Tägliche Meditationen

Tägliche Meditationen

Sonntag 25. Juni 2017 bis 1. Juli 2017

Zwölfte Woche im Jahreskreis

Renee Pomarico, Gottgeweihte Frau des Regnum Christi

Live in the Light - „Lebe im Licht“Sonntag
New EyesMontag
Offener SchrankDienstag
Wem vertrauen?Mittwoch
Glaube und VergebungDonnerstag
Ein dankbares HerzFreitag
Ein fĂŒgsamer KĂ€mpferSamstag


Live in the Light - „Lebe im Licht“

25. Juni 2017

Zwölfter Sonntag im Jahreskreis

Renee Pomarico, Gottgeweihte Frau des Regnum Christi

Mt 10,26-33
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: FĂŒrchtet euch nicht vor den Menschen! Denn nichts ist verhĂŒllt, was nicht enthĂŒllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet am hellen Tag, und was man euch ins Ohr flĂŒstert, das verkĂŒndet von den DĂ€chern. FĂŒrchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fĂŒrchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stĂŒrzen kann. Verkauft man nicht zwei Spatzen fĂŒr ein paar Pfennig? Und doch fĂ€llt keiner von ihnen zur Erde ohne den Willen eures Vaters. Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezĂ€hlt. FĂŒrchtet euch also nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen. Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.

EinfĂŒhrendes Gebet: Lieber Gott, ich glaube an dich, ich liebe dich, ich hoffe auf dich. Öffne mein Herz. StĂ€rke meinen Willen. Lehre mich, mit anderen barmherzig zu sein.

Bitte: Herr, gib mir das Licht, um mit deinen Augen sehen zu können, was in mir in der Dunkelheit verborgen ist, damit es gereinigt werden kann.

1. Sei wie du bist!  „FĂŒrchtet euch nicht vor den Menschen! Denn nichts ist verhĂŒllt, was nicht enthĂŒllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird.“ Wir haben von den Menschen nichts zu befĂŒrchten - nicht einmal wegen unserer Unvollkommenheit, unserer Schwachheit oder unserm Versagen. Gott liebt uns, wie wir sind. Er kennt alle unsere Taten. Er weiß um unsere Gedanken, unsere SehnsĂŒchte und BedĂŒrfnisse. Er hat versprochen, sich um uns zu kĂŒmmern, egal was wir uns zu Schulden kommen lassen. Er möchte, dass wir im Licht und nicht in der Dunkelheit leben. Und dass wir leben können.

2. Innere Freiheit. Ein junger Mann hatte mir gesagt, er meinte, sich selbst vor der Welt und vor anderen Menschen schĂŒtzen zu mĂŒssen. Weil er in seinem Leben viele Verletzungen erlitten hatte, wollte er verhindern, dass andere ihn noch einmal verletzen. Das ging so lange, bis er sich bewusstwurde, dass er noch mehr litt, wenn er sich hinter diesem kĂŒnstlichen Panzer versteckte, weil er in der Dunkelheit blieb. Gibt es etwas in deinem Leben, wovor du Angst hĂ€ttest, dass es ans Licht kommt? Was denn? Vor Gott brauchst du dich jedenfalls nicht zu fĂŒrchten, denn er weiß schon alles und möchte, dass du frei, im Licht und mit ihm verbunden lebst. Alles kommt ans Licht.

3. Ein offenes Auftreten. BemĂŒhe dich zu entdecken, wo es in dir noch dunkel ist. Versuche, es ans Licht zu bringen. Wir brauchen nicht hinter Wehrmauern in der Dunkelheit zu leben. Wir werden umso eher in Friede und Freiheit leben können, je frĂŒher unsere Augen sehen, was Jesus sieht. Wenn wir es schaffen, vor Gott unsere Armut anzunehmen, dann werden wir auch die Unvollkommenheiten anderer Personen annehmen können. Wenn bei dir nichts versteckt ist, dann bist du innerlich frei. Du kommunizierst Offenheit ohne Abwehrhaltung. Du lebst im Licht.

GesprĂ€ch mit Christus: Jesus, wenn ich alle meine Verletzungen vereint mit dir trage, verwandeln sie sich und werden zum Segen. Öffne mein Herz. Mach mich frei. Du Mann der Schmerzen, lehre mich trotz meiner Verletzungen fĂŒr die andere verfĂŒgbar zu sein.

