Tägliche Meditationen

Tägliche Meditationen

Sonntag 23. März 2008 bis Samstag 29. März 2008

Osteroktav

P. Jeffrey Jambon LC

Die Macht des Glaubens Sonntag
Die Macht des Zeugnisses Montag
Warum weinst du? Dienstag
Brannte uns nicht das Herz in der Brust? Mittwoch
Zeit mit dem auferstandenen Herrn verbringen Donnerstag
Menschenfischer fischen. Freitag
Was für eine Überraschung! Samstag


Die Macht des Glaubens

23. März 2008

Ostersonntag: Die Auferstehung des Herrn

P. Jeffrey Jambon LC

Joh 20,1-9
Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war. Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat. Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und kamen zum Grab; sie liefen beide zusammen dorthin, aber weil der andere Jünger schneller war als Petrus, kam er als erster ans Grab. Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging aber nicht hinein. Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen und das Schweißtuch, das auf dem Kopf Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle. Da ging auch der andere Jünger, der zuerst an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte. Denn sie wussten noch nicht aus der Schrift, dass er von den Toten auferstehen musste.

Einführendes Gebet:   Jesus, du allein bist der Herr der Geschichte, hilf mir, an dich zu glauben und nicht nach Zeichen als Beweis zu suchen. Ich vertraue auf dich, Herr Jesus, weil deine Worte wahr sind, und weil du für mich am Kreuz gestorben bist. Ich liebe dich, Herr, weil du mich zuerst geliebt hast.

Bitte:  Herr, vermehre meinen Glauben.

1. Am ersten Tag der Woche. An diesem ersten Ostersonntag hält Johannes Schritt mit Petrus, dem Anführer der Apostel, als sie zum Grab laufen, um zu überprüfen, ob es leer ist. Ihre Liebe zu Christus ist so groß, dass sie keine Zeit vergeuden und sofort zum Grab eilen wollen. Johannes hat es so eilig, dass er Petrus vorausläuft, nur um herauszufinden, ob das, was Maria Magdalena gesagt hat, stimmt. Dieser Eifer hat bewirkt, dass sie die ersten sind, die an die Auferstehung Jesu glauben. Nicht das leere Grab an sich hat ihr Leben verändert, sondern das Erkennen, dass der Leichnam Jesu nicht von jemandem weggenommen worden ist, sondern sich in gewisser Weise selbst fortbewegt hat, und die Leinenbinden an ihrem Platz zurückgelassen hat, das Schweißtuch aber sorgfältig zusammengebunden an einer besonderen Stelle lag. Suchen wir nun nach 2000 Jahren, in denen Christus seit diesem ersten Ostersonntag schon so viele Wunder gewirkt hat, immer noch nach Zeichen, die die Auferstehung Jesu beweisen sollen?

2. Er sah und glaubte. Stellen wir uns den christlichen Glauben ohne die Tatsache der Auferstehung Christi vor. Der Karfreitag für sich würde eine ganz andere Botschaft vermitteln. Er könnte Neugierde und ehrliche Bewunderung unter den Menschen hervorrufen, er könnte aber kein göttliches Licht in die menschliche Seele hineinbringen. Ohne die Realität der Auferstehung Christi würde der Glaube unzähliger Christen nichts bedeuten und wäre zwecklos. Ein Beweis für seine glorreiche Auferstehung ist die unbesiegbare Liebe so vieler Tausend Männer und Frauen, die Zeugnis für Christus geben, indem sie unzählige Hindernisse erfahren und sogar für Jesus Christus den Tod auf sich nehmen. Der lebende Christus gab ihnen die Kraft dazu.

3. Die Jünger kehrten wieder nach Hause zurück. „Dann kehrten sie wieder nach Hause zurück“ hört sich an, als ob alles wieder seinen gewohnten Gang weitergeht. Das Zuhause bedeutet das gewohnte Leben in bester Form. Johannes kehrt zurück, aber jetzt sieht er das Leben ganz neu, wie nie zuvor. Wir dürfen niemals als dieselben wie zuvor nach der Sonntagsmesse „nach Hause“ gehen. Die Sakramente und die liturgische Feier helfen uns, im Glauben zu wachsen, und so sollten wir nie wünschen, in unser gewohntes Leben zurückzukehren, so als ob nichts Bedeutendes geschehen wäre. Christus ist Alles! Ihn zu kennen und ihm zu begegnen macht das Leben bedeutungsvoll und voll Freude.

