Tägliche Meditationen

Tägliche Meditationen

Sonntag 13. MĂ€rz 2016 bis 19. MĂ€rz 2016

FĂŒnfte Woche in der Fastenzeit

P. Georg Rota LC

Die Verwandlung der HerzenSonntag
Das Licht des VatersMontag
Der Wille des VatersDienstag
Die Wahrheit wird euch befreienMittwoch
Er gibt, was er istDonnerstag
Glaube und WerkeFreitag
Der GerechteSamstag


Die Verwandlung der Herzen

13. MĂ€rz 2016

FĂŒnfter Fastensonntag
Judica

P. Georg Rota LC

Joh 8,1-11
In jener Zeit ging Jesus zum Ölberg. Am frĂŒhen Morgen begab er sich wieder in den Tempel. Alles Volk kam zu ihm. Er setzte sich und lehrte es. Da brachten die Schriftgelehrten und die PharisĂ€er eine Frau, die beim Ehebruch ertappt worden war. Sie stellten sie in die Mitte und sagten zu ihm: Meister, diese Frau wurde beim Ehebruch auf frischer Tat ertappt. Mose hat uns im Gesetz vorgeschrieben, solche Frauen zu steinigen. Nun, was sagst du? Mit dieser Frage wollten sie ihn auf die Probe stellen, um einen Grund zu haben, ihn zu verklagen. Jesus aber bĂŒckte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Als sie hartnĂ€ckig weiterfragten, richtete er sich auf und sagte zu ihnen: Wer von euch ohne SĂŒnde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie. Und er bĂŒckte sich wieder und schrieb auf die Erde. Als sie seine Antwort gehört hatten, ging einer nach dem anderen fort, zuerst die Ältesten. Jesus blieb allein zurĂŒck mit der Frau, die noch in der Mitte stand. Er richtete sich auf und sagte zu ihr: Frau, wo sind sie geblieben? Hat dich keiner verurteilt? Sie antwortete: Keiner, Herr. Da sagte Jesus zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sĂŒndige von jetzt an nicht mehr!

EinfĂŒhrendes Gebet: Herr, erleuchte meinen Verstand mit dem Licht deiner göttlichen Wahrheit, damit ich erkenne, was du mir durch dieses Evangelium sagen möchtest. StĂ€rke meinen Glauben. Amen.

Bitte: Gib mir, o Herr, ein barmherziges Herz!

1. Das Herz aus Stein. Die Schriftgelehrten und PharisĂ€er zerren diese Frau vor Jesus, aber es geht ihnen dabei nicht um wahre Gerechtigkeit. Ihre Herzen sind verhĂ€rtet. Haben sie der Frau eine Falle gestellt, um sie verurteilen zu können? – Denn vom Mann, der am Ehebruch beteiligt war, ist hier keine Rede. Aber sie wollen vor allem Jesus, der ihnen seit langem ein Dorn im Auge ist, eine Falle stellen. Sie möchten sich dieser Frau bedienen, um zu zeigen, dass Jesus gegenĂŒber Ehebrechern und SĂŒndern zu gutmĂŒtig und barmherzig ist. Er selbst soll entweder zum Steiniger werden, oder – falls er sich weigern sollte – zum öffentlichen VerĂ€chter des mosaischen Gesetzes. Ein Herz aus Stein, wie das der PharisĂ€er, sieht nicht mehr die Menschen, sondern nur den toten Buchstaben des Gesetzes und ist einzig auf den eigenen Vorteil bedacht.

2. Das Herz Jesu. Jesus aber bĂŒckt sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Er erkennt das versteinerte Herz und die heuchlerische Absicht der PharisĂ€er. Vielleicht bedrĂŒcken die begangene SĂŒnde des Ehebruchs und auch die Falschheit der PharisĂ€er sein Herz so sehr, dass er vor Schmerz nicht aufschauen kann. Er tröstet sich, indem er mit dem Finger auf die Erde schreibt, vielleicht die Stelle aus dem Buch des Propheten JoĂ«l (2,13), wo es heißt: „Zerreißt eure Herzen, nicht eure Kleider, und kehrt um zum Herrn, eurem Gott! Denn er ist gnĂ€dig und barmherzig, langmĂŒtig und reich an GĂŒte und es reut ihn, dass er das Unheil verhĂ€ngt hat.“

3. Das zerknirschte Herz. â€žWer von euch ohne SĂŒnde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie.“ Jesu Urteil trifft alle Anwesenden ins Herz. Jeder weiß um seine eigene Schwachheit, weiß wie oft er selbst gegen die Gebote Gottes verstĂ¶ĂŸt. Jesus eröffnet uns damit eine neue Perspektive auf uns selbst: Er macht uns fĂ€hig, zuerst den Balken in unserem eigenen Auge zu erkennen. Die Zerknirschung des Herzens ist der erste Schritt, um die göttliche Barmherzigkeit erfahren zu können: „Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sĂŒndige nicht mehr“. Jesus bringt es zuwege, so Recht zu sprechen, dass die Barmherzigkeit siegt und alle Anwesende sich als SĂŒnder erkennen. Wenn Gott urteilt, richtet er nicht zugrunde, sondern er bringt alle zur Raison, richtet auf und schenkt neue Hoffnung.