Möglicher Vorsatz: Ich spreche mit Jesus ĂŒber das, was in mir verborgen ist. Ich versuche es, mit seiner Hilfe ans Licht zu bringen.


New Eyes

26. Juni 2017

Montag der zwölften Woche im Jahreskreis
Hl. Johannes und Paulus von Rom, MĂ€rtyrer
Hl. Vigilius
Hl. Anthelm von Chignin OCart

Renee Pomarico, Gottgeweihte Frau des Regnum Christi

Mt 7,1-5
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen JĂŒngern: Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden, und nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden. Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht? Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! - und dabei steckt in deinem Auge ein Balken? Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du versuchen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen.

EinfĂŒhrendes Gebet: Lieber Gott, ich glaube an dich, ich liebe dich, ich hoffe auf dich. Öffne mein Herz. StĂ€rke meinen Willen. Lehre mich, mit anderen barmherzig zu sein.

Bitte: Herr, gib mir das Licht mit deinen Augen sehen zu können, was in mir in der Dunkelheit verborgen ist, damit es gereinigt werden kann.

1. Perspektiven. Die Augen des Herrn sehen aus einer Vielzahl von Perspektiven. Unsere Augen hingegen sehen vieles aus dem Blickwinkel unserer begrenzten Lebenserfahrung und Erziehung. Wenn ein Junge Brot „stiehlt“, könnte er es vielleicht getan haben, um seine Geschwister mit Essen zu versorgen, da die Eltern verstorben sind. Dass wir dazu neigen, in Situationen, in denen wir selbst uns als entschuldigt betrachten wĂŒrden, andere negativ zu beurteilen, ist sogar statistisch bewiesen. Wir neigen dazu, andere zu verurteilen: „Oh, er ist immer zu spĂ€t dran. Er ist so trĂ€ge!“; wĂ€hrend wir uns gern selbst entschuldigen und sagen: „Gut, jemand war auf meine Hilfe angewiesen.“ UnabhĂ€ngig von unserer Unkenntnis der UmstĂ€nde und unserer Neigung, ĂŒber andere den Stab zu brechen, lehrt uns Christus aber, nicht zu richten. Er ist der Richter. Übergeben wir ihm unsere Urteile.

2. Ein Blick mit ihm. Eine Frau hat mir erzĂ€hlt, dass sie immer, wenn sie mit jemandem ein Problem hat, an diese Stelle im Evangelium denkt: „Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du versuchen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen.“ Dann konzentriert sie sich nĂ€mlich auf sich selbst, um ihre eigene Unvollkommenheit zu ĂŒberwinden, anstatt ĂŒber ihren Nachbarn zu richten. Wir wollen in unser Herz hineinschauen und den Herrn fragen, was fĂŒr Gedanken haben wir? Verurteilen wir andere und legen wir jede Tat auf die Goldwaage? Sind meine Gedanken gutmĂŒtig, frei und spontan? Denken wir wohlwollend ĂŒber andere nach? Versuchen wir uns in die anderen hineinzuversetzen, wenn es eine Schwierigkeit gibt, um sie so aus ihrer Perspektive zu verstehen? Wie können wir zu grĂ¶ĂŸerem inneren Frieden gelangen und negativen Urteilen aus dem Wege gehen?

3. Mit Liebe leben.  Vielleicht haben wir tatsĂ€chlich einen Balken in unserem Auge. Vielleicht wollen wir das nicht, aber er ist da. Heute wĂ€re ein guter Tag, um die Dinge anders zu betrachten. Versuche, den Balken aus deinem Auge herauszunehmen und dann die Handlungen deines NĂ€chsten aus Gottes Perspektive zu betrachten. Der Splitter des anderen sieht dann nicht mehr so ​​groß aus. Wenn wir annehmen, dass der andere unerwartet aufgehalten wurde oder zu spĂ€t kommt, weil er jemandem half und nicht, weil er zu trĂ€ge war, dann werden wir frei und spontan und sind nicht berechnend und verurteilend. Wir sind frei vom Schatten der NegativitĂ€t und können Gottes NĂ€chstenliebe vermitteln. Versuche, heute in deinen Gedanken fĂŒr jemand anderes ein Werkzeug der Liebe Gottes zu sein.

