Tägliche Meditationen

Tägliche Meditationen

Sonntag 23. Dezember 2012 bis Samstag 29. Dezember 2012

Vierte Woche im Advent

P. Barry O’Toole LC, P. Ernest Daly LC P. Michael Goodyear LC

Vom Bettler zum WohltäterSonntag
Der Himmel hat die Schlüssel in der HandMontag
Fleisch, Herrlichkeit, GnadeDienstag
Die Kraft des ZeugnissesMittwoch
Ein eifriges HerzDonnerstag
EngelsflügelFreitag
Im GeistSamstag


Vom Bettler zum Wohltäter

23. Dezember 2012

Vierter Adventssonntag

P. Barry O’Toole LC

Lk 1,39-45
Nach einigen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa. Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth. Als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabeth vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ.

Einführendes Gebet:  Herr, du kennst mein wahres Leben und weißt, wie sehr ich deiner Gnade bedarf. Ich glaube, dass du mich liebst und das Beste für mich willst. Ich möchte auch auf deine Liebe antworten und bitte dich daher demütig um deine heilig machende Gnade. Wenn ich die Wunder betrachte, die du in Marias und Elisabeths Leben vollbracht hast, sehne ich mich danach, ihre Gesinnungen und Einstellungen nachzuahmen, damit du mein Leben verwandeln kannst.

Bitte: Herr, mache mich zu einem Werkzeug deiner Gnade und deines Friedens.

1.  Genau vor der Haustür. Nachdem Maria die Botschaft Gottes für ihr Leben empfangen hatte, wird sie Botin Gottes für ihre Cousine Elisabeth. In einer derart kurzen Zeit hat Maria sehr viel von ihrem Sohn gelernt. Sie bringt Christus gleich zu Elisabeths Haustür und klopft an. Ohne Elisabeths Zustimmung kann Maria nicht weiter gehen. Elisabeth versteht sofort, dass dies mehr als ein Höflichkeitsbesuch ist. Ihr Kind, Johannes der Täufer, hilft ihr, dies zu verstehen, als er vor Freude hüpft, sobald er Marias Stimme hört und die Gegenwart Christi wahrnimmt. Elisabeth erlaubt ihnen, ihr Haus zu betreten, und Maria und Jesus beginnen, dieses Familienleben zu verwandeln. Johannes und Elisabeth werden vom Heiligen Geist erfüllt und Elisabeth wird sogleich ein Apostel und Prophet Gottes.

2. Die Zusammenarbeit zwischen Gott und den Menschen. Maria ist immer bereit zu helfen, weil sie so demütig ist. Trotz der Tatsache, dass sie schwanger ist, zögert sie nicht, kleine Liebesdienste auszuführen sowie bei den alltäglichen Hausarbeiten zu helfen. Maria war ein Werkzeug des Heiligen Geistes, als sie ihre Arbeit in Angriff nahm, ebenso auch Elisabeth. Mit ihnen konnte der Heilige Geist die Herzen anderer berühren und deren Verwandlung mit Hilfe der heiligmachenden Gnade erreichen. Habe ich ein solches Maß an Heiligkeit erlangt, dass auch ich ein wirksames Werkzeug Gottes für meine Mitmenschen werden kann?

3. Das spontane Magnifikat. Die Gegenwart Gottes in Marias und Elisabeths Seele ist auf zweierlei Weisen erkennbar. Einerseits preisen beide Gott für die wunderbaren Dinge, die er in ihrem Leben tat: Elisabeth preist Gott, dass Maria den Erlöser in ihr Leben gebracht hat und dass ihr Kind mit dem Heiligen Geist erfüllt wurde, noch bevor es geboren ist. Maria ihrerseits preist Gott in ihrem wunderschönen Gebet des Magnifikats. Und anderseits werden Elisabeth und Maria die ersten Zeugen von der Ankunft des Messias. Jede wahre Begegnung mit Christus führt uns notwendigerweise dazu, seine Apostel zu werden. Bin ich auch Christus begegnet im Gebet, in den Sakramenten und in meinem Dienst am Nächsten? Habe ich anderen geholfen, Gottes liebende Gegenwart in ihrem Leben zu erfahren?

