Tägliche Meditationen

Tägliche Meditationen

Sonntag 10. Mai 2015 bis Samstag 16. Mai 2015

Sechste Woche in der Osterzeit

Lorli Pregel, gottgeweihte Frau im Regnum Christi

Lieben, weil wir zuerst geliebt sindSonntag
Der Beistand schenkt uns Kraft zum ZeugnisMontag
Im Heiligen Geist vermögen wir allesDienstag
Der Heilige Geist: Ein Lehrer, der uns alles erklärtMittwoch
Christi Himmelfahrt: Eine Verheißung und eine SendungDonnerstag
Beantwortet Jesus alle Fragen?Freitag
Erhört Gott jedes Gebet?Samstag


Lieben, weil wir zuerst geliebt sind

10. Mai 2015

Sechster Sonntag in der Osterzeit
Muttertag

Lorli Pregel, gottgeweihte Frau des Regnum Christi

Joh 15,9-17
Jesus sagte zu seinen Jüngern: Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird. Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe. Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet. Dies trage ich euch auf: Liebt einander!

Einführendes Gebet: Herr Jesus, in meinem Herzen wohnt eine tiefe Sehnsucht. Ich möchte dir nahe sein, deine Liebe und Freundschaft erfahren, dich in mein Leben hineinnehmen und in mir leben lassen. Ich möchte dir nun mein Herz ganz öffnen. Komm, Herr Jesus, und wirke in mir! Auch wenn ich diesmal vielleicht nichts spüre oder fühle von deiner Gegenwart, komm und wirke in meinem Herzen.

Bitte: Lass mich in meiner Freundschaft zu dir wachsen

1. Wir können lieben, weil wir zuerst geliebt sind. Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Jesus offenbart uns hier, dass das Maß seiner Liebe zu uns, jene Liebe ist, die er selber vom Vater empfängt. Er liebt aus der Liebe des Vaters heraus. Er selber versteht sich als der vom Vater geliebte Sohn, der auf diese Erde kam, um uns gerade diese Liebe zu offenbaren und sie für uns erfahrbar zu machen. Aus der Liebe des Vaters schöpft Jesus die Liebe und die Kraft, uns bis in den Tod zu lieben. Genau dies gilt auch für uns. „Nicht darin besteht die Liebe, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt … hat“ (1 Joh 4,10). Die Liebe, die wir in uns tragen und verschenken können, stammt aus Gott. Durch die Kraft der Auferstehung, die wir in diesen Wochen feiern, hat diese Liebe endgültig gesiegt. Je tiefer ich diese Liebe in mich eindringen und mich von Gott lieben lasse, desto größer wird auch meine Fähigkeit zu lieben. Wohl bei jedem Menschen gibt es Zeiten, in denen er sich arm fühlt, an seine Grenzen kommt und das Gefühl hat: Es geht nicht mehr, meine Liebe reicht nicht mehr aus. Wenn solche Momente kommen, ist das wie ein inneres Signal, das mich dazu einlädt, die Quelle der Liebe aufzusuchen und aus ihr zu schöpfen.

2. Eine Liebe die sich als Freundschaft offenbart.  Das ist das Schöne an unserem christlichen Leben und die freudige Botschaft, die damit verbunden ist: Gott hat uns in die Runde seiner Freunde aufgenommen. Der Knecht ist gezwungen, zu arbeiten, um zu überleben, um seinen Lohn zu verdienen. Eine persönliche Beziehung zum Herrn gibt es da nicht wirklich. Hier ist aber von einer Beziehung die Rede, in der es um Vertrautheit geht; eine Beziehung, in der man sich gegenseitig kennt es geht um eine Herzensbeziehung, in der es keine Geheimnisse voreinander gibt – „denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe“. Es kann geschehen, dass wir in unserem Glaubensleben auf der Stufe der „Knechte“ stehen bleiben oder immer wieder auf sie zurückfallen; dass wir unsere Pflichten erfüllen: in die Messe gehen, beten, uns bemühen „gut zu sein“, usw., aber all dies „nur“ aus einem inneren Pflichtgefühl heraus. Wie lebe ich meine Beziehung zu Christus? Bin ich Knecht oder bin ich tatsächlich Herzensfreund? Spreche ich mit Jesus wie mit einem Freund? Teile ich mit ihm meine Freuden und Nöte?