Gespräch mit Christus:  Herr, ich glaube fest, dass du von den Toten auferstanden bist. Und doch musst du sehen, dass ich oft so lebe, als ob ich nie davon gehört hätte. Jesus, bitte rechne mir diesen Mangel an Liebe nicht an. Hilf mir jetzt, deinen Willen über alles zu setzen, auch wenn es mir schwer fällt.

Vorsatz:   Wenn ich heute den Herrn im Allerheiligsten besuche oder eine geistliche Kommunion mache, will ich besonders für diejenigen aus meinem Bekanntenkreis beten, die nicht glauben.


Die Macht des Zeugnisses

24. März 2008

Montag in der Osteroktav

P. Jeffrey Jambon LC

Mt 28,8-15
Sogleich verließen Maria Magdalena und die andere Maria das Grab und eilten voll Furcht und großer Freude zu seinen Jüngern, um ihnen die Botschaft zu verkünden. Plötzlich kam ihnen Jesus entgegen und sagte: Seid gegrüßt! Sie gingen auf ihn zu, warfen sich vor ihm nieder und umfassten seine Füße. Da sagte Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht und sagt meinen Brüdern, sie sollen nach Galiläa gehen und dort werden sie mich sehen.

Noch während die Frauen unterwegs waren, kamen einige von den Wächtern in die Stadt und berichteten den Hohenpriestern alles, was geschehen war. Diese fassten gemeinsam mit den Ältesten den Beschluss, die Soldaten zu bestechen. Sie gaben ihnen viel Geld und sagten: Erzählt den Leuten: Seine Jünger sind bei Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, während wir schliefen. Falls der Statthalter davon hört, werden wir ihn beschwichtigen und dafür sorgen, dass ihr nichts zu befürchten habt. Die Soldaten nahmen das Geld und machten alles so, wie man es ihnen gesagt hatte. So kommt es, dass dieses Gerücht bei den Juden bis heute verbreitet ist.

Einführendes Gebet:   Herr, ich glaube fest an dich, weil du in dieser Osterwoche mein Herz mit deinem Frieden und mit Freude erfüllt hast. Ich hoffe auf dich, weil du all mein Vertrauen verdienst. Jesus, ich liebe dich und danke dir für die vielen Geschenke, die du mir gegeben hast, besonders für das Geschenk meines Lebens und meiner Erlösung.

Bitte:  Herr, lass meinen Glauben tief, einfach und selbstlos werden.

1. Fürchtet euch nicht. Was die Errichtung des Reiches Christi in einer Seele am meisten hindert, ist Furcht. Wie bei Maria Magdalena wird Furcht hinfällig und gegenstandslos, wenn man überzeugt ist, dass Christus wirklich auferstanden ist und sich jetzt deutlich als Sohn Gottes offenbart. Furcht entsteht, wenn der Glaube an Christus ins Schwanken gerät, und wenn sich so Hindernisse auf subtile Weise den Weg in unser Herz und unseren Verstand bahnen. In solchen Zeiten muss die Seele tief graben und den Geist in aufrichtigem Gebet erneuern.

2. Geht und sagt meinen Brüdern… Christus erkennt in Maria Magdalena ein offenes Herz. Sie liebt Christus ganz entschieden und hat ihn von ganzem Herzen vermisst. Sie entdeckt nun, dass er lebt, und ihr freudiges Erstaunen verleiht Christus die Sicherheit, dass er in allem auf sie zählen kann, was er ihr zu tun aufträgt. Christus gibt ihr darum den Auftrag, für seine Auferstehung Zeugnis zu geben. Christus kann sicher sein, dass sie seinen Auftrag ausführen wird. Sie stellt sich bereitwillig für dieses Apostolat zur Verfügung und gibt die gute Nachricht allen weiter, die ihr begegnen.