GesprĂ€ch mit Christus: Herr, hilf mir, die Dinge mit deinen Augen zu sehen und großzĂŒgig in meinen EinschĂ€tzungen anderen gegenĂŒber zu sein. Hilf mir, meine eigenen SchwĂ€chen zu akzeptieren und bei anderen dafĂŒr VerstĂ€ndnis aufzubringen, weil ich weiß, dass auch ich manchmal eine Last fĂŒr sie bin. Wenn ich erst meine eigenen SchwĂ€chen akzeptiert habe, hilf mir das dabei, auch die der anderen zu akzeptieren. Lass mich erkennen, dass meine Aufgabe allein darin besteht, meine eigenen SchwĂ€chen zu beheben und nicht die anderen.

Möglicher Vorsatz: BemĂŒhe dich heute, mit neuen Augen durch die Welt zu gehen, andere zu entschuldigen, anstatt sie zu verurteilen. Zeig heute jemandem, dass du Gutes ĂŒber ihn denkst.


Offener Schrank

27. Juni 2017

Dienstag der zwölften Woche im Jahreskreis
Hl. Cyrill von Alexandria, Bischof

Renee Pomarico, Gottgeweihte Frau des Regnum Christi

Mt 7,6.12-14
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen JĂŒngern: Gebt das Heilige nicht den Hunden, und werft eure Perlen nicht den Schweinen vor, denn sie könnten sie mit ihren FĂŒĂŸen zertreten und sich umwenden und euch zerreißen. Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten. Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben fĂŒhrt, und der Weg dahin ist breit, und viele gehen auf ihm. Aber das Tor, das zum Leben fĂŒhrt, ist eng, und der Weg dahin ist schmal, und nur wenige finden ihn.

EinfĂŒhrendes Gebet: Lieber Gott, ich glaube an dich, ich liebe dich, ich hoffe auf dich. Öffne mein Herz. StĂ€rke meinen Willen. Lehre mich, mit anderen barmherzig zu sein.

Bitte: Herr, gib mir das Licht, um mit deinen Augen sehen zu können, was in mir in der Dunkelheit verborgen ist, damit es gereinigt werden kann.

1. SehnsĂŒchte. â€žAlles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen!“ Wir lieben es, Dank zu empfangen und fĂŒr das, was wir sind, geschĂ€tzt zu werden. Ist es nicht schön, wenn uns jemand sagt, dass wir etwas gut gemacht haben? Wenn wir es lieben, solche Dinge von anderen zu hören, dann sollten wir auch anderen gerne solche Dinge erzĂ€hlen. Was hat das nun mit der „schmalen TĂŒr“ zu tun? Vielleicht weil es nicht immer so ganz spontan geschieht, dass wir ĂŒber andere gute Dinge erzĂ€hlen. Es ist eine Tugend, die antrainiert und ausgebildet werden kann, und die aus einem Herzen kommt, das von Gottes Liebe erfĂŒllt ist. Wenn wir Zeit mit Gott verbringen, zeigt er uns die guten Eigenschaften unseres Ehepartners, unserer Kinder und unserer „lĂ€stigen“ Nachbarn.

2. FrĂŒhjahrsputz.  Um die guten Eigenschaften anderer wahrnehmen zu können, mĂŒssen wir manchmal eine Blockade oder den Staub auf unseren Herzen entfernen. Als ich in Mexiko war, passierte es mir, dass ich nach einem Großputz meines Zimmers und Bades eine Ecke nicht gesĂ€ubert hatte. Alles war makellos, außer dem Waschbecken im Reinigungsschrank, worin noch eine tote Kakerlake lag. Ich wollte sie einfach nicht anfassen!In den darauffolgenden Wochen kam mir diese Kakerlake immer wieder in Momenten des Gebets in den Sinn. Warum hatte ich sie nicht aus dem Waschbecken entfernt? Vielleicht gibt es auch in meinem geistlichen Leben irgendwo eine tote Kakerlake, um die ich mich nicht kĂŒmmern möchte? Gibt es vielleicht etwas in meinem Herzen, um das ich weiß, mir die MĂŒhe aber nicht machen möchte, um es loszuwerden? Die Frage gilt fĂŒr alle von uns - gibt es irgendeine schlechte Angewohnheit oder Unvollkommenheit, von der ich weiß, dass ich sie korrigieren könnte und sollte?