3. … damit eure Freude vollkommen sei. Wer wünscht sich nicht eine Freude, die fest im Herzen verankert bleibt? Eine Freude die nicht vergeht, die nicht von wechselhaften Umständen abhängt. In diesen Wochen wird viel von der Osterfreude gesprochen; es ist jedoch nicht so einfach zu bestimmen, worin diese Freude besteht. Wir haben Auferstehung gefeiert und dennoch sind die Probleme und Schwierigkeiten, die unser Leben belasten, nicht verschwunden. Sie sind die gleichen geblieben oder vielleicht sogar schlimmer geworden. Ist die Hoffnung, die der Auferstehung entspringt, tatsächlich die Hoffnung auf ein Leben, in dem es kein Kreuz und keine Probleme mehr gibt? Dies scheint sich im täglichen Leben nicht wirklich zu bestätigen. Und dennoch glauben wir an die Verheißung einer dauerhaften Freude. Diese Verheißung steht in direktem Zusammenhang mit der Offenbarung einer Liebe, die alle menschlichen Erwartungen und Vorstellungen übersteigt: einer Liebe, die uns zu Freunden macht; einer Liebe, die für uns bis in den Tod geht. Die Gewissheit dieser Liebe, die mich in jedem Moment meines Lebens begleitet (egal ob ich sie fühle oder nicht), ist die Quelle einer tiefen Freude, die auch und gerade in Momenten tiefen Leids Trost spendet und mich erfahren lässt, was Jesus schon bei den Seligpreisungen versprochen hat: Selig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden.

Gespräch mit Christus: Jesus, heute möchte ich meinen Freundschaftsbund mit dir erneuern. Danke Herr, dass du mich zu deinen Freunden zählst. Danke, dass du mir die Gabe schenkst, dich zu kennen und um deine Liebe zu wissen. Lass mich immer tiefer in diese Freundschaft hineinwachsen. Schenke mir Vertrauen Herr, damit ich mich ganz und gar auf die Freundschaft mit dir einlassen kann. Ich möchte die wahre und tiefe Freude erfahren, die du uns versprochen hast.

Möglicher Vorsatz: Ich werde kurz darüber nachdenken was mir heute helfen könnte, ein Zeichen meiner Freundschaft mit Jesus zu setzen und dies dann auch tun.


Der Beistand schenkt uns Kraft zum Zeugnis

11. Mai 2015

Montag sechsten Woche in der Osterzeit
Hl. Joachim Tabernitz OSB, Märtyrer

Lorli Pregel, gottgeweihte Frau des Regnum Christi

Joh 15,26-16,4a
Jesus sagte zu seinen Jüngern: Wenn aber der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis für mich ablegen. Und auch ihr sollt Zeugnis ablegen, weil ihr von Anfang an bei mir seid.

Das habe ich euch gesagt, damit ihr keinen Anstoß nehmt. Sie werden euch aus der Synagoge ausstoßen, ja es kommt die Stunde, in der jeder, der euch tötet, meint, Gott einen heiligen Dienst zu leisten. Das werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich erkannt haben. Ich habe es euch gesagt, damit ihr, wenn deren Stunde kommt, euch an meine Worte erinnert.

Einführendes Gebet: Komm Heiliger Geist, kehr bei mir ein. Komm meiner Schwachheit entgegen und erleuchte mein Herz mit deinem Licht und deinen Gaben, wärme mein Herz mit deiner Liebe, stärke mein Herz mit deiner Kraft. So wie die Sonnenstrahlen wärmen und eindringen, so dringe in mich ein, Heiliger Geist. Mein Gott, ich möchte dir in diesen Minuten wahrhaft begegnen und in der Erfahrung deiner Liebe wachsen.

Bitte: Herr, erneuere und stärke meinen Glauben, damit ich nicht müde werde, glaubwürdig Zeugnis für dich abzulegen.

1. … dann wird er Zeugnis für mich ablegen. 'Er wird Zeugnis für mich ablegen' – Jesus bereitete seine Jünger auf ihre Sendung vor. Als Christen befinden wir uns immer in einer gewissen Spannung zwischen dieser Vorbereitung zum Zeugnisgeben und dem Zeugnisgeben selbst. Der Herr sendet uns nämlich unablässig seinen Heiligen Geist, damit wir die Möglichkeit und die Kraft haben, dieses Zeugnis tatsächlich abzulegen. Der Heilige Geist erweist sich dabei als der Geist der Wahrheit. Er ist diese Stimme der Wahrheit, die die Jünger Jesu im Laufe der Jahrhunderte bis auf uns zum Zeugnis befähigt und führt. Er ist die Stimme, die uns im Alltag spüren lässt, wann es notwendig ist, durch Wort und konkrete Taten die Wahrheit zu bezeugen. Er ist der Geist, der uns drängt. Paulus sagte: „Die Liebe Christi drängt mich“ (2 Kor 5,14) und meinte damit den Heiligen Geist, der die Liebe zwischen Vater und Sohn ist; die Liebe Christi teilt sich uns nämlich im Heiligen Geist mit.

