Tägliche Meditationen

Tägliche Meditationen

Sonntag 28. Mai 2017 bis 3. Juni 2017

Siebente Woche in der Osterzeit

Ilona Kies, Gottgeweihte Frau des Regnum Christi und Sabine Sczuka

Ă€rz
Jesu MachtSonntag
Die Welt ist besiegtMontag
Ewig lebenDienstag
Die zÀrtliche LiebeMittwoch
Geteilte HerrlichkeitDonnerstag
Sich lieben lassenFreitag
Mein BuchSamstag


Jesu Macht

28. Mai 2017

Siebenter Sonntag in der Osterzeit
„Exaudi Domine“

Ilona Kies, Gottgeweihte Frau des Regnum Christi

Joh 17,1-11a
In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist da. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht. Denn du hast ihm Macht ĂŒber alle Menschen gegeben, damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben schenkt. Das ist das ewige Leben: dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast. Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und das Werk zu Ende gefĂŒhrt, das du mir aufgetragen hast. Vater, verherrliche du mich jetzt bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor die Welt war. Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie gehörten dir, und du hast sie mir gegeben, und sie haben an deinem Wort festgehalten. Sie haben jetzt erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist. Denn die Worte, die du mir gegeben hast, gab ich ihnen, und sie haben sie angenommen. Sie haben wirklich erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie sind zu dem Glauben gekommen, dass du mich gesandt hast. FĂŒr sie bitte ich; nicht fĂŒr die Welt bitte ich, sondern fĂŒr alle, die du mir gegeben hast; denn sie gehören dir. Alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein; in ihnen bin ich verherrlicht. Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt, und ich gehe zu dir.

EinfĂŒhrendes Gebet: Jesus, es ist eine große Freude, dich beten zu hören; zu hören, wie du mit deinem und unserem Vater sprichst.

Bitte: Kraft deiner Auferstehung entzĂŒnde mein Herz mit deinem Heiligen Geist und schicke einen Strahl von deinem Licht in mein Herz. Schenke mir die Erkenntnis deines göttlichen Willens.

1. Jesus erhob seine Augen zum Himmel. In den nĂ€chsten Tagen greifen die Tagesevangelien immer wieder das gleiche Gebet auf, das Jesus vor seinem Leiden zum Vater erhoben hat: Das hohepriesterliche Gebet Jesu. Nicht umsonst beschreibt Johannes, der Evangelist, detailliert diese Geste Jesu: Er erhob seine Augen zum Himmel. Das drĂŒckt Vertrauen gegenĂŒber seinem Vater aus. Wie ein Sohn zu seinem Vater aufschaut, weil er grĂ¶ĂŸer ist als er und ihm sagt, was er auf dem Herzen hat, so schaut auch Jesus auf zu seinem Vater. Auch bezeugt er damit, dass sein Vater ĂŒber ihn AutoritĂ€t ausĂŒbt. Er steht jetzt offiziell als Vermittler zwischen uns und seinem Vater da. Es ist ein wunderbares Gebet, das mir erlaubt, tief in die Beziehung zwischen Sohn und Vater einzutauchen.

2. â€žVater, die Stunde ist da.“ Jesus schaut zu seinem Vater hinauf und spricht: „Vater, die Stunde ist da!“. In anderen BibelĂŒbersetzungen ist auch zu lesen, „die Stunde ist gekommen“. Angesichts seines Leidens und Sterbens spricht Jesus sehr oft ĂŒber die Stunde, die auf ihn zukommen wird. Erinnern wir uns auch an die Hochzeit von Kana, bei der Jesus zu seiner Mutter sagte, seine Stunde sei noch nicht gekommen. Wie um eine Achse dreht sich sein ganzes Leben um diese Stunde. Was meinst du, Jesus, wenn du ĂŒber „deine Stunde“ sprichst?