3. Kristallklar.  Den Schrank reinigen; sich von toten Kakerlaken befreien. Das Problem wurde ja bereits erkannt. Nimm sie einfach heraus - vielleicht ist sie der Stolz oder die Faulheit, die ĂŒble Nachrede oder das Klagen; vielleicht ist es die Selbstsucht? Was auch immer es sein mag, sobald es weg ist, wirst du viel mehr in der Lage sein, fĂŒr andere das zu tun, was du dir eigentlich wĂŒnschen wĂŒrdest. Und wenn du es nicht tun kannst, geh einfach zum Herrn und sag ihm, dass du es willst, aber noch nicht kannst. Bitte ihn, dir zu helfen. Dann lass ihn sich darum kĂŒmmern. Sobald du es akzeptiert hast, dass du nicht alles aus eigener Kraft tun kannst und dir von ihm helfen lĂ€sst, ist die Last leicht und das Joch drĂŒckt nicht. Der harte Teil besteht darin, deine eigene SchwĂ€che anzunehmen. Es ist OK.

GesprĂ€ch mit Christus: Herr, hilf mir, alles zu erkennen, was dir nicht gefĂ€llt, und mich dem zu stellen. Gib mir die Gnade, mit deinen Augen zu sehen und den Mut zu haben, eine schlechte Angewohnheit zu entfernen.

Möglicher Vorsatz: Finde einen Bereich, der gereinigt werden sollte, damit du Gott Ă€hnlicher werden kannst und eher in der Lage bist, Gutes zu tun.


Wem vertrauen?

28. Juni

Gedenktag
Hl. IrenÀus von Lyon, Bischof und MÀrtyrer
Hl. Ekkehard OSB

Renee Pomarico, Gottgeweihte Frau des Regnum Christi

Mt 7,15-20
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen JĂŒngern: HĂŒtet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe. An ihren FrĂŒchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? Jeder gute Baum bringt gute FrĂŒchte hervor, ein schlechter Baum aber schlechte. Ein guter Baum kann keine schlechten FrĂŒchte hervorbringen und ein schlechter Baum keine guten. Jeder Baum, der keine guten FrĂŒchte hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. An ihren FrĂŒchten also werdet ihr sie erkennen.

EinfĂŒhrendes Gebet: Lieber Gott, ich glaube an dich, ich liebe dich, ich hoffe auf dich. Öffne mein Herz. StĂ€rke meinen Willen. Lehre mich, mit anderen barmherzig zu sein.

Bitte: Herr, gib mir das Licht, um mit deinen Augen sehen zu können, was in mir in der Dunkelheit verborgen ist, damit es gereinigt werden kann.

1. Gute Frucht, schlechte Frucht. Viele Dinge beeinflussen uns: die Nachrichten, die Medien, die Kommentare eines engen Freundes, das was wir lesen, was wir sehen ... manchmal ist es schwer zu wissen, wem oder was wir trauen können. Diese Stelle im Evangelium gibt uns eine Lehre darĂŒber, wem wir vertrauen können – nĂ€mlich denjenigen, die gute FrĂŒchte bringen. Eine Frau hat mir einmal gesagt, dass sie nach dem GesprĂ€ch mit einer Freundin ĂŒber Schwierigkeiten in der Ehe wiederholt mehr AnimositĂ€t und NegativitĂ€t gegenĂŒber ihrem Ehepartner bemerkte. Die GesprĂ€che waren in diesem Sinne nicht konstruktiv, positiv und einheitsstiftend. Sicher bemĂŒhte sich die Freundin aufrichtigdarum, sie zu unterstĂŒtzen und verstĂ€ndnisvoll zu sein. Aber unabhĂ€ngig von ihren Absichten waren die Konsequenzen negativ. Jeder von uns muss erkennen, welche FrĂŒchte die verschiedenen EinflĂŒsse in unserem Leben hervorbringen und dann entscheiden, worauf er sein Vertrauen setzen kann.

2. Unterscheidung der Geister. Jesus bietet ein klares Kriterium fĂŒr die Unterscheidung an: „Ein guter Baum kann keine schlechten FrĂŒchte hervorbringen und ein schlechter Baum keine guten. Jeder Baum, der keine guten FrĂŒchte hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. An ihren FrĂŒchten also werdet ihr sie erkennen.“ Denken Sie darĂŒber nach, welche UmstĂ€nde in Ihrem Leben GlĂŒck, Zwietracht oder Traurigkeit hervorbringen! Gibt es EinflĂŒsse, die in Ihnen eine Leere hinterlassen? Warum? Ist es eine Person, ein Umstand, eine schlechte Angewohnheit oder eine Show, eine Zeitschrift oder eine Internetseite, die Sie gesehen haben? Wenn es eine Person ist: Kann die Beziehung geheilt oder in eine andere Richtung gelenkt werden? Wenn es eine AktivitĂ€t ist: Kann sie durch etwas Positives ersetzt werden?