2. Zeuge sein… Jesus spricht sehr klar darüber, dass wir gewisse Gefahren und Risiken laufen, wenn wir seine Zeugen sind. Er verspricht uns kein idyllisches Jünger-Dasein. Wenn Schwierigkeiten entstehen, wenn wir in unserem Umfeld zu spüren bekommen, wie schwer es ist, Zeugnis für den Glauben abzulegen, dann sollten wir uns daran erinnern, dass Jesus uns vorgewarnt hat: Ich habe es euch gesagt, damit ihr, wenn deren Stunde kommt, euch an meine Worte erinnert. Möchte ich ein Verfechter der Sache Jesu sein?

3. …weil ihr von Anfang an bei mir seid. Bei ihm sein, in seiner Freundschaft bleiben. Diese Nähe zu ihm ist es, was letztendlich die kleinen und großen Entbehrungen erklärt, die ein Jünger Christi auf sich nimmt, wenn er konsequent lebt und ein leuchtendes Zeugnis von jener Liebe gibt, die ihn erfüllt.

Gespräch mit Christus: Jesus, bitte stärke meinen Glauben! Es ist der Glaube, der den Heiligen immer wieder die Kraft geschenkt hat, treu in deiner Nachfolge zu stehen und glaubwürdige Zeugen deiner Liebe zu sein. Ich spüre immer wieder, wie schwach ich bin; wie oft ich entmutigt werde oder meine Motivation verliere, vor allem wenn die Umwelt meinen Glauben nicht versteht und nicht akzeptiert. Deshalb bitte ich dich, stärke meinen Glauben und vertiefe in mir die Erfahrung von deiner Gegenwart und Liebe, damit sie keine Versuchung oder Schwierigkeit jemals erschüttern kann.

Möglicher Vorsatz: Ich werde heute eine sich mir bietende Gelegenheit wahrnehmen, um Zeugnis zu geben und zu vermitteln, woran ich glaube und warum mir Christus wichtig ist.


Im Heiligen Geist vermögen wir alles

12. Mai 2015

Dienstag der sechsten Woche in der Osterzeit
Hl. Pankratius

Lorli Pregel, gottgeweihte Frau des Regnum Christi

Joh 16,5-11
Jesus sagte zu seinen Jüngern: Jetzt aber gehe ich zu dem, der mich gesandt hat, und keiner von euch fragt mich: Wohin gehst du? Vielmehr ist euer Herz von Trauer erfüllt, weil ich euch das gesagt habe. Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich fortgehe. Denn wenn ich nicht fortgehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen; gehe ich aber, so werde ich ihn zu euch senden. Und wenn er kommt, wird er die Welt überführen und aufdecken, was Sünde, Gerechtigkeit und Gericht ist; Sünde: dass sie nicht an mich glauben; Gerechtigkeit: dass ich zum Vater gehe und ihr mich nicht mehr seht; Gericht: dass der Herrscher dieser Welt gerichtet ist.

Einführendes Gebet: Herr, hier bin ich in deiner Gegenwart. Ich will mich deinem Wort öffnen; ich will auf die Stimme deines Heiligen Geistes in mir hören, der mir dein Wort erklärt. Lass mich innerlich still werden und nicht nur hören, sondern aufnehmen und verstehen, was du mir heute sagen möchtest. Schenke mir, Herr, ein offenes und hörendes Herz.

Bitte: Herr, heute möchte ich besonders bei dir für die Menschen eintreten, die sich in ihrem Glauben schwach fühlen; für die Menschen, die in ihrem Umfeld nicht den Mut finden, Zeugnis für dich abzulegen. Stärke sie innerlich und gib ihnen den Halt, den sie brauchen, um dir treu zu sein.

