Tägliche Meditationen

Tägliche Meditationen

Sonntag 21. Juli 2013 bis Samstag 27. Juli 2013

Sechzehnte Woche im Jahreskreis

P. Robert DeCesare LC, P. Alex Yeung LC, P. Patrick Murphy LC, P. Edward Hopkins LC

Das Schlechtere wählenSonntag
Liebe bis zum Tod und darüber hinausMontag
Wie wir in ihm bleiben könnenDienstag
Magst du Früchte?Mittwoch
Zum Dienen berufenDonnerstag
Der Bauer und das FeldFreitag
Die Ärmel hochkrempeln und die Garben einsammelnSamstag


Das Schlechtere wählen

21. Juli 2013

Sechzehnter Sonntag im Jahreskreis

P. Robert DeCesare LC

Lk 10,38-42
Jesus und seine Jünger zogen zusammen weiter und er kam in ein Dorf. Eine Frau namens Marta nahm ihn freundlich auf. Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seinen Worten zu. Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen, für ihn zu sorgen. Sie kam zu ihm und sagte: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die ganze Arbeit mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen! Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen. Aber nur eines ist notwendig. Maria hat das Bessere gewählt, das soll ihr nicht genommen werden.

Einführendes Gebet:  Herr, ich glaube, dass du mein Gott und mein Alles bist. Du hast mich geschaffen und hast mich dafür bestimmt, mit dir glücklich zu sein. Herr, ich hoffe auf dich, denn ich vertraue darauf, dass du mich nicht vom Weg abkommen lässt. Ich liebe dich, Herr, denn du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, außer durch dich, Herr, und ich liebe dich dafür, dass du vor dem Vater für uns sprichst.

Bitte: Herr, sei die Mitte, der Standard, das Vorbild für mein Leben.

1.  „Du machst dir viele Sorgen und Mühen.“ Es scheint, dass alles immer schneller geht und dass mehr und mehr Dinge um meine Zeit buhlen. Ich bin Fahrer in unserer Gemeinschaft, ich verwende einen großen Teil meiner Zeit dafür, Kinder bei Nachmittagsaktivitäten zu begleiten und viele Leute möchten gerne mit mir sprechen. So vieles geschieht. Unsere Kultur verlangt schon fast von mir, dass ich all dies tue. Darüber hinaus scheint auch niemand mein Dilemma zu verstehen. Ich versuche das Richtige zu tun, ich bemühe mich, verantwortungsvoll zu sein, aber ich habe manchmal den Eindruck, dass ich da in meiner Umgebung der Einzige bin. Ich finde mich selbst in Marta, Herr, in einer Welt, die so aktiv ist und in der die Zeit so rasch vorbeizufliegen scheint. Hilf mir, die richtigen Entscheidungen zu treffen und deinen Willen zu erfüllen.

2. „Aber nur eines ist notwendig." Liebe Christus. Lebe für ihn. Das Leben schreitet voran und die Ewigkeit kommt immer näher. Was wirklich bleibt ist die Liebe Christi. Alles andere verwandelt sich in Rauch, Nebel, Nichts. Christi Liebe ist der Schatz, für den ich alles andere verkaufen sollte, auch Egoismus, Stolz und Eitelkeit. Herr, du bist alles, was ich brauche. Was hat sonst noch Bedeutung am Ende meines Lebens? Wer sonst kann meine Seele mit Zufriedenheit und Frieden erfüllen? Wer sonst gibt meinem Leben Bedeutung, wenn nicht du? Erinnere mich immer wieder daran, denn so leicht kann ich meinen Fokus, meine Richtung im Leben verlieren. Andere Dinge an die erste Stelle zu stellen ist so leicht.

3. „Wähle das Bessere.“ Herr, deine Worte zu Marta lassen etwas in meinem Herzen erklingen. Ich kann den Lärm und die Ablenkungen um mich an mein Herz heranlassen und mich in die falsche Richtung leiten lassen. Aber das wird nur noch mehr Verwirrung und Unruhe in mein Leben bringen. Wenn ich aber dich wähle, welch große Sicherheit wird es mir geben, wenn ich weiß, dass du mir nie genommen werden kannst. Jeder will glücklich sein. Jeder will ein erfülltes Leben führen. Warum soll ich mich selbst betrügen und das Glück in den Dingen dieser Welt suchen, wenn es in Wirklichkeit von dir kommt? Warum soll ich mich mit etwas Geringerem zufrieden geben, wenn du mir das Bessere geben möchtest? Sollte es nicht faszinierend für mich sein, zu deinen Füßen zu sitzen, Zeit mit dir zu verbringen, wenn du mich lehren möchtest, das Beste zu sein, was ich sein kann: heilig?