3. Entscheidung. Wenn wir uns bewusstmachen, was unsere Gedanken und Handlungen beeinflusst, tun wir den ersten Schritt, um sie zum Besseren zu verĂ€ndern. Tugend baut auf Selbsterkenntnis auf. In dieser Woche haben wir bisher unsere SehnsĂŒchte, unsere Urteile und unsere Beziehungen zu anderen betrachtet. Wenn man sich bewusst wird, was einen positiv oder negativ beeinflusst, kann man darĂŒber entscheiden, ob etwas verbessert werden kann. Es liegt in unseren HĂ€nden, negative EinflĂŒsse zu beseitigen, um gute FrĂŒchte zu bringen und uns von solchen FrĂŒchten zu ernĂ€hren, bzw. von denen zu nehmen, die uns umgeben. Das Entfernen schlechter FrĂŒchte baut die Tugend auf und bringt uns nĂ€her zu unserem letzten Ziel, das darin besteht, Gott zu erkennen und ihn zu lieben.

GesprĂ€ch mit Christus: Herr, gib mir Klarheit, um die Dinge zu sehen, wie du sie siehst, und um zu erkennen, wem und was ich trauen kann; um negative EinflĂŒsse aus meinem Leben zu entfernen und gute FrĂŒchte zu tragen.

Möglicher Vorsatz: Entwurzele eine schlechte Angewohnheit oder Beziehung, die mich traurig, leer oder unglĂŒcklich macht. Ersetze sie mit einer lebenspendenden TĂ€tigkeit.


Glaube und Vergebung

29. Juni 2017

Hochfest
Hll. Apostel Petrus und Paulus
Hl. Beata von Sens, MĂ€rtyrerin
Hl. Gero von Köln, Erzbischof

Renee Pomarico, Gottgeweihte Frau des Regnum Christi

Mt 16,13-19
In jener Zeit, als Jesus in das Gebiet von CĂ€sarea Philippi kam, fragte er seine JĂŒnger: FĂŒr wen halten die Leute den Menschensohn? Sie sagten: Die einen fĂŒr Johannes den TĂ€ufer, andere fĂŒr Elija, wieder andere fĂŒr Jeremia oder sonst einen Propheten. Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, fĂŒr wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes! 17Jesus sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die MĂ€chte der Unterwelt werden sie nicht ĂŒberwĂ€ltigen. Ich werde dir die SchlĂŒssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.

EinfĂŒhrendes Gebet: Lieber Gott, ich glaube an dich, ich liebe dich, ich hoffe auf dich. Öffne mein Herz. StĂ€rke meinen Willen. Lehre mich, mit anderen barmherzig zu sein.

Bitte: Herr, gib mir das Licht, um mit deinen Augen sehen zu können, was in mir in Dunkelheit verborgen ist, damit es gereinigt werden kann.

1. Reife. Es ist interessant, dass Jesus den Aposteln nicht sagt, wer er ist. Er bittet sie, sich selbst darĂŒber Gedanken zu machen. Er erwartet von ihnen Reife in ihrer Beziehung. Sie mĂŒssen nicht mehr mit dem „Löffel gefĂŒttert“ werden. Sie hatten Zeit mit dem Meister verbracht und genug Wissen und Weisheit gesammelt. Sie konnten nun in Wahrheit bezeugen: „Ihr aber, fĂŒr wen haltet ihr mich? Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!“Simon Petrus war im Geist mit dem Vater vereint, sonst hĂ€tte er Jesus nicht als den Messias erkannt. Diese ĂŒbernatĂŒrliche FĂ€higkeit, zu sehen, wie Gott sieht, ist das, was Jesus in seinen AnhĂ€ngern sucht und so vertraut er Petrus die SchlĂŒssel des Reiches an. Das bedeutet nicht, dass Petri Vollkommenheit damit besiegelt war. SpĂ€ter verleugnete er Christus und brauchte Vergebung. Sogar die engsten Vertrauten Jesu unter den Aposteln sind und bleiben Menschen und brauchen einen Raum, in dem Barmherzigkeit möglich ist, um Fehler zu machen und wieder aufzustehen.

2. Glaube und Vergebung. Die heutige Unterscheidung ist eine doppelte:  Auf der einen Seite sollten wir uns fragen, ob wir fĂŒr gewöhnlich die Dinge so sehen, wie Gott sie sieht. Erkennen wir die ĂŒbernatĂŒrlichen Dinge im unserem Leben? Nehmen wir im Glauben Gottes ausgesuchte Werkzeuge an - so unvollkommen sie auch sein mögen? Sind wir andererseits bereit, denjenigen zu vergeben, denen wir vertrauen, die aber einen Fehler gemacht haben? Erkennen wir, dass jeder Vergebung braucht, einen barmherzigen Samariter? Erkennen wir, dass wir immer hinstĂŒrzen können und dass wir deshalb wachsam sein und beobachten sollten? Können wir nach einem Sturz auch um Vergebung bitten? Können wir selbst unsere Unvollkommenheit akzeptieren, trotz unserer Sehnsucht nach Perfektion?

3. Mein Herz. Wie spricht Gott heute zu deinem Herzen? Vielleicht bestĂ€rkt er meine Gewissheit, dass der Glaube an seine unvollkommenen Werkzeuge eine dringend benötigte Tugend ist. Vielleicht lĂ€dt er mich ein, das Gebet zu vertiefen, um die Welt des Unsichtbaren und die ĂŒbernatĂŒrlichen Dinge zu erkennen. Vielleicht bittet er mich, jemandem, der mich enttĂ€uscht hat, zu verzeihen, obwohl diese Person ein Vorbild fĂŒr mich war. Er könnte mich einladen, meine eigene SchwĂ€che zu erkennen und zu akzeptieren, dass ich gestĂŒrzt bin, zu wissen, dass er mich immer noch liebt und bereit ist, auf mich zu vertrauen. Vielleicht will er, dass ich weiß, dass es nicht genug ist, nur zu glauben - er vertraut einer menschlichen Person den SchlĂŒssel seines Königreichs an. Er segnet uns, wenn wir einen Schritt des Glaubens tun und einem seiner Mittler auf Erden vertrauen.

GesprĂ€ch mit Christus: Herr, du kennst mich. Du weißt, was ich getan habe und was ich nicht getan habe. Du weißt, dass ich dich liebe und du weißt, dass ich schwach bin. StĂ€rke mich in meinen guten WĂŒnschen und verzeihe mir, wenn ich gefallen bin. Hilf mir, ein Herz zu haben, das bereit ist zu vergeben, und auf deine Wege zu vertrauen.

Möglicher Vorsatz: Verbringe heute eine Zeit im Gebet und sprich mit dem Herrn ĂŒber das, was dir auf dem Herzen liegt. Über die theologischen Tugenden; erwecke einen Glaubensakt, einen Akt der Hoffnung und der Liebe, mit Blick auf ihn. Übergebe dem Herrn deine Situation und deine SchwĂ€chen.


Ein dankbares Herz

30. Juni 2017

Freitag der zwölften Woche im Jahreskreis
Hl. Otto von Bamberg, Bischof
Hl. Ernst von Prag, Bischof
Hl. Donatus,
Hl. Bertrand, Bischof

Renee Pomarico, Gottgeweihte Frau des Regnum Christi

Mt 8,1-4
Als Jesus von dem Berg herabstieg, folgten ihm viele Menschen. Da kam ein AussĂ€tziger, fiel vor ihm nieder und sagte: Herr, wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde. Jesus streckte die Hand aus, berĂŒhrte ihn und sagte: Ich will es - werde rein! Im gleichen Augenblick wurde der AussĂ€tzige rein. Jesus aber sagte zu ihm: Nimm dich in acht! ErzĂ€hl niemand davon, sondern geh, zeig dich dem Priester und bring das Opfer dar, das Mose angeordnet hat. Das soll fĂŒr sie ein Beweis deiner Heilung sein.

EinfĂŒhrendes Gebet: Lieber Gott, ich glaube an dich, ich liebe dich, ich hoffe auf dich. Öffne mein Herz. StĂ€rke meinen Willen. Lehre mich, mit anderen barmherzig zu sein.

Bitte: Herr, gib mir das Licht, um mit deinen Augen sehen zu können, was in mir in der Dunkelheit verborgen ist, damit es gereinigt werden kann.

