Tägliche Meditationen

Tägliche Meditationen

Sonntag 16. April 2017 bis 22. April 2017

Erste Woche in der Osterzeit

P. Joachim Richter LC

├Ąrz
Unvorstellbar, aber wahr!Sonntag
Sinn gefunden!Montag
Wahrheit oder L├╝geDienstag
Die Kraft der SehnsuchtMittwoch
Die Macht der GedankenDonnerstag
Der Herr der FischeFreitag
Die Gabe des GlaubensSamstag


Unvorstellbar, aber wahr!

16. April 2017

Ostersonntag

P. Joachim Richter LC

Mt 28,1-10
Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala fr├╝hmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war. Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem J├╝nger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen, und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat. Da gingen Petrus und der andere J├╝nger hinaus und kamen zum Grab sie liefen beide zusammen dorthin, aber weil der andere J├╝nger schneller war als Petrus, kam er als Erster ans Grab. Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging aber nicht hinein. Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen und das Schwei├čtuch, das auf dem Kopf Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle. Da ging auch der andere J├╝nger, der zuerst an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte. Denn sie wussten noch nicht aus der Schrift, dass er von den Toten auferstehen musste. Dann kehrten die J├╝nger wieder nach Hause zur├╝ck. Maria aber stand drau├čen vor dem Grab und weinte. W├Ąhrend sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein. Da sah sie zwei Engel in wei├čen Gew├Ąndern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die F├╝├če des Leichnams Jesu gelegen hatten. Die Engel sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Man hat meinen Herrn weggenommen, und ich wei├č nicht, wohin man ihn gelegt hat. Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der G├Ąrtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann will ich ihn holen. Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich ihm zu und sagte auf Hebr├Ąisch zu ihm: Rabbuni!, das hei├čt: Meister. Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Br├╝dern, und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott. Maria von Magdala ging zu den J├╝ngern und verk├╝ndete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie richtete aus, was er ihr gesagt hatte.

Einf├╝hrendes Gebet: Jesus, du lebst! Das ist die beste Nachricht aller Zeiten. Und du willst, dass ich pers├Ânlich an dich glaube und die Freundschaft mit dir froh lebe.

Bitte: Hilf mir glauben wie deine J├╝nger Johannes und Maria Magdalena, mit felsenfester ├ťberzeugung, begeistert und hoffnungsvoll.

1. Er sah und glaubte. Beide J├╝nger haben dasselbe gesehen, und doch kam in diesem Moment am leeren Grab nur einer der beiden zum Glauben, dass Jesus von den Toten auferstanden ist. Was war in ihm vorgegangen? Offensichtlich hatte er die Ank├╝ndigung Jesu, er werde von den Toten auferstehen, im Herzen bewahrt. Sp├Ąter kam auch Petrus zu demselben Glauben. Das zeigt mir, dass jeder Mensch seinen Weg zu Gott hat, und ich mich ├╝ber meinen Weg mit Jesus zutiefst freuen darf.

2. Die beste Entscheidung meines Lebens. Der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, hat vor kurzem in einem Video auf Facebook ein starkes Zeugnis gegeben: "The best decision that anyone can ever make, at any time, in any place, is to follow Jesus Christ." Gibt es irgendjemanden oder irgendetwas in dieser Welt, der/das meinem Leben eine sch├Ânere Perspektive und eine bessere Orientierung verleihen k├Ânnte, als dem gekreuzigten und auferstandenen Jesus nachzufolgen?

3. Die Kraft der Sehnsucht. Maria von Magdala war von einer gro├čen Sehnsucht nach Jesus erf├╝llt. Ihr Herz suchte ihn, obwohl ihre Augen ihn nicht mehr sehen konnten. Diese Sehnsucht hat Jesus bewegt, sich ihr zu offenbaren. Er zeigte sich ihr und sandte sie zugleich als erste Missionarin aus! Herr, vermehre in mir die Sehnsucht nach dir.

