Tägliche Meditationen

Tägliche Meditationen

Sonntag 3. Februar 2019 bis Samstag 9. Februar 2019

Vierte Woche im Jahreskreis

P. Ć tefan KaveckĂœ LC

Wie bewerten wir Christus?Sonntag
Kampf zwischen Gut und BöseMontag
Drei Begegnungen mit ChristusDienstag
Macht und Ohnmacht der LiebeMittwoch
AusgesandtDonnerstag
Die Wahrheit und der doppelte BodenFreitag
Schafe brauchen ihren HirtenSamstag


Wie bewerten wir Christus?

3. Februar 2019

Vierter Sonntag im Jahreskreis
Hl. Blasius, Bischof, MĂ€rtyrer
Hl. Ansgar, Bischof, Glaubensbote

P. Ć tefan KaveckĂœ LC

Lk 4,21-30
In jener Zeit begann Jesus in der Synagoge in Nazareth darzulegen: Heute hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfĂŒllt. Seine Rede fand bei allen Beifall; sie staunten darĂŒber, wie begnadet er redete, und sagten: Ist das nicht der Sohn Josefs? Da entgegnete er ihnen: Sicher werdet ihr mir das Sprichwort vorhalten: Arzt, heile dich selbst! Wenn du in Kafarnaum so große Dinge getan hast, wie wir gehört haben, dann tu sie auch hier in deiner Heimat! Und er setzte hinzu: Amen, das sage ich euch: Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt. Wahrhaftig, das sage ich euch: In Israel gab es viele Witwen in den Tagen des Elija, als der Himmel fĂŒr drei Jahre und sechs Monate verschlossen war und eine große Hungersnot ĂŒber das ganze Land kam. Aber zu keiner von ihnen wurde Elija gesandt, nur zu einer Witwe in Sarepta bei Sidon. Und viele AussĂ€tzige gab es in Israel zur Zeit des Propheten Elischa. Aber keiner von ihnen wurde geheilt, nur der Syrer Naaman. Als die Leute in der Synagoge das hörten, gerieten sie alle in Wut. Sie sprangen auf und trieben Jesus zur Stadt hinaus; sie brachten ihn an den Abhang des Berges, auf dem ihre Stadt erbaut war, und wollten ihn hinabstĂŒrzen. Er aber schritt mitten durch die Menge hindurch und ging weg.

EinfĂŒhrendes Gebet: Herr, ich möchte jetzt bei dir sein, ich lege alles, was mich davon abhĂ€lt, in deine HĂ€nde. Sende mir deinen Heiligen Geist, damit ich dich gut hören kann. StĂ€rke in mir den Glauben, die Hoffnung und die Liebe.

Bitte: Beten wir um ein offenes Herz, das bereit ist, die Überraschungen Gottes anzunehmen.

1. â€žLike“ geben. Wir sind gewöhnt, alles zu bewerten. Seien es Online-VerkĂ€ufer, ein Buch, die Kleidung oder eine Predigt. Und auch wir selbst werden in unseren BemĂŒhungen oft bewertet. Wie viele Sterne bekomme ich, ist oft unbewusst und innerlich unsere Frage. Die Predigt Jesu fand anfangs bei allen Beifall. 5 Sterne. Jesus hĂ€tte zufrieden nach Hause gehen und sich den Rest des Tages darĂŒber freuen können, dass er etwas geleistet hatte. Aber das Evangelium erzĂ€hlt uns, dass er weitergesprochen hat.

2. Streit suchen. Jesus versucht nicht, Streit zu vermeiden, ja, in gewissem Sinne sucht er ihn sogar. Die Beispiele der Witwe von Sarepta (1 Kön 17) und des Syrers Naaman (2 Kön 5) mĂŒssen bei den rechtglĂ€ubigen Synagogenbesuchern unbedingt fĂŒr Empörung sorgen. Das Schriftwort hat sich zwar erfĂŒllt, der versprochene Messias ist gekommen, deswegen freuen sich ja alle, aber die Witwe und Naaman erinnern daran, dass Gott die Heiden nicht ausschließt. Da ging die Meinung zwischen Gott und den Israeliten damals schon auseinander. Die Völker haben die Juden oft unterdrĂŒckt und diese hatten gehofft, dass Jahwe sie dafĂŒr bestrafen wĂŒrde. In der Schrift heißt es aber, dass auch die Heiden die Gnade empfangen hatten. Jesus war bereit, sogar seine 5-sternige Bewertung aufzugeben, um sie an diese Wahrheit noch einmal zu erinnern.