3. Die Soldaten ließen sich bestechen. Im Evangelium steht geschrieben, dass die Frauen das leere Grab verließen, und die Soldaten ebenso. Jedoch gingen sie im Gegensatz zu den Frauen, die die gute Nachricht den Brüdern verkünden gingen, nach Jerusalem, um Schmiergeld zu bekommen, eine Lüge zu verbreiten und um so das Leben von Christi Jüngern zu erschweren. Maria Magdalena und die andere Maria gingen voran, voller Liebe und Hingabe in ihrem Herzen. Auch wir sollten uns auf Christus konzentrieren und darauf, das weiterzugeben, was wir in ihm erfahren haben. Wir sollten uns nicht so sehr Sorgen über die zahlreichen Rückschläge machen, die wir erleben werden – unsere Botschaft ist wichtiger als unsere Ängste und Sorgen.

Gespräch mit Christus:  Herr, du weißt, wie schwach ich bin und wie sehr ich mir Sorgen mache, was die anderen von mir denken. Hilf mir, ganz davon überzeugt zu sein, wie sehr du mich liebst. Schenke mir ein begeistertes Herz, das dir unablässig dient und das mich dazu bewegt, sich ganz für das Wohl der Kirche und der Menschheit im Apostolat hinzugeben. Herr, du kannst auf mich zählen.

Vorsatz:   In meiner nächsten Unterhaltung am Arbeitsplatz oder in der Schule will ich meinen Glauben an Christus nicht verbergen.


Warum weinst du?

25. März 2008

Dienstag in der Osteroktav

P. Jeffrey Jambon LC

Joh 20,11-18
Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein. Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten. Die Engel sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Man hat meinen Herrn weggenommen und ich weiß nicht, wohin man ihn gelegt hat. Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann will ich ihn holen. Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich ihm zu und sagte auf Hebräisch zu ihm: Rabbuni!, das heißt: Meister. Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Brüdern und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott. Maria von Magdala ging zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie richtete aus, was er ihr gesagt hatte.

Einführendes Gebet:   Herr Jesus, ich verstehe jetzt, warum du dich nicht gleich Maria offenbart hast: um mir die Gelegenheit zu geben, im Glauben und Vertrauen auf dich zu wachsen. Darum glaube ich an dich und liebe dich über alles. Ich hoffe auf dich, auch wenn Versuchungen und Prüfungen zu meinem täglichen Brot gehören. Ich sollte dir dankbar sein, Herr, weil ich ohne dich nichts bin.

Bitte:  Herr, lass mich allein für dich leben. Mögest du immer verherrlicht und gepriesen werden.

1. Maria Magdalena stand draußen vor dem Grab und weinte. Wir sehen, wie Maria Magdalena weint. Das Evangelium berichtet uns diese Einzelheit nicht, um dem Bericht etwas Farbe zu geben, sondern als wichtigen Augenblick des Heiles. Es geschieht genau am Ostersonntag, in der Nähe zum leeren Grab, dass die Bitterkeit der menschlichen Angst in ihrem vollen Gewicht zum Ausdruck kommt. In gewissem Sinne ist alle menschliche Not in Maria Magdalenas Tränen gegenwärtig. Und doch wird das menschliche Leiden, hingezogen zum Grab, durch das wunderbarste Geheimnis des christlichen Glaubens in Freude umgewandelt: der Sieg des auferstandenen Christus.

2. Frau, warum weinst du? Wir Menschen können zerbrechen, wenn niemand uns stützt. Wer zerbrochen ist, den zieht Christus an sich und fordert ihn heraus, über das eigene unerträgliche Leiden hinauszublicken. Christus hätte es Maria Magdalena leichter machen können, wenn er sich ihr sofort offenbart hätte. Er entschied sich stattdessen, ihre Suche zu „verfeinern“ und ihren Blick über das, was sie gerade fühlte und litt, hinauszulenken. Christus wird das bei allen Christen tun, die sich dem leeren Grab nähern, in schweren oder guten Zeiten; er wird ihnen einen Auftrag anvertrauen, um ihnen seine Liebe zu schenken, wenn ihre Seele gereinigt und bereit ist.

3. Jesus sagte zu ihr: „Maria!“ Jeder einzelne Schmerz, den Maria fühlte und erfuhr, war plötzlich verschwunden. Der einzige Grund ihrer Agonie war auf einmal beseitigt. Jede weitere Traurigkeit wäre unendlich töricht gewesen. Sie war traurig, weil Jesus tot war, und weil sie seinen Leichnam nicht gefunden hatte. Dann offenbarte Christus ihr sein auferstandenes Leben, und sie war vor Freude außer sich. Christus hat den Schlüssel, um unsere niedergedrückten Seelen zu befreien und sie mit seinem Frieden zu erfüllen, wenn wir nur lernen würden, ihn tief und inniglich zu lieben.

