher Vorsatz: Ich werde heute eine geistliche Kommunion machen, um mich auf die Karwoche vorzubereiten und dabei Gott meine Freude zum Ausdruck bringen.