GesprĂ€ch mit Christus: Herr Jesus, ich möchte von ganzem Herzen alles bereuen, was ich an Bösem getan habe. Es tut mir aufrichtig leid, dass ich dich verletzt habe. Schenk mir dein Erbarmen, o Herr, und gib mir die Kraft und den Mut, die mich wieder aufrichten und mir helfen, von jetzt ab auf dich gestĂŒtzt nicht mehr zu sĂŒndigen.

Möglicher Vorsatz: Ich werde heute versuchen, meine Mitmenschen gedanklich nicht zu verurteilen, sondern zuerst auf mich selbst zu schauen und mein eigenes Leben in Ordnung zu bringen.


Das Licht des Vaters

14. MĂ€rz 2016

Montag der fĂŒnften Woche in der Fastenzeit
Hl. Mathilde, KlostergrĂŒnderin

P. Georg Rota LC

Joh 8,12-20
In jener Zeit redete Jesus zu den PharisĂ€ern; er sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben. Da sagten die PharisĂ€er zu ihm: Du legst ĂŒber dich selbst Zeugnis ab; dein Zeugnis ist nicht gĂŒltig. Jesus erwiderte ihnen: Auch wenn ich ĂŒber mich selbst Zeugnis ablege, ist mein Zeugnis gĂŒltig. Denn ich weiß, woher ich gekommen bin und wohin ich gehe. Ihr aber wisst nicht, woher ich komme und wohin ich gehe. Ihr urteilt, wie Menschen urteilen, ich urteile ĂŒber keinen. Wenn ich aber urteile, ist mein Urteil gĂŒltig; denn ich urteile nicht allein, sondern ich und der Vater, der mich gesandt hat. Auch in eurem Gesetz heißt es: Erst das Zeugnis von zwei Menschen ist gĂŒltig. Ich bin es, der ĂŒber mich Zeugnis ablegt, und auch der Vater, der mich gesandt hat, legt ĂŒber mich Zeugnis ab. Da fragten sie ihn: Wo ist dein Vater? Jesus antwortete: Ihr kennt weder mich noch meinen Vater; wĂŒrdet ihr mich kennen, dann wĂŒrdet ihr auch meinen Vater kennen. Diese Worte sagte er, als er im Tempel bei der Schatzkammer lehrte. Aber niemand nahm ihn fest; denn seine Stunde war noch nicht gekommen.

EinfĂŒhrendes Gebet: Jesus, erleuchte du mich mit deinem Licht, damit ich erkenne, was du mir durch dein Evangelium sagen willst. EntzĂŒnde in mir das Feuer deiner Liebe, damit ich mit deiner Kraft dein Licht in die Welt hineinstrahlen kann.

Bitte: Herr, du bist mein Licht!

1. Das Licht der Welt. Wer Jesus, dem Licht der Welt, nachfolgt, wird nie im Dunkeln gehen. Von dieser göttlichen Wahrheit, die mir Jesus durch die Heilige Schrift verkĂŒndet, soll ich immer mehr und immer tiefer ĂŒberzeugt sein. Er ist das Licht, das in die Welt kam, um mir zu zeigen, dass Gott nicht gleichgĂŒltig ist, sondern sich um mich kĂŒmmert. Er möchte meinen ganz persönlichen Lebensweg mit seinem Licht erleuchten, er ist fĂŒr meine SĂŒnden gestorben und hat mir die Möglichkeit gegeben den Weg der Freundschaft mit Gott zu beschreiten.

2. Wer mich sieht, sieht den Vater. Jesus weiß, woher er gekommen ist und wohin er geht. Er ist sich seiner IdentitĂ€t vollauf bewusst. Er ist wahrer Gott und wahrer Mensch. Er ist der Gute Hirte, der sich auf die Suche nach dem verlorenen Schaf gemacht hat. Er möchte alle Menschen wieder in das Haus seines Vaters fĂŒhren. Er schaut auf die Herzen, auf das Innere, nicht auf das Äußere. Die PharisĂ€er hingegen schauen auf das rein Äußerliche und stoßen sich an der Einfachheit und Nahbarkeit Jesu. Ist das vielleicht auch fĂŒr mich immer wieder eine Falle, in die ich hineingerate: Gott kommt mir so nahe, dass ich ihn gar nicht erkenne, weil ich im Grunde meine, dass das nicht sein kann? Wer aber kann Gott Grenzen setzen? Tritt er nicht an mich heran in den Sakramenten, in meinen Mitmenschen, in meinem Herzen?