Gespräch mit Christus:  Christus, du allein gibst meinem Leben seinen Sinn. Ohne dich gehen wir zugrunde. Jesus, schenk mir die Gnade, dir im Geist wahrer Liebe und wahren Glaubens alle meine Sorgen und Nöte zu bringen. Ich bin sicher, dass du meinen Geist, der sich so sehr nach dir sehnt, mit deiner Gnade und Freundschaft zu erfüllen. Komm, Herr Jesus, komm!

Vorsatz:   Ich will einen Freund anrufen, der gerade Schweres durchmacht und ihm Worte christlicher Ermutigung schenken.


Brannte uns nicht das Herz in der Brust?

26. März 2008

Mittwoch in der Osteroktav

P. Jeffrey Jambon LC

Lk 24,13-35
Am gleichen Tag waren zwei von den Jüngern auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist. Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte. Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus hinzu und ging mit ihnen. Doch sie waren wie mit Blindheit geschlagen, sodass sie ihn nicht erkannten. Er fragte sie: Was sind das für Dinge, über die ihr auf eurem Weg miteinander redet? Da blieben sie traurig stehen, und der eine von ihnen - er hieß Kleopas - antwortete ihm: Bist du so fremd in Jerusalem, dass du als einziger nicht weißt, was in diesen Tagen dort geschehen ist? Er fragte sie: Was denn? Sie antworteten ihm: Das mit Jesus aus Nazaret. Er war ein Prophet, mächtig in Wort und Tat vor Gott und dem ganzen Volk. Doch unsere Hohenpriester und Führer haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen. Wir aber hatten gehofft, dass er der sei, der Israel erlösen werde. Und dazu ist heute schon der dritte Tag, seitdem das alles geschehen ist. Aber nicht nur das: Auch einige Frauen aus unserem Kreis haben uns in große Aufregung versetzt. Sie waren in der Frühe beim Grab, fanden aber seinen Leichnam nicht. Als sie zurückkamen, erzählten sie, es seien ihnen Engel erschienen und hätten gesagt, er lebe. Einige von uns gingen dann zum Grab und fanden alles so, wie die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber sahen sie nicht. Da sagte er zu ihnen: Begreift ihr denn nicht? Wie schwer fällt es euch, alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben. Musste nicht der Messias all das erleiden, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen? Und er legte ihnen dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht. So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren. Jesus tat, als wolle er weitergehen, aber sie drängten ihn und sagten: Bleib doch bei uns; denn es wird bald Abend, der Tag hat sich schon geneigt. Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben. Und als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach das Brot und gab es ihnen. Da gingen ihnen die Augen auf und sie erkannten ihn; dann sahen sie ihn nicht mehr. Und sie sagten zueinander: Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloss? Noch in derselben Stunde brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zurück und sie fanden die Elf und die anderen Jünger versammelt. Diese sagten: Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen. Da erzählten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach.

Einführendes Gebet:   Herr, oft sind mein Verstand und meine Gedanken weit weg von Jerusalem. Hilf mir zu vertrauen, dass dein Kreuz der einzig gangbare Weg ist. Lass nicht zu, dass ich einen leichteren Weg nehme, sondern hilf mir, Herr, mit einem lebendigen Glauben, einer tiefen Hoffnung und einer furchtlosen und unerschütterlichen Liebe zu leben. Herr, ich danke dir dafür, dass du mich erschaffen und erlöst hast.

Bitte:  Herr, gib mir die Kraft, jeden Pessimismus zu vermeiden, und hilf mir, mit den Glauben eines Märtyeres zu leben.

1. Da blieben sie traurig stehen. Sehr früh an diesem Tag erlebte Maria Magdalena eine tiefe Entmutigung. Diese zwei Jünger erfahren denselben Kummer. Es muss einen bestimmten Wert haben, wenn wir einem verborgenen Christus unsere Bitterkeit und Niedergeschlagenheit am Ostertag bringen. Die Frucht dafür scheint unvergleichlich zu sein, wie wir es bei Maria Magdalena gesehen haben. In Emmaus wird es nicht anders sein! Christus begleitet die Jünger, um sie durch den neugegründeten Glauben, der bis zum Ende der Zeiten bestehen wird, zu entflammen.