3. Verherrliche deinen Sohn. Wenn Jesus ĂŒber seine Stunde spricht, bezieht er sich auch auf seine Verherrlichung. Was heißt „verherrlichen“? Im Wort „verherrlichen“ verbirgt sich das Wort „Herr“. Herr ĂŒber jemanden zu sein, bedeutet Macht ĂŒber diesen auszuĂŒben. Jesus bittet seinen Vater, dass er ihn verherrlichen soll. Welche Macht möchte Jesus besitzen und warum? Macht, AutoritĂ€t oder Herr ĂŒber jemanden zu sein, klingt fĂŒr viele nach einer steifen und distanzierten Beziehung. Aus menschlicher Sicht ist diese Beziehung nicht zu verstehen. Jesu Macht ist eine erlösende, göttliche Macht. Er erlöst uns von unseren SĂŒnden. Er vernichtet das Böse. Ein Erlöser am Kreuz. Ein Erlöser, der leidet, der fĂŒr dich und mich seinen letzten Blutstropfen vergießt. „Denn du hast ihm Macht ĂŒber alle Menschen gegeben, damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben schenkt.“Seine Verherrlichung verleiht ihm die Macht der Liebe und der Barmherzigkeit. Die Stunde der Barmherzigkeit ist gekommen. Eine Stunde, in der wir in das göttliche Leben eintauchen dĂŒrfen.Jesus möchte die Macht der Vergebung und der Liebe in vollkommenem Maß besitzen, um uns in FĂŒlle zu lieben und zum Leben zu fĂŒhren.

GesprĂ€ch mit Christus: Jesus, ich danke dir fĂŒr deine so wunderbare Erlösung. „O glĂŒckliche Schuld! Dank dir habe ich so einen wunderbaren Erlöser. Ich liebe dich, Jesus!

Möglicher Vorsatz: Um tiefer zu begreifen, welche Macht Gott ĂŒber mich besitzt, möchte ich heute bewusst auf das Kreuz schauen. Dabei sage ich mir im Innern, dass Gottes Macht ĂŒber mich, seine Barmherzigkeit ist.


Die Welt ist besiegt

29. Mai 2017

Montag in der siebenten Woche der Osterzeit
Hl. Maximin von Trier
Hl. Ursula Ledochowska OSU
Hl. Irmtrud

Ilona Kies, Gottgeweihte Frau des Regnum Christi

Joh 16,29-33
In jener Zeit sagten die JĂŒnger zu Jesus: Jetzt redest du offen und sprichst nicht mehr in Gleichnissen. Jetzt wissen wir, dass du alles weißt und von niemand gefragt zu werden brauchst. Darum glauben wir, dass du von Gott gekommen bist. Jesus erwiderte ihnen: Glaubt ihr jetzt? Die Stunde kommt, und sie ist schon da, in der ihr versprengt werdet, jeder in sein Haus, und mich werdet ihr allein lassen. Aber ich bin nicht allein, denn der Vater ist bei mir. Dies habe ich zu euch gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt seid ihr in BedrĂ€ngnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt.

EinfĂŒhrendes Gebet: Ich will still werden und jedes GerĂ€usch um mich herum fĂŒr einen Moment außer Acht lassen. Jesus, sprich zu mir. Ich höre.

Bitte: Jesus, dank dir, meinem Erlöser, darf ich deine Liebe spĂŒren und erkennen. Schenk mir die Gnade, dass ich andere bedingungslos liebe, wie du mich bedingungslos liebst.

1. Die Stunde.  Schon wieder spricht Jesus von der Stunde, die da ist. Dieses Mal spricht er nicht ĂŒber sich, sondern von seinen JĂŒngern. Sie werden ihn alleine lassen. Jesus fĂŒhlt sich vom Menschen allein gelassen. Gott, der ein ganzes Universum erschaffen hat, der durch sein Wort alles ins Dasein rief, der sich selbst genĂŒgt, fĂŒhlt sich vom Menschen allein gelassen. Wie sehr fĂŒhlt sich Jesus zum Menschen hingezogen und ihm verbunden? Wie sehr sehnt er sich nach seiner NĂ€he? Nach deiner NĂ€he!

2. Der Vater ist bei mir. â€žAber ich bin nicht alleine, denn der Vater ist bei mir.“ Jesus bekrĂ€ftigt seine Gottheit. Gott genĂŒgt sich selbst. „Dies habe ich zu euch gesagt, damit ihr in mir Frieden habt.“ Jesus sehnt sich danach, dass wir teilhaben an diesem göttlichen Leben. Wir lassen Gott alleine, aber er lĂ€sst uns nicht alleine. Durch seinen Tod und seine Auferstehung nimmt er uns hinein in sein göttliches Leben. Suche ich nach Frieden?