3. Der wahre Schatz. â€žDiese Worte sagte er, als er im Tempel bei der Schatzkammer lehrte.“ Was vielen Juden damals verborgen geblieben ist, einige aber vielleicht doch geahnt haben, ist die Tatsache, dass die Stunde nahe war, in der ein neuer Tempel errichtet werden sollte. Die Schatzkammer des Herzens Christi war noch nicht geöffnet, sein Herz noch nicht durchbohrt. Aber niemand nahm ihn fest; denn seine Stunde war noch nicht gekommen.

GesprĂ€ch mit Christus: Jesus, ich danke dir, dass du mir immer in Wort und Tat gezeigt hast, wie Gott ist. In deinem Licht schauen wir das Licht (Ps 36,10). Besonders wenn ich die Seligpreisungen betrachte, gewĂ€hrst du mir einen Einblick in die Tiefe deines göttlichen Herzens. DafĂŒr preise ich dich. Dich will ich lieben und nachahmen und in dir mein GlĂŒck finden.

Möglicher Vorsatz: Ich werde mich heute öfter fragen: Was wĂŒrde Jesus jetzt tun?


Der Wille des Vaters

15. MĂ€rz 2016

Dienstag der fĂŒnften Woche in der Fastenzeit
Hl. Klemens Maria Hofbauer CSsR, Apostel von Wien

P. Georg Rota LC

Joh 8, 21-30
In jener Zeit sprach Jesus zu den PharisĂ€ern: Ich gehe fort, und ihr werdet mich suchen, und ihr werdet in eurer SĂŒnde sterben. Wohin ich gehe, dorthin könnt ihr nicht gelangen. Da sagten die Juden: Will er sich etwa umbringen? Warum sagt er sonst: Wohin ich gehe, dorthin könnt ihr nicht gelangen? Er sagte zu ihnen: Ihr stammt von unten, ich stamme von oben; ihr seid aus dieser Welt, ich bin nicht aus dieser Welt. Ich habe euch gesagt: Ihr werdet in euren SĂŒnden sterben; denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, werdet ihr in euren SĂŒnden sterben. Da fragten sie ihn: Wer bist du denn? Jesus antwortete: Warum rede ich ĂŒberhaupt noch mit euch? Ich hĂ€tte noch viel ĂŒber euch zu sagen und viel zu richten, aber er, der mich gesandt hat, bĂŒrgt fĂŒr die Wahrheit, und was ich von ihm gehört habe, das sage ich der Welt. Sie verstanden nicht, dass er damit den Vater meinte. Da sagte Jesus zu ihnen: Wenn ihr den Menschensohn erhöht habt, dann werdet ihr erkennen, dass Ich es bin. Ihr werdet erkennen, dass ich nichts im eigenen Namen tue, sondern nur das sage, was mich der Vater gelehrt hat. Und er, der mich gesandt hat, ist bei mir; er hat mich nicht allein gelassen, weil ich immer das tue, was ihm gefĂ€llt. Als Jesus das sagte, kamen viele zum Glauben an ihn.

EinfĂŒhrendes Gebet: Jesus, du weißt, wie sehr sich mein Herz nach GlĂŒck und Seligkeit sehnt. Hilf mir, auf dein Wort zu hören, und gib, dass ich die ErfĂŒllung meiner SehnsĂŒchte stets in dir suche.

Bitte: Jesus, stĂ€rke meinen Glauben, damit ich dir dahin nachfolgen kann, wohin du mir vorangehst.

1. â€žWenn ihr nicht glaubt“. Nur wer glaubt, kann Christus erkennen. Den PharisĂ€ern stellt sich nicht die Frage, ob sie Christus nachfolgen wollen, weil sie keinen Glauben haben. Der Glaube ist ein Geschenk von oben, sie jedoch stammen von unten. Woher stamme ich? Was hat in mir die Oberhand, meine Abstammung von unten oder von oben? Durch die Taufe bin ich zu Gottes Kind geworden und die göttliche Tugend des Glaubens wurde mir zuteil. Es liegt an mir, mein Leben, mein Denken, Reden und Tun gemĂ€ĂŸ dieser Abstammung von oben zu gestalten. So werde ich fĂ€hig, Christus nachzufolgen, wohin er geht. „Herr Jesus, stĂ€rke meinen Glauben!“