1. Ein unverdientes Geschenk. Jesus will, dass der AussĂ€tzige rein werde und dass wir rein sind. Er will uns reinigen und uns nĂ€herkommen. Sobald er uns durch eine Bekehrung, eine Beichte oder eine persönliche Erfahrung seiner Liebe gereinigt hat, mĂŒssen wir auch weiterhin wachsam sein. Unser Widersacher geht wie ein brĂŒllender Löwe umher und versucht uns vom Herrn zu trennen. „Jesus aber sagte zu ihm: Nimm dich in acht! ErzĂ€hl niemand davon, sondern geh, zeig dich dem Priester und bring das Opfer dar, das Mose angeordnet hat.“Wir sollten uns nicht unserer NĂ€he zum Herrn rĂŒhmen. Wir sollten sie bezeugen, doch Gott warnt uns davor, zu viel Vertrauen in uns selbst zu setzen. Er ist der Geber aller Gaben. Er macht uns heilig.

2. Ausdauer. Wenn wir in unserem Leben vor Herausforderungen stehen, nehmen wir sie in Frieden an und tun alles, was wir können und sind dann damit zufrieden? Sind wir beharrlich inmitten der Höhen und Tiefen unseres Lebens? Bleiben wir dem Herrn treu, obwohl es schwer ist? Andererseits, welche Dinge berauben uns der NĂ€he des Herrn? Ist die Suche nach Bequemlichkeit ein solches Hindernis? Setzen wir unsere eigene Bequemlichkeit höher an als das Opfer, das der Herr von uns erbittet?Gibt es noch andere Verlockungen, die unsere Aufmerksamkeit von dem, was gut und richtig ist, ablenken? Werden wir zunehmend inkonsequent in unserem Gebet?

3. Dankbarkeit. Erkenne die Momente, in denen du treu warst. Denke nach ĂŒber deine persönliche Geschichte mit dem Herrn. Denke an die Momente, in denen du wachsam warst und die Versuchung bezwungen hast. Danke dem Herrn fĂŒr seine Gegenwart an deiner Seite. Erinnere dich an die guten Zeiten, in denen du mit dem Herrn Dinge aufgebaut hast. Nimm dir Zeit, dem Herrn dafĂŒr zu danken.

GesprĂ€ch mit Christus: Jesus, du hast mich in deine Nachfolge gerufen. Du hast mir die Gnade gegeben, dich zu erkennen. Du warst mir treu. Vielen Dank. Ich bin so dankbar fĂŒr deine Freundschaft und deine UnterstĂŒtzung. Gib mir die Gnade, dir treu zu sein, wie du mir treu gewesen bist.

Möglicher Vorsatz: Danke Gott fĂŒr die vielen wunderbaren Dinge, die er in deinem Leben getan hat. Sieh all die unverdienten Geschenke, die du von ihm erhalten und manchmal nicht bewusst wahrgenommen hast.


Ein fĂŒgsamer KĂ€mpfer

1. Juli 2017

Samstag der zwölften Woche im Jahreskreis
Hl. Theoderich OSB
Hl. Eckard OPraem

Renee Pomarico, Gottgeweihte Frau des Regnum Christi

Mt 8,5-17
In jener Zeit als Jesus nach Kafarnaum kam, trat ein Hauptmann an ihn heran und bat ihn: Herr, mein Diener liegt gelĂ€hmt zu Hause und hat große Schmerzen. Jesus sagte zu ihm: Ich will kommen und ihn gesundmachen. Da antwortete der Hauptmann: Herr, ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst; sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund. Auch ich muss Befehlen gehorchen, und ich habe selber Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Diener: Tu das!, so tut er es. Jesus war erstaunt, als er das hörte, und sagte zu denen, die ihm nachfolgten: Amen, das sage ich euch: Einen solchen Glauben habe ich in Israel noch bei niemand gefunden. Ich sage euch: Viele werden von Osten und Westen kommen und mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen; die aber, fĂŒr die das Reich bestimmt war, werden hinausgeworfen in die Ă€ußerste Finsternis; dort werden sie heulen und mit den ZĂ€hnen knirschen. Und zum Hauptmann sagte Jesus: Geh! Es soll geschehen, wie du geglaubt hast. Und in derselben Stunde wurde der Diener gesund. Jesus ging in das Haus des Petrus und sah, dass dessen Schwiegermutter im Bett lag und Fieber hatte. Da berĂŒhrte er ihre Hand, und das Fieber wich von ihr. Und sie stand auf und sorgte fĂŒr ihn. Am Abend brachte man viele Besessene zu ihm. Er trieb mit seinem Wort die Geister aus und heilte alle Kranken. Dadurch sollte sich erfĂŒllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist: Er hat unsere Leiden auf sich genommen und unsere Krankheiten getragen.