2. Was sind das für Dinge, über die ihr auf eurem Weg miteinander redet? Früh am Morgen war Jesus Maria Magdalena in der Gestalt eines einfachen Gärtners erschienen. Jetzt verbirgt sich der auferstandene Herr hinter einer einfachen Frage. Jesus war doch der Grund der Dinge gewesen, welche diese zwei Jünger bis aufs Innerste erschüttert hatte; nichtsdestoweniger fragt er sie: „Was sind das für Dinge, über die ihr auf eurem Weg miteinander redet?“ Der Herr weiß genau, worüber sie reden, aber er verbirgt sich, um alles aus ihrer von Schmerz geplagten Sichtweise zu hören. Nachdem er ihren Klagen und ihrem Geseufze zugehört hatte, erklärt er ihnen die Bedeutung all dessen, was geschehen war, wodurch ihre Herzen zu glühen beginnen.

3. Der Herr ist wirklich auferstanden. Der Herr ist auferstanden. Die zwei Jünger rufen voll tiefer Freude aus: „Der Herr ist wirklich auferstanden.“ Eine Stunde zuvor hätte sich keiner von ihnen vorstellen können, dass er diese Worte aussprechen würde. Ihre Herzen waren so voller Dunkelheit. Die Begegnung mit Christus hat die Wolken der Niedergeschlagenheit und Verzweiflung aufgelöst. Es ist interessant, dass die zwei Jünger Jesus nicht so sahen, wie sie ihn gekannt hatten: Sie sahen nur einen Reisenden, der sie begleitete. Als er das Brot brach, erkannten sie, dass es Christus war, aber er war sofort verschwunden. Die Freude, die sie dabei erlebten, kam nicht von einer Erscheinung Christi, sondern vielmehr durch die Macht des Wortes, das ihnen alles erklärte und durch das Brechen des Brotes. Die Messe, mit der Liturgie des Wortes und dem „Brechen des Brotes“ sollte auch für uns zu einer Erfahrung werden, die unser Leben verändert.

Gespräch mit Christus:  Jesus, meine Situation gleicht so sehr der Situation, die diese zwei Jünger erlebten. Ich darf dich nicht physisch in diesem Leben sehen, aber durch die Macht deines geoffenbarten Wortes bin ich immer mit dir verbunden. Auch ich bin beim Brechen des Brotes mit deinem Leib und deinem Blut verbunden. Hilf mir, dieselbe Freude zu erleben, welche du den zwei Jüngern von Emmaus geschenkt hast. Hilf mir, über meine Prüfungen hinwegzusehen und deine Gegenwart und Liebe zu entdecken.

Vorsatz:   Beim nächsten Besuch der heiligen Messe will ich beim Wortgottesdienst und bei der Eucharistiefeier aufmerksamer sein.


Zeit mit dem auferstandenen Herrn verbringen

27. März 2008

Donnerstag der Osteroktav

P. Jeffrey Jambon LC

Lk 24,35-48
Die Jünger Jesu erzählten, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach. Während sie noch darüber redeten, trat er selbst in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Sie erschraken und hatten große Angst, denn sie meinten, einen Geist zu sehen. Da sagte er zu ihnen: Was seid ihr so bestürzt? Warum lasst ihr in eurem Herzen solche Zweifel aufkommen? Seht meine Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst. Fasst mich doch an und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht. Bei diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und Füße. Sie staunten, konnten es aber vor Freude immer noch nicht glauben. Da sagte er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen hier? Sie gaben ihm ein Stück gebratenen Fisch; er nahm es und aß es vor ihren Augen. Dann sprach er zu ihnen: Das sind die Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Alles muss in Erfüllung gehen, was im Gesetz des Mose, bei den Propheten und in den Psalmen über mich gesagt ist. Darauf öffnete er ihnen die Augen für das Verständnis der Schrift. Er sagte zu ihnen: So steht es in der Schrift: Der Messias wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen, und in seinem Namen wird man allen Völkern, angefangen in Jerusalem, verkünden, sie sollen umkehren, damit ihre Sünden vergeben werden. Ihr seid Zeugen dafür.