2. Die Erhöhung. â€žWenn ihr den Menschensohn erhöht habt, dann werdet ihr erkennen, dass Ich es bin.“ Unser Glaube wird auch durch die Nachfolge Christi genĂ€hrt. Die PharisĂ€er sind verblendet, kennen ihn nicht und fragen sich: „Wer bist du?“ Wenn wir jedoch in unserem Alltag den Weg mit Christus gehen, ihm nachfolgen, dann werden auch wir mit ihm erhöht und von ihm erleuchtet werden. Die Nachfolge Christi beinhaltet immer das Kreuz. Es sind die kleinen und großen Unannehmlichkeiten unseres Alltags, die wir schultern sollen, besonders in dieser Fastenzeit. Die Erhöhung Christi verwirklicht sich im Kreuz, dem zentralen Geheimnis unseres Glaubens und Lebens, das Durchgang ist zur Auferstehung und zur vollen Erkenntnis: „Dann werdet ihr erkennen, dass ich es bin.

3. â€žIch tue, was ihm gefĂ€llt“. Jesus Christus ist wahrer Gott und wahrer Mensch. Dementsprechend besitzt er sowohl einen göttlichen Willen, als auch einen menschlichen Willen. Sein menschlicher Wille ist jedoch stets in völligem Einklang mit dem göttlichen. Er spricht und tut das, was dem Vater gefĂ€llt. Wie oft versuche ich in meinem Alltag das zu tun, „was dem Vater gefĂ€llt“? Taten sprechen mehr als Worte. Das Evangelium bezeugt, dass dadurch „viele zum Glauben an ihn kamen“. Wie oft versuche ich, meine Angehörigen und Mitmenschen durch Worte zu bekehren, wenn vielleicht ein kohĂ€rentes Vorbild viel wirksamer wĂ€re? „Herr, hilft mir, in allem, was ich tue, das zu suchen, was dir gefĂ€llt!“

GesprĂ€ch mit Christus: Herr, ich danke dir, dass du das Licht bist, das mein Leben hell und strahlend macht. Hilf mir zu verstehen, dass ich nicht aus eigener Kraft Zeugnis geben muss, sondern dein Feuer immer mehr in meinem Herzen entfachen soll, damit durch das einfache Zeugnis meines Lebens andere zu dir gefĂŒhrt werden.

Möglicher Vorsatz: Auch heute werde ich mich öfter fragen: Was wĂŒrde Jesus jetzt tun? Oder „Jesus, gefĂ€llt dir, was ich tue?“


Die Wahrheit wird euch befreien

16. MĂ€rz 2016

Mittwoch der fĂŒnften Woche in der Fastenzeit
Hl. Heribert von Köln, Erzbischof,
Hl. Eusebia, Äbtissin

P. Georg Rota LC

Lk 8,31-42
In jener Zeit sprach Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine JĂŒnger. Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch befreien. Sie erwiderten ihm: Wir sind Nachkommen Abrahams und sind noch nie Sklaven gewesen. Wie kannst du sagen: Ihr werdet frei werden? Jesus antwortete ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wer die SĂŒnde tut, ist Sklave der SĂŒnde. Der Sklave aber bleibt nicht fĂŒr immer im Haus; nur der Sohn bleibt fĂŒr immer im Haus. Wenn euch also der Sohn befreit, dann seid ihr wirklich frei. Ich weiß, dass ihr Nachkommen Abrahams seid. Aber ihr wollt mich töten, weil mein Wort in euch keine Aufnahme findet. Ich sage, was ich beim Vater gesehen habe, und ihr tut, was ihr von eurem Vater gehört habt. Sie antworteten ihm: Unser Vater ist Abraham. Jesus sagte zu ihnen: Wenn ihr Kinder Abrahams wĂ€rt, wĂŒrdet ihr so handeln wie Abraham. Jetzt aber wollt ihr mich töten, einen Menschen, der euch die Wahrheit verkĂŒndet hat, die Wahrheit, die ich von Gott gehört habe. So hat Abraham nicht gehandelt. Ihr vollbringt die Werke eures Vaters. Sie entgegneten ihm: Wir stammen nicht aus einem Ehebruch, sondern wir haben nur den einen Vater: Gott. Jesus sagte zu ihnen: Wenn Gott euer Vater wĂ€re, wĂŒrdet ihr mich lieben; denn von Gott bin ich ausgegangen und gekommen. Ich bin nicht in meinem eigenen Namen gekommen, sondern er hat mich gesandt.