Gespräch mit Christus: Herr, gib mir die Zuversicht zu wissen, dass du alles bist, was ich brauche. Nichts anderes soll mich ablenken. Ich will zu deinen Füßen sitzen. Ich will dem zuhören, was du mir sagen möchtest. Sehr gerne möchte ich von dir lernen.

Vorsatz:  Nach der Messe werde ich Christus besuchen und ihm dafür danken, dass ich ihn in der Eucharistie empfangen durfte. Ich werde mir einen Moment Zeit nehmen und darauf hören, was du mir sagen möchtest.


Liebe bis zum Tod und darüber hinaus

22. Juli 2013

Montag der sechzehnten Woche im Jahreskreis
Hl. Maria Magdalena

Joh 20,1-2,11-18
Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war. Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen, und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat. Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein. Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten. Die Engel sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Man hat meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wohin man ihn gelegt hat. Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann will ich ihn holen. Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich ihm zu und sagte auf hebräisch zu ihm: Rabbuni!, das heißt: Meister. Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Brüdern, und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott. Maria von Magdala ging zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie richtete aus, was er ihr gesagt hatte.

Einführendes Gebet:  Herr Jesus, ich komme zu dir mit dem Wunsch, dich besser kennenzulernen und in der Liebe zu dir zu wachsen. Ich will dir meine Liebe zeigen, indem ich andere so aufrichtig liebe, wie du mich geliebt hast. Immer wieder falle ich, aber ich vertraue auf deine Gnade, dass du mich niemals auf dem Boden liegen lässt, sondern mich immer wieder aufrichtest. Ich vertraue darauf, dass deine Gnade mein Herz verändern wird. So stehe ich vor dir, bereit, auf dein Wort zu hören und mich noch vollkommener mit deinem heiligsten Willen zu vereinen.

Bitte: Herr, schenk mir eine Liebe zu dir, die der Liebe der heiligen Maria Magdalena gleicht.

1.  Eine einsame Wächterin. Wie traurig muss Maria Magdalena gewesen sein, als sie draußen vor dem Grab stand und weinte. Unser Herr hatte ihre Seele geheilt; er hatte sieben Dämonen aus ihrem Herzen vertrieben. Sie hatte am Fuß des Kreuzes unseres Herrn zusammen mit der heiligen Jungfrau Maria und dem heiligen Johannes gestanden. Sie hatte die Füße unseres Herrn mit ihren Tränen gewaschen; jetzt fließen ihr Tränen über das Gesicht. Sie ist allein. Nach den bitteren Ereignissen des Karfreitags hat sie eine Einsamkeit erfahren, die ihre ganze Existenz berührte. Aber sie war nicht allein. Wir sind niemals allein, wenn wir leiden. Verschließe ich mich in meinem Leiden, oder öffne ich unserem Herrn mein Herz in allen Prüfungen?

2. Beim Namen gerufen. Maria Magdalena muss die Zuneigung unseres Herrn gewonnen haben. Die anderen Anhänger hatten sich in ihren Räumen eingeschlossen. Doch hier war diese einfache, bescheidene Frau, die versuchte, auf dem Weg, den sie kannte, unseren Herrn zu begleiten. Wir haben viel von dieser wunderbaren Frau zu lernen. Wie sie das Herz Jesu bewegte! Sie ist die erste, der er nach seiner Auferstehung erscheint. Was für ein Geschenk. Was für ein Geschenk, wenn der auferstandene Herr unseren Namen ausspricht. Trotz ihrer Angst will sie dem Herrn Ehre erweisen, den sie nun als Gott erfahren wird. Denke ich in den Zeiten von Prüfung und Schmerz daran, Gott in meinen Gedanken, Wünschen, Absichten und Handlungen zu ehren? Bleibt er für mich immer an erster Stelle, egal, was ich gerade durchmache?