Einführendes Gebet:   Herr, ich glaube an dich. Ich nehme wirklich alles an, was du gesagt hast, besonders, als du gesagt hast, dass diejenigen selig seien, die trotzdem glauben, auch wenn sie nichts gesehen haben. Ich hoffe auf dich, weil du deinen Versprechen treu bist. Ich liebe dich, und deshalb will ich mich dir ganz weihen. Ich danke dir, dass du mich durch diese Meditation näher zu dir bringst.

Bitte:  Herr, hilf mir, dich durch den Glauben zu sehen.

1. Friede sei mit Euch. Christus besitzt etwas, das man auf der ganzen Welt nicht noch einmal findet: Es ist sein Friede. Sein Friede kommt nicht von der Welt. Wie bekommen wir seinen Frieden? Wenn wir das Kreuz mit Christus tragen, erreicht uns Christi Sieg und Frieden am schnellsten. Es gibt nichts Beruhigenderes für jemanden, als die eigene Sendung im Leben zu erfüllen. Sicher sind Soldaten mit vielen Auszeichnungen zufriedener mit sich selbst als Stubenhocker. Christi Frieden geht über den Verstehenshorizont unserer sündigen Natur hinaus. Trotzdem kommt Christus zu der Seele, die ihn aufrichtig sucht. Er will, dass wir alle seinen Frieden erfahren.

2. Seht auf meine Hände und Füße. Nachdem Christus seinen Jüngern den Frieden gewünscht hat, lenkt er ihre Aufmerksamkeit sofort auf seine verwundeten Hände und Füße. Als die Apostel seine Hände und Füße sahen, wussten sie, dass es der Herr war. Dies war genau der Mensch, der fünfzig Stunden zuvor ans Kreuz genagelt worden war – er selbst in Person! Christus will uns seine große Liebe zu jedem von uns beweisen. Wir könnten in der Tat behaupten, dass der Friede, den Jesus ihnen nun anbot, kurzlebig und schwach gewesen wäre, hätte er ihnen zuvor nicht die Wundmale gezeigt. Wie der heilige Paulus später erklärte: „Denn ich hatte mich entschlossen, bei euch nichts zu wissen außer Jesus Christus, und zwar als den Gekreuzigten“ (1 Kor 2,2). Die Wundmale sind der Beweis, dass dies der wahre Christus ist.

3. Ihr seid Zeugen für diese Geschehnisse. Wichtiger, als Christus zu sehen, ist, ihn zu erfahren. Petrus hatte erlebt, wie sich die Brotlaibe in seinem Korb wunderbar vermehrten, verleugnete aber den Herrn später drei Mal. Thomas sagte, dass er erst glauben würde, wenn er den Herrn mit eigenen Augen sähe; Jesus tadelte ihn, indem er sagte: „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben“ (Joh 20,29). Statt ihn zu sehen, ist es besser, Christus zu erfahren. „Sehen“ setzt nur voraus, dass die Sinne eingesetzt werden; „erfahren“ erfordert ein Bemühen mit allen Fähigkeiten, besonders mit dem Verstand, dem Willen und den Gefühlen. Diese drei arbeiten in einem Geist der Demut zusammen, und bahnen sich mit Gottes Gnade geschickt und voll Freude einen Weg durch die Schwierigkeiten des Lebens. Ein Zeuge ist weit mehr als jemand, der Sehenswürdigkeiten betrachtet. Ein Zeuge für Christus zu sein, beinhaltet Einsatz für Christus, kommt es nun gelegen oder ungelegen.

Gespräch mit Christus:  Herr, ich nehme dein Angebot des Friedens an. Hilf mir, jeden Tag für den Frieden zu arbeiten. Der Friede, den du hinterlässt, ist kein leichter Friede; es ist vielmehr ein Friede, der durch Freiheit, harte Arbeit und große Sehnsucht erworben wird. Hilf mir mit deiner Gnade, denn ohne sie wird meine Seele immer unruhig sein. Wenn ich dich im Frieden besitze, kann ich vor allen Leuten ein Zeuge für dich sein.

Vorsatz:   Wenn das nächste Mal ein Streit ausbricht, gebe ich dem Anderen recht. Ich werde nachgeben, damit er oder sie den Frieden, den ich als Jünger Christi habe, erfahren kann.