3. Ich habe die Welt besiegt. Die Macht Gottes zeigt sich im Sieg ĂŒber die „Welt“. Die Welt steht fĂŒr das VergĂ€ngliche; fĂŒr die „BedrĂ€ngnis“. Mit, durch und in Christus hat Gott das VergĂ€ngliche besiegt. Die Liebe hat gesiegt. Jetzt leben wir in der Liebe. Liebe, Vergebung und Barmherzigkeit siegen jeden Tag neu. Erobert es nicht mein Herz, wenn mich jemand um Verzeihung bittet oder wenn ich geliebt werde? Liebe bringt Leben; ewiges Leben. So finde ich auch den Frieden. Einen Frieden, den die Welt nicht gibt.

GesprĂ€ch mit Christus: Jesus, ich danke dir fĂŒr deine Liebe. PrĂ€ge diese Liebe tief ein in mein Herz, so dass ich nie von dir getrennt werde.

Möglicher Vorsatz: Heute versuche ich einen Menschen wie Christus bedingungslos zu lieben.


Ewig leben

30. Mai 2017

Dienstag in der siebenten Woche der Osterzeit
Hl. Johanna von Orleans, MĂ€rtyrerin
Hl. Otto Neururer, MĂ€rtyrer

Ilona Kies, Gottgeweihte Frau des Regnum Christi

Joh 17,1-11a
In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist da. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht. Denn du hast ihm Macht ĂŒber alle Menschen gegeben, damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben schenkt. Das ist das ewige Leben: dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast. Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und das Werk zu Ende gefĂŒhrt, das du mir aufgetragen hast. Vater, verherrliche du mich jetzt bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor die Welt war. Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie gehörten dir, und du hast sie mir gegeben, und sie haben an deinem Wort festgehalten. Sie haben jetzt erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist. Denn die Worte, die du mir gegeben hast, gab ich ihnen, und sie haben sie angenommen. Sie haben wirklich erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie sind zu dem Glauben gekommen, dass du mich gesandt hast. FĂŒr sie bitte ich; nicht fĂŒr die Welt bitte ich, sondern fĂŒr alle, die du mir gegeben hast; denn sie gehören dir. Alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein; in ihnen bin ich verherrlicht. Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt, und ich gehe zu dir.

EinfĂŒhrendes Gebet: Jesus, mit einem sehnsĂŒchtigen Herzen komme ich jetzt zu dir. Ich freue mich sehr, mit dir diese Zeit zu verbringen und dir zuzuhören, wie du mit deinem Vater sprichst.

Bitte: Lass mich erkennen, welch großes Geschenk mein ewiges Leben ist.

1. Das ewige Leben. Jesus hat von seinem Vater Macht ĂŒber alle Menschen erhalten, um ihnen ewiges Leben zu schenken. Jeder Mensch sehnt sich zutiefst danach, ewig zu leben. Worin besteht aber das ewige Leben?„Das ist das ewige Leben: dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast.“ Das ewige Leben ist nicht vergleichbar mit unserem Leben hier auf Erden. Es besteht darin, Gott und Jesus Christus zu erkennen. Wenn man in FĂŒlle erkennt, wer Gott ist, zersprengt das die Fesseln des Todes. Die Liebe und das Leben in FĂŒlle zu genießen, sozusagen Gott zu genießen: Das ist das ewige Leben. Wer bin ich fĂŒr Gott, dass er nichts anderes möchte, als fĂŒr immer und ewig mit mir zusammen zu sein?

2. Der Name Gottes. Dass Gott sich danach sehnt, immer mit mir zusammen zu sein, wird an der Offenbarung seines Namens erkennbar. „Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast.“Wenn ich den Namen einer anderen Person kenne, dann wird die Beziehung persönlich. Den Namen des anderen zu kennen, erlaubt mir auch, Macht ĂŒber die Person auszuĂŒben. Ich kann sie jetzt beim Namen rufen und meine genau diese Person und keine andere. Ich erkenne sie. Gott offenbarte mir seinen Namen durch Jesus Christus, um in Beziehung mit mir zu treten. Er geht das Risiko ein, vor mir nicht allmĂ€chtig „dazustehen“, da ich seinen Namen kenne. Er will mit mir eine persönliche Beziehung, die auf freier Hingabe aufbaut. Welche persönliche Beziehung habe ich zu Gott?