3. Die erste Verkünderin. So wie Maria Magdalena das Herz unseres Herrn berührte, berührt er jetzt ihr Herz, sodass sie zum Apostel für die Apostel wurde. Sie ist die erste, die der Welt verkündet, dass unser Herr von den Toten auferstanden ist. Jesus ist der Herr des Lebens. Was mag in ihrem Herzen vorgegangen sein, als sie zu den Aposteln eilte? Lasst uns Christus um dieses Geschenk bitten – denselben Eifer wie Maria Magdalena zu haben, als sie ging, um zu verkünden, dass sie dem auferstandenen Herrn begegnet war. Bin ich Zeuge der rettenden Botschaft unseres Herrn, besonders inmitten persönlichen Leidens?

Gespräch mit Christus: Jesus, ich möchte deine Zuneigung gewinnen, wie Maria Magdalena sie an deinem Grab gewann. Und dann erfülle mich mit der Freude, die du an jenem ersten Ostermorgen in ihr Herz eingesenkt hast.

Vorsatz:  Heute will ich überlegen, wie ich meiner Gemeinde helfen kann, und so Maria Magdalena nachahmen, die unserer Kirche vor 2000 Jahren so sehr geholfen hat.


Wie wir in ihm bleiben können

23. Juli 2013

Dienstag der sechzehnten Woche im Jahreskreis
Hl. Brigitta von Schweden

P. Edward Hopkins LC

Joh 15,1-8
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Winzer. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab, und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein durch das Wort, das ich zu euch gesagt habe. Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen, und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten. Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet.

Einführendes Gebet:  Ich glaube an dich, Herr. Du bist mein Leben und der Ursprung all meines Glücks. Ich vertraue darauf, dass ich wachsen werde, wenn ich mir deine Eingebungen zu Herzen nehme und deine Gebote halte. Ich liebe dich, Herr. Ich opfere dir dieses Gebet auf, damit meine Liebe zu dir zunimmt und mein Leben in dir verwurzelt bleibt. Du bist meine Hoffnung und meine Stärke.

Bitte: Ohne dich, Jesus, kann ich nichts bewirken. Herr, lass mich in dir bleiben.

1.  Wer nicht glaubt. „Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat” (Joh 3,18). In der heutigen Zeit werden Wahrheit und Glauben als „relativ“ betrachtet. Jesus war aber sehr spezifisch und fordernd in seiner Lehre. Sind seine Worte für mich wertvoll und wichtig? Wie gut kenne ich meinen Glauben? Bemühe ich mich darum, studiere ich und beschütze ich ihn als das, wovon meine Rettung abhängt? Wie gut kann ich meinen Glauben anderen erklären? Die Märtyrer sind für den Glauben gestorben. „Wer durch den Glauben und Taufe Christus angehört, muss seinen Taufglauben vor den Menschen bekennen“ (Katechismus der Katholischen Kirche, 14).

2. Wenn ihr meine Gebote nicht haltet.  „Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben.” (Joh 15,10) Es ist nicht genug, nur mit Herz und Verstand zu glauben oder Lippenbekenntnisse abzulegen. Wir müssen die Lehre Christi auch in unserem Leben verwirklichen. Jesus erinnert den reichen jungen Mann an die Gebote, als den ersten Schritt zum ewigen Leben (Mt 19,16-22) und auch der heilige Paulus erinnert die ersten Christen daran: „Wisst ihr denn nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden?” (1 Kor 6,9).

Das Leben Christi, das Leben des Weinstockes, besteht in Heiligkeit, Tugend und aufopfernder Liebe. Ich bleibe in ihm, wenn ich wachse. Wie sehr wachse ich in der Nachfolge Christi? In welchen Bereichen wünscht Jesus am meisten, dass ich wachse? Glaube ich, dass ich dies kann, wenn ich mit dem Weinstock verbunden bleibe? Oder glaube ich, dass ich es „ohne ihn” schaffen werde? „Wer an Christus glaubt, wird Kind Gottes. Diese Annahme an Kindes Statt gestaltet den Menschen um und lässt ihn dem Vorbild Christi folgen. Sie befähigt ihn, richtig zu handeln und das Gute zu tun. In Vereinigung mit seinem Erlöser gelangt der Jünger zur Vollkommenheit der Liebe, zur Heiligkeit“ (Katechismus der Katholischen Kirche, 1709).