3. Wer gewinnt? Die Juden ließen es sich aber nicht gefallen; sie wollten Jesus zum Schweigen bringen. Sie haben es auch geschafft. Sie haben Jesus zwar nicht vom Abhang gestĂŒrzt, aber sie haben geschafft, dass er von ihnen wegging. Jesus ist derselbe heute, wie gestern. Vielleicht gibt es auch heute in unserem eigenen Leben oder auch in unserer Kirche, Dinge, die wir radikal anders sehen, als sie uns die 10 Gebote und die Heilige Schrift lehren. Werden wir auf Gott hören oder ihn zum Schweigen bringen? Werden wir ihn in seiner Kirche aufnehmen oder ihn zwingen wegzugehen, wie damals, als er die Synagoge in Nazaret verließ?

GesprĂ€ch mit Christus: Jesus, deine Wege sind nicht unsere Wege. Ich habe es auch schon erfahren, dass mein Herz dir gegenĂŒber hĂ€rter wird, wenn sich solche Unterschiede abzeichnen. Heute möchte ich dich bitten, dass du mit deiner Liebe mein Herz zum Schmelzen bringst. Lass es nicht kalt und hart sein.

Möglicher Vorsatz: Ich werde eine Tat der NĂ€chstenliebe ĂŒben, ohne dass es jemand merkt und mich lobt.


Kampf zwischen Gut und Böse

4. Februar 2019

Montag der vierten Woche im Jahreskreis
Hl. Rabanus Maurus, Bischof

P. Ć tefan KaveckĂœ LC

Mk 5,1-20
In jener Zeit kamen Jesus und seine JĂŒnger an das andere Ufer des Sees, in das Gebiet von Gerasa. Als er aus dem Boot stieg, lief ihm ein Mann entgegen, der von einem unreinen Geist besessen war. Er kam von den Grabhöhlen, in denen er lebte. Man konnte ihn nicht bĂ€ndigen, nicht einmal mit Fesseln. Schon oft hatte man ihn an HĂ€nden und FĂŒĂŸen gefesselt, aber er hatte die Ketten gesprengt und die Fesseln zerrissen; niemand konnte ihn bezwingen. Bei Tag und Nacht schrie er unaufhörlich in den Grabhöhlen und auf den Bergen und schlug sich mit Steinen. Als er Jesus von weitem sah, lief er zu ihm hin, warf sich vor ihm nieder und schrie laut: Was habe ich mit dir zu tun, Jesus, Sohn des höchsten Gottes? Ich beschwöre dich bei Gott, quĂ€le mich nicht! Jesus hatte nĂ€mlich zu ihm gesagt: Verlass diesen Mann, du unreiner Geist. Jesus fragte ihn: Wie heißt du? Er antwortete: Mein Name ist Legion; denn wir sind viele. Und er flehte Jesus an, sie nicht aus dieser Gegend zu verbannen. Nun weidete dort an einem Berghang gerade eine große Schweineherde. Da baten ihn die DĂ€monen: Lass uns doch in die Schweine hineinfahren! Jesus erlaubte es ihnen. Darauf verließen die unreinen Geister den Menschen und fuhren in die Schweine, und die Herde stĂŒrzte sich den Abhang hinab in den See. Es waren etwa zweitausend Tiere, und alle ertranken. Die Hirten flohen und erzĂ€hlten alles in der Stadt und in den Dörfern. Darauf eilten die Leute herbei, um zu sehen, was geschehen war. Sie kamen zu Jesus und sahen bei ihm den Mann, der von der Legion DĂ€monen besessen gewesen war. Er saß ordentlich gekleidet da und war wieder bei Verstand. Da fĂŒrchteten sie sich. Die, die alles gesehen hatten, berichteten ihnen, was mit dem Besessenen und mit den Schweinen geschehen war. Darauf baten die Leute Jesus, ihr Gebiet zu verlassen. Als er ins Boot stieg, bat ihn der Mann, der zuvor von den DĂ€monen besessen war, bei ihm bleiben zu dĂŒrfen. Aber Jesus erlaubte es ihm nicht, sondern sagte: Geh nach Hause, und berichte deiner Familie alles, was der Herr fĂŒr dich getan und wie er Erbarmen mit dir gehabt hat. Da ging der Mann weg und verkĂŒndete in der ganzen Dekapolis, was Jesus fĂŒr ihn getan hatte, und alle staunten.

EinfĂŒhrendes Gebet: Jesus, du hast jetzt Zeit fĂŒr mich. Du musst die ganze große Welt regieren und schenkst mir deine ganze Aufmerksamkeit. Ich habe nur eine kleine Welt um mich herum und trotzdem schaffe ich es nicht immer, ganz bei dir zu sein. Hilf mir bitte, ganz bei dir zu sein.

Bitte: Jesus, bitte gib mir die Gnade, dich heute etwas nĂ€her kennenzulernen, damit ich dich noch tiefer liebe.