1. Es ist gut für euch, dass ich fortgehe. Diese Worte Jesu sind eigentlich schwer zu verstehen; warum soll es gut sein, dass Jesus fortgeht? Was kann es für die Jünger Schöneres geben, als dass Jesus als Mensch und Gott bei ihnen ist? Johannes Paul II. deutete diese Worte so, dass Jesus mit seinem Fortgehen sein Leiden, Sterben und Auferstehen meint. Sein Fortgehen ermöglicht es, die Mauer der Sünde zu durchbrechen und den Heiligen Geist in diese Welt und in die Herzen auszugießen. Dies ist sein großes Geschenk an uns. „Es gibt keine Sendung des Heiligen Geistes (nach der Ursünde) ohne das Kreuz und die Auferstehung: „Wenn ich nicht fortgehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen“. Es bildet sich auch ein enges Band zwischen der Sendung des Heiligen Geistes und der Sendung des Sohnes innerhalb der Erlösung. Die Sendung des Sohnes findet in gewissem Sinne ihre „Vollendung“ in der Erlösung. Die Sendung des Heiligen Geistes »schöpft« aus der Erlösung: „Er nimmt von dem, was mein ist, und wird es euch verkünden“ (Enzyklika Dominum et vivificantem, Johannes Paul II.)

2. …So werde ich ihn zu euch senden, den Beistand. Der Beistand ist der Heilige Geist, der eins ist mit Jesus und eins wird mit uns, weil er in unseren Herzen wohnt. Durch die Ausgießung des Heiligen Geistes kann Jesus viel tiefer und inniger mit mir verbunden sein, als er es mit seinen Aposteln vor seinem Tod war. Deshalb heißt Jesus es gut, dass der Heilige Geist kommt (natürlich um den Preis der Hingabe seines Lebens). Der Heilige Geist wird mir als Beistand geschenkt; als Beistand und Hilfe, um diese Welt aus der Sicht Gottes zu betrachten und zu durchschauen; als Beistand, der mir das innere Licht und die innere Kraft schenkt, um mich immer wieder von Bindungen an die Welt zu befreien, die mich von Jesus abbringen könnten. Er ist auch der Beistand, der mir die Garantie gibt, dass ich vereint mit ihm und aus seiner Kraft heraus selbst über Sünde und Tod siegen kann.

3. Beistand der Heiligen und der Märtyrer. Heute feiern wir den hl. Pankratius, einen Märtyrer, der Anfang des 4. Jahrhunderts für seinen Glauben in Rom gestorben ist. Die Legende erzählt, dass Pankratius vor seiner Köpfung Jesus laut lobte und für die große Ehre, schon bald mit allen Heiligen vereint zu sein, dankte. Rein menschlich gesehen ist es unerklärbar, wie jemand so souverän und voller Freude dem Tod entgegengehen kann. Da ist eine geheime Kraft, die im Inneren des Menschen wirkt, ihn stärkt und ihm eine neue, verborgene Perspektive über Leben und Tod gibt. Diese verborgene Kraft, dieser Geist Jesu, ist auch mir und jedem Christen geschenkt, um mir Kraft und Freude zu spenden. So kann ich mit meinem Leben Zeugnis für Christus geben.

Gespräch mit Christus: Jesus, schenke mir deinen Heiligen Geist! Pfingsten kommt immer näher und damit der verheißene Tag, an dem auch wieder über uns der Heilige Geist ausgegossen wird. Ich möchte ihn erneut bei mir aufnehmen; ich möchte meinen Weg in deiner Nachfolge gestärkt durch deinen Geist gehen. Schenke mir Mut und Ausdauer. Es fällt mir nicht immer leicht, Zeugnis zu geben. Ich brauche deinen Heiligen Geist!

Möglicher Vorsatz: Heute möchte ich eine Gelegenheit finden, um mit jemandem über den Glauben oder über den Heiligen Geist ins Gespräch zu kommen.


Der Heilige Geist: Ein Lehrer, der uns alles erklärt

13. Mai 2015

Mittwoch der sechsten Woche in der Osterzeit
Unsere Liebe Frau in Fatima
Hl. Servatius, Bischof

Lorli Pregel, gottgeweihte Frau des Regnum Christi

Joh 16,12-15
Jesus sagte zu seinen Jüngern: Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird sagen, was er hört, und euch verkünden, was kommen wird. Er wird mich verherrlichen; denn er wird von dem, was mein ist, nehmen und es euch verkünden. Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt: Er nimmt von dem, was mein ist, und wird es euch verkünden.

Einführendes Gebet: Herr, schenke mir innere Stille. Ich möchte jetzt ganz still werden. Den ganzen Tag bin ich umgeben von Lärm und Gesprächen. Diese Zeit des Gebetes möchte ich ganz dir schenken, ganz für dich da sein. Innere Stille, damit ich deine Stimme aus den vielen anderen heraushören kann.