3. Wenn ihr nicht betet. Der heilige Petrus wurde von Christus gewarnt, dass er ohne das Gebet nicht treu bleiben würde. (Mt 26,41). Unser gesamtes moralisches Leben hängt von dem Grad unserer inneren Vereinigung mit Christus ab. „Durch die Gnade des Heiligen Geistes wird seine Person zur lebendigen inneren Richtschnur unseres Handelns.“ (Katechismus der Katholischen Kirche, 2074). Seine Gnade, Inspiration und Kraft machen es uns möglich, unsere Schwächen zu überwinden und den Willen das Vaters zu tun. Solange wir in unserem Gebet Gott nicht erfahren, wird unser Leben von Selbstsucht geleitet und beherrscht sein. Durch das Gebet, und in besonderer Weise durch die Sakramente, wird unsere Verbindung mit Christus gestärkt, werden unsere Handlungen von Liebe motiviert, unser Verstand mit seinen Worten erfüllt und unser Leben durch seine Gegenwart ermutigt.

Gespräch mit Christus: Lieber Herr, hilf mir, dich und deine Liebe im Gebet zu erfahren. Mache mich fähig, meine Beziehung zu dir zu vertiefen, und zwar dadurch, dass ich aufmerksam auf deine Worte höre, die authentisch durch die Kirche gelehrt werden. Gib meinem Glauben und meinen Worten Gültigkeit durch mein Leben. Wie oft renne ich irdischen Freuden nach, die meine inneren Sehnsüchte niemals stillen können! Herr, hilf mir, nach dir allein zu hungern, damit ich mich dir zuwende und so mit der Freude und Zufriedenheit erfüllt werde, die aus der innigen Freundschaft mit dir kommt.

Vorsatz:  Ich will heute, vorzugsweise vor dem Allerheiligsten, über das Evangelium meditieren und Jesus fragen, was ich noch brauche, um in ihm zu bleiben.


Magst du Früchte?

24. Juli 2013

Mittwoch der sechzehnten Woche im Jahreskreis
Hl. Christophorus

P. Patrick Murphy LC

Mt 13,1-9
An jenem Tag verließ Jesus das Haus und setzte sich an das Ufer des Sees. Da versammelte sich eine große Menschenmenge um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot und setzte sich; die Leute aber standen am Ufer. Und er sprach lange zu ihnen in Form von Gleichnissen. Er sagte: Ein Sämann ging aufs Feld, um zu säen. Als er säte, fiel ein Teil der Körner auf den Weg, und die Vögel kamen und fraßen sie. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte. Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen, und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat. Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach. Wer Ohren hat, der höre!

Einführendes Gebet:  Herr, mein Gebet kann nur „funktionieren“ wenn ich in Demut zu dir komme. Ich brauche dich und deine Gnade so sehr. Darüber nachzudenken hilft mir dabei, in Demut zu wachsen. Ich vertraue auf dich und deine Gnade. Danke für das so große Geschenk deiner Liebe.

Bitte: Herr, möge ich auf deine Gnade in meinem Herzen immer mit brennender und aktiver Liebe antworten.

1.  Die Tränen eines Sämanns. Stellen sie sich Jesus vor, wie er der Menge predigt, wie er auf positive Reaktionen hofft, aber viele Leute sieht, die seine Botschaft der Erlösung nicht annehmen. Eines Tages denkt er darüber nach, als er einen Sämann bei der Arbeit beobachtet. Er sieht Vögel, die sofort einen Teil der Körner wegpicken. Er sieht schon früher gesäte Körner von der Sonne verbrannt liegen. Er sieht junge Triebe von Unkraut erstickt. Dann erinnert er sich an die Namen von Menschen, die seine Botschaft gehört hatten, aber die sich entschlossen hatten, nicht darauf zu reagieren oder deren Reaktion nur sehr kurzlebig war. Wir erinnern uns an eine andere Bibelstelle: „Als er näher kam und die Stadt sah, weinte er über sie und sagte: Wenn doch auch du an diesem Tag erkannt hättest, was dir Frieden bringt. Jetzt aber bleibt es vor deinen Augen verborgen.“ (Lk 19,41)