Gespräch mit Christus: Herr, während dieser Zeit des Gebetes möchte ich in eine tiefere Beziehung zu dir treten. Ich möchte deine liebende Gegenwart auch in den alltäglichen Dingen erfahren. Je näher der Heilige Abend rückt, desto mehr möchte ich in der Liebe zu dir wachsen. Ich möchte diese Liebe mit anderen teilen, indem ich deine Sanftmut und Demut nachahme. Bitte gehe an diesem Weihnachtsfest nicht an mir vorbei, ohne mir diese Gnaden zu gewähren. Erhöre diese meine Bitte, damit ich anderen dadurch deine Liebe näher bringen kann.

Vorsatz:  Ich will heute einen besonderen Akt der Nächstenliebe für jemanden vollbringen.


Der Himmel hat die Schlüssel in der Hand

24. Dezember 2012

Montag der vierten Woche im Advent
Heilig Abend

P. Barry O’Toole LC

Lk 1,67-79
Sein Vater Zacharias wurde vom Heiligen Geist erfüllt und begann prophetisch zu reden: Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat sein Volk besucht und ihm Erlösung geschaffen; er hat uns einen starken Retter erweckt im Hause seines Knechtes David. So hat er verheißen von alters her durch den Mund seiner heiligen Propheten. Er hat uns errettet vor unseren Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen; er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet und an seinen heiligen Bund gedacht, an den Eid, den er unserm Vater Abraham geschworen hat; er hat uns geschenkt, dass wir, aus Feindeshand befreit, ihm furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor seinem Angesicht all unsre Tage. Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen; denn du wirst dem Herrn vorangehen und ihm den Weg bereiten. Du wirst sein Volk mit der Erfahrung des Heils beschenken in der Vergebung der Sünden. Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe, um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes, und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.

Einführendes Gebet:  Herr, ich glaube an deine liebende Gegenwart bei mir, und ich bin tief berührt, wenn ich deine unendliche Liebe zu mir betrachte. Ich verdiene deine Gnade nicht, doch ich kann nicht ohne sie leben. Du rufst mich dazu auf, mich über meine Sünden und mein Elend zu erheben und in deiner Liebe als eines deiner Kinder zu leben. Ich möchte dir wirklich meine Liebe zeigen.

Bitte: Herr, hilf mir, dich zu suchen und dich in der Stille zu finden.

1.  Stille für die Betrachtung. Zacharias konnte neun Monate lang nicht reden (von Gott so auferlegt). Anfangs war es für ihn bestimmt frustrierend, dass er sich mit den anderen nicht normal unterhalten konnte. Mit der Zeit verwandelt sich diese Frustration in Resignation und zögerliches Annehmen. Durch Beharrlichkeit und Gebet beginnt er plötzlich die Prüfung, die Gott ihm auferlegt hatte, zu lieben und von ganzem Herzen bereitwillig anzunehmen. So wird es immer sein. Wenn wir sehen, wie jemand im Krankenhaus, im Pflegeheim oder sogar auf der Straße oder bei der Arbeit viel leidet, können wir ihnen diese Botschaft der Hoffnung bringen. Das Leiden hat einen Sinn, es hat einen erlösenden Wert, wenn wir unser Leiden mit dem Leiden Christi vereinen.

2. Stille für die Vereinigung mit unserem Herrn. Wir sehen, dass diese neun Monate, in denen Zacharias stumm war, für ihn eine Gelegenheit waren, Gott näher zu kommen. Durch das Gebet erlangte er ein tieferes und erfahrbareres Wissen über Gott, welches ihn zu einem Apostel machte, der anderen diese Erfahrung mitteilen wollte. Diese neun Monate der Stille machten ihn sogar zum Propheten: Er verkündigt, dass die Rettung seines Volkes nahe ist. Auch wir werden Worte der Weisheit und der Ermutigung für andere bekommen, wenn wir lernen, allein mit Gott in der Tiefe unseres Herzens zu sein. Die Stille ist ein Mittel, um diese Vertrautheit mit Gott zu erlangen.