Bitte: Ich bete für Menschen, die mit Zweifeln zu kämpfen haben (mich selbst vielleicht eingeschlossen). Herr, schenke Ihnen deinen Heiligen Geist und einen lebendigeren Glauben!

1. …in die ganze Wahrheit einführen. Dies könnte so klingen, als ob Jesus den Jüngern aus irgendeinem Grund einen Teil der Wahrheit vorenthalten hätte. Doch kurz zuvor begründet er diesen Satz: „ihr könnt es jetzt nicht tragen“ (vgl. Vers 12). Jesus kennt die Fähigkeiten, aber auch die Grenzen jedes Menschen (die ihm von seiner Natur auferlegt sind). Auch wenn die Apostel noch so motiviert und aufgeschlossen sind, können sie doch nur allmählich in das Geheimnis Gottes und das Geheimnis Christi eindringen und es verstehen – und dabei bleibt dies immer eine Gnade. Intelligenz zählt hier kaum. Was zählt, ist das innere Licht des Heiligen Geistes, welches schrittweise ein Verständnis schenkt, das die bloße Vernunft weit überschreitet und dieses Licht wird allen Menschen einfach geschenkt.

2. Um welche Wahrheit handelt es sich? Johannes Paul II. interpretiert es so: dass dieses »Einführen in die ganze Wahrheit« sich nicht nur auf das »scandalum crucis«- das Ärgernis des Kreuzes - bezieht, sondern auch auf alles, was Christus »getan und gelehrt hat« (Dominum et vivificantem, Nr. 6). Das unfassbare Leiden und Sterben Jesu stand bevor und sollte für die Jünger zu einem großen Stolperstein werden. Hierin musste der Heilige Geist ihnen wohl zuerst Hilfestellung leisten und ihnen den tiefen Sinn dafür offenbaren, für den sie ja später wiederum Zeugnis ablegen mussten. Doch geht es nicht nur um das Geheimnis des Kreuzes, sondern um das gesamte Leben Jesu. Darin ist ja ein unendlicher Reichtum enthalten, den man gar nicht auf den ersten Blick überschauen kann. Der Heilige Geist ist dieser innere Lehrer, der uns begleitet und uns Schritt für Schritt das Evangelium erklärt. Wenn ich bestimmte Worte oder Taten Jesu nicht verstehe, habe ich zwei Möglichkeiten: ich kann mich von ihm abzuwenden (wie viele Jünger es getan haben – vgl. Joh 6) mit der Begründung: das ist zu hart – oder ich kann mich geduldig in die Schule des Heiligen Geistes begeben, im Vertrauen, dass er mir den Sinn und den Reichtum erschließen wird.

3. … in die Schule des Heiligen Geistes gehen. 

Gespräch mit Christus: Jesus, es fällt mir ehrlich gesagt nicht immer leicht, dir zu folgen. Manchmal können mir sogar Zweifel kommen, ob ich die richtige Person hierfür bin oder ob es sich wirklich lohnt. Aber dann muss ich an das denken, was Petrus sagte, als viele Jünger dich verlassen haben, weil es ihnen zu schwer fiel, deine Lehre anzunehmen: „Herr zu wem sollen wir gehen? Du allein hast Worte ewigen Lebens.“ Es stimmt, Herr, dein Worte, deine Liebe, haben in mir eine Sehnsucht nach Ewigkeit, nach Unvergänglichkeit geweckt. Nichts in dieser Welt, kann dies ersetzen; nichts außer dir vermag diese Sehnsucht zu stillen. Ich möchte nicht müde werden, mich immer wieder geduldig wie ein Kind in die Schule des Heiligen Geistes begeben und mich von ihm immer tiefer in dein Geheimnis einführen lassen.

Möglicher Vorsatz: Heute werde ich ein Gesätz des Rosenkranzes beten und dabei um die Vertiefung des Glaubens aller Christen bitten („…der in uns den Glauben vermehre“).


Christi Himmelfahrt: Eine Verheißung und eine Sendung

14. Mai 2015

Donnerstag der sechsten Woche in der Osterzeit
Christi Himmelfahrt
Hl. Christian, Märtyrer

Lorli Pregel, gottgeweihte Frau des Regnum Christi

Mk 16,15-20
Jesus sagte zu seinen Jüngern: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen! Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden. Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden.

Nachdem Jesus, der Herr, dies zu ihnen gesagt hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes. Sie aber zogen aus und predigten überall. Der Herr stand ihnen bei und bekräftigte die Verkündigung durch die Zeichen, die er geschehen ließ.