2. Keine Ruhe den Gottlosen. Die Ermahnungen, das Wort Gottes zu beachten, sind in der Heiligen Schrift zahlreich. Der Brief an die Hebräer ist besonders streng. Der Autor warnt uns, indem er auf den Psalm 95,8 Bezug nimmt: „Verhärtet euer Herz nicht wie beim Aufruhr, wie in der Wüste am Tag der Versuchung“ (Hebr 3,8). Die Israeliten antworteten nach dem Auszug aus Ägypten in beschämender Weise. „Immer geht ihr Herz in die Irre. Sie erkannten meine Wege nicht. Darum habe ich in meinem Zorn geschworen: Sie sollen nicht in das Land meiner Ruhe kommen“ (Hebr 3,10-11 mit Bezug auf Psalm 95, 10-11). Das kann uns helfen, eine heilsame Ehrfurcht vor dem Herrn wach zu halten. Es spornt uns an, hart daran zu arbeiten, nahe bei Christus zu bleiben und so in seine Ruhe einzutreten und all unsere Herzenshärte zu besiegen.

3. Früchte der Tugend. „Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach.“ Die Früchte, von denen der Herr möchte, dass wir sie hervorbringen, sind die von Glaube, Hoffnung und Liebe beseelten Tugenden. Wenn wir in der Nachfolge Christi und in der Liebe zu ihm jeden Tag in den Tugenden wachsen, dann können wir sicher sein, auf sein Wort zu hören und ihm zu gefallen. Die größte aller Tugenden ist die Nächstenliebe, eine praktische und effektive Liebe zu unserem Nächsten. Um zu sehen, wie diese Früchte auf eine Art verwendet werden, die Christus wirklich gefällt, können wir die Biographien der Heiligen betrachten.

Gespräch mit Christus: Herr, du weiß wie leicht ich Mittelmäßigkeit in meinem Leben zulasse. Die Ängste und Sorgen dieses Lebens befördern dich und dein Reich allzuoft auf den zweiten Rang. Schenke mir die Gewohnheit, jeden Tag Zeit für das Gebet zu reservieren und Platz zu schaffen für dich in meinem Leben und dem der meinen.

Vorsatz:  Ich werde mich erneut um jenes Gebetsversprechen bemühen, in dem ich am meisten nachgelassen habe.


Zum Dienen berufen

25. Juli 2013

Donnerstag der sechzehnten Woche im Jahreskreis
Hl. Apostel Jakobus der Ältere

P. Alex Yeung LC

Mt 20,20-28
Damals kam die Frau des Zebedäus mit ihren Söhnen zu Jesus und fiel vor ihm nieder, weil sie ihn um etwas bitten wollte. Er fragte sie: Was willst du? Sie antwortete: Versprich, dass meine beiden Söhne in deinem Reich rechts und links neben dir sitzen dürfen. Jesus erwiderte: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde? Sie sagten zu ihm: Wir können es. Da antwortete er ihnen: Ihr werdet meinen Kelch trinken; doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, für die mein Vater diese Plätze bestimmt hat. Als die zehn anderen Jünger das hörten, wurden sie sehr ärgerlich über die beiden Brüder. Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen. Bei euch soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll euer Sklave sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.

Einführendes Gebet:  Herr Jesus, ich weiß, dass du trotz meiner vielen Fehler nicht aufhörst mich zu rufen und dass dein Geist mich weiter führt. Ich vertraue dir, ich liebe dich und preise dich für all das, was du mir schenkst. Amen.

Bitte: Herr Jesus, erneuere mein Gespür für die tiefsten Bedürfnisse anderer.

1.  Zum Dienen berufen. Nach einer Phase des Katholizismus, in der Schlagwörter wie “zum Dienen berufen” so oft gebraucht wurden, dass sie fast schon Klischees geworden sind, vergessen wir allzu leicht die zentrale Bedeutung des Dienens für das christliche Leben. Die Minuten unseres Lebens verstreichen in einer Aneinanderreihung scheinbar wichtiger und dringender Verrichtungen. Kommt es aber bei alledem nicht auch vor, dass wir jede Menge Gelegenheiten zu dienen verpassen? Ja, wir sind gerufen zu dienen, aber wir hören den Ruf nicht, und so gerät das Dienen zur Nebensache. Wenn der Dienst an meinen Brüdern und Schwestern kein selbstverständlicher Bestandteil meines täglichen Lebens als Christ ist, bin ich ohne Zweifel ein Opfer der Selbsttäuschung geworden oder habe an entscheidender Stelle die falsche Richtung gewählt.

2. Christus weitergeben. Als diejenigen, die das Wirken des Herrn fortsetzen sollen, sind wir berufen, uns ganz dem Nächsten hinzugeben. „Er/Sie hat die Sendung Christi weitergeführt“, wäre das nicht eine wunderbare Grabinschrift? Wenn nämlich unser christlicher Dienst keine Fortführung, keine Verbreitung der Liebe Christi ist, wenn nicht er es ist, den wir unserem Nächsten weitergeben, wenn die, denen wir dienen, nicht ihn in uns erkennen, dann ist unser Dienst einfach kein Dienst. Es mag Menschenfreundlichkeit sein oder Empathie, aber es ist kein echter christlicher Dienst, wenn die, denen wir dienen, Christus nicht in uns erkennen. Wie Johannes der Täufer müssen wir abnehmen, damit Jesus in uns zunehmen kann, damit unsere Brüder und Schwestern nicht um Christus betrogen werden, den sie insgeheim in jedem von uns zu finden hoffen.

3. Was Dienen eigentlich bedeutet. An dieser Stelle wird es hilfreich sein, unser Verhalten anhand einiger wesentlicher Aspekte christlichen Dienens zu prüfen. Bin ich im täglichen Leben um das Wohl anderer besorgt und bereit, alles mir Mögliche für das Wohl meiner Brüder und Schwestern zu tun? Diene ich tatsächlich täglich im Großen oder im Kleinen? Begehe ich Unterlassungssünden? Bin ich bemüht, den Dienst, den ich in meiner jeweiligen Lebenssituation zu leisten gefordert bin, mit größtmöglicher Entschlossenheit zu leisten und mich diesem Dienst ganz und bewusst hinzugeben?

Gespräch mit Christus: Vater, du willst, dass ich diene, und ich weiß, dass Dienen manchmal auch Leiden bedeutet. Wenn Leiden ein Teil des Planes ist, den du für mich hast, dann gewähre mir die Gnade, zusammen mit Christus, deinem Sohn, für die Rettung der Seelen zu arbeiten, indem ich dir dieses Leiden freimütig aufopfere. Darum bitte ich im Namen Jesu. Amen

Vorsatz:  Aus Liebe zu Christus, der in den geringsten meiner Brüder und Schwestern anwesend ist, will ich mich selbst daraufhin prüfen, was christlicher Dienst für mich in der Praxis bedeutet und welchen Platz er gewöhnlich in meinem Leben einnimmt.


Der Bauer und das Feld

26. Juli 2013

Freitag der sechzehnten Woche im Jahreskreis
Joachim und Anna, Eltern der Gottesmutter

P. Patrick Murphy LC

Mt 13,18-23
Jesus sagte zu seinen Jüngern: Hört also, was das Gleichnis vom Sämann bedeutet. Immer wenn ein Mensch das Wort vom Reich hört und es nicht versteht, kommt der Böse und nimmt alles weg, was diesem Menschen ins Herz gesät wurde; hier ist der Samen auf den Weg gefallen. Auf felsigen Boden ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort hört und sofort freudig aufnimmt, aber keine Wurzeln hat, sondern unbeständig ist; sobald er um des Wortes willen bedrängt oder verfolgt wird, kommt er zu Fall. In die Dornen ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort zwar hört, aber dann ersticken es die Sorgen dieser Welt und der trügerische Reichtum, und es bringt keine Frucht. Auf guten Boden ist der Samen bei dem gesät, der das Wort hört und es auch versteht; er bringt dann Frucht, hundertfach oder sechzigfach oder dreißigfach.

Einführendes Gebet:  Herr, ich glaube an deine Menschwerdung. Du hast aus Liebe zu uns Fleisch angenommen. Du hättest die Glückseligkeit und Herrlichkeit im Himmel nicht verlassen müssen. Du hast dich freiwillig dazu entschlossen, um uns zu erlösen. Ich glaube an dich. Ich hoffe auf dich. Ich liebe dich. Du bist zuerst in Liebe auf mich zugegangen. Ich möchte dir in gleicher Weise antworten.

Bitte: Gewähre mir die Gnade, dir mit Überzeugung und Willenskraft zu folgen.

1.  Wie ein Dieb in der Nacht. Unser Herr spricht häufig von dem Feind Gottes, dem Teufel, als einem real existierenden Wesen, das tatsächlich Einfluss auf unser Leben hat. Wenn wir das Wort Gottes hören, ruft das gute Vorsätze in uns hervor. Der Böse versucht, diese Vorsätze aus unseren Herzen zu „stehlen“. Der Katechismus der katholischen Kirche lehrt uns, dass der Teufel in freier Entscheidung Gott und sein Reich von Grund auf und unwiderruflich zurückweist (Nr. 392). Mit dem gleichen Ziel beabsichtigt der Teufel, unsere guten Vorsätze zu zerstören. Wir müssen mit allen Mitteln dafür sorgen, dass das Wort Gottes in unserem Leben Wurzeln schlägt und an Bedeutung zunimmt.

2. Überzeugungen statt Gefühle. Mit dem Samen, der auf felsigen Boden gefallen ist, sind jene gemeint, die das Wort sofort freudig aufnehmen beziehungsweise sich leicht von Emotionen und Gefühlen beeinflussen lassen. Wenn sie froh sind, reagieren sie auf Gott positiv. Wenn sie von Christus Wohltaten empfangen, sind sie bereit, ihm zu folgen. Aber wenn ihre Stimmung negativ oder niedergeschlagen ist, schieben sie ihre guten Vorsätze beiseite und verlassen den Herrn zugunsten der weiten und geräumigen Straße der Bequemlichkeit und der Annehmlichkeiten. Sie suchen nicht Christus, sondern eher ihren eigenen Trost. Vor allem möchten sie sich wohl und behaglich fühlen. Christus zeigt uns durch seine Kreuzigung und seinen Tod am Kreuz aus Liebe zu seinem Vater und den Menschen den Weg echter Treue und Liebe.

3. Ersticken. Die traurigsten Kategorien von Menschen in dem Gleichnis vom Sämann sind jene, die das Wort aufnehmen, aber zulassen, dass „die Sorgen dieser Welt und der trügerische Reichtum“ das Wort ersticken, so dass es in ihrem Leben keine Frucht bringt. Der Materialismus ist heute die alles beherrschende Versuchung in unserer Welt. Die einzige Möglichkeit, diesen Angriff auf unseren Glauben zu besiegen, besteht in dem festen Vorsatz, sich Zeit für Gott zu nehmen. Ich muss mich bewusst dafür entscheiden, mir jeden Tag Zeit für ihn zu nehmen. Gebete, die Sakramente (heilige Messe, Beichte), geistliche Literatur und der Rosenkranz sind Beispiele dafür, wie das gemacht werden kann.

Gespräch mit Christus: Herr Jesus, mein Verstand sagt mir, dass du bei mir an erster Stelle stehst. Aber in Wirklichkeit gebe ich statt deiner den alltäglichen Dingen den Vorrang. Ich gestatte meinen Gefühlen anstelle meines Glaubens und meiner guten Vorsätze mein Handeln zu bestimmen. Stärke mich in meinem Entschluss, dich in den konkreten Situationen und Entscheidungen meines Lebens zum wirklichen König meines Herzens zu machen.

Vorsatz:  Ich will meinen Tages- und Wochenplan durchgehen und, wenn nötig, mehr Zeit für den Herrn einplanen.


Die Ärmel hochkrempeln und die Garben einsammeln

27. Juli 2013

Samstag der sechzehnten Woche im Jahreskreis
Hl. Berthold, Mönch
Hl. Natalie, Märtyrerin

P. Robert DeCesare LC

Mt 13,24-30
Jesus sagte zu seinen Jüngern: Hört also, was das Gleichnis vom Sämann bedeutet. Immer wenn ein Mensch das Wort vom Reich hört und es nicht versteht, kommt der Böse und nimmt alles weg, was diesem Menschen ins Herz gesät wurde; hier ist der Samen auf den Weg gefallen. Auf felsigen Boden ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort hört und sofort freudig aufnimmt, aber keine Wurzeln hat, sondern unbeständig ist; sobald er um des Wortes willen bedrängt oder verfolgt wird, kommt er zu Fall. In die Dornen ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort zwar hört, aber dann ersticken es die Sorgen dieser Welt und der trügerische Reichtum, und es bringt keine Frucht. Auf guten Boden ist der Samen bei dem gesät, der das Wort hört und es auch versteht; er bringt dann Frucht, hundertfach oder sechzigfach oder dreißigfach.

Einführendes Gebet:  Herr, ich glaube an deine Kirche. Ich glaube, dass sie das Sakrament deiner Erlösung ist und dass du mich in den Himmel führen willst. Herr, ich hoffe auf dich. Ich hoffe auf dich, denn du bist uns vorausgegangen, um mir einen Platz im Himmel vorzubereiten. Herr, ich liebe dich, weil du mich zuerst geliebt hast. Ich liebe dich dafür, dass du dich am Kreuz für mich hingegeben hast.

Bitte: Vergib mir, Herr, dass ich dich beleidigt habe, und hilf mir, es wieder gut zu machen.

1.  Blühender Hof oder unfruchtbarer Acker? Herr, du hast mir das Geschenk der Taufe gegeben, und das Geschenk, dein Kind sein zu dürfen. „Die Taufe ist die schönste und herrlichste der Gaben Gottes“ (KKK 1216). Diese Gabe von dir ist etwas, das ich nicht verdiene. Ich wurde mit der Erbsünde geboren, und doch hat es dir in deiner unendlichen Güte und Barmherzigkeit gefallen, meinen unfruchtbaren Acker zu nähren und mir das Himmelreich anzubieten. Durch die Leben spendenden Wasser des Sakraments der Taufe nimmst du einen Acker, der Ödland und Wüste war, und lässt ihn gedeihen. Dann sähst du Weizen auf den Acker, so dass er im Überfluss Frucht bringt.

2. Ein verdorbenes Feld? Herr, obwohl du mich durch die Taufe in deine Familie aufgenommen hast, gibt es Zeiten, in denen ich mein Lebensziel, den Himmel, vergesse. Ich bin schwach, und wegen meiner Schwäche verderbe ich mein Feld bisweilen mit Unkraut. „Im Getauften verbleiben jedoch gewisse zeitliche Folgen der Sünde: Leiden, Krankheit, Tod, Gebrechen, die mit dem Leben gegeben sind (wie etwa Charakterschwächen), sowie eine Neigung zur Sünde, die von der Tradition als Konkupiszenz [Begierlichkeit] oder, bildhaft, als ‚Herd der Sünde’ (fomes peccati) bezeichnet wird. Da die Begierlichkeit ‚für den Kampf zurückgelassen ist, kann sie denen, die [ihr] nicht zustimmen und mit Hilfe der Gnade Christi Jesu mannhaft widerstehen, nicht schaden. Vielmehr wird sogar, ‚wer recht gekämpft hat, den Kranz erhalten’“ (KKK 1264).

3. Gott gibt mich niemals auf. Herr, obwohl ich Unkraut auf meinen Acker gesät habe, auf dem vorher nur Weizen war, gibst du mir Zeit, den guten Weizen wachsen zu lassen. Du weißt, dass noch nicht alles verloren ist. Es gibt immer noch Hoffnung und immer noch Zeit. Obwohl ich dich durch meine Sünden verletzt habe und obwohl ich mich selbst und meine Neigung zur Sünde nicht überwunden habe, erfahre ich immer noch deine Liebe. Du hast mich nicht aufgegeben, obwohl es mir so erscheinen mag, als hätte ich mich oft selbst aufgegeben. Du schenkst mir Zeit, um Unkraut zu jäten und den guten Weizen zu mehren, so dass die Ernte fruchtbar und reich sein möge.

Gespräch mit Christus: Herr, danke für das Geschenk deiner Barmherzigkeit. Danke, dass du geduldig mit mir bist, dass du mich so liebst, wie ich bin und dass du mich ermutigst, weiter so zu wachsen, wie ich es sollte.

Vorsatz:  Ich werde mir Zeit dafür nehmen, mich gut auf die Beichte vorzubereiten.