EinfĂŒhrendes Gebet: Herr Jesus, dir schenke ich diese Gebetszeit. Hilf du mir, mein Herz zu öffnen, damit ich deine Stimme klar und deutlich hören kann. Heiliger Geist, komm du in mein Herz, erleuchte meinen Verstand und mache mich hellhörig.

Bitte: Herr, gib mir deine Gnade, damit ich stets so handeln kann, wie es sich fĂŒr ein Kind Gottes ziemt.

1. Bleibt in meinem Wort! Wir sind als Christen dazu berufen, Jesus nachzufolgen, seine JĂŒnger zu werden. Darum mĂŒssen wir zuerst auf ihn hören. Das tun wir vor allem dadurch, dass wir seine Worte, die er in der Heiligen Schrift oder direkt in unserem Gewissen zu uns spricht, befolgen und in die Tat umsetzen. Seine Worte sollen sozusagen den Rahmen fĂŒr unser Handeln abstecken. Sie sind wie ein Leuchtturm, an dem wir uns orientieren können. Wenn wir in seinem Wort bleiben, sind wir auf der sicheren Seite.

2. Die Freiheit der Kinder Gottes. Das Wort Gottes ist aber keineswegs eine Zwangsjacke, die uns in unserem Handeln aufgesetzt ist. Im Gegenteil, durch seine FĂŒhrung finden wir zur wahren Freiheit. Nicht einer willkĂŒrlichen Freiheit, die keinerlei Grenzen kennt, sondern einer edlen Freiheit, die uns im Leben wahrhaft ErfĂŒllung bringen wird. Wie oft geraten wir durch unsere schlechten oder gar sĂŒndhaften Angewohnheiten fast unmerklich immer wieder in kleine und grĂ¶ĂŸere Versklavungen! Die göttliche Wahrheit, die Christus mir verkĂŒndet, fordert mich heraus und lĂ€sst nicht zu, dass ich mich mit einem mittelmĂ€ĂŸigen Leben voller gewohnheitsmĂ€ĂŸiger Fehler zufriedengebe. Er beruft mich zur wahren Freiheit, die meinem Stand als Kind Gottes entspricht.

3. Wenn Gott unser Vater ist. Den Juden hĂ€lt Jesus vor: „Wenn Gott euer Vater wĂ€re, wĂŒrdet ihr mich lieben.“ Nun ist aber Gott tatsĂ€chlich unser Vater, das heißt wir sollen gemĂ€ĂŸ dieser WĂŒrde leben und Jesus, der ja mit dem Vater eins ist, von ganzem Herzen lieben. Wie Jesus seine ganze IdentitĂ€t und Sendung vom Vater herleitet, so sollen auch wir uns selbst verstehen. Ich bin ein auserwĂ€hltes Kind des Vaters. Er hat mich gut geschaffen. Ich muss meinen Selbstwert und meine IdentitĂ€t nicht durch eigene Leistung erbringen. Sie sind mir geschenkt. Ebenso soll sich mein Handeln daran orientieren, wozu er mich geschaffen hat. Meine Sendung hier auf Erden ist es, ihn zu lieben und seine Liebe an möglichst viele Mitmenschen weiterzugeben.

GesprĂ€ch mit Christus: Jesus, wenn ich mich vor dir klein mache, dann werde ich groß. Hilf mir, meinen Stolz und meine Ichbezogenheit zu ĂŒberwinden, um wirklich offen zu werden fĂŒr deinen Heilsplan in Bezug auf mich und die ganze Welt.

Möglicher Vorsatz: Ich werde heute meinen Fastenvorsatz wieder bewusst umsetzen. Wie befreiend ist es doch, sein Wort zu halten!


Er gibt, was er ist

17. MĂ€rz 2016

Donnerstag der fĂŒnften Woche in der Fastenzeit
Hl. Gertrud von Nivelles OSB, Äbtissin
Hl. Patrick von Irland, Missionar

P. Georg Rota LC

Lk 8,51-59
In jener Zeit sprach Jesus zu den Juden: Amen, amen, ich sage euch: Wenn jemand an meinem Wort festhĂ€lt, wird er auf ewig den Tod nicht schauen. Da sagten die Juden zu ihm: Jetzt wissen wir, dass du von einem DĂ€mon besessen bist. Abraham und die Propheten sind gestorben, du aber sagst: Wenn jemand an meinem Wort festhĂ€lt, wird er auf ewig den Tod nicht erleiden. Bist du etwa grĂ¶ĂŸer als unser Vater Abraham? Er ist gestorben, und die Propheten sind gestorben. FĂŒr wen gibst du dich aus? Jesus antwortete: Wenn ich mich selbst ehre, so gilt meine Ehre nichts. Mein Vater ist es, der mich ehrt, er, von dem ihr sagt: Er ist unser Gott. Doch ihr habt ihn nicht erkannt. Ich aber kenne ihn, und wenn ich sagen wĂŒrde: Ich kenne ihn nicht, so wĂ€re ich ein LĂŒgner wie ihr. Aber ich kenne ihn und halte an seinem Wort fest. Euer Vater Abraham jubelte, weil er meinen Tag sehen sollte. Er sah ihn und freute sich. Die Juden entgegneten: Du bist noch keine fĂŒnfzig Jahre alt und willst Abraham gesehen haben? Jesus erwiderte ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Noch ehe Abraham wurde, bin ich. Da hoben sie Steine auf, um sie auf ihn zu werfen. Jesus aber verbarg sich und verließ den Tempel.

EinfĂŒhrendes Gebet: Herr, du bist im Wort der Heiligen Schrift, die verkĂŒndet wird, wirklich gegenwĂ€rtig. In deine Gegenwart will ich mich jetzt vertiefen, um meinen Willen ganz mit deinem göttlichen Willen in Übereinstimmung zu bringen. Ich glaube, dass du Worte des ewigen Lebens hast!

Bitte: Herr, hilf mir, deine Gebote zu halten!

1. Ewiges Leben, schon jetzt! Jesus verheißt uns ewiges Leben: „Wenn jemand an meinem Wort festhĂ€lt, wird er auf ewig den Tod nicht schauen“. Er ist die Quelle des ewigen Lebens, er selbst ist ohne Anfang und ohne Ende, das Alpha, von dem wir alles empfangen, und das Omega, das wir als Ziel vor Augen haben. Ewiges Leben bedeutet also ein Leben zusammen mit ihm. Ist das nicht auch schon hier auf dieser Erde möglich? Ja, wir können unser irdisches Leben trotz aller MĂŒh und Not zusammen mit ihm leben, unseren Alltag mit ihm durchleben. Christus ist zwar nur durch den Glauben erfahrbar, sei es im Gebet, in den Sakramenten oder in den anderen verborgenen Weisen seiner Gegenwart in dieser Welt (Mitmenschen, Kreuze, Schöpfung und Natur
), aber auch so ist er Teil der Wirklichkeit, real und kraftvoll.

2. LĂŒgen macht blind. Jesus verheißt uns ewiges Leben und wird dafĂŒr als von einem DĂ€mon besessen abgestempelt. Seine Verheißung passt nicht in das Weltbild und Schema seiner Gegner. Diese Verheißung ist scheinbar zu groß, zu befreiend, zu un-erhört. Auch wir stehen in Gefahr, Gottes GrĂ¶ĂŸe zu unterschĂ€tzen, weil wir ihn instinktiv an unsere MaßstĂ€be anpassen wollen. Auch wir geraten sehr leicht in Versuchung, seine Worte nach rein menschlichen Kriterien zu beurteilen. „Herr nimm von mir die Blindheit meines Herzens und befreie mich von der LĂŒge, die deine GrĂ¶ĂŸe klein machen will!“

3. â€žIch bin“. Jesus erwiderte ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Noch ehe Abraham wurde, bin ich. Er beansprucht damit den göttlichen Namen „YHWH“ fĂŒr sich. Es kommt zum Bruch mit den Juden, die ihn fĂŒr diese scheinbare GotteslĂ€sterung steinigen wollen. Dabei sagt Jesus nichts anderes als die Wahrheit. Er ist tatsĂ€chlich die Quelle allen Seins. Er hat alles geschaffen und ihm gebĂŒhrt alle Ehre. Auch ich verdanke ihm meine Existenz. DafĂŒr möchte ich mich dankbar erweisen und ihm den Platz in meinem Leben einrĂ€umen, den er verdient. Er, in dem alles Sein beschlossen ist, wird auch nicht davor zurĂŒckschrecken, am Karfreitag alles fĂŒr mich hinzugeben.

GesprĂ€ch mit Christus: Jesus, lass mich auf deine Vorsehung vertrauen, darauf, dass du mich nie allein lassen wirst, dass du mir alles gibst, was ich brauche, um meine Aufgabe und Sendung auf dieser Erde zu erfĂŒllen. Nimm von mir die Angst, die mich lĂ€hmt und daran hindert, mich dir ganz hinzugeben. Gib mir deinen Frieden.

Möglicher Vorsatz: Ich werde versuchen, heute einmal zu gehorchen, ohne zu meckern oder mich selbst zu rechtfertigen.


Glaube und Werke

18. MĂ€rz 2016

Freitag der fĂŒnften Woche in der Fastenzeit
Hl. Cyrill von Jerusalem, Bischof, Kirchenlehrer

P. Georg Rota LC

Joh 10,31-42
In jener Zeit hoben die Juden Steine auf, um ihn zu steinigen. Jesus hielt ihnen entgegen: Viele gute Werke habe ich im Auftrag des Vaters vor euren Augen getan. FĂŒr welches dieser Werke wollt ihr mich steinigen? Die Juden antworteten ihm: Wir steinigen dich nicht wegen eines guten Werkes, sondern wegen GotteslĂ€sterung; denn du bist nur ein Mensch und machst dich selbst zu Gott. Jesus erwiderte ihnen: Heißt es nicht in eurem Gesetz: Ich habe gesagt: Ihr seid Götter? Wenn er jene Menschen Götter genannt hat, an die das Wort Gottes ergangen ist, und wenn die Schrift nicht aufgehoben werden kann, dĂŒrft ihr dann von dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat, sagen: Du lĂ€sterst Gott - weil ich gesagt habe: Ich bin Gottes Sohn? Wenn ich nicht die Werke meines Vaters vollbringe, dann glaubt mir nicht. Aber wenn ich sie vollbringe, dann glaubt wenigstens den Werken, wenn ihr mir nicht glaubt. Dann werdet ihr erkennen und einsehen, dass in mir der Vater ist und ich im Vater bin. Wieder wollten sie ihn festnehmen; er aber entzog sich ihrem Zugriff. Dann ging Jesus wieder weg auf die andere Seite des Jordan, an den Ort, wo Johannes zuerst getauft hatte; und dort blieb er. Viele kamen zu ihm. Sie sagten: Johannes hat kein Zeichen getan; aber alles, was Johannes ĂŒber diesen Mann gesagt hat, ist wahr. Und viele kamen dort zum Glauben an ihn.

EinfĂŒhrendes Gebet: Herr Jesus Christus, du lĂ€dst mich ein, deine Botschaft in die Welt hinauszutragen. Von dir erbitte ich die Kraft, dies auch zu tun. StĂ€rke meinen Glauben, gib mir die Hoffnung auf deine Gnade, erfĂŒlle mich mit Liebe!

Bitte: Herr, schenke mir deinen Frieden!

1. Die Frucht der guten Werke? Jesus hat Zeit seines Lebens immer nur Gutes getan. Er hat Kranke geheilt, Besessene befreit, die Trauernden getröstet und uns die Gute Nachricht von Gottes Liebe verkĂŒndet. Die Juden aber wollen ihn steinigen, und er hĂ€lt ihnen zu Recht entgegen: „FĂŒr welches dieser Werke wollt ihr mich steinigen?“ Wenn es aber Jesus so ergangen ist, wieso sollte es uns dann besser ergehen? Wenn wir Gutes tun, mĂŒssen wir uns immer vor Augen halten, dass wir dies nicht um eines irdischen Lohnes willen tun sollen. Noch dazu wird uns die Welt wegen unserer guten Werke, die uns zudem meist viel abverlangen, verfolgen. Jesu Werdegang fĂŒhrt mir das klar vor Augen und das sollte mir helfen, meine Absichten erneut zu lĂ€utern. Ich tue das Gute nicht, um das Lob der Welt zu ernten.

2. Glaubt den Werken! Die vielen Wunder, die Jesus gewirkt hat, hatten stets auch das Ziel, seine Botschaft glaubwĂŒrdig zu machen und zu bestĂ€tigen. Er verkĂŒndete die Wahrheit ĂŒber Gott und ĂŒber seine Liebe zu den Menschen nicht nur mit Worten, sondern eben auch mit Taten. Alles, was er gesagt und getan hat, war Offenbarung des Vaters. So sollte es auch bei uns sein: Unser Tun muss mit unserem Reden ĂŒbereinstimmen, und das soll unseren Mitmenschen die christliche Botschaft glaubhaft machen. „Herr, ich glaube deinen Werken. Gib mir deine Kraft, damit dein Licht auch durch mein Zeugnis in diese Welt hineinstrahlen kann!“

3. Jesus im Glauben berĂŒhren. Es ist sicher kein Zufall, dass die Juden Jesus nicht festnehmen konnten, nicht nur in physischem Sinne, weil seine Stunde noch nicht gekommen war, sondern auch im geistigen Sinne, weil ihnen der nötige Glaube fehlte. Wer Jesus festhalten möchte, wer ihn berĂŒhren will, muss glauben. Dieser Glaube kommt vom „Hören“. Viele haben die Wahrheit gehört, die Johannes ĂŒber Jesus verkĂŒndet hatte. Dieses Hören auf Johannes ermöglichte es ihnen, die Wahrheit ĂŒber Jesus zu glauben. So konnten sie sich an ihm festhalten.