Einführendes Gebet: Heute komme ich zu dir, Herr, um gemeinsam mit Dir deine Himmelfahrt zu feiern und besser zu verstehen. Lass mich tiefer in dieses Geheimnis eindringen, damit es meinen Glauben und meine Hoffnung stärke; damit es das Feuer der Liebe neu in mir entfache.

Bitte: Herr stärke in mir den Glauben, die Hoffnung und die Liebe.

1. Einer von uns, der in den Himmel eingedrungen ist. Heute feiern wir mit der gesamten Kirche, ja sogar mit der gesamten Menschheit (auch wenn so viele sich dessen nicht bewusst sind) den endgültigen Sieg Jesu – und mit ihm auch unseren Sieg. Durch seine Menschwerdung ist Jesus einer von uns geworden. Er ist der Sohn Gottes, der ganz Mensch geworden ist. Als einer von uns ist Christus mit seiner Menschheit in den Himmel aufgefahren. Wir freuen uns heute nicht nur für ihn, weil er nach Erfüllung seiner Sendung hier auf Erden wieder siegreich zurückkehren darf. Wir freuen uns auch, in Jesus verwirklicht zu sehen, was uns erwartet, was er uns verheißen hat. Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. (Joh 14,2-3)Unser Leben führt nicht ins Ungewisse; es hat ein wunderbares Ziel, auf das wir zugehen.

2. Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium. Drei Jahre lang hat Jesus seine Apostel darauf vorbereitet, seine Sendung fortzuführen, damit sie hinausgehen und die Frohe Botschaft von der Erlösung in die Welt tragen. Die Frohe Botschaft darüber, dass die Pforten des Himmels wieder für alle Menschen geöffnet sind. Jene Frohe Botschaft, die ununterbrochen den Menschen verkündet werden soll. In jeder Generation sucht Christus Menschen, die sich von seiner Botschaft und seiner Liebe berühren lassen und sich zur Verfügung stellen, diese Apostel der Frohen Botschaft zu werden. Das ist die Herzmitte der Spiritualität des Regnum Christi. „Wie eine brennende Flamme muss jeder das Feuer der Liebe Christi in seinem Umfeld entzünden: Christus braucht unsere Arme, unsere Beine und unsere Lippen! Die Apostel des Reiches müssen ihr ganzes Sein zur Verfügung stellen. Sie müssen für die Interessen Christi und der Kirche arbeiten“ (vgl. Handbuch der Mitglieder der Bewegung Regnum Christi, Nr. 100)

3. Die Verheißung. Bevor Christus in den Himmel aufgenommen wurde, gab er seinen Aposteln die Verheißung, dass Zeichen ihre Verkündigung begleiten und sie unter seinem Schutz stehen werden. Jesus fuhr in den Himmel auf, aber auf geheimnisvolle Weise bleibt er da. Er bleibt da und wirkt durch die Apostel; er bleibt da und schützt vor Gefahren; er bleibt da und bestätigt den Einsatz der Apostel. Wenn mir das Gefühl kommt, dass es zu schwer ist, heutzutage Apostel zu sein; wenn ich so manchmal die Versuchung verspüre „mich zurückzuziehen“, darf ich mich immer wieder durch die Verheißung Jesu ermutigen lassen.

Gespräch mit Christus: Herr, dieses Geheimnis übersteigt unser Fassungsvermögen. So ist es mit allen Geheimnissen deines Lebens. Genauso unbegreiflich ist es, dass du an mich denkst, um dein Zeuge, dein Apostel, zu sein. Du möchtest, dass ich meinen Teil zur Sendung beitrage. Nimm meine Hände, Herr, sie sind dein; nimm meine Augen, lass die Menschen durch meinen Blick, deine Liebe erfahren; nimm meine Lippen, Herr, um Deine Worte der Güte zu sprechen.

Möglicher Vorsatz: Ich werde mir heute konkret überlegen, in welcher Weise ich diesen Aufruf Jesu („Verkündet das Evangelium“) in meiner Familie oder im Berufsleben umsetzen kann.


Beantwortet Jesus alle Fragen?