1. Begegnung. Jesus und die JĂŒnger kommen mit dem Boot nach erlittenen Strapazen (einem gefĂ€hrlichen Sturm) in Gerasa an. Sie werden von einem furchterregenden Mann „willkommen geheißen“. Dieser Mann ist von einem unreinen Geist besessen. Das Böse hatte so viel Einfluss in ihm gewonnen, dass man es nicht kontrollieren konnte. Das Gute und das Böse kĂ€mpfen gegeneinander, aber mit ganz unterschiedlichen Mitteln. Jesus begegnet einem bösen Menschen. Er scheut sich nicht vor ihm, weil er in ihm das Gute sieht, das freigesetzt werden kann.

2. Wenn das Böse ĂŒberhandnimmt. Stellen wir uns vor, wie dieser Mann wohl ausgesehen hat. Tag und Nacht hatte er bei den GrĂ€bern geschrien. Er musste mit Blut bedeckt sein, weil er sich selbst mit Steinen schlug. Er trug wohl noch Reste von Kleidern. Er war gefĂ€hrlich, denn schließlich wollte man ihn fesseln. Er aber zerriss die Fesseln und Ketten. Also war der einzige Weg, wie man sich vor ihm schĂŒtzen konnte, dass man ihn auf Abstand hielt. Jesus handelte aber anders. Als er ihn auf sich zukommen sah, nahm er ihn an und befahl dem unreinen Geist, diesen Menschen zu verlassen.

3. Jesus kommt mit Macht. Jesus fragt nicht nach, schlĂ€gt nichts vor. Jesus gibt ein Befehl und der unreine Geist diskutiert nicht. Die DĂ€monen wissen: Wenn Gott etwas sagt, dann wird es so sein. Sie beschwören Jesus, sie nicht zu quĂ€len
 Hier sehen wir, wer das Sagen hat. Die anderen Menschen, die es nicht gesehen haben, bekommen Angst vor so viel Macht und bitten Jesus wegzugehen. Er geht. Wir können ihre Reaktion auch nachvollziehen, denn wir wissen, dass sie den wahren Jesus nicht kannten. Wir aber kennen das wahre Antlitz Christi: Es stimmt, er ist allmĂ€chtig und kann alles. Und die gute Nachricht ist, dass er uns liebt. Er möchte seine Allmacht in den Dienst der Liebe stellen.

GesprĂ€ch mit Christus: Jesus, du hast große Macht und trotzdem erregst du keine Angst. In der Welt ist es oft anders, die MĂ€chtigen lassen uns ihren Einfluss spĂŒren. Die DĂ€monen haben auch viel Angst verursacht, aber dir können sie nichts anhaben. Ich möchte in deinem Schutz leben, wenn ich von Versuchungen bedroht werde, von meinem NĂ€chsten oder von verschiedenen Ängsten. Jesus, bitte sei mein Schutz.

Möglicher Vorsatz: Ich werde ein Werk der Barmherzigkeit ĂŒben. (Mt 25,31-46)


Drei Begegnungen mit Christus

5. Februar 2019

Hl. Agatha, Jungfrau, MĂ€rtyrin
Gedenktag

P. Ć tefan KaveckĂœ LC

Mk 5,21-43
In jener Zeit fuhr Jesus im Boot an das andere Ufer des Sees von GalilĂ€a hinĂŒber, und eine große Menschenmenge versammelte sich um ihn. WĂ€hrend er noch am See war, kam ein Synagogenvorsteher namens JaĂŻrus zu ihm. Als er Jesus sah, fiel er ihm zu FĂŒĂŸen und flehte ihn um Hilfe an; er sagte: Meine Tochter liegt im Sterben. Komm und leg ihr die HĂ€nde auf, damit sie wieder gesund wird und am Leben bleibt. Da ging Jesus mit ihm. Viele Menschen folgten ihm und drĂ€ngten sich um ihn. Darunter war eine Frau, die schon zwölf Jahre an Blutungen litt. Sie war von vielen Ärzten behandelt worden und hatte dabei sehr zu leiden; ihr ganzes Vermögen hatte sie ausgegeben, aber es hatte ihr nichts genutzt, sondern ihr Zustand war immer schlimmer geworden. Sie hatte von Jesus gehört. Nun drĂ€ngte sie sich in der Menge von hinten an ihn heran und berĂŒhrte sein Gewand. Denn sie sagte sich: Wenn ich auch nur sein Gewand berĂŒhre, werde ich geheilt. Sofort hörte die Blutung auf, und sie spĂŒrte deutlich, dass sie von ihrem Leiden geheilt war. Im selben Augenblick fĂŒhlte Jesus, dass eine Kraft von ihm ausströmte, und er wandte sich in dem GedrĂ€nge um und fragte: Wer hat mein Gewand berĂŒhrt? Seine JĂŒnger sagten zu ihm: Du siehst doch, wie sich die Leute um dich drĂ€ngen, und da fragst du: Wer hat mich berĂŒhrt? Er blickte umher, um zu sehen, wer es getan hatte. Da kam die Frau, zitternd vor Furcht, weil sie wusste, was mit ihr geschehen war; sie fiel vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit. Er aber sagte zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Geh in Frieden! Du sollst von deinem Leiden geheilt sein. WĂ€hrend Jesus noch redete, kamen Leute, die zum Haus des Synagogenvorstehers gehörten, und sagten zu JaĂŻrus: Deine Tochter ist gestorben. Warum bemĂŒhst du den Meister noch lĂ€nger? Jesus, der diese Worte gehört hatte, sagte zu dem Synagogenvorsteher: Sei ohne Furcht; glaube nur! Und er ließ keinen mitkommen außer Petrus, Jakobus und Johannes, den Bruder des Jakobus. Sie gingen zum Haus des Synagogenvorstehers. Als Jesus den LĂ€rm bemerkte und hörte, wie die Leute laut weinten und jammerten, trat er ein und sagte zu ihnen: Warum schreit und weint ihr? Das Kind ist nicht gestorben, es schlĂ€ft nur. Da lachten sie ihn aus. Er aber schickte alle hinaus und nahm außer seinen Begleitern nur die Eltern mit in den Raum, in dem das Kind lag. Er fasste das Kind an der Hand und sagte zu ihm: Talita kum!, das heißt ĂŒbersetzt: MĂ€dchen, ich sage dir, steh auf! Sofort stand das MĂ€dchen auf und ging umher. Es war zwölf Jahre alt. Die Leute gerieten außer sich vor Entsetzen. Doch er schĂ€rfte ihnen ein, niemand dĂŒrfe etwas davon erfahren; dann sagte er, man solle dem MĂ€dchen etwas zu essen geben.