3. Stille, um zu loben. Sicherlich musste Zacharias manchmal an die Worte des Engels denken: „Du sollst stumm sein und nicht mehr reden können bis zu dem Tag, an dem all das eintrifft“ (Lk 1,20). Dabei wurde er mit Hoffnung erfüllt. Der Tag wird kommen, an dem er wieder sprechen kann! Er hat neun Monate Zeit, um seine Rede vorzubereiten. Seine ersten Worte richten sich nicht gegen Gott, weil dieser ihn leiden ließ, sondern sie sind ein Lobhymnus auf die Barmherzigkeit Gottes gegenüber der sündigen Menschheit. Er hat sein Erbarmen selbst erfahren. Auch wir sollen durch unser Reden Wahres mitteilen, und die größte Wahrheit ist das, was Gott für jeden von uns getan hat und für jeden Einzelnen tun möchte. Wenn unser Reden das Ergebnis einer tiefen Betrachtung ist, werden unsere Worte Frucht tragen. Baut mein Reden andere auf? Sind meine Worte von Gottes Gegenwart getragen? Ist mir klar, wie sehr wir andere durch gute Unterhaltungen aufbauen können?

Gespräch mit Christus: Herr, heute Nacht wird dein Sohn geboren. Ich will einen gut vorbereiteten Platz für ihn haben. Bitte hilf mir, diesen Platz warm und bequem zu gestalten. Ergänze du, was bei meinem armseligen Bemühen noch fehlt. Lass all mein Tun an diesem Tag eine würdige Huldigung für den kommenden König der Herrlichkeit sein.

Vorsatz:  Heute will ich mich bemühen, andere durch meine Worte aufzubauen.


Fleisch, Herrlichkeit, Gnade

25. Dezember 2012

Weihnachten
Geburt des Herrn

P. Ernest Daly LC

Joh 1,1-18
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst. Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes. Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen. Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht. Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit. Johannes legte Zeugnis für ihn ab und rief: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war. Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade. Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus. Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.

Einführendes Gebet:  Herr, danke für diesen Weihnachtstag. Ich glaube, dass du ein kleines Kind geworden bist, um mich zu erlösen und mir die Liebe des Vaters zu zeigen. Ich liebe dich. Deine Geburt zeigt mir die Tiefe deiner Liebe zu mir. Ich möchte mir heute von Neuem Mühe geben, ein Christ zu sein, der dich liebt.

Bitte: Herr, hilf mir, mehr über deine Liebe zu staunen.

1.  Fleisch. „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.“ Für die meisten Familien ist Weihnachten ein Tag der besonderen Nähe zueinander. Wir nehmen uns Zeit füreinander. Wir wissen auch, dass Gott uns nah ist. Er ist der „Eine“, der uns in der Liebe verbindet. Heute betrachten wir in stillem Staunen das Christkind. Inmitten aller Aufregung und aller Emotionen unseres Weihnachtstages können wir nicht anders als in Verwunderung innehalten: Mein Gott ermöglicht es mir, ihn in diesem Kind zu umarmen. Hier ist ein erstaunliches Geheimnis von inniger Verbundenheit. Hier findet alle menschliche Nähe ihren großartigsten Ausdruck. Und das wurde allein durch Gottes Initiative möglich. Er ist Fleisch geworden. Er hat unter uns gewohnt. Lasse ich mich zu Jesus hinziehen? Erlaube ich ihm, mich zu lieben? Erlaube ich mir, ihn zu lieben?

2. Herrlichkeit. „Und wir haben seine Herrlichkeit gesehen.” Für Johannes ist die Herrlichkeit Gottes, die auf Christi Antlitz erstrahlt, die Herrlichkeit der Liebe. Jesu Herrlichkeit besteht darin, fähig zur Liebe zu sein – zur Liebe zu uns. Was für einen erstaunlichen Gott haben wir! Er fordert unsere Vernunft heraus. Seine weihnachtliche Herrlichkeit besteht darin, sich selbst so klein zu machen, dass er ein winziges Kind wird, das unserer Liebe bedarf. Seine Herrlichkeit wird später darin bestehen, sich aus freiem Willen aus Liebe zu uns kreuzigen zu lassen. Würdige ich diese großartige Liebe? Bin ich bereit, in dieses Geheimnis einzudringen? Bin ich dazu bereit, mich von der Herrlichkeit der Liebe Gottes erfüllen zu lassen und sie auszustrahlen?