3. Jesus betet fĂŒr mich. Stimmt das nicht mir unserer Erfahrung ĂŒberein? – Ich schaffe es nicht allein, das ewige Leben zu bewahren und eine persönliche Beziehung mit Gott einzugehen. Die Welt verlangt oft das Gegenteil. Jesus weiß ganz genau, wie sich dieser Konflikt anfĂŒhlt. Er war in dieser Welt und spĂŒrte die Feindschaft, die ihm oft entgegengebracht wurde: Hass, Gewalt und Lieblosigkeit. „Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt, und ich gehe zu dir.“ Jesus betet hier fĂŒr mich. Er bittet seinen Vater, mir alle Gnaden zu geben. Ja, nicht fĂŒr die Welt bittet er, sondern fĂŒr mich: „FĂŒr sie bitte ich; nicht fĂŒr die Welt bitte ich, sondern fĂŒr alle, die du mir gegeben hast; denn sie gehören dir.“ Wenn Jesus selbst fĂŒr mich betet, vor wem muss ich mich dann fĂŒrchten? Ich gehöre Gott.

GesprĂ€ch mit Christus: Jesus, ich danke dir fĂŒr all deine Gebete fĂŒr mich. Durch dein Gebet weiß ich, dass ich einen großen Platz in deinem Herzen besitze. DrĂŒck mich fest an dein Herz, damit ich mich vor niemand fĂŒrchte.

Möglicher Vorsatz: Ich möchte heute bewusst so leben, als ob es mein letzter Tag wĂ€re, um das Geschenk meines ewigen Lebens schĂ€tzen zu lernen.


Die zÀrtliche Liebe

31. Mai

Mittwoch in der siebenten Woche der Osterzeit
Hl. Petronilla (Petra), MĂ€rtyrerin
Hl. Mechthild OSB

Ilona Kies, Gottgeweihte Frau des Regnum Christi

Joh 17,6a.11b-19
In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und betete: Vater, ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir. Solange ich bei ihnen war, bewahrte ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast. Und ich habe sie behĂŒtet, und keiner von ihnen ging verloren, außer dem Sohn des Verderbens, damit sich die Schrift erfĂŒllt. Aber jetzt gehe ich zu dir. Doch dies rede ich noch in der Welt, damit sie meine Freude in FĂŒlle in sich haben. Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt hat sie gehasst, weil sie nicht von der Welt sind, wie auch ich nicht von der Welt bin. Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie vor dem Bösen bewahrst. Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin. Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit. Wie du mich in die Welt gesandt hast, so habe auch ich sie in die Welt gesandt. Und ich heilige mich fĂŒr sie, damit auch sie in der Wahrheit geheiligt sind.

EinfĂŒhrendes Gebet: Jesus, in den letzten Tagen tauche ich immer tiefer in dein GesprĂ€ch mit deinem Vater ein. Liebe und Zuneigung drĂŒckst du dem Vater aus. Mir fĂ€llt es nicht leicht zu erkennen, was du mir dadurch alles sagen möchtest. Hilf mir, mein Herz zu öffnen, damit ich höre, was du mir sagen willst.

Bitte: Ă–ffne mein Herz fĂŒr die Wahrheit und zeig mir die Wahrheit ĂŒber mich selbst.

1. Einheit. â€žHeiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir.“Dieses Gebet um Einheit ist in unserer heutigen Zeit sehr aktuell. Jesus hat seinen Vater darum gebeten: Sie sollen „eins sein, wie wir!“. Zwischen Vater und Sohn herrscht Einheit. Wie der Vater denkt, so denkt auch der Sohn. Es gibt nichts, was sie trennt. FĂŒr uns ist es schwer nachzuvollziehen, da wir diese Einheit nicht kennen. Auch bei dem/r besten Freund/in kommt es irgendwann einmal zu einer Meinungsverschiedenheit oder zu Situationen, bei denen wir uns nicht miteinander identifizieren können. Jesus bittet aber genau darum, dass uns diese Unterschiede bis hin zum Streit nicht trennen, sondern unsere Beziehung als Christen stĂ€rken. FĂŒhle ich in meiner Gemeinde, unter uns Christen, diese Einheit? Was kann ich dafĂŒr tun, dass sie gestĂ€rkt wird, und wie kann ich Streitigkeiten beilegen helfen?