Gespr├Ąch mit Christus: Jesus, auch wenn du dich 33 Jahre lang den Grenzen der menschlichen Natur unterworfen hast, so hast du deinen J├╝ngern am Ende gezeigt: Du lebst! Du hast den Tod ├╝berwunden! Auch wenn ich dich nicht sehen kann, so kann ich dennoch an dich glauben! Hilf mir, meine Entscheidung zu erneuern: ┬źHerr, ich glaube an dich. Ich glaube, dass du hier und heute lebst: in der Kirche; in meinem Zimmer zu Hause; wenn ich Auto fahre; an meinem Arbeits- oder Ausbildungsplatz; im Stadtzentrum genauso wie beim Anblick einer idyllischen Landschaft: Jesus du bist gegenw├Ąrtig! Nichts ist wichtiger als deine lebensspendende Gegenwart!┬╗

M├Âglicher Vorsatz: Ich will mir in allen Bereichen meines Lebens, auch in den scheinbar profansten, entschieden bewusstmachen, dass Jesus gegenw├Ąrtig ist; und ich will mit ihm und f├╝r ihn leben. Denn im Grunde genommen sind ÔÇ×gottfreie ZonenÔÇť pure Illusionen.


Sinn gefunden!

17. April 2017

Ostermontag

P. Joachim Richter LC

Lk 24,13-35
Am ersten Tag der Woche waren zwei von den J├╝ngern auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist. Sie sprachen miteinander ├╝ber all das, was sich ereignet hatte. W├Ąhrend sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus hinzu und ging mit ihnen. Doch sie waren wie mit Blindheit geschlagen, so dass sie ihn nicht erkannten. Er fragte sie: Was sind das f├╝r Dinge, ├╝ber die ihr auf eurem Weg miteinander redet? Da blieben sie traurig stehen, und der eine von ihnen - er hie├č Kleopas - antwortete ihm: Bist du so fremd in Jerusalem, dass du als Einziger nicht wei├čt, was in diesen Tagen dort geschehen ist? Er fragte sie: Was denn? Sie antworteten ihm: Das mit Jesus aus Nazaret. Er war ein Prophet, m├Ąchtig in Wort und Tat vor Gott und dem ganzen Volk. Doch unsere Hohenpriester und F├╝hrer haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen. Wir aber hatten gehofft, dass er der sei, der Israel erl├Âsen werde. Und dazu ist heute schon der dritte Tag, seitdem das alles geschehen ist. Aber nicht nur das: Auch einige Frauen aus unserem Kreis haben uns in gro├če Aufregung versetzt. Sie waren in der Fr├╝he beim Grab, fanden aber seinen Leichnam nicht. Als sie zur├╝ckkamen, erz├Ąhlten sie, es seien ihnen Engel erschienen und h├Ątten gesagt, er lebe. Einige von uns gingen dann zum Grab und fanden alles so, wie die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber sahen sie nicht. Da sagte er zu ihnen: Begreift ihr denn nicht? Wie schwer f├Ąllt es euch, alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben. Musste nicht der Messias all das erleiden, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen? Und er legte ihnen dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift ├╝ber ihn geschrieben steht. So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren. Jesus tat, als wolle er weitergehen, aber sie dr├Ąngten ihn und sagten: Bleib doch bei uns; denn es wird bald Abend, der Tag hat sich schon geneigt. Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben. Und als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach das Brot und gab es ihnen. Da gingen ihnen die Augen auf, und sie erkannten ihn; dann sahen sie ihn nicht mehr. Und sie sagten zueinander: Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloss? Noch in derselben Stunde brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zur├╝ck, und sie fanden die Elf und die anderen J├╝nger versammelt. Diese sagten: Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen. Da erz├Ąhlten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach.

Einf├╝hrendes Gebet: Ohne dich, Herr, ist das Leben irgendwie leer, ja bedeutungslos. Wenn du da bist, ist alles anders!

Bitte: Auferstandener Christus, gie├če neu deinen Geist in uns aus, damit wir lebendig glauben k├Ânnen, dass du gegenw├Ąrtig bist.

1. Keine Sicht. Wie oft geht es mir wie den J├╝ngern: Ich bin eingeschlossen in der Welt meiner Gef├╝hle und Gedanken. St├Ąndig l├Ąuft das gleiche Skript in mir ab. Mir fehlt die Sicht nach drau├čen. Wo ist der Sinn in meinem Leben? Und obwohl du, Jesus, an meiner Seite gehst, erkenne ich dich manchmal nicht!Es tut mir gut, wenn ich dir alles sagen kann, was mich bedr├╝ckt. Du h├Ârst mir geduldig zu und bist immer bereit, meine Lasten mitzutragen. Das ├Ąndert alles.