GesprĂ€ch mit Christus: O Jesus, ich danke dir, dass du mir gezeigt hast, dass dein Herz nicht davor zurĂŒckschreckt, alles fĂŒr mich zu geben. Du fĂŒhlst mit mir. Es ist dir nicht egal, wenn ich leide, und du rufst mir auch zu, dass ich nicht fĂŒr immer leiden werde, weil du fĂŒr mich am Kreuz Tod und Leid besiegt hast.

Möglicher Vorsatz: Heute will ich die Menschen, die mir begegnen, still segnen und ihnen den Frieden Christi wĂŒnschen.


Der Gerechte

19. MĂ€rz 2016

Samstag der fĂŒnften Woche in der Fastenzeit
Hl. Josef, BrÀutigam der Gottesmutter Maria

P. Georg Rota LC

Mt 1,16.18-21.24a
Jakob war der Vater von Josef, dem Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus (der Messias) genannt wird. Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete - durch das Wirken des Heiligen Geistes. Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen. WĂ€hrend er noch darĂŒber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fĂŒrchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebĂ€ren; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen SĂŒnden erlösen. Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte.

EinfĂŒhrendes Gebet: O Jesus, du hast den heiligen Josef erwĂ€hlt und zu deinem Ziehvater bestimmt. Er hat dich zum Zentrum seines Lebens gemacht. Er hat fĂŒr Maria gesorgt und ihr gedient. Gib mir die Gnade, dass auch ich die Hand Mariens ergreife und dich in die Mitte meines Tages stelle.

Bitte: Heiliger Josef, wahrer BrĂ€utigam der Jungfrau Maria, bitte fĂŒr uns!

1. Ein Mann der Stille. Josef war ein Mann der Stille. Sowohl im Evangelium, als auch in seinem Leben hĂŒllt er sich in Schweigen. Doch damit wollte er keine Flucht vor der Welt begehen oder sich von seinen Mitmenschen abschotten. FĂŒr Josef war die Stille ein Ort der Begegnung mit Gott. Er wollte sich nicht selbst ins Zentrum rĂŒcken und dachte in Stille ĂŒber das nach, was die Grenzen des menschlichen Verstandes bei Weitem ĂŒbersteigt. Und weil er die Stille liebte, war er fĂ€hig, die Stimme Gottes in seinem Inneren zu hören, und seinen Heilsplan auszufĂŒhren.

2. Ein Mann des Dienstes. Josef ließ sich nicht von den schwierigen Seiten des Lebens gefangen nehmen. Er rieb sich nicht in nutzloser GrĂŒbelei auf. Er sah sich als Diener. Obwohl er das Haupt der Heiligen Familie war, trat er nicht als Befehlsgeber auf, sondern als Diener. Sobald er Gottes Plan erkannt hatte, zögerte er nicht, ihn tatkrĂ€ftig und selbstvergessen umzusetzen. Ihm wurden die kostbarsten SchĂ€tze des Universums anvertraut, nĂ€mlich Gottes eigener Sohn und dessen Mutter. Er diente ihnen unter vollem Einsatz seiner KrĂ€fte und Gaben. Von diesem selbstlosen Diener Gottes können wir viel lernen.

3. Ein gerechter Mann. Gerecht ist, wer jedem das Seine gibt. Das bedeutet , dass Josef Gott das gab, was ihm gebĂŒhrte. Er hatte Gott zum Zentrum seines Daseins gemacht, weil ihm dieser Platz zukam. Ja, wenn Gott der Dreh- und Angelpunkt unseres Lebens ist, kann im Grunde nichts mehr schiefgehen. So hatte auch Josef die vielen Fragen und Sorgen seines Lebens gemeistert: die plötzliche Schwangerschaft Marias, die beschwerliche Reise nach Betlehem, die unzulĂ€ngliche Unterkunft bei der Geburt, die Flucht nach Ägypten und viele andere Sorgen und Fragen, die in das tiefe Schweigen seines Herzens gehĂŒllt sind.

GesprĂ€ch mit Christus: Heiliger Josef, von dir möchte ich lernen, mich von Maria zu ihrem Sohn fĂŒhren zu lassen. Tritt du fĂŒr mich ein! Ich vertraue auf deine FĂŒrsprache. Maria, du bist meine himmlische Mutter! Ich danke dir, dass du mich stets an deine Hand nimmst, besonders in den Momenten, in denen Jesus von mir weit entfernt scheint.

Möglicher Vorsatz: Ich möchte heute eine konkrete Sorge, die mich bedrĂŒckt, bewusst der FĂŒrsprache des heiligen Josef anvertrauen.