2. Verloren. â€žSolange ich bei ihnen war, bewahrte ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast. Und ich habe sie behĂŒtet, und keiner von ihnen ging verloren, außer dem Sohn des Verderbens, damit sich die Schrift erfĂŒllt.“Jesus zeigt hier seine zĂ€rtliche Liebe zu uns. Bewahren und behĂŒten sind Ausdrucksformen der Liebe, die eine Mutter gegenĂŒber ihrem Kind zeigt. Jesus schaut zĂ€rtlich auf jeden Einzelnen von uns. Er bittet jetzt seinen Vater darum, dass er uns behĂŒte, denn es fĂ€llt ihm sehr schwer, uns alleine zu lassen. Wie schmerzlich muss es fĂŒr Jesus sein, den Sohn des Verderbens verloren zu sehen? Wie oft war ich verloren? Bin ich mir bewusst, dass es Jesus Schmerzen bereitet, mich verirrt zu sehen?

3. Wahrheit. â€žHeilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit. Wie du mich in die Welt gesandt hast, so habe auch ich sie in die Welt gesandt. Und ich heilige mich fĂŒr sie, damit auch sie in Wahrheit geheiligt sind.“Wieder darf ich tief in Jesu Herz hineinschauen. Er heiligt sich fĂŒr mich, damit auch ich in Wahrheit geheiligt werde. Jedes Wort Gottes ist Wahrheit. Wenn ich das Wort Gottes immer wieder betrachte, es mir zu eigen mache, es in meinem Herzen wirken lasse, dann lebe ich in der Wahrheit. Diese Wahrheit ist heilbringend, liebevoll und zĂ€rtlich.

GesprĂ€ch mit Christus: Jesus, hab Dank dafĂŒr, dass du mich so zĂ€rtlich dem Vater ĂŒbergibst. Ich habe keine Angst vor der Wahrheit, denn ich weiß, dass du dich immer fĂŒr mich einsetzen wirst.

Möglicher Vorsatz: Ich möchte heute ein Zeichen der Einheit und der Wahrheit sein. Vielleicht dadurch, dass ich Frieden stifte oder jemandem Barmherzigkeit und Liebe zeige.


Geteilte Herrlichkeit

1. Juni 2017

Gedenktag
Hl. Justin der MĂ€rtyrer
Hl. Luitgard OSB

Sabine Sczuka

Joh 17,20-26
Aber ich bitte nicht nur fĂŒr diese hier, sondern auch fĂŒr alle, die durch ihr Wort an mich glauben. Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast; denn sie sollen eins sein, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir. So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und die Meinen ebenso geliebt hast wie mich. Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, weil du mich schon geliebt hast vor der Erschaffung der Welt.  Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt, ich aber habe dich erkannt und sie haben erkannt, dass du mich gesandt hast.  Ich habe ihnen deinen Namen bekannt gemacht und werde ihn bekannt machen, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und damit ich in ihnen bin.

EinfĂŒhrendes Gebet: Jesus, danke, dass du an mich denkst und fĂŒr mich betest, obwohl dir der tragischste Moment deines Lebens bevorsteht. Danke, dass wir dir wirklich und absolut wichtig sind. Lass uns immer wieder erkennen, wie wertvoll wir in deinen Augen sind.

Bitte: Hilf mir, die Beziehung zwischen dem Vater und dir kennenzulernen und zu verstehen, was sie mit mir zu tun hat.

1. Die Kirche. â€žAber ich bitte dich nicht nur fĂŒr diese hier...“ Er umgibt sich mit denen, die ihm wichtig, die ihm ganz nah sind; die ihm Kraft geben, deren Anwesenheit ihm ein wenig Geborgenheit gibt. Und Jesus ist dankbar fĂŒr die SensibilitĂ€t und das MitfĂŒhlen seiner Freunde; sein Herz aber ist unruhig und sehnt sich nach dem Frieden, den er nur von seinem Vater her kennt. Jesus bittet auch fĂŒr alle, die nach den Aposteln kommen, die erst in der Zukunft seine Freunde sein werden. Er bittet fĂŒr dich und mich, obwohl er voller Angst und Schmerz ĂŒber den Verrat und seinen bevorstehenden Tod ist. Er bleibt nicht stehen bei dem Grausamen, Schrecklichen, Furchterregenden, das ihn erwartet – er bringt es fertig, seine Gedanken davon abzuwenden und seinen Blick fest auf das zu richten, was danach kommt: Neue Menschen, die Gottes unendliche Liebe kennenlernen, die ihren Freunden davon erzĂ€hlen, die die Familie der Kirche bilden werden, die ihrerseits dann allen vom Reich Gottes erzĂ€hlen wird.

2. Vater und Sohn. â€žAlle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.“Jesus ist die Einheit seiner Freunde so unendlich wichtig... DarĂŒber hinaus geht es Jesus aber um die Einheit, die zwischen ihm und seinem Vater besteht. Beide sind sich so vertraut, dass sie genau spĂŒren, was den anderen bewegt. Das, was den Vater bewegt, das bewegt auch den Sohn. Wenn der Sohn jemanden liebt, liebt ihn mit gleicher IntensitĂ€t und Innigkeit auch der Vater. Und wenn der Sohn am Kreuz stirbt, stirbt im selben Moment auch der Vater. Aber wie kann Gott sterben, wenn er das Leben selbst ist? Genau an dieser Stelle liegt das Geheimnis – die Sehnsucht Gottes nach der Einheit mit dem Menschen geht so weit, dass sich Gott, der das Leben selbst ist, seinem grĂ¶ĂŸten Feind, dem Tod, ausliefert und den Tod erleidet, um ihn zu ĂŒberwinden und uns Menschen den Weg zum ewigen Leben, in ein Dasein ohne Tod zu bahnen.

3. Geschenkte Herrlichkeit. â€žUnd ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast; denn sie sollen eins sein, wie wir eins sind.“Die Herrlichkeit, die Jesus uns gibt - das ewige Leben - befĂ€higt uns dazu, untereinander eins zu sein, wie der Vater und der Sohn eins sind. Das, was wir von uns aus in der Kirche (aber auch in unseren Familien, in unserem Freundes- und Bekanntenkreis) nicht schaffen können, nĂ€mlich in unserer Vielfalt ganz eins zu sein, dazu befĂ€higt uns die Herrlichkeit und Gnade, die Jesus uns mitteilt. Es steckt also in uns drin, es ist wie eine Veranlagung, durch die Kraft des Heiligen Geistes HABEN wir die FĂ€higkeit erhalten, „eins zu sein“. Graben wir diese FĂ€higkeit aus! Entdecken wir sie! Setzen wir sie ein, jeder auf seine individuelle Art und Weise in seinem Umfeld! So wird der Heilige Geist durch uns die Einheit, die Gott bewirkt, langsam aber stetig aufbauen.

GesprĂ€ch mit Christus: Jesus, du vertraust mir! Du traust mir viel zu, wenn du in mich die FĂ€higkeit zum Aufbau der Einheit zwischen ganz verschiedenen Menschen legst. Hilf mir, diese Gabe, die in mir schlummert, zu entdecken und einzusetzen.

Möglicher Vorsatz: Heute möchte ich - so wie du - meinen Blick vom Leid, das mir widerfĂ€hrt, und von dem, was mich bedrĂŒckt, weg und auf das richten, was schön, aufbauend und hoffnungsvoll ist, ihn auf das richten, was mir in meinem Leben Kraft gibt.


Sich lieben lassen

2. Juni 2017

Freitag in der siebenten Woche der Osterzeit
Hl. Marcellinus und Petrus, MĂ€rtyrer
Hl. Armin, MĂ€rtyrer

Ilona Kies, Gottgeweihte Frau des Regnum Christi

Joh 21,1.15-19
In jener Zeit offenbarte sich Jesus den JĂŒngern noch einmal. Es war am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise. Als sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine LĂ€mmer! Zum zweiten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe! Zum dritten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum dritten Mal gefragt hatte: Hast du mich lieb? Er gab ihm zu Antwort: Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich lieb habe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe! Amen, amen, das sage ich dir: Als du noch jung warst, hast du dich selbst gegĂŒrtet und konntest gehen, wohin du wolltest. Wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine HĂ€nde ausstrecken, und ein anderer wird dich gĂŒrten und dich fĂŒhren, wohin du nicht willst. Das sagte Jesus, um anzudeuten, durch welchen Tod er Gott verherrlichen wĂŒrde. Nach diesen Worten sagte er zu ihm: Folge mir nach!