3. Gnade. „Voll Gnade und Wahrheit.” Die Gnade, von der hier gesprochen wird, ist der liebende Blick des Vaters. Jesus bringt unserer Welt und unserem Leben den liebenden Blick des Vaters. Er verwandelt unsere Welt in den Ort, an dem der Vater seinen Sohn findet. Der Vater ist zufrieden; Christus lebt unter uns. Dies ist die Gnade, die Christus bedeutet: Gottes Initiative der Liebe. Gnade ist ein Geschenk. Sie ist nicht von mir abhängig. Ich muss sie einfach annehmen. Ich muss sie einfach würdigen, wie Johannes es getan hat. Würdige ich Christus? Versuche ich, mein Leben zu einem Geschenk zu machen, wie sein Leben ein Geschenk für uns war?

Gespräch mit Christus: Jesus, danke für diesen Weihnachtstag. Ich weiß, dass an diesem Tag viel los sein kann, aber ich weiß auch, dass er sehr schön sein wird. Er ist schön, weil du hier bist, Herr. Danke, dass du an diesem Weihnachtstag hier bist. Ich möchte dich lieben, wie Maria es getan hat. Ich möchte deine Gnade und Herrlichkeit den Menschen um mich herum bringen.

Vorsatz:  Heute werde ich mich bemühen, eine besondere Freude und Güte in meinen Beziehungen zu anderen zu zeigen, besonders in meiner Familie. Ich werde nach einem besonderen Weg suchen, jeden von ihnen heute glücklich zu machen.


Die Kraft des Zeugnisses

26. Dezember 2012

Zweiter Tag der Weihnachtsoktav
Hl. Stephanus, Erster Märtyrer

P. Ernest Daly LC

Mt 10,17-22
Jesus sagte zu seinen Jüngern: Nehmt euch aber vor den Menschen in Acht! Denn sie werden euch vor die Gerichte bringen und in ihren Synagogen auspeitschen. Ihr werdet um meinetwillen vor Statthalter und Könige geführt, damit ihr vor ihnen und den Heiden Zeugnis ablegt. Wenn man euch vor Gericht stellt, macht euch keine Sorgen, wie und was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde eingegeben, was ihr sagen sollt. Nicht ihr werdet dann reden, sondern der Geist eures Vaters wird durch euch reden. Brüder werden einander dem Tod ausliefern und Väter ihre Kinder, und die Kinder werden sich gegen ihre Eltern auflehnen und sie in den Tod schicken. Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden; wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet.

Einführendes Gebet:  Herr, öffne mein Herz an diesem neuen Tag für dich. Aufgrund deiner unendlichen Liebe zu mir verdienst du meine tiefe Dankbarkeit und mein vollstes Vertrauen auf dich, und so gebe ich mich dir ganz hin. Tue mit mir, was du willst. Ich weiß, dass du mich liebst, und dass nichts mir wirklich schaden kann, so lange ich danach strebe, in deiner Liebe zu leben.

Bitte: Herr, hilf mir, deine Vergebung zu erfahren und zu lernen, anderen zu vergeben.

1.  Rechne ihnen diese Sünde nicht an. Diese Worte des heiligen Stephanus (Apg 7,60), wie es die Apostelgeschichte berichtet, wiederholen Christi letzte Worte auf der Erde. Er ist in Christi Herz eingedrungen. Er ist für den Herrn entflammt. Dieses Feuer ermöglicht ihm, die gleiche Feuerprobe der Ablehnung und des Todes durchzustehen, die Christus durchmachte. Und er geht durch dieses Feuer, ohne verbrannt zu werden. Sein Herz brennt so für Christus, dass Hass und Verzweiflung nicht an ihm nagen können. Wie der Herr will er nur die Erlösung seiner Verfolger. Lasse ich es zu, dass mein Herz Feuer fängt durch die Flamme der Liebe, die in dem Kind in der Krippe brennt? Zeige ich den Eifer der Liebe, der sich in selbstlosem Dienst zeigt?

2. Der Fall des Saulus. Die Apostelgeschichte berichtet die Billigung des Martyriums des Stephanus durch Saulus. Saulus war ein Mann, der dachte, alles zu verstehen. Er dachte, er wüsste, wie böse Stephanus war und welche Bedrohung seine Lehre brachte. Seine Absichten schienen korrekt zu sein, aber er lag total falsch. Saulus wird später von sich selbst als Totgeburt reden. Er war tot, weil er das Wichtigste nicht hatte – er war tot in seiner Seele. Aber Gott ist barmherzig. Saulus wird bald der heilige Paulus. Jesus akzeptiert das Gebet des Stephanus so, wie der Vater das Gebet Jesu annimmt. Wir brauchen keine Angst zu haben. Gott nimmt auch unser Gebet an. Er wird Wunder vollbringen, wenn wir im Gebet und im Dienst standhaft bleiben.

3. Ein starkes Herz. Oft versucht Christi Botschaft uns aus unserer Bequemlichkeit herauszureißen. Wir sind schnell dabei, uns von Christus oder anderen vergeben zu lassen, aber es ist nicht so einfach, den nächsten logischen Schritt zu gehen und anderen schnell und leicht zu vergeben. Um ein vergebender heiliger Stephanus zu werden, müssen wir im Blick halten, dass auch wir ein Saulus sind. Die Weihnachtszeit ist ein perfekter Zeitpunkt für eine Veränderung des Herzens. Während wir das liebende Antlitz Gottes in dem Kind in der Krippe betrachten, können wir seine zarte, unendliche Liebe zu uns erfahren. In seiner Freundschaft verankert können wir die Großherzigkeit erlangen, jeden bösen Willen vergangener Verletzungen beiseite zu legen und jedem zu wünschen, den Frieden und die Freude zu finden, die nur davon kommen können, das menschgewordene Wort zu kennen.

Gespräch mit Christus: Herr, danke für das Beispiel des heiligen Stephanus, des ersten Märtyrers deiner jungen Kirche. An diesem Tag nach deiner Geburt zeigst du mir auch die Geburt einer ganz mutigen Liebe. Ich glaube, dass ich in deinen Armen sicher bin, egal wie hart die Schwierigkeiten sind. Ich glaube, dass du mir deine Sendung anvertraust. Heute will ich mein Bestreben erneuern, meiner Sendung als Christ und Apostel treu zu sein „bis zum Tod“. Du bist mein Herr, Jesus. Ich will dir folgen.

Vorsatz:  Heute werde ich bei jedem, den ich treffe, die positive Seite suchen. Ich werde über ihre Begrenztheiten hinwegsehen. Und wenn jemand mir Böses wünscht, will ich ihm vergeben. Ich möchte eine frohe, positive Ausstrahlung vermitteln.


Ein eifriges Herz

27. Dezember 2012

Dritter Tag der Weihnachtsoktav
Hl. Johannes, Apostel und Evangelist

P. Ernest Daly LC

Joh 20,1a,2-8
Am ersten Tag der Woche lief Maria Magdalena schnell zu Simon Petrus und dem Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat. Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und kamen zum Grab; sie liefen beide zusammen dorthin, aber weil der andere Jünger schneller war als Petrus, kam er als erster ans Grab. Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging aber nicht hinein. Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen und das Schweißtuch, das auf dem Kopf Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle. Da ging auch der andere Jünger, der zuerst an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte.

Einführendes Gebet:  Herr, heute werde ich an die Intensität der Liebe, die du in den Herzen deiner Jünger entfachst, erinnert. Ich möchte heute dein Jünger sein. Ich glaube, dass du mich liebst. Ich glaube, dass du die Sünde und den Tod überwunden hast. Ich glaube, dass du mit mir gehst.

Bitte: Herr, hilf mir, dich voll Freude zu entdecken, wie der heilige Johannes dich entdeckt hat.