EinfĂŒhrendes Gebet: Dein Herz ist so groß und so gut. Bitte, lass mich jetzt an diesem Herz eine kurze Weile ruhen.

Bitte: Bitte hilf mir, dir zu vertrauen, auch wenn alle um mich herum es scheinbar nicht tun.

1. JaĂŻrus. Er war ein Synagogenvorsteher. Jesus nahm regelmĂ€ĂŸig teil, er war ein guter KirchgĂ€nger. Die Schriftgelehrten und die PharisĂ€er aber sahen sich nicht in der Lage, immer anzunehmen, was Jesus lehrte, und es kam oft zum Streit. Der Synagogenvorsteher JaĂŻrus hĂ€tte eigentlich zu den Gegnern Jesu gehören mĂŒssen. Oder er hatte zumindest viele Freunde unter ihnen. Heute musste er aber ein Risiko eingehen: „Wenn das mit Jesus wirklich stimmt, dass er solche Kraft und ein so gutes Herz hat, könnte er auch meiner Tochter helfen, selbst wenn ich dabei mein Ansehen verliere.“ Das könnte heißen: Entweder die Tochter oder meine Eigenliebe, mein Ansehen und vielleicht auch mein Posten in der Synagoge. JaĂŻrus entscheidet sich fĂŒr die Tochter.

2. Die Frau. Diese Frau leidet schon 12 Jahre an Blutungen. Sie hat alles bereits verloren: die Gesundheit, das Vermögen, die Freude am Leben. Nun kann sie nichts mehr verlieren. Sie geht zu Jesus und berĂŒhrt ihn heimlich. Sie wollte ihn nicht stören, er hat Wichtigeres zu tun, hatte sie wahrscheinlich gedacht. Nur eine kurze BerĂŒhrung. Jesus hĂ€lt an und sucht sie. Er wollte ihr zu verstehen geben, dass sie seine Aufmerksamkeit wert ist, und er schenkt der Frau darĂŒber hinaus auch die Gesundheit. Wie viel wir noch von Jesus lernen können!

3. Das MĂ€dchen. Obwohl das MĂ€dchen im Evangelium nichts sagt, spielt es hier eine sehr wichtige Rolle, damit wir das Herz Christi besser kennenlernen können. Es stirbt mit 12 Jahren. Jesus könnte sagen: Freut euch, endlich ist eure Tochter im Himmel, sie wird nicht mehr leiden und wird vor vielem Bösen bewahrt sein. Jesus tut das nicht. Er sieht die TrĂ€nen der Eltern, er sieht das Leben dieser jungen Frau vor sich und spricht sein Machtwort. Jesus nimmt das Drama des Todes ernst, er ist ganz vorsichtig, um kein unsensibles, unbeteiligtes Wort fallen zu lassen. Er fasst das MĂ€dchen an der Hand und gibt ihr das Leben zurĂŒck und damit auch den Eltern die Freude. Wir sind fĂŒrs Leben geschaffen und Jesus ist der beste Begleiter durch das Leben und zum ewigen Leben.