2. Ver├Ąnderte Sicht. Jesus hat den beiden J├╝ngern die Schrift erkl├Ąrt und ihnen zu deren besseren Verst├Ąndnis verholfen. Jesus ist das Haupt des mystischen Leibes der Kirche. Er hat seine Kirche als authentische Interpretin der Heiligen Schrift eingesetzt. Durch das Lehramt und die bevollm├Ąchtigte Verk├╝ndigung der Kirche erkennen wir die Wahrheiten immer besser, die in dem von Gott inspirierten Wort, der Bibel, enthalten sind. Dieses Verst├Ąndnis im Glauben ver├Ąndert unsere Sicht, verschafft Ausblick und neue Hoffnung.

3. Transzendente Sicht. Die Emmausj├╝nger erkannten Jesus aber erst dann so richtig, ÔÇ×als er das Brot brachÔÇť. Das ist einer der Gr├╝nde, warum uns die Kirche in Erinnerung ruft: ÔÇÜDie Eucharistie ist Quelle und H├Âhepunkt des ganzen christlichen LebensÔÇś (2. Vatikanisches Konzil, Lumen gentium, Nr. 11). Wird in der Eucharistie nicht unsere tiefste menschliche Sehnsucht erf├╝llt? Denn hier bricht die g├Âttliche Wirklichkeit in unsere Welt herein, und wir haben Gemeinschaft mit dem, der uns Heil und ewiges Leben schenkt. Vor diesem Hintergrund verstehen wir vielleicht die Antwort der heiligen Mutter Teresa auf die Frage, was denn die Welt retten k├Ânne: ÔÇ×Jede Pfarrei soll vor Jesus im Allerheiligsten Sakrament hintreten in Stunden des Gebetes.ÔÇť

Gespr├Ąch mit Christus: Jesus, wenn ich in der eucharistischen Anbetung vor dir knie, dann bist du genauso real gegenw├Ąrtig wie damals bei den J├╝ngern in Emmaus, als du das Brot brachst. Was f├╝r ein Geschenk, dass ich so oft und so einfach in deiner g├Âttlichen Gegenwart verweilen darf. Danke Jesus! Ich bete dich an.

M├Âglicher Vorsatz: Mit ein paar Bekannten den Pfarrer bitten, dass eine w├Âchentliche eucharistische Anbetung in der Pfarrei eingef├╝hrt wird bzw. falls schon vorhanden die Stunden unterst├╝tzen und ggf. ausbauen. Weitere Inspirationen z.B. unter: www.weinbergsbitte.de


Wahrheit oder L├╝ge

18. April 2017

Dienstag in der Osteroktav
Hl. Wigbert von Augsburg, Bischof
Aya von Mons, OSB

P. Joachim Richter LC

Mt 28,8-15
Nachdem die Frauen die Botschaft des Engels vernommen hatten, verlie├čen sie sogleich das Grab und eilten voll Furcht und gro├čer Freude zu seinen J├╝ngern, um ihnen die Botschaft zu verk├╝nden. Pl├Âtzlich kam ihnen Jesus entgegen und sagte: Seid gegr├╝├čt! Sie gingen auf ihn zu, warfen sich vor ihm nieder und umfassten seine F├╝├če. Da sagte Jesus zu ihnen: F├╝rchtet euch nicht! Geht und sagt meinen Br├╝dern, sie sollen nach Galil├Ąa gehen, und dort werden sie mich sehen. Noch w├Ąhrend die Frauen unterwegs waren, kamen einige von den W├Ąchtern in die Stadt und berichteten den Hohenpriestern alles, was geschehen war. Diese fassten gemeinsam mit den ├ältesten den Beschluss, die Soldaten zu bestechen. Sie gaben ihnen viel Geld und sagten: Erz├Ąhlt den Leuten: Seine J├╝nger sind bei Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, w├Ąhrend wir schliefen. Falls der Statthalter davon h├Ârt, werden wir ihn beschwichtigen und daf├╝r sorgen, dass ihr nichts zu bef├╝rchten habt. Die Soldaten nahmen das Geld und machten alles so, wie man es ihnen gesagt hatte. So kommt es, dass dieses Ger├╝cht bei den Juden bis heute verbreitet ist.

Einf├╝hrendes Gebet: Jesus, du hast uns nicht get├Ąuscht: Du bist wirklich leibhaftig von den Toten auferstanden. Und vielen bist du erschienen, sogar ├╝ber die Jahrhunderte hinweg bis heute.

Bitte: St├Ąrke unseren Glauben derart, dass wir auch dann lebendig an dich glauben, wenn wir uns in Lebensbereichen aufhalten, in denen auf den ersten Blick Gott nicht vorkommt, lebendig an dich glauben: in der Kultur, im Kino, in den Fabriken, in den Gesch├Ąften, im Schwimmbad, in den Freizeiteinrichtungen usw. Du, Gott, bist ├╝berall da!

1. Es stimmt: Jesus lebt wirklich! Jesus erscheint den Frauen nach seiner Auferstehung nicht wie ein Geist oder ein Alien (Au├čerirdischer), sondern mit seinem menschlichen Leib. Sie d├╝rfen seine F├╝├če ber├╝hren. Sie verstehen und k├Ânnen glauben: Jesus lebt wirklich mit Leib und Seele.

2. Aufbauende Worte. Ein weiterer Hinweis darauf, dass Jesus nicht wie ein Gespenst erschienen ist, ist die Tatsache, dass die J├╝nger nach Galil├Ąa gehen. W├Ąren sie von sich aus ÔÇô ohne Auftrag des Auferstandenen - so schnell oder ├╝berhaupt dorthin gegangen? Aber wenn Jesus es sagt, dann gehen sie. Und sie werden feststellen, dass seine Worte sich erneut als wahr und verl├Ąsslich erweisen. Das baut auf und schafft Vertrauen.

3. Zerst├Ârerische Worte. Unsere Worte haben eine gro├če Macht. Der Apostel Jakobus schreibt im 3. Kapitel seines Briefes davon. Worte der L├╝ge wirken zerst├Ârerisch. Es stimmt, dass wir manchmal Angst davor haben, die Wahrheit auszusprechen, weil es kurzfristig unangenehme Folgen f├╝r uns haben kann. Doch langfristig kann man mit L├╝gen keine guten Beziehungen aufbauen, weder im Privatleben, noch unter den V├Âlkern. Nur ein dem├╝tiges Festhalten an der Wahrheit ist der Garant unserer Freiheit.

Gespr├Ąch mit Christus: Danke, Jesus, dass dein Wort wahr ist. Ich kann mich total auf das verlassen, was du sagst. Deshalb baue ich mehr auf deine Verhei├čungen als auf Meldungen der Medien. ÔÇ×Dein Wort ist meinem Fu├č eine Leuchte, ein Licht f├╝r meine PfadeÔÇť (Psalm 119, Vers 105).

M├Âglicher Vorsatz: Ich will mir zu Herzen nehmen, welche Macht meine Worte haben k├Ânnen. Deshalb will ich mich mutig um Wahrhaftigkeit bem├╝hen, keine Ger├╝chte f├Ârdern und in allem die Wahrheit des Wortes Gottes an mich und an die kleinen und gro├čen Entscheidungen in meinem Leben heranlassen.


Die Kraft der Sehnsucht

19. April 2017

Mittwoch in der Osteroktav
Hl. Marcel Callo, M├Ąrtyrer
Hl. Friedrich OCist, M├Ąrtyrer
Hl. Leo IX, Papst
Hl. Gerold, Einsiedler

P. Joachim Richter LC

Joh 20,11-18
In jener Zeit stand Maria drau├čen vor dem Grab und weinte. W├Ąhrend sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein. Da sah sie zwei Engel in wei├čen Gew├Ąndern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die F├╝├če des Leichnams Jesu gelegen hatten. Die Engel sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Man hat meinen Herrn weggenommen, und ich wei├č nicht, wohin man ihn gelegt hat. Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der G├Ąrtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann will ich ihn holen. Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich ihm zu und sagte auf Hebr├Ąisch zu ihm: Rabbuni!, das hei├čt: Meister. Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Br├╝dern, und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott. Maria von Magdala ging zu den J├╝ngern und verk├╝ndete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie richtete aus, was er ihr gesagt hatte.