EinfĂŒhrendes Gebet: Jesus, es ist sehr schwer fĂŒr mich, zur Ruhe zu kommen. Es gibt vieles, worum ich mich sorge, was mich beschĂ€ftigt und mir die Stille raubt. Ich lege dir alles hin.

Bitte: Jesus, offenbare mir, wie ich dir heute nachfolgen kann.

1. Jesu Zuwendung zu Simon Petrus. â€žAls sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus (...).“ Bleiben wir einmal bei diesem Nebensatz stehen: Als sie gegessen hatten (...). Wie war die Begegnung mit Jesus, wenn er mit auferstandenem Leib vor einem stand? Wie haben sich die JĂŒnger gefĂŒhlt? Erst vor kurzem wurde er gemartert und getötet, und jetzt sitzt er vor ihnen, „quicklebendig“ und isst mit ihnen. Wie hat sich Petrus gefĂŒhlt? Ihm und den anderen Aposteln war es wohl nicht geheuer und vielleicht auch etwas peinlich. Sie haben ihn doch alle allein gelassen. Dann wendet sich Jesus auch noch an Petrus. Sein Blick trifft Petri Blick. Petrus sieht in Jesu Augen das Göttliche. Nach seinem Tod und seiner Auferstehung ist Jesus anders, nicht mehr so, wie sie ihn kannten. Alles ist neu in ihm: Er ist der neue Mensch. Welches Licht und welche Liebe muss in diesem Blick gelegen haben? Kann ich in seinen Augen seine Liebe zu mir erkennen?

2. Jesu Frage. â€žSimon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese?“Was wohl Petrus schon am Blick Jesu ablesen konnte, drĂŒckt Jesus noch einmal in Worten aus. Liebst du mich? In diesen Worten drĂŒckt sich auch Jesu Zuneigung zu mir aus. Er sagt: Ich liebe dich und ich will geliebt werden. Liebe kann man nicht kaufen und nicht erzwingen, aber auch nicht jemandem aufzwingen. Jeder darf sich frei entscheiden, sich lieben zu lassen und zu lieben. Jesus stellt mir auch heute diese Frage. Bedeutet sie mir etwas? Gibt es etwas, was mich nicht frei entscheiden lĂ€sst? Lasse ich mich von Jesus lieben?

3. Folge mir nach! Erst wenn ich mich von Jesus lieben lasse, kann auch ich lieben. Oder anders ausgedrĂŒckt: Die Nachfolge Jesu setzt voraus, dass ich seine Liebe erfahren habe. Und getrennt von ihm kann ich nichts vollbringen. Es ist Jesus, der mich an die Hand nimmt, der mich trĂ€gt und der mich ganz an sein Herz zieht. Die Nachfolge Jesu findet dort ihre FĂŒlle. Wie oft verbinden wir die Nachfolge Jesu mit dem Kreuz. Das Kreuz rĂŒckt so immer wieder in den Vordergrund. Ja es ist die Konsequenz. „Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst, nehme tĂ€glich sein Kreuz auf sich und folge mir nach!“ - der folge „mir“ nach. Ich werde also Jesus besitzen. Wenn mich jemand liebt, dann möchte er immer bei mir sein, egal wo ich bin. Jesus liebt mich, und möchte mich ĂŒberallhin mitnehmen, auch mit ans Kreuz. Aber er ist es, der dort leidet, und er ist es, der dann auch in mir leiden wird.Also brauche ich keine Angst zu haben, Jesus nachzufolgen.

GesprĂ€ch mit Christus: Jesus, aus eigener Kraft kann ich nichts tun. Ich kann das Leid und all die Sorgen nicht tragen. Ich habe Verletzungen, die mich oft erdrĂŒcken. Hilf mir und liebe mich!

Möglicher Vorsatz: Ich möchte heute Jesus in den Mittelpunkt stellen. Ich lasse mich von ihm lieben!