GesprĂ€ch mit Christus: Jesus, die Frau im Evangelium hatte ganz viel Geduld nötig, um ihr Leid ertragen zu können. Hilf uns und unseren Lieben, das Leid so lange zu tragen, wie du willst, weil du es willst, wie du es willst. Hilf uns bitte, das Kreuz, das du uns geschickt hast, anzunehmen und uns nicht ein eigenes zu basteln.

Möglicher Vorsatz: Ich werde heute versuchen, jemandem mit Liebe und Sanftmut zu helfen, sein Kreuz zu tragen.


Macht und Ohnmacht der Liebe

6. Februar 2019

Hl. Paul Miki und GefÀhrten, MÀrtyrer
Gedenktag

P. Ć tefan KaveckĂœ LC

Mk 6,1b-6
In jener Zeit kam Jesus in seine Heimatstadt; seine JĂŒnger begleiteten ihn. Am Sabbat lehrte er in der Synagoge. Und die vielen Menschen, die ihm zuhörten, staunten und sagten: Woher hat er das alles? Was ist das fĂŒr eine Weisheit, die ihm gegeben ist! Und was sind das fĂŒr Wunder, die durch ihn geschehen! Ist das nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon? Leben nicht seine Schwestern hier unter uns? Und sie nahmen Anstoß an ihm und lehnten ihn ab. Da sagte Jesus zu ihnen: Nirgends hat ein Prophet so wenig Ansehen wie in seiner Heimat, bei seinen Verwandten und in seiner Familie. Und er konnte dort kein Wunder tun; nur einigen Kranken legte er die HĂ€nde auf und heilte sie. Jesus zog durch die benachbarten Dörfer und lehrte.

EinfĂŒhrendes Gebet: Jesus, du hast von deiner Familie und deinen Verwandten Ablehnung erfahren, weil du eine besondere Gabe empfangen hattest. Heute wie gestern lehnen dich viele Menschen ab, weil sie sich keine Zeit nehmen, um sich mit dir nĂ€her auseinanderzusetzen. Ich möchte dich heute empfangen, ohne dass ich auf die Uhr schaue. Bitte sei mein Gast!

Bitte: Auf die FĂŒrsprache der Jungfrau Maria bitte ich um die Gnade, meinen Glauben an Jesus Christus das ganze Leben zu bewahren.

1. Paul Miki. Heute gedenken wir des heiligen Paul Miki und seiner GefĂ€hrten. Er kam aus einer reichen Familie und als 20-JĂ€hriger trat er bei den Jesuiten ein. Er kannte sich in der Theologie und im Buddhismus gut aus, deswegen konnte er den Japanern gut Rede und Antwort stehen. Seine Leidenschaftlichkeit schuf ihm Probleme. Er wurde im Jahre 1596 festgenommen und am 6.2.1597 gekreuzigt. Er ist unserm Herrn Jesus bis ans Kreuz gefolgt.

2. Jesus ist machtlos. Es scheint absurd, aber im Evangelium heißt es, Jesus habe kein Wunder tun können – bis auf wenige Krankenheilungen. Was nimmt Jesus denn die Kraft? Es ist die Ablehnung, die er von den Menschen erfuhr, zu denen er sprach. Sie fragen nicht einmal danach, ob es stimmt, was er sagt, sie fragen nicht nach der Wahrheit. Sie fragen: Wieso kann er das alles? Warum hat er mehr Erfolg als ich? Warum ist er anders als seine Geschwister? Diese Dynamik ist heute immer noch unter uns gut erkennbar: Eifersucht – Neid – Ärger/Hass – Ablehnung – Trennung. Als Christen sind wir aber dazu bestimmt, den entgegengesetzten Weg zu gehen.

3. Die Liebe. Es ist die Liebe, die einerseits sehr mĂ€chtig, andererseits aber auch sehr zerbrechlich macht. Aus Liebe sind wir Menschen zu den großen Opfern bereit, wie zum Beispiel der heilige Paul Miki und seine GefĂ€hrten, oder zur lebenslangen Treue. Um große Taten zu vollbringen, braucht der Mensch die Liebe. Die andere Seite der Liebe ist, dass sie uns verletzlich macht. Die Liebe will angenommen sein und erwidert werden, aber immer aus freiem Entschluss. Jesus bietet uns die Liebe an und wartet auf eine freie Antwort.

GesprĂ€ch mit Christus: Jesus du liebst mich und ich liebe dich auch. Manchmal schaffe ich es nicht, es dir zu zeigen oder mit meinen Worten auszudrĂŒcken. Bitte schau in mein Herz und lies selbst, was da geschrieben ist. Lass meine Stille zu dir sprechen, lass mein Herz eine Heimat fĂŒr dich sein. Du bist immer willkommen bei mir.

Möglicher Vorsatz: Ich werde heute Jesus auf persönliche Weise zeigen, dass ich ihn liebe.