Einf├╝hrendes Gebet: Herr, in mir ist es oft leer und finster. Mach mein Inneres hell! Erf├╝lle mich mit deinem Heiligen Geist, der Feuer ist und Licht, und mich zur Liebe antreibt.

Bitte: St├Ąrke meine Sehnsucht nach dir!

1. Tr├Ąnen der Sehnsucht. Es war so unaussprechlich viel, was Maria Magdalena dem Herrn verdankte. Ein Leben ohne ihn erschien ihr dunkel und angsteinfl├Â├čend. Deshalb weinte sie, als das Grab leer war. Es waren Tr├Ąnen schmerzvoller Sehnsucht, die dem Auferstandenen nicht verborgen blieben.

2. Weites Herz. Warum ist Jesus zuerst der Maria Magdalena erschienen und nicht dem Petrus oder dem Lieblingsj├╝nger Johannes? Sie war fr├╝her als die J├╝nger voller Sehnsucht nach Ihm. Die Sehnsucht hatte ihr Herz weit gemacht. Die J├╝nger dagegen waren noch traurig und in sich gekehrt. Sie sa├čen hinter verschlossenen T├╝ren, mit verschlossenen Herzen. Erst wenn sie selber den Auferstandenen sehen, h├Âren, ber├╝hren und mit ihm essen k├Ânnen, wird ihr Herz weit genug, um zu glauben.

3. Ich will Gott sehen. Eines der bemerkenswertesten Ph├Ąnomene, die man in den letzten Jahren in nicht wenigen L├Ąndern beobachten kann, ist die Tatsache, dass einige Muslime in Tr├Ąumen und Visionen Jesus sehen. Dabei f├╝hlen sie sich von ihm geliebt, wie noch niemals zuvor von einer anderen Person. Diese Liebe weitet ihr Herz voll Sehnsucht nach ihm. Viele beginnen zu glauben: Ja, Jesus ist wirklich der Sohn des lebendigen Gottes.

Gespr├Ąch mit Christus: Herr, manchmal f├Ąllt mir ein gewichtiger Unterschied auf: Die Zeiten, in denen ich ohne dich gelebt habe, erscheinen mir irgendwie sinnlos. Aber mit dir erh├Ąlt alles seinen Sinn: frohe und erfolgreiche Momente, aber auch traurige und erfolglose, ja sogar schmerzhafte Momente. Denn alles in meinem Leben kann ich mit dir teilen und mit dir und f├╝r dich leben. Du hast mir gezeigt, dass die Liebe nicht einmal vor Leiden und Tod zur├╝ckschreckt. Danke, Jesus, dass deine Liebe sogar den Tod ├╝berwunden hat!

M├Âglicher Vorsatz: Ich k├Ânnte Sticker / Kugelschreiber / etwas ├ähnliches besorgen und verschenken, mit der Aufschrift ÔÇ×Jesus lebt!ÔÇť


Die Macht der Gedanken

20. April 2017

Donnerstag in der Osteroktav
Hl. Hildegund von Sch├Ânau, OCist
Hl. Odete OPraem
Hl. Wilhelm der Pilger

P. Joachim Richter LC

Lk 24,35-48
Die beiden J├╝nger, die von Emmaus zur├╝ckgekehrt waren, erz├Ąhlten den Elf und den anderen J├╝ngern, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach. W├Ąhrend sie noch dar├╝ber redeten, trat er selbst in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Sie erschraken und hatten gro├če Angst, denn sie meinten, einen Geist zu sehen. Da sagte er zu ihnen: Was seid ihr so best├╝rzt? Warum lasst ihr in eurem Herzen solche Zweifel aufkommen? Seht meine H├Ąnde und meine F├╝├če an: Ich bin es selbst. Fasst mich doch an, und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht. Bei diesen Worten zeigte er ihnen seine H├Ąnde und F├╝├če. Sie staunten, konnten es aber vor Freude immer noch nicht glauben. Da sagte er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen hier? Sie gaben ihm ein St├╝ck gebratenen Fisch; er nahm es und a├č es vor ihren Augen. Dann sprach er zu ihnen: Das sind die Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Alles muss in Erf├╝llung gehen, was im Gesetz des Mose, bei den Propheten und in den Psalmen ├╝ber mich gesagt ist. Darauf ├Âffnete er ihnen die Augen f├╝r das Verst├Ąndnis der Schrift. Er sagte zu ihnen: So steht es in der Schrift: Der Messias wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen, und in seinem Namen wird man allen V├Âlkern, angefangen in Jerusalem, verk├╝nden, sie sollen umkehren, damit ihre S├╝nden vergeben werden. Ihr seid Zeugen daf├╝r.

Einf├╝hrendes Gebet: Wie wunderbar ist es, Herr Jesus, dass du den Tod ├╝berwunden hast. Der Tod ist verschlungen von deinem Leben! Auch wenn ich diese Schwelle erst noch ├╝berschreiten muss, so darf ich doch jetzt schon wissen, dass du lebst und auch mir an deinem glorreichen Leben Anteil schenken m├Âchtest.

Bitte: Bitte ├Âffne meine Augen, dass ich lebendig an deine Gegenwart glaube.

1. Einbildung oder Realit├Ąt? So neu und v├Âllig unerwartet war es f├╝r die J├╝nger, den Herrn, den sie gekreuzigt gesehen hatten, pl├Âtzlich lebendig in ihrer Versammlung zu sehen, dass sie es nicht glauben konnten! ┬źDas gibtÔÇÖs doch nicht!┬╗, sagen wir, wenn etwas geschieht, was unseren Erfahrungshorizont ├╝bersteigt. Jesus ist zugleich Mensch in unserer Erfahrungswelt als auch Gott, der diese Welt v├Âllig transzendiert. Doch nicht selten ist unser Denken zu sehr fixiert auf das, was man mit der rechnerischen Vernunft verstehen kann. Das l├Ąhmt unsere Glaubensvision und damit unsere vernunftm├Ą├čige F├Ąhigkeit, Sinngebung auch aus dem zu empfangen, was f├╝r uns nicht machbar ist.

2. Lenke deine Gedanken. Wir empfinden Verst├Ąndnis f├╝r die J├╝nger, die sich schwertun, den auferstandenen Herrn als Realit├Ąt anzunehmen. Dennoch macht die Reaktion Jesu deutlich, dass es auch an ihnen liegt. Ob sie n├Ąmlich Zweifel im Herzen aufkommen lassen oder glauben: das h├Ąngt auch von ihrer pers├Ânlichen Entscheidung ab. Wir m├╝ssen unsere Gedanken lenken. Es ist sehr wichtig, dass wir lernen, alles, was geschieht, aus der Sicht des Glaubens zu sehen und zu beurteilen. Das kann man lernen. Auf diese Weise breiten wir das Reich Gottes in unserem eigenen Herzen und in der Welt aus.

3. Gott ist auch in meinem Alltag. Jesus war sofort bereit, seinen J├╝ngern zu helfen, damit sie leichter glauben konnten. Sie durften ihn ber├╝hren und beim Essen beobachten. Bei der Kommunion darf ich Jesus auch ber├╝hren; und zuweilen schenkt mir der Herr im Gebet die sichere Erfahrung: Er ist wirklich da!

Gespr├Ąch mit Christus: Danke, Jesus, du l├Ąsst mich nicht allein in dem Bem├╝hen, meine Gedanken zu erheben: weg von einer ├ťberbetonung der Vernunft und hin zu einem Leben mit Vision! St├Ąrke meine Glaubenssicht!

M├Âglicher Vorsatz: In dieser Woche will ich in kirchenuntypischen Situationen einen Glaubensakt vollziehen: z.B. im Auto, am Arbeitsplatz, in der Stadt, vor einem Besuch etc.; da will ich beten: ÔÇ×Jesus, ich wei├č, dass du hier bist. Ich lobe dich und bete dich an.ÔÇť


Der Herr der Fische

21. April 2017

Freitag in der Osteroktav
Hl. Konrad von Parzham OFM Cap
Hl. Anselm von Canterbury OSB, Erzbischof