15. Mai 2015

Freitag der sechsten Woche in der Osterzeit
Hl. Sophia von Rom, Märtyrerin

Lorli Pregel, gottgeweihte Frau des Regnum Christi

Joh 16,20-23a
Jesus sagte zu seinen Jüngern: Amen, amen, ich sage euch: Ihr werdet weinen und klagen, aber die Welt wird sich freuen; ihr werdet bekümmert sein, aber euer Kummer wird sich in Freude verwandeln. Wenn die Frau gebären soll, ist sie bekümmert, weil ihre Stunde da ist; aber wenn sie das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an ihre Not über der Freude, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist. So seid auch ihr jetzt bekümmert, aber ich werde euch wiedersehen; dann wird euer Herz sich freuen, und niemand nimmt euch eure Freude. An jenem Tag werdet ihr mich nichts mehr fragen. Amen, amen, ich sage euch: Was ihr vom Vater erbitten werdet, das wird er euch in meinem Namen geben.

Einführendes Gebet: Herr Jesus, ich glaube an Dich und daran, dass ich jetzt in deiner Gegenwart bin. In dieser Gegenwart möchte ich verweilen und mich dir ganz öffnen. Maria saß Jesus zu Füßen und hörte ihm zu (Lk 10,38), sie hing an seinen Lippen, wollte nichts versäumen von dem, was er sagte. Ich möchte dir jetzt mein Herz zu Füßen legen und nichts anderem Aufmerksamkeit schenken als nur deiner stillen Gegenwart in meinem Herzen.

Bitte: Für die Menschen, die mit ihrem Leid nicht fertig werden, damit sie Kraft aus dem Glauben schöpfen können.

1.  Schon jetzt, aber noch nicht… Die Schmerzen einer gebärenden Frau und ihre Freude an dem neu geborenen Kind sind eine ganz natürliche, nachvollziehbare Erfahrung. Jesus benutzt dieses lebensnahe Bild, um ein für uns sehr schweres Thema zu deuten: Warum gibt es Leid in dieser Welt? Wenn Jesus uns schon erlöst hat und auferstanden ist, warum gibt es weiterhin so viel Böses, so viele Tränen, so viel Leid? Nicht selten belasten uns diese Fragen. Jesus ist klar in seinen Worten: Er hat dem Leid in dieser Welt kein Ende gesetzt bzw. es „abgeschafft“; er besitzt jedoch die Kraft, dieses Leid allmählich in Freude zu verwandeln, wenn wir uns auf den Weg mit ihm einlassen; dies ist die Bedingung. Hier geht es nicht so sehr darum, zu verstehen, wie er das macht, sondern darauf zu vertrauen, DASS er es tun kann; dass er mein Leid (das ich mit IHM und in IHM trage) in Freude umwandeln kann. Eine Freude, die auf dieser Erde nicht vollkommen ist. Der Tag kommt jedoch, an dem diese Freude vollkommen, unzerstörbar sein wird. Auf seine Verheißung möchte ich mich verlassen und auf diese Freude möchte ich setzen.

2. An jenem Tag werdet ihr mich nichts mehr Fragen… Oft gibt es Fragen, die uns belasten, ja die uns sogar quälen. Fragen über das Leid, Fragen über den Glauben, Fragen über Moral; Fragen über unser Schicksal und unsere Zukunft. Es gibt wohl kaum einen Lebensabschnitt in unserem Leben, der ohne Fragen ist. Oft sind es gerade diese tiefen Lebensfragen, die uns aufrütteln und uns aktiv werden lassen, die uns zwingen, tiefer zu gehen, uns auf die Suche zu machen. Sehr oft sind es solche Fragen und das Ringen um eine Antwort (durch Gebet, Gespräche, Lektüre, etc.), was uns menschlich und geistlich wachsen und reifen lässt. Jesu Verheißung ist jedoch ein großer Trost: Der Tag kommt, an dem alle Fragen beantwortet sein werden. Dies kann uns sicher auch Gelassenheit schenken, so manche Wegstrecke unseres Lebens mit offenen, unbeantworteten Fragen zu Leben. Gott hat eine Antwort und zur rechten Zeit wird er mir alles offenbaren, spätestens im Himmel.  

Gespräch mit Christus: Jesus, ich möchte dir einfach danken. Danken dafür, dass du mir deine Nähe schenkst, dass ich an dich glauben darf. Der Glaube macht das Leben nicht einfacher, aber er schenkt uns Tiefe und Weitsicht – mit jener Gewissheit, dass alles einen tiefen Sinn hat. Jesus, danke für meinen Glauben und schenke mir die Gnade, dass er immer lebendig bleibt, immer stärker wird. Lass mich an deiner Seite erfahren, wie in mir die Freude wächst.

Möglicher Vorsatz: Wenn mich etwas belastet oder ich vom Leid eines geliebten Menschen weiß, will ich es vor Jesus hintragen und es ihm übergeben.