Mein Buch

3. Juni 2017

Gedenktag
Hl. Karl Lwanga u. GefÀhrten, MÀrtyrer
Hl. Kevin von Wicklow, Abt

Ilona Kies, Gottgeweihte Frau des Regnum Christi

Joh 21,20-25
In jener Zeit sprach Jesus zu Simon Petrus: Folge mir! Petrus wandte sich um und sah, wie der JĂŒnger, den Jesus liebte, diesem folgte. Es war der JĂŒnger, der sich bei jenem Mahl an die Brust Jesu gelehnt und ihn gefragt hatte: Herr, wer ist es, der dich verraten wird? Als Petrus diesen JĂŒnger sah, fragte er Jesus: Herr, was wird denn mit ihm? Jesus antwortete ihm: Wenn ich will, dass er bis zu meinem Kommen bleibt, was geht das dich an? Du aber folge mir nach! Da verbreitete sich unter den BrĂŒdern die Meinung: Jener JĂŒnger stirbt nicht. Doch Jesus hatte zu Petrus nicht gesagt: Er stirbt nicht, sondern: Wenn ich will, dass er bis zu meinem Kommen bleibt, was geht das dich an? Dieser JĂŒnger ist es, der all das bezeugt und der es aufgeschrieben hat; und wir wissen, dass sein Zeugnis wahr ist. Es gibt aber noch vieles andere, was Jesus getan hat. Wenn man alles aufschreiben wollte, so könnte, wie ich glaube, die ganze Welt die BĂŒcher nicht fassen, die man schreiben mĂŒsste.

EinfĂŒhrendes Gebet: In der Stille komme ich zu dir, mein Gott und lass mich ganz auf dich ein. Atme du in mir; denke du in mir; lebe du in mir.

Bitte: Jesus, lass mich deinen einzigartigen Ruf fĂŒr mich erkennen und dir nachfolgen.

1. Die spontane Art des Petrus. Petrus bringt uns besonders im Johannesevangelium immer wieder zum Schmunzeln. Seine spontane Art, die immer wieder in den Begegnungen mit Jesus zu erkennen ist, macht ihn sympathisch und lebensnah. Es gab gerade einen sehr innigen Moment zwischen ihm und Jesus. Jesus fragte Petrus, ob er ihn liebt und forderte ihn zur Nachfolge auf. Und dann wandte sich Petrus um und schaute auf Johannes: „Herr, was wird denn mit ihm?“ Wie oft habe ich eine tiefe Begegnung mit Gott, aber lasse mich dann sofort von vielen anderen Dingen ablenken?

2. Jesu einzigartiger Ruf. â€žWenn ich will, dass er bis zu meinem Kommen bleibt, was geht das dich an? DU aber folge mir nach!“ Noch deutlicher kann Jesus Petrus nicht antworten. Jesu Ruf und Blick auf Petrus ist einzigartig. Er gilt nur ihm. Die Begegnung mit Gott ist bei jedem einzelnen Menschen so einzigartig wie eben jeder einzigartig ist. Meine Beziehung zu Gott kann ich nicht mit anderen Beziehungen vergleichen. Er ruft mich, meint mich auf einzigartige Weise. Jesus, wie soll ich meine Beziehung zu dir leben? Nur meine Pflichten erfĂŒllen? Liebe ich dich ĂŒberhaupt?

3. Die ganze Welt könnte die BĂŒcher nicht fassen. â€žEs gibt noch vieles andere was Jesus getan hat.“ All das konnte Johannes nicht aufschreiben, sonst hĂ€tte er unzĂ€hlige BĂŒcher vollschreiben mĂŒssen. Jesus predigte, lehrte, wanderte und heilte. Über alles liebte er jeden einzelnen Menschen, dem er begegnete – auf einzigartige Weise. Alle BĂŒcher der Welt könnten das nicht fassen, denn jede Beziehung zu einer Seele ist einzigartig - wie umfangreich dann erst die Beschreibung aller! BĂŒcher werden weiter geschrieben – von Heiligen und Seligen, von verlorenen Söhnen und Töchtern und solchen, die ihren Weg zurĂŒck zu Gott gefunden haben. Ein Buch fehlt noch: DEINES!Was hat Jesus fĂŒr dich getan? Was hat Jesus an dir getan?

GesprĂ€ch mit Christus: Jesus, ich staune ĂŒber deine Liebe und ĂŒber deine Sehnsucht, mit mir zu reden und zu leben. Ich brauche dich und kann ohne dich nicht leben.

Möglicher Vorsatz: Vielleicht finde ich heute den Ansporn, ein kleines Tagebuch anzufangen, indem ich die kleinen Begegnungen mit Jesus aufschreibe.