P. Joachim Richter LC

Joh 21,1-14
In jener Zeit offenbarte Jesus sich den J├╝ngern noch einmal. Es war am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise. Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus - Zwilling -, Natana├źl aus Kana in Galil├Ąa, die S├Âhne des Zebed├Ąus und zwei andere von seinen J├╝ngern waren zusammen. Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts. Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die J├╝nger wussten nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, und ihr werdet etwas fangen. Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es. Da sagte der J├╝nger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus h├Ârte, dass es der Herr sei, g├╝rtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war, und sprang in den See. Dann kamen die anderen J├╝nger mit dem Boot - sie waren n├Ąmlich nicht weit vom Land entfernt, nur etwa zweihundert Ellen - und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her. Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot. Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt. Da ging Simon Petrus und zog das Netz an Land. Es war mit hundertdreiundf├╝nfzig gro├čen Fischen gef├╝llt, und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht. Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst! Keiner von den J├╝ngern wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war. Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch. Dies war schon das dritte Mal, dass Jesus sich den J├╝ngern offenbarte, seit er von den Toten auferstanden war.

Einf├╝hrendes Gebet: Jesus, wie oft habe ich die Netze ausgeworfen, aber nur wenig oder keinen Fang gemacht. Das ist dir nicht verborgen geblieben. Gemeinsam mit dir wird mein Arbeiten fruchtbar.

Bitte: Jesus, ich vertraue auf dich; hab Erbarmen mit mir.

1. Leere H├Ąnde. Genau wie drei Jahre zuvor: Petrus beim n├Ąchtlichen Fischfang. Doch die Netze bleiben leer. Wie dem├╝tigend ist es, wenn man nichts vorweisen kann, wenn man mit leeren H├Ąnden dasteht. Petrus und die J├╝nger machen erneut die Erfahrung, dass sie wichtige Dinge nicht in der Hand haben. Ein anderer ist es, der allein durch sein Wort offenbart, dass er Macht ├╝ber die Sch├Âpfung hat. Jesus, in meinen Misserfolgen will ich mich dir besonders zuwenden. Ich will, wie Petrus, auf dein Wort vertrauen.

2. Wer bin ich? Petrus und die J├╝nger k├Ânnen nur fischen, wenn Fische da sind. Jesus hat Macht ├╝ber die Sch├Âpfung. Wir sind Gesch├Âpfe, von Gott vielgeliebt, aber er ist der Herr der Sch├Âpfung, der Sch├Âpfer. Wenn er spricht, gehorchen die Gesch├Âpfe. Das will ich nie vergessen: in meiner Einstellung zu Gott im Gebet und in meinem aktiven Leben.

3. Bringt von euren Fischen. Jesus zeigt gro├če Wertsch├Ątzung f├╝r die Arbeit seiner J├╝nger. Obwohl er schon Fisch und Brot bereitet hat, und somit in seiner Allmacht nicht auf externe Hilfe angewiesen ist, l├Ąsst er den Beitrag der J├╝nger ausdr├╝cklich zur Geltung kommen.Die 153 Fische sind ein Hinweis darauf, dass Menschen aus allen V├Âlkern und Nationen zum Glauben an Jesus kommen und zur allumfassenden (das ist die deutsche ├ťbersetzung f├╝r ÔÇÜkatholischÔÇś, vom griechischen Wort katholik├│s) Kirche geh├Âren werden.

Gespr├Ąch mit Christus: Herr, ich bringe dir meine Misserfolge, meine ├ängste, aber auch meine Erfolge! Alles, was an mir ist und was ich habe, hast du mir geschenkt. Wenn ich das bedenke, dann steigt eine frohe Dankbarkeit tief in meinem Herzen auf. Ich will dir danken ohne Ende, jeden Tag bis in Ewigkeit.

M├Âglicher Vorsatz: Herr, ich will so leidenschaftlich f├╝r die Anliegen der Menschen und der Kirche beten, als ob alles nur allein vom Gebet abhinge: ÔÇ×Schenke uns einen Glaubensaufbruch in unserem Land!ÔÇť Zugleich will ich mich so tatkr├Ąftig einsetzen, als ob alles einzig und allein von meiner Mitarbeit abhinge, dass Menschen deine J├╝nger werden.


Die Gabe des Glaubens

22. April 2017

Samstag in der Osteroktav
Hl. Cajus (Kai) Papst
Hl. Wolfhelm OSB, Abt

P. Joachim Richter LC

Mk 16,9-15
Als Jesus am fr├╝hen Morgen des ersten Wochentages auferstanden war, erschien er zuerst Maria aus Magdala, aus der er sieben D├Ąmonen ausgetrieben hatte. Sie ging und berichtete es denen, die mit ihm zusammen gewesen waren und die nun klagten und weinten. Als sie h├Ârten, er lebe und sei von ihr gesehen worden, glaubten sie es nicht. Darauf erschien er in einer anderen Gestalt zweien von ihnen, als sie unterwegs waren und aufs Land gehen wollten. Auch sie gingen und berichteten es den anderen, und auch ihnen glaubte man nicht. Sp├Ąter erschien Jesus auch den Elf, als sie bei Tisch waren; er tadelte ihren Unglauben und ihre Verstocktheit, weil sie denen nicht glaubten, die ihn nach seiner Auferstehung gesehen hatten. Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verk├╝ndet das Evangelium allen Gesch├Âpfen!

Einf├╝hrendes Gebet: Jesus, es tr├Âstet mich etwas, dass es auch deinen ersten J├╝ngern schwergefallen ist, an deine Auferstehung zu glauben. Deshalb rufe ich: Herr, sende aus deinen Heiligen Geist in die Herzen der Menschen, damit wir lebendig und pers├Ânlich an dich glauben.

Bitte: Schenke uns die Gabe des Glaubens. Es ist die gr├Â├čte Gabe nach dem Geschenk des Lebens. Ja, die Apostel gaben sogar schlie├člich ihr Leben f├╝r den Glauben.

1. Im innerweltlichen Denken verhaftet. Zu gro├č sa├č der Schock in ihren Gliedern. Unf├Ąhig zu Besinnung und gelassenem Nachdenken war von den J├╝ngern nicht viel mehr ├╝briggeblieben als ein H├Ąufchen Elend. Auch ich bin manchmal aufgew├╝hlt und emotional. In solchen Momenten gibt es nichts, was besser hilft, als besonders entschieden und ausdauernd zu beten, selbst dann, wenn ich nicht sp├╝re, ob ich glaube.

2. Durchdringen zum Glauben. Jesus tadelt den Unglauben seiner ersten J├╝nger. Er ist offenbar davon ├╝berzeugt, dass sie sehr wohl glauben k├Ânnten, wenn sie nur wollten! Wie viele Menschen leben heute so, als ob es Gott nicht g├Ąbe. Sie zeigen nach au├čen, dass sie im Herzen nicht ernsthaft glauben. Herr, erbarme dich unserer Zeit, die reich an Technik und Wohlstand und Freizeit ist, aber so arm an Glauben! Hilf uns, die Menschen wach zu r├╝tteln.

3. Jesus glaubt an seine J├╝nger. Denselben J├╝ngern, die er wegen ihres Unglaubens tadelt, vertraut Jesus den gr├Â├čten und sch├Ânsten Auftrag aller Zeiten an: dass sie das Evangelium und den Glauben an ihn verk├╝nden: an Jesus Christus, den Einzigen, der alle Menschen heilen und erl├Âsen kann. Tats├Ąchlich verk├╝ndeten die J├╝nger nach einer besonderen Heilig-Geist-Erfahrung bei allen Gelegenheiten das Evangelium: im Tempel, auf dem Marktplatz, im Gef├Ąngnis usw., ob man es h├Âren wollte oder nicht.

Gespr├Ąch mit Christus: Jesus, ich muss schon sagen, dass ich staune: ├╝ber das Vertrauen, das du in deine J├╝nger und in jeden von uns setzt. Wir sind doch nur schwache Menschen. Aber ich will dich nicht entt├Ąuschen: St├Ąrke meinen Glauben! Mach ihn nur so gro├č wie ein Senfkorn, das gen├╝gt mir. Denn dann kann ich Berge versetzen und viele Menschen zu dir f├╝hren.

M├Âglicher Vorsatz: Ich will zeigen, dass mein Glaube an dich, Jesus, echt ist, indem ich in diesen Tagen jemandem von dir erz├Ąhle! Wenn der- oder diejenige meinen Glauben als Phantasieprodukt abtut, will ich mich nicht sonderlich daran st├Âren, sondern mich daran erinnern, wie es Maria Magdalena ergangen ist.