1.  Eifrig. Der heilige Johannes war von Anfang an begeistert von Christus. Schon sehr früh hatte Christus sein Herz gewonnen. In seinem Evangelium berichtet er viele Dinge über Christus in einer sehr persönlichen Weise und gibt uns einen besonderen Blick auf Christus. Christus erlaubte ihm, in sein Herz zu blicken, und Johannes’ Glauben gab ihm Grund, auf die Auferstehung zu hoffen. Darum rennt er mit solch einem Eifer zum Grab. Er weiß noch nicht, dass Christus auferstanden ist, aber er will es wissen. Er will wissen, wo Christus ist. Begeistere ich mich dafür, mit Christus zusammen zu sein? Diese Weihnachtszeit ist eine besondere Zeit, in der ich mich ganz natürlich zu Christus hingezogen fühlen kann. Nutze ich seine Gnade und versuche, mehr mit ihm zu sprechen?

2. Schnell. Kein Zweifel: Gelange so schnell wie möglich dorthin. Johannes weiß, wohin er gehen muss. Nichts anderes ist wichtig. Er lässt nichts seinen Weg kreuzen. Ein Heiliger lebt sein Leben schnell, auch wenn er lange Jahre lebt. Er lebt es schnell, weil er jeden Tag, jeden Moment, intensiv für Christus und die Seelen lebt. Er lebt sein Gebetsleben intensiv – trotz der natürlichen Müdigkeit und Momenten der Dürre – weil er weiß, dass die Zeit, die mit Beten verbracht wird, der wichtigste Moment des Tages ist. Ein Heiliger lebt seinen Dienst für die Familie und für Andere mit der Intensität der Liebe. Statt ihn zu ermüden, bringt ihn die Liebe näher zu Gott. Habe ich Angst davor, intensiv zu lieben und zu leben?

3. Gläubig. Johannes wird für seinen Glauben belohnt. Sein Herr lebt! Weder Grausamkeit noch das Böse, nicht einmal der Tod selber kann seinen Herrn besiegen. Johannes lehrt uns, an Christus zu glauben, die Zeichen seiner Gegenwart mit Freude zu entdecken. Nutze ich diese Weihnachtszeit, um meinen Glauben an Christi Gegenwart in der Welt neu zu stärken? Pflege ich einen übernatürlichen Blick auf die Dinge, die ich tue, auf die Art, mit der ich mit den Menschen um mich herum umgehe? Wächst in mir das Vertrauen auf Christi Sieg in den Seelen und entdecke ich die Zeichen dieses Sieges?

Gespräch mit Christus: Herr, danke für den Glauben des heiligen Johannes. Er war deinem Herzen nahe. Hilf mir, mein Herz in deinem Herzen zu bergen. Ich möchte zu dir laufen, Herr, im Auf und Ab meines Lebens, in guten Zeiten wie in schlechten Zeiten. Heute werde ich in meinem Herzen dir nahe bleiben. Bleibe auch du nah bei mir.

Vorsatz:  Ich werde heute das Glaubensbekenntnis vor der Krippe beten und mir besonders Mühe geben, in Gesprächen mit anderen von Gottes Vorsehung zu sprechen.


Engelsflügel

28. Dezember 2012

Vierter Tag der Weihnachtsoktav
Fest der unschuldigen Kinder

P. Ernest Daly LC

Mt 2,13-8
Als die Sterndeuter wieder gegangen waren, erschien dem Josef im Traum ein Engel des Herrn und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter, und flieh nach Ägypten; dort bleibe, bis ich dir etwas anderes auftrage; denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten. Da stand Josef in der Nacht auf und floh mit dem Kind und dessen Mutter nach Ägypten. Dort blieb er bis zum Tod des Herodes. Denn es sollte sich erfüllen, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.

Als Herodes merkte, dass ihn die Sterndeuter getäuscht hatten, wurde er sehr zornig und er ließ in Betlehem und der ganzen Umgebung alle Knaben bis zum Alter von zwei Jahren töten, genau der Zeit entsprechend, die er von den Sterndeutern erfahren hatte. Damals erfüllte sich, was durch den Propheten Jeremia gesagt worden ist: Ein Geschrei war in Rama zu hören, lautes Weinen und Klagen: Rahel weinte um ihre Kinder und wollte sich nicht trösten lassen, denn sie waren dahin.

Einführendes Gebet:  Vater, ich komme heute vor dein heiliges Angesicht im Bewusstsein, dass du mein Leben mit Liebe lenkst. Ich glaube, dass mir nur das geschieht, was du zulässt. Ich erneuere meinen Glauben an deine Verheißung vom Himmel, wo jede Träne getrocknet wird. Danke, dass du in unserer oft so heillosen Welt wirkst, um sie mit deiner Liebe zu heilen.

Bitte: Herr, hilf mir heute für diejenigen, die mich brauchen, da zu sein.

1.  Engel. Wir wollen mit diesen Frauen weinen, denen ihre Kinder, die sich noch gar nicht wehren konnten, genommen wurden. Menschliche Grausamkeit reicht so tief, dass sie durch das Morden anderer Leben ihre Macht zu erhalten sucht! Doch diese Kinder erinnern uns still an eine weitere Realität. Sie erinnern uns daran, dass es einen Ort gibt, an dem keine Tyrannei herrscht. Es gibt einen König, der mit Liebe regiert und dessen Königreich nicht von Grausamkeit besiegt werden kann. Diese Kinder sind Botschafter seines Königreiches. Sie waren berufen, ein kurzes, aber mächtiges Zeugnis für den Kampf zu geben, den dieser König für die Liebe führen wird. Sie sind ihm vorangegangen, und ihre Mütter hoffen, sie eines Tages in der Gegenwart ihres Königs zu finden und für immer in ihren Armen zu halten.

2. Propheten. Dein Reich komme! Das ist der Schrei dieser Kinder. Eines Tages wird dieser neue König regieren, aber es wird durch einen schweren Kampf gegen den Tod und die Grausamkeit geschehen. Diese Kinder sind mächtige Propheten für den Kampf dieses Königs. Sie sind Propheten für das Drama der menschlichen Geschichte, wo es um alles geht. Ihre Schreie sind wirksame Gebete, die vom Vater erhört werden. Und diese Schreie beginnen in diesem besonderen Kind die Sehnsucht zu entflammen, sein Leben als Lösegeld für die Seelen zu geben. Er wird regieren, indem er sein Leben als Geschenk für diese Kinder und für alle Seelen hingibt.

3. Kinder. Die Kirche hat diese Kinder zu Märtyrern erklärt. Die ersten Heiligen Christi sind Kinder. Kinder sprechen an Weihnachten zu uns, und ihr Zeugnis geht nicht unbemerkt vorüber. Diese Kinder inspirieren die Kirche und beten für sie. Ein Kind spricht zu uns von Güte und Unschuld. Ein Kind erinnert uns an die Haltung, die wir Gott gegenüber haben sollten. Christus lebt immer mit dem Herzen eines Kindes, ein Herz, das seinem Vater völlig vertraut. Er zeigt eine besondere Vorliebe für Kinder. Er weiß, dass sie oft seine wirksamsten Apostel sind, indem sie andere durch ihre Einfachheit und innige Liebe zu ihm zum Haus Gottes einladen. Wie viele Eltern haben sich durch das Beispiel ihrer Kinder bekehrt oder eine tiefere Beziehung zu Christus entwickelt!

Gespräch mit Christus: Jesus, es macht mich so traurig zu sehen, wie diese Kinder von ihren Müttern weggenommen und ermordet wurden. Es zerreißt mein Herz, wenn ich sehe, wie heute so vielen Kindern durch das Übel der Abtreibung die Chance genommen wird, die Liebe ihrer Mutter kennenzulernen. Schenk diesen Kindern die Liebe, die sie hier auf Erden nicht bekommen konnten. Und lass auch mich ein Zeuge deiner selbstlosen Liebe sein.

Vorsatz:  Ich will heute einen Weg finden, um der Mutter eines kleinen Kindes neuen Mut zu machen.


Im Geist

29. Dezember 2012

Fünfter Tag der Weihnachtsoktav
Hl. Thomas Becket, Erzbischof

P. Michael Goodyear LC

Lk 2,22-35
Dann kam für sie der Tag der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung. Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen, gemäß dem Gesetz des Herrn, in dem es heißt: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn geweiht sein. Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben. In Jerusalem lebte damals ein Mann namens Simeon. Er war gerecht und fromm und wartete auf die Rettung Israels und der Heilige Geist ruhte auf ihm. Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Messias des Herrn gesehen habe. Jetzt wurde er vom Geist in den Tempel geführt; und als die Eltern Jesus hereinbrachten, um zu erfüllen, was nach dem Gesetz üblich war, nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten: Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel. Sein Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden. Und Simeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu: Dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird. Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden. Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen.

Einführendes Gebet:  Herr Jesus Christus, ich habe mich nach diesem Augenblick mit dir gesehnt. Du gibst meiner Seele neue Kraft und schenkst mir dein Licht, auch wenn ich mich nicht an dich wende und mein Glaube so schwach ist. Aber nun bin ich hier, Herr, und will diese kostbaren Augenblicke mit dir in meinem Herzen verbringen. Ich möchte offen für die Eingebungen deines Geistes sein. Ich möchte ein Instrument in deinen Händen sein, um dir und deiner Kirche zu dienen.

Bitte: Herr, mach mich offen für deinen Geist.

1.  Simeon, ein Mann des Geistes. Lukas sagt uns in diesem Abschnitt drei Mal, dass Simeon ein Mann war, der offen für den Heiligen Geist war. Der „Heilige Geist ruhte auf ihm“, denn „es war ihm vom Heiligen Geist offenbart worden, dass er den Tod nicht schauen werde, ehe er den Messias des Herrn gesehen habe.“ Simeon hatte gelernt, auf die Eingebungen des Heiligen Geistes zu hören. Er wird aber nicht nur vom Heiligen Geist inspiriert, sondern wird von ihm machtvoll bewegt. Wir sollten kurz darüber nachdenken, wie sich dieser Mann ganz dem Wirken des Geistes überließ.

2. Maria, vom Geist überschattet. Es gibt niemanden, der so wie Maria dem Heiligen Geist gefügig war. Sie setzte dem Wirken des Heiligen Geistes kein Hindernis in den Weg. „Der Heilige Geist wird über dich kommen und die Macht des Höchsten wird dich überschatten“ (Lk 1,35). Maria gehorchte immer voller Glauben Gott. Als sie nun bei der Darstellung ihres Sohnes im Tempel steht, hört sie durch das Wirken des Geistes: „Dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird. Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden. Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen.“ Und wieder ist sie ganz offen für den Heiligen Geist und nimmt das vorausgesagte Leiden schon jetzt an.

3. Voller Staunen über den Heiligen Geist. Wir alle haben schon unglaubliche Geschichten über Ereignisse gehört, wo das Wirken des Heiligen Geistes ganz offensichtlich und so wunderbar war. Vielleicht durften wir selbst schon solche Momente erleben. Gibt es irgendeinen Grund, warum wir das nicht erleben sollten? Gibt es aber noch Hindernisse, die wir dem Heiligen Geist in unserem Leben in den Weg stellen? Er sollte der sanfte Gast unserer Seele sein. Wie fördern wir diese Freundschaft mit dem Heiligen Geist? Wir müssen für Stille in unserem Herzen sorgen, damit wir seine Stimme im Lärm so vieler weltlicher Stimmen, die sein Wort ersticken wollen, unterscheiden können. Dann können wir diese Stimme von den anderen unterscheiden und hören und ihr auch folgen.

Gespräch mit Christus: Herr Jesus, aus dieser Szene deiner Darstellung im Tempel können wir so viel lernen. Ich habe jetzt vor allem auf die Gegenwart deines Heiligen Geistes geschaut, die in diesem Evangelium so offensichtlich ist. An Weihnachten feiern wir, dass du als kleines Kind bei uns bist. Jetzt können wir mit unserem ganzen Leben Zeugnis dafür ablegen, dass wir auf deinen Heiligen Geist hören. Du hast ihn uns gesandt, damit wir nicht alleine sind. Möge er uns im Leben immer begleiten und möge er uns immer an die vielen Dinge erinnern, die du gesagt und getan hast, damit du uns zum Haus deines Vaters führen kannst.

Vorsatz:  Ich will an diesem Tag aufmerksam für den Heiligen Geist sein und diesen Punkt in meiner Gewissenserforschung besonders prüfen.