Menschenfischer fischen.

28. März 2008

Freitag in der Osteroktav

P. Jeffrey Jambon LC

Joh 21, 1-14
Jesus offenbarte sich den Jüngern noch einmal. Es war am See von Tiberias und er offenbarte sich in folgender Weise. Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus (Zwilling), Natanaël aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen. Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts. Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus und ihr werdet etwas fangen. Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es. Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, gürtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war, und sprang in den See. Dann kamen die anderen Jünger mit dem Boot - sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt, nur etwa zweihundert Ellen - und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her. Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot. Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt. Da ging Simon Petrus und zog das Netz an Land. Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt, und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht. Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst! Keiner von den Jüngern wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war. Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch. Dies war schon das dritte Mal, dass Jesus sich den Jüngern offenbarte, seit er von den Toten auferstanden war.

Einführendes Gebet:   Jesus, unser Herr, ich glaube an dich. Ich vertraue auf dich, weil du mich nicht meinen eigenen Kräften überlassen hast. Ich vertraue auf dich, weil ich weiß, dass du dich mir am Tag meiner Taufe in Freundschaft geschenkt hast. Herr, ich liebe dich über alles. Ich danke dir, weil du mich erschaffen und mich erlöst hast. Herr, ohne dich bin ich nichts.

Bitte:  Herr, gib mir die Gnade, dir mutig zu folgen.

1. Ich gehe fischen. Im gestrigen Evangelium sah Petrus, wie der auferstandene Jesus ein Stück gebratenen Fisch aß, und glaubte. Dennoch war Petrus innerlich aufgewühlt. Um sich abzulenken, beschäftigt er sich mit der Arbeit des Fischens, die er vor seiner Zeit als Apostel ausgeübt hatte. Die Jünger, die mit Petrus zusammen waren, befanden sich in einer ähnlichen Verfassung. Sie hatten den auferstandenen Herrn gesehen! Es ist schwer zu verstehen, warum alle unbedingt fischen gehen wollten und sich nicht weiter über Christus Gedanken machten. Manchmal sind auch wir ganz mit „unseren“ Aktivitäten beschäftigt und vergessen Christus. Versuchen wir, unsere Beziehung mit ihm zu vertiefen und laden wir ihn ein, uns bei allem, was wir am Tag tun, zu begleiten. Auf diese Weise wird alles, was wir tun, zu Gebet.

2. Es ist der Herr! Jesus vergaß seine Apostel nicht, obwohl sie ihn für ein paar Stunden mehr oder weniger vergessen hatten. Sie hätten bei Maria oder den anderen Jüngern bleiben können und im oberen Raum beten und über die wundersamen Dinge, die sie in den letzten paar Tagen gesehen hatten, nachdenken können. Tatsache ist aber, dass sie fischen gingen. Dann zeigte der Herr ihnen wiederum, wie sehr er sie liebte. Sie gingen fischen, und der Herr tat es ihnen gleich! Die Apostel durften wiederum erleben, dass sie nur wegen ihm so einen erfolgreichen Fang gemacht hatten.

3. Als sie an Land kamen... Als sie merkten, dass Christus da war, ließen sie sofort von ihrem Zeitvertreib ab. Erholung ist eine gute und gesunde Sache, aber Jesus beendete das Fischen auf ganz liebevolle Weise und versammelte sie um sich; diese ersten Wochen nach der Auferstehung waren entscheidend für die entstehende Kirche. Christus brachte sie an Land, um ihnen weiterhin seine taktvolle Liebe zu zeigen, um ihre gebrochenen Herzen zu heilen, und um sie für Pfingsten und ihre Sendung, wahre Menschenfischer zu werden, vorzubereiten!

Gespräch mit Christus:  Herr, es gibt Zeit für alles. Hilf mir, niemals aufzuhören, dich zu lieben und dir zu dienen! Ich mag mit weltlichen Dingen beschäftigt sein, aber lass mich sie in dir und für dich leben. Jesus, hilf mir, dich in meinem Gebet zu entdecken. Hilf mir, deine Eingebungen zu befolgen und meine Pflichten über meine Freizeit zu stellen.