Erhört Gott jedes Gebet?

16. Mai 2015

Samstag der sechsten Woche in der Osterzeit
Hl. Johannes Nepomuk, Märtyrer

Lorli Pregel, gottgeweihte Frau des Regnum Christi

Joh 16,23b-28
Jesus sagte zu seinen Jüngern: An jenem Tag werdet ihr mich nichts mehr fragen. Amen, amen, ich sage euch: Was ihr vom Vater erbitten werdet, das wird er euch in meinem Namen geben. Bis jetzt habt ihr noch nichts in meinem Namen erbeten. Bittet, und ihr werdet empfangen, damit eure Freude vollkommen ist.

Dies habe ich in verhüllter Rede zu euch gesagt; es kommt die Stunde, in der ich nicht mehr in verhüllter Rede zu euch spreche, sondern euch offen den Vater verkünden werde. An jenem Tag werdet ihr in meinem Namen bitten, und ich sage nicht, dass ich den Vater für euch bitten werde; denn der Vater selbst liebt euch, weil ihr mich geliebt und weil ihr geglaubt habt, dass ich von Gott ausgegangen bin. Vom Vater bin ich ausgegangen und in die Welt gekommen; ich verlasse die Welt wieder und gehe zum Vater.

Einführendes Gebet: Komm Heiliger Geist und lehre mich beten. Aus eigener Kraft kann ich das nicht, aber begleite du mich und forme in mir ein waches und hörendes Herz.

Bitte: Ich bitte dich um die Gabe des rechten Betens

1. Bittet, und ihr werdet empfangen. Was ihr vom Vater erbitten werdet, das wird er euch in meinem Namen geben. Der Vater kennt unsere Nöte und Bedürfnisse und doch hat er es gerne, dass wir ihn bitten, dass wir ihm unsere Nöte anvertrauen. Hieran erkennt man eine echte Beziehung und echtes Vertrauen. Gerade diese Vertrauensbeziehung gibt uns die Gewissheit, dass der Vater es immer gut mit uns meint und dass er uns als guter Vater das gibt, was wir brauchen, auch wenn es nicht immer genau das ist, worum wir gebeten haben oder zu der Zeit kommt, zu der wir es erbeten haben.

2. Dies habe ich in verhüllter Rede zu euch gesagt. Es gibt so viele Dinge, die wir jetzt noch nicht durchschauen können; so viele Zusammenhänge, die uns noch unbekannt sind. Nicht immer verstehen wir, was Jesus uns sagt (vor allem wenn er anscheinend nichts sagt oder wenn er über Dinge spricht, die uns schleierhaft vorkommen). Er erklärt hier auch nicht genau, warum das so ist (vorher hatte er gesagt: Ihr könnt es jetzt nicht tragen); aber hier ist vor allem die Verheißung wichtig, dass er uns eines Tages den Vater offen verkünden wird. Eines Tages wird uns alles klar vor Augen liegen und wir werden Gott von Angesicht zu Angesicht sehen und erkennen.

3. …denn der Vater selbst liebt euch, weil ihr mich geliebt und weil ihr geglaubt habt, dass ich von Gott ausgegangen bin. Der Glaube scheint hier der Schlüssel zu sein. Es ist der Glaube, der uns für Christus öffnet und das Feuer der Liebe für ihn entfacht. Es ist der Glaube, der mich darauf vertrauen lässt, dass der Vater alles erhört, worum ich bitte und bete. Und es ist der Glaube, der mich erfahren lässt, wie sehr ich vom Vater geliebt bin. Schließlich wird dann die Erfahrung dieser Liebe zur Quelle unauslöschlicher Freude.

Gespräch mit Christus: Jesus, nicht immer ist es für mich einfach, dein Wort und deine Verheißungen zu verstehen und zu akzeptieren. Und doch sind sie das wunderbare Geheimnis, das meinem Leben Halt, Kraft und Hoffnung schenkt. Schenke mir Vertrauen und deinen Heiligen Geist, um immer tiefer in Dein Geheimnis und in den Sinn deiner Worte einzudringen, damit du mein Leben erfüllst und verwandelst und ich so vor meinem Nächsten Zeugnis dafür ablegen kann, dass du lebst.

Möglicher Vorsatz: Ich will heute überlegen, ob es irgendein Anliegen gibt, bei dem ich mich schwertue, es Gott anzuvertrauen und ein Bittgebet darüber sprechen (auch wenn es mir schwerfällt zu glauben, dass Gott mich hört oder handeln will).