Ausgesandt

7. Februar 2019

Donnerstag der vierten Woche im Jahreskreis

P. Ć tefan KaveckĂœ LC

Mk 6,7-13
In jener Zeit rief Jesus die Zwölf zu sich und sandte sie aus, jeweils zwei zusammen. Er gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben, und er gebot ihnen, außer einem Wanderstab nichts auf den Weg mitzunehmen, kein Brot, keine Vorratstasche, kein Geld im GĂŒrtel, kein zweites Hemd und an den FĂŒĂŸen nur Sandalen. Und er sagte zu ihnen: Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlasst. Wenn man euch aber in einem Ort nicht aufnimmt und euch nicht hören will, dann geht weiter, und schĂŒttelt den Staub von euren FĂŒĂŸen, zum Zeugnis gegen sie. Die Zwölf machten sich auf den Weg und riefen die Menschen zur Umkehr auf. Sie trieben viele DĂ€monen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie.

EinfĂŒhrendes Gebet: Jesus, ich möchte gerne in deine Gegenwart kommen. Du bist immer bei mir, aber ich noch nicht immer bei dir. Bitte stĂ€rke meinen Glauben an deine Gegenwart unter uns und lehre mich, es zu genießen, dass du bis zum Ende der Zeiten bei uns bist. Jesus, ich freue mich heute schon, dich eines Tages von Angesicht zu Angesicht zu sehen.

Bitte: Bitte mach mich zu deinem Apostel. Verwandle mein Herz, dass ich ĂŒber deine Liebe nicht zu schweigen vermag.

1. Jesus sendet die JĂŒnger aus. Er hat die Apostel aus verschiedensten LebensumstĂ€nden zusammengerufen, um sie bei sich zu haben. Er verbringt die Zeit mit ihnen, er spricht zu ihnen, belehrt sie, lĂ€sst sie die Wunder sehen und miterleben, bringt ihnen bei, wie man miteinander auszieht und das Evangelium verkĂŒndet. Nun kam also das zweite Kapitel ihrer Berufung, die Apostel sollten das weitergeben, was sie von Jesus gelernt hatten. Sie sollten predigen und die unreinen Geister austreiben.

2. Nichts auf dem Weg. Die Apostel haben eine sehr wichtige Sendung empfangen. Sie sollen das Heil verkĂŒnden. Nach unseren MaßstĂ€ben sollte man sich auf so eine Aufgabe gut vorbereiten. Erstmal wird ein Sonderbeauftragter ernannt, dann muss eine Kommission eingerichtet werden, der Pressesprecher muss ernannt sein, die Finanzen mĂŒssen stimmen und es muss alles in Einklang mit der langfristigen Vision stehen
 Wie gut, dass Jesus zu Zeiten auf Erden gelebt hat, in denen das Vertrauen auf den himmlischen Vater noch weitgehend vorhanden war!

3. Die Mission. Die Apostel machten sich auf dem Weg. Sie haben angefangen, obwohl sie nicht wussten, ob sie Erfolg haben werden, ob sich die Leute tatsĂ€chlich bekehren wĂŒrden. Sie haben gepredigt, trieben viele DĂ€monen aus, heilten die Kranken. Sie hatten bestimmt gute Erfahrungen gesammelt und auch Ablehnung erfahren. Sie haben aber bestimmt auch gelernt, dass das, was wirklich zĂ€hlt, die Treue zu dem ist, der sie gesandt hat. Die Gewissheit, dass es nicht unsere Sendung ist, sondern seine, gibt uns die nötige Kraft, um selbst mitten in Schwierigkeiten nicht aufzugeben.

GesprĂ€ch mit Christus: Jesus, ich fĂŒhle mich oft sehr unsicher, oft verstehe ich deine Wege nicht und hĂ€ufig fĂŒhle ich mich einfach zu schwach und bin nicht sofort bereit, mich auf den Weg zu machen, um dein Apostel zu werden. RĂŒttle mich wach, sei mir gnĂ€dig, hab Erbarmen mit mir und fĂŒhre mich, damit ich deinen Eingebungen folgen kann.

Möglicher Vorsatz: Ich werde Jesus in einem Moment des Gebets fragen, ob er mit meinem Sendungsbewusstsein zufrieden ist und ob ich genug fĂŒr ihn und die Seelen tue.