EinfĂŒhrendes Gebet: Lieber Gott, ich glaube an dich, ich liebe dich, ich hoffe auf dich. Öffne mein Herz. StĂ€rke meinen Willen. Lehre mich, mit anderen barmherzig zu sein.

Bitte: Herr, gib mir das Licht, um mit deinen Augen sehen zu können, was in mir in der Dunkelheit verborgen ist, damit es gereinigt werden kann.

1. Glauben.  Jesus heilte den Diener des Hauptmanns wegen seines Glaubens. Wir alle machen im Leben Schwierigkeiten durch. Wir kennen Menschen, die leiden. Wir selbst leiden. Vielleicht gibt es eine Situation, die wir ĂŒber lange Zeit schmerzlich ausgehalten haben - ein Kind, das vom Glauben abgekommen ist; eine Trennung in der Familie, eine Krankheit, ob physisch, psychisch oder emotional etc. Der Hauptmann glaubte, dass Gott sogar diese schwierige Situation zum Besseren wenden konnte. Obwohl er nichts in HĂ€nden hielt. Es ist manchmal schwer, von anderen ein Almosen zu akzeptieren. Wir wollen Verantwortung tragen und einen Dienst bezahlen, der uns geleistet wird. Der Hauptmann war nicht mittellos, sondern zahlungsfĂ€hig, aber in diesem Fall musste er seine Armut erkennen und Jesus die Rechnung begleichen lassen. In Wirklichkeit nimmt Christus unsere Leiden auf sich und bezahlt fĂŒr sie: „Er hat unsere Leiden auf sich genommen und unsere Krankheiten getragen.“

2. Dramatischer Unfall. Welche Situation in meinem Leben belastet mich? Kann Jesus sie heilen, wenn ich nur glaube? Nach einem tragischen Autounfall bei einem ECYD-Camp, das unter meiner Leitung stand und bei dem ein junges MĂ€dchen ums Leben kam, habe ich Unglaubliches erlebt. Der Fahrer des Autos war ein Ă€lterer Mann, der das Bewusstsein verloren und das MĂ€dchen ĂŒberfahren hatte. Einige Nachrichtendienste nahmen an dem Abschlussgottesdienst des ECYD- Camps teil, weil man einen bericht ĂŒber diesen tragischen Unfall veröffentlichen wollte. WĂ€hrend der heiligen Messe betete die Familie des MĂ€dchens und versuchte, den Verlust ihrer Tochter unter Schmerzen anzunehmen. Danach wurde ich von den Reportern interviewt. Eine weinte, weil sie zwei Jahre zuvor einen geliebten Menschen verloren hatte. Sie war bitter und wĂŒtend auf Gott. WĂ€hrend der heiligen Messe aber erkannte sie, wie anders ihr Leben seitdem hĂ€tte verlaufen können, wenn sie diesen Verlust angenommen und mit den Augen des Glaubens hĂ€tte sehen können. Glauben wir, dass Gott unsere bitteren Erfahrungen in freudige verwandeln kann? Er kann aus einer ĂŒblen Situation ein noch grĂ¶ĂŸeres Gut hervorbringen.

3. Kindliche Einfachheit.  Bitte Gott in einer Haltung der Demut um die Gabe der kindlichen Einfachheit und der Gelehrsamkeit. Wir brauchen das, um zu akzeptieren, dass er fĂŒr unsere SĂŒnden bezahlt; dass er unsere Lasten trĂ€gt. Wir brauchen die Gabe, um unseren Zorn und unsere Bitterkeit hinter uns zu lassen; um in der Not zu ihm zu kommen, obwohl wir wĂŒtend sind und nicht leiden wollen. Wir mĂŒssen erkennen, dass wir nicht alles kontrollieren und die Dinge nicht „einfach so“ haben können. Wir brauchen diese Gaben, damit er unser Leben lenken kann. Lass die ZĂŒgel los und wende dich Gott zu.

GesprĂ€ch mit Christus: Jesus, öffne mein Herz, damit ich die Gnade akzeptiere, die du meinem Herzen eingießen willst. Nimm meinen Widerstand weg. Lass mich kindlich und fĂŒgsam die Medizin einnehmen, die du mir verabreichst, auch wenn es mir nicht gefĂ€llt.

Möglicher Vorsatz: Erwecke heute einen Akt der Hingabe. Gib alles Gott. Hör auf, darum zu kĂ€mpfen und zu versuchen, die Dinge selbst zu tragen. Sei ein Kind in deinem Herzen und in deinem Gebet.