Vorsatz:   Heute Abend werde ich meine Abendgebete für andere Seelen aufopfern, weil auch ich ein Menschenfischer sein soll.


Was für eine Überraschung!

29.März 2008

Samstag in der Osteroktav

P. Jeffrey Jambon LC

Mk 16, 9-15
Als Jesus am frühen Morgen des ersten Wochentages auferstanden war, erschien er zuerst Maria aus Magdala, aus der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte. Sie ging und berichtete es denen, die mit ihm zusammen gewesen waren und die nun klagten und weinten. Als sie hörten, er lebe und sei von ihr gesehen worden, glaubten sie es nicht. Darauf erschien er in einer anderen Gestalt zweien von ihnen, als sie unterwegs waren und aufs Land gehen wollten. Auch sie gingen und berichteten es den anderen und auch ihnen glaubte man nicht. Später erschien Jesus auch den Elf, als sie bei Tisch waren; er tadelte ihren Unglauben und ihre Verstocktheit, weil sie denen nicht glaubten, die ihn nach seiner Auferstehung gesehen hatten. Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!

Einführendes Gebet:   Jesus, unser Herr, ich bin so oft schwach und zerstreut. Lass mich heute auf dich vertrauen, und hilf mir, meinen Glauben ganz zu leben. Deine Liebe ist so groß, Herr; deswegen will ich dich trotz all meiner Belastungen lieben. Danke, Jesus, dass du mich erschaffen und von meiner Sünde befreit hast.

Bitte:  Herr, gib mir einen größeren Glauben.

1. Als Jesus auferstanden war... Das Evangelium sagt, dass Maria Magdalena und die Begleiter Jesu immer noch in tiefer Trauer versunken waren. Aber nun ist der Grund für ihr Weinen verschwunden – Christus, von dem sie große Dinge erwartet hatten, ist auferstanden, so wie er gesagt hatte. Christi Auferstehung ist der Kern und das Zentrum unseres ganzen Lebens. Wenn ich von Widerständen, Überdruß und menschlichem Versagen niedergedrückt werde, vertreibt er die Dunkelheit aus meinem Herzen.

2. Er erschien ihnen. Der Tod Jesu hatte alle Jünger geschockt. Sie waren pessimistisch und niedergeschlagen, aber plötzlich erschien ihnen Christus selbst. Er begleitet auch uns in unseren Prüfungen und richtet uns mit seiner Gnade wieder auf. Wir erfahren Christus nicht in einer Erscheinung, sondern vielmehr bei einer tiefen Begegnung im Gebet. Wenn wir Christus suchen, wird er sich uns bestimmt offenbaren. Er hat keinen Gefallen an einem ständigen Versteckspiel. Er will, dass wir ihn im täglichen Leben entdecken und umarmen.

3. Geht hinaus in die Welt und verkündet allen das Evangelium. Zwei Dinge sind hier offensichtlich. Die Jünger erfahren die wirkliche Gegenwart Christi und werden eine innere Gnade mit dem Kommen des Heiligen Geistes an Pfingsten empfangen. Es ist auch ganz offensichtlich, dass sich diese Erscheinugen Christi tief in ihren Herzen und Gedanken einprägten. Nur aufgrund dieser Erfahrung und durch ihr tiefes Gebet konnten sie diese neue Sendung annehmen: „Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!“ Dies ist keine Freizeitbeschäftigung. Dies ist eine dringende Notwendigkeit, die direkte Konsequenz aus einer frohen und liebenden Begegnung mit der Person Christi. Wenn er lebt und wir wissen es, dann müssen wir dabei mitarbeiten, ihn so vielen Menschen wie möglich bekannt zu machen.

Gespräch mit Christus:  Herr, gib mir die Gnade, wahrhaft erstaunt zu sein. Gib mir die Gnade, über deine Gegenwart zu staunen und mich durch sie erneuern zu lassen. Lass mich nie aufhören, dich zu lieben und dir zu dienen. Hilf mir, dich besser kennenzulernen, damit ich dich unaufhörlich lieben kann. Hilf mir, dich so sehr zu lieben, dass ich dir bedingungslos nachfolge.

Vorsatz:   Ich werde bei meinen Besuchen des Allerheiligsten Sakramentes aufmerksamer sein. Ich werde versuchen, gewollte Ablenkungen zu vermeiden.