Die Wahrheit und der doppelte Boden

8. Februar 2019

Freitag der vierten Woche im Jahreskreis
Hl. Hieronymus Ämiliani CRS
Hl. Josefine Bakhita FDCC

P. Ć tefan KaveckĂœ LC

Mk 6,14-29
In jener Zeit hörte der König Herodes von Jesus; denn sein Name war bekannt geworden, und man sagte: Johannes der TĂ€ufer ist von den Toten auferstanden; deshalb wirken solche KrĂ€fte in ihm. Andere sagten: Er ist Elija. Wieder andere: Er ist ein Prophet, wie einer von den alten Propheten. Als aber Herodes von ihm hörte, sagte er: Johannes, den ich enthaupten ließ, ist auferstanden. Herodes hatte nĂ€mlich Johannes festnehmen und ins GefĂ€ngnis werfen lassen. Schuld daran war Herodias, die Frau seines Bruders Philippus, die er geheiratet hatte. Denn Johannes hatte zu Herodes gesagt: Du hattest nicht das Recht, die Frau deines Bruders zur Frau zu nehmen. Herodias verzieh ihm das nicht und wollte ihn töten lassen. Sie konnte ihren Plan aber nicht durchsetzen, denn Herodes fĂŒrchtete sich vor Johannes, weil er wusste, dass dieser ein gerechter und heiliger Mann war. Darum schĂŒtzte er ihn. Sooft er mit ihm sprach, wurde er unruhig und ratlos, und doch hörte er ihm gern zu. Eines Tages ergab sich fĂŒr Herodias eine gĂŒnstige Gelegenheit. An seinem Geburtstag lud Herodes seine Hofbeamten und Offiziere zusammen mit den vornehmsten BĂŒrgern von GalilĂ€a zu einem Festmahl ein. Da kam die Tochter der Herodias und tanzte, und sie gefiel dem Herodes und seinen GĂ€sten so sehr, dass der König zu ihr sagte: WĂŒnsch dir, was du willst; ich werde es dir geben. Er schwor ihr sogar: Was du auch von mir verlangst, ich will es dir geben, und wenn es die HĂ€lfte meines Reiches wĂ€re. Sie ging hinaus und fragte ihre Mutter: Was soll ich mir wĂŒnschen? Herodias antwortete: Den Kopf des TĂ€ufers Johannes. Da lief das MĂ€dchen zum König hinein und sagte: Ich will, dass du mir sofort auf einer Schale den Kopf des TĂ€ufers Johannes bringen lĂ€sst. Da wurde der König sehr traurig, aber weil er vor allen GĂ€sten einen Schwur geleistet hatte, wollte er ihren Wunsch nicht ablehnen. Deshalb befahl er einem Scharfrichter, sofort ins GefĂ€ngnis zu gehen und den Kopf des TĂ€ufers herzubringen. Der Scharfrichter ging und enthauptete Johannes. Dann brachte er den Kopf auf einer Schale, gab ihn dem MĂ€dchen, und das MĂ€dchen gab ihn seiner Mutter. Als die JĂŒnger des Johannes das hörten, kamen sie, holten seinen Leichnam und legten ihn in ein Grab.

EinfĂŒhrendes Gebet: Jesus, du kannst auf Johannes stolz sein, er war treu bis zum Ende. Du warst darĂŒber traurig, dass er einen solchen Tod erleiden musste, letztlich, weil er deine Worte gesprochen hat. StĂ€rke heute unsere Hoffnung, die uns Kraft gibt, um inmitten der Verfolgungen treu zu sein.

Bitte: Herr, bitte befreie uns vom Krieg. Hilf allen, die um deines Namens willen verfolgt werden.

1. Johannes sagte immer die Wahrheit. Schon in der WĂŒste hatte er gesagt und nicht verschwiegen, dass er nicht der Messias sei. Ebenso hatte er Herodes immer wieder die Wahrheit gesagt und der König war oft ratlos, wenn er ihm zugehört hatte. Und trotzdem hörte er ihn gern. Die Wahrheit birgt in sich eine Macht, die sich einfach auferlegt. WĂ€hrend wir leben, sind wir noch „frei“, uns auszusuchen, ob wir die Wahrheit sagen oder lĂŒgen werden. Nach unserem Tod wird die Wahrheit in jedem Fall ans Licht kommen. Das Licht des Guten und die Schatten des Bösen werden deutlich erkennbar werden. Johannes hat sich bemĂŒht, im Licht zu wandeln und zu bleiben.

2. Johannes muss sterben. Nicht allen Menschen bringt es Vorteile, wenn jemand die Wahrheit sagt, und einige Menschen, wir selbst auch, schĂ€tzen manchmal die eigenen Vorteile höher ein als die Wahrheit. Wer weiß, ob Herodias Herodes wirklich liebte? Vielleicht liebte sie nur die königliche Krone, die mit ihm kam. Johannes war auf jeden Fall eine Bedrohung dafĂŒr, dass sie diese Krone wĂŒrde behalten können. Deshalb musste er weg. Er war inzwischen schon im GefĂ€ngnis und durch die Begierde des Herodes ergab sich die Gelegenheit, die sie sofort auszunutzen verstand.

3. Herodes war traurig. Eigentlich musste Herodes zufrieden sein: Er hatte die Frau, die er wollte, hatte Johannes unter Kontrolle, es war ein großes Fest bei ihm zu Hause. Trotzdem ist er sehr traurig. Er hatte sich Johannes zwar gerne angehört, aber zu mehr war er nicht bereit. Immerhin konnte er dadurch sein Gewissen etwas beruhigen. Das Ideal der Wahrheit vertrĂ€gt sich aber nicht mit einem falschen Leben. Daher die Traurigkeit und das unruhige Gewissen.

GesprĂ€ch mit Christus: Jesus, ich möchte in deiner Wahrheit leben. Sei du mein Maßstab fĂŒr das Gute, fĂŒr das Machbare. Die Wahrheit wird am Ende trotz allem siegen. Nicht das Geld, nicht einmal das VergnĂŒgung oder die Anerkennung werden das letzte Wort haben, sondern die Wahrheit. Hilf mir, Jesus, schon jetzt in ihr zu leben.

Möglicher Vorsatz: Ich werde mir heute etwas Zeit nehmen, um eine gute Gewissenserforschung zu machen, damit ich sehe, ob ich meine Beziehungen, meine Arbeit und mein Privatleben in der Wahrheit Christi lebe.


Schafe brauchen ihren Hirten

9. Februar 2019

Samstag der vierten Woche im Jahreskreis
Sel. Anna Katharina Emmerick, Mystikerin

P. Ć tefan KaveckĂœ LC

Mk 6,30-34
In jener Zeit versammelten sich die Apostel, die Jesus ausgesandt hatte, wieder bei ihm und berichteten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten. Da sagte er zu ihnen: Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus. Denn sie fanden nicht einmal Zeit zum Essen, so zahlreich waren die Leute, die kamen und gingen. Sie fuhren also mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein. Aber man sah sie abfahren, und viele erfuhren davon; sie liefen zu Fuß aus allen StĂ€dten dorthin und kamen noch vor ihnen an. Als er ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er lehrte sie lange.

EinfĂŒhrendes Gebet: Jesus, ich brauche dich. Ich komme zu dir nicht deswegen, weil ich nichts zu tun habe, sondern weil ich dich brauche. Sei du die Liebe meines Lebens, fĂŒlle mein Herz mit deiner Liebe und deiner Sanftmut.

Bitte: Bitte, sei mein Hirte.

1. Allein mit Jesus sein. Manchmal kann einem ein Moment der Stille und der Betrachtung wie ein unerreichbarer Luxus vorkommen. Besonders in Familien mit kleinen Kindern oder in verschiedenen anderen LebensumstĂ€nden kann es streckenweise einfach nicht drin sein, eine Weile mit Jesus allein zu sein. Es ist eine wirkliche Herausforderung. Sogar die Apostel, die alles verlassen haben, um beim Herrn zu sein, mĂŒssen um diese Momente kĂ€mpfen.

2. Doch nicht allein. Die Apostel haben alles richtig gemacht. Jesus war bei ihnen. Sie haben keinem gesagt, wo man sie findet, ihre Handys waren aus. Sie wollten einfach eine Weile allein sein, etwas zusammen beten und essen, aber bevor sie ankommen, sehen sie, dass viele Menschen bereits vor Ort sind. Was kann man tun? In manchen Situationen ist die NĂ€chstenliebe einfach ein Muss, das heißt, dass die Apostel von sich aus lieber mit Jesus alleine wĂ€ren, aber die BedĂŒrfnisse dieser Menschen sorgen dafĂŒr, dass sie ihre PlĂ€ne Ă€ndern.

3. Schafe ohne Hirten. Schafe sind ziemlich wehrlos. Sie brauchen einen Hirten, der sie suchen geht, wenn sie sich verirren, der sie vor den Gefahren beschĂŒtzt, der einfach fĂŒr sie da ist. Dieser Vergleich ist nicht zufĂ€llig gewĂ€hlt. Wir brauchen auch einen Hirten. Der Hirte weiß, dass die Schafe an der ersten Stelle stehen, weil sie ohne ihn nicht ĂŒberleben können. Jesus ist sich seiner Verantwortung bewusst. Deswegen drehte er nicht einfach um, als sie ankamen und so viele Menschen vorfanden. Er hatte viel Zeit fĂŒr sie und nimmt sich diese Zeit auch heute fĂŒr uns. Schaffen wir es, diese Zeit mit ihm zu verbringen?

GesprĂ€ch mit Christus: Jesus, du hast Mitleid gezeigt, bitte sei gĂŒtig auch mit mir. Schau nicht, wie gut oder böse ich bin, schau darauf, wie sehr ich dich brauche und eile mir zu Hilfe. Ohne dich kann ich nicht mit Freude durch das Leben gehen. Bitte, leite mich heute und jeden Tag meines Lebens. Du tust so viel fĂŒr mich, sage mir, was ich fĂŒr dich tun kann.

Möglicher Vorsatz: Ich werde heute jemandem helfen, der sich in der Not befindet (geistlich oder materiell).