Tägliche Meditationen

Tägliche Meditationen

Sonntag 20. August 2006 bis Samstag 26. August 2006

Zwanzigste Woche im Jahreskreis

P. Cathal Deveney LC

Ein neues Leben Sonntag
Nur gut zu sein, ist nicht genug Montag
Mutter und Königin Dienstag
Ein Reich der Barmherzigkeit Mittwoch
Folge Mir! Donnerstag
Den Herrn auf die Probe stellen! Freitag
Der Größte und Demütigste Samstag


Ein neues Leben

20. August 2006

Zwanzigster Sonntag im Jahreskreis
Bernhard von Clairvaux, Abt und Kirchenlehrer

P. Cathal Deveney LC

Joh 6,51-58
Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, (ich gebe es hin) für das Leben der Welt. Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben? Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise, und mein Blut ist wirklich ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm. Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben. Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.

Einführendes Gebet:  Herr Jesus, ich glaube fest an deine wirkliche Gegenwart in der Eucharistie. Ich bitte dich, lass diese Meditation voll des Lobes und des Dankes für das großartige Geschenk deiner selbst sein, das du uns unter den Gestalten von Brot und Wein gegeben hast.

Bitte: Gewähre mir, Herr, dass ich in meinem Glauben an die Eucharistie wachse.

1. Ein neues Leben.  Es ist immer gut, über die Grundlagen und die Grundwahrheiten unseres Glaubens nachzudenken. Wir können uns so an sie gewöhnt haben, dass wir dadurch den Sinn des Wunders verlieren. Gott wurde Mensch, damit wir am wahren Leben Gottes teilhaben können. Wir, die wir wegen der Erbsünde verdammt waren, haben durch Gottes Gnade das Geschenk eines neuen Lebens erhalten, eines Lebens, das nie enden wird. Das neue Leben haben wir bei der Taufe erhalten, bei der wir in den mystischen Leib Jesu eingegliedert und Kinder Gottes wurden. Wir nehmen an dem göttlichen Leben der Heiligen Dreifaltigkeit durch Gottes Sohn teil, der um unseretwegen Mensch geworden ist. Was für ein außerordentliches Geschenk haben wir erhalten! Jeder von uns sollte darüber in der Gegenwart Gottes nachdenken und ebenso in der Dankbarkeit und Liebe zu Gott wachsen, dessen Barmherzigkeit uns gegenüber grenzenlos ist.

2. Neues Leben - neue Nahrung. Wir haben Leben empfangen, das wahre Leben Gottes. Wir besitzen dieses neue Leben in Christus. Es kommt ausschließlich von ihm, nicht von der Welt, nicht von den Menschen, auch nicht von den Engeln. Christus ist Mensch geworden, damit wir dieses neue Leben haben. Aber wie nun einmal das menschliche Wesen ist, sind wir schwach und wir brauchen Nahrung zum Leben. Keine irdische Nahrung kann ein solches Leben aufrechterhalten. So sollten wir die Speise verehren, die wir als Nahrung für dieses neue Leben erhalten haben. Christus hat sich tatsächlich hingegeben, um für uns die „wahre Speise“ zu sein. Das ist es, was wir erhalten haben: eine neue Speise für ein neues Leben. In der Eucharistie ist er unsere Speise und unser Trank geworden. Lasst uns innehalten und in stiller Anbetung die Großzügigkeit des Gottessohnes bewundern.

3. Die Speise der Verheißung. Die Eucharistie ist ein außerordentliches Geschenk. Wir können ihren unendlichen Reichtum nicht fassen, da sie der Sohn Gottes selbst ist. Das Brot ist nicht mehr Brot und der Wein nicht mehr Wein. Unser Herr Jesus Christus ist mit Fleisch und Blut bei uns. Er kam, damit wir das Leben haben, es in Fülle haben. Er kam und gab sich uns selbst hin, um uns auf unserer Reise zu stärken. Die Speise, die er gibt - nämlich sich selbst - ist zugleich die Speise, die verheißt, dass der, der sein heiliges Fleisch isst und sein kostbares Blut trinkt, das ewige Leben haben wird und auferweckt wird am Letzten Tag. Jede andere Speise ist nutzlos und führt zum Tod. Die Eucharistie aber triumphiert über den Tod; sie ist eine neue Speise für ein neues Leben - für das ewige Leben.

Gespräch mit Christus:  Herr, zu wem soll ich gehen? Du bist das Brot des Lebens! Herr Jesus, in diesem Leben gibt es nicht genügend Tage, um dir für deine Liebe zu danken. Es fehlt an der Zeit, sie in Dankbarkeit für die große Bedeutung der Eucharistie zu verbringen. Hier bin ich; ich komme, dich nach Kräften zu lieben. Ich vertraue darauf, mit Hilfe von Maria, deiner Mutter, dich lieben zu können.

Vorsatz:  Ich werde meine Familie einladen, die Eucharistie zu empfangen oder geistig zu kommunizieren.


Nur gut zu sein, ist nicht genug

21. August 2006

Montag der zwanzigsten Woche im Jahreskreis
Pius X., Papst

P. Cathal Deveney LC

Mt 19,16-22
Es kam ein Mann zu Jesus und fragte: Meister, was muss ich Gutes tun, um das ewige Leben zu gewinnen? Er antwortete: Was fragst du mich nach dem Guten? Nur einer ist «der Gute». Wenn du aber das Leben erlangen willst, halte die Gebote! Darauf fragte er ihn: Welche? Jesus antwortete: Du sollst nicht töten, du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen; ehre Vater und Mutter! Und: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst! Der junge Mann erwiderte ihm: Alle diese Gebote habe ich befolgt. Was fehlt mir jetzt noch? Jesus antwortete ihm: Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkauf deinen Besitz und gib das Geld den Armen; so wirst du einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach. Als der junge Mann das hörte, ging er traurig weg; denn er hatte ein großes Vermögen.

Einführendes Gebet:  Herr, ich weiß, du bist treu, du bist gut und du bist mein Herr und mein Gott. Ich brauche deinen Willen nicht zu fürchten. Ich will dir treu dienen. Hilf mir, vertrauensvoll und mit ganzem Herzen zu beten und dafür offen zu sein, deinen Willen zu erfüllen.

Bitte:  Herr und Gott, ich bitte dich um die Gnade, in meinem Leben deinen heiligen Willen mit ganzem Herzen zu befolgen.

1. Es ist nicht genug, gut zu sein.  Der reiche junge Mann war ein guter Mann. Das können wir aus dem Text des Evangeliums klar erkennen. Er hielt die Gebote. Er beachtete das Gesetz genau. Manchmal sind wir wie er. Wir glauben, die Regeln zu beachten ist alles, was wir zu tun haben. „Sage mir doch, was ich tun soll“, ist oft der Aufschrei unseres Herzens, wenn wir in unserem Leben dem Willen Gottes kritisch gegenüberstehen. Nicht, dass wir den Willen Gottes nicht erfüllen wollen - bestimmt erfüllen wir ihn meistens. Aber vielleicht denken wir, dass wir Gott nur zufrieden zu stellen haben - sozusagen ihm etwas abzubezahlen haben, - oder unseren Weg in den Himmel zu verdienen haben. Ich habe mir das erworben; deshalb verdiene ich es, in den Himmel zu kommen. Ich habe getan, was ich tun sollte; jetzt habe ich das Recht auf ein ewiges Leben. Sogar der reiche junge Mann, der gute junge Mann, konnte erkennen, dass dies nicht der Weg war.

2. Vollkommen zu sein.  Der reiche junge Mann kann, wie Papst Johannes Paul II. in seiner Enzyklika „Veritatis Splendor“ hervorhebt, jeder von uns sein, wenn wir Christus begegnen. Wir wissen, dass er allein die Worte des ewigen Lebens hat. Er allein ist der wahre Lehrer und tatsächlich der einzige Lehrer. Er kann weder getäuscht werden noch kann er täuschen. Wir sind uns sicher, dass er uns die Wahrheit sagt. Und deshalb fragen wir ihn im Gebet, was wir tun müssen, um mehr als gut zu sein - ein treuer Jünger zu sein, vollkommen zu sein.

3. Liebe ist größer.  Der reiche junge Mann ging traurig weg, nachdem er die Antwort von Christus gehört hatte. Er hatte die Antwort auf den Sinn seines Lebens gesucht. Er hatte ein Verlangen in seinem Herzen gespürt, das ihn dazu bewegte, den Herrn zu finden. Er hat ihm diese Frage gestellt, aber er hatte Angst zu lieben. Christus gibt ihm keine neuen Gebote, die er zu erfüllen hätte. Er belehrt ihn nicht darüber, was er meiden oder was er tun soll. Er fordert den jungen Mann zur Vollkommenheit auf, die darin besteht, alles zu verlassen und ihm aus Liebe zu folgen. Denn der junge Mann hatte eine einzigartige Berufung, vielleicht sogar, einer der Apostel zu werden - wir wissen es nicht. Christus fordert nicht jeden auf, ihm in Armut zu folgen, aber er ruft jeden Christen auf, ihn über alles andere zu lieben. Er will uns nicht den Fehler begehen lassen, zu glauben, wir würden Gott lieben, auch wenn wir uns ihm nicht vollständig hingeben.

Gespräch mit Christus:  Herr, man kann sich so leicht täuschen, wenn man denkt, die Erfüllung der Gebote sei alles, was von einem guten Jünger verlangt wird. Hilf mir zu verstehen, so zu leben, wie du es mich heute mit den Worten des Evangeliums gelehrt hast. Ich weiß jetzt, dass der einzige Weg, vollkommen, treu und rechtschaffen zu sein, der ist, dich zu lieben.

Vorsatz:  Ich will mein Engagement erneuern und Gott aus Liebe zu Jesus in der Kirche dienen.


Mutter und Königin

22. August 2006

Dienstag der zwanzigsten Woche im Jahreskreis
Maria Königin

P. Cathal Deveney LC

Mt 19,23-30
Da sagte Jesus zu seinen Jüngern: Amen, das sage ich euch: Ein Reicher wird nur schwer in das Himmelreich kommen. Nochmals sage ich euch: Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt. Als die Jünger das hörten, erschraken sie sehr und sagten: Wer kann dann noch gerettet werden? Jesus sah sie an und sagte zu ihnen: Für Menschen ist das unmöglich, für Gott aber ist alles möglich. Da antwortete Petrus: Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Was werden wir dafür bekommen? Jesus erwiderte ihnen: Amen, ich sage euch: Wenn die Welt neu geschaffen wird und der Menschensohn sich auf den Thron der Herrlichkeit setzt, werdet ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten. Und jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder, Schwestern, Vater, Mutter, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird dafür das Hundertfache erhalten und das ewige Leben gewinnen. Viele aber, die jetzt die Ersten sind, werden dann die Letzten sein, und die Letzten werden die Ersten sein.

Einführendes Gebet:  Herr, heute ehren wir deine Mutter als Königin des Himmels und der Erde. Wir wissen, dass du uns unter ihren Schutz gestellt hast. Da sie deine Mutter ist, ist ihre Kraft, uns zu beschützen und zu leiten, wahrhaft gewaltig. Öffne mein Herz in diesem Gebet, um dich zu verehren und anzubeten.

Bitte: Herr, gewähre mir die Gnade, eindringlich zu Maria zu beten.

1. Mutter des Königs.  Christus ist König. Er ist der ewige Sohn des Vaters, ist aber Mensch geworden und wurde geboren von einer Jungfrau durch die Kraft des Heiligen Geistes. Er ist wahrhaft Gott und wahrhaft Mensch. Das ist ein großes Geheimnis unseres Glaubens: die Menschwerdung des Sohnes Gottes. Wir benötigen Zeit, in Gegenwart Gottes die Wirklichkeit der Menschwerdung zu verinnerlichen. Gott geht auf den Menschen zu - auf jeden von uns - in einer Weise, auf die niemand jemals hoffen kann. Heute verehren wir Christus den König und ehren seine Mutter. Sie ist die Mutter des Gottessohnes; sie ist die Mutter des Königs.

2. Eine demütige Dienerin.  Auf welche besondere Art Maria Königin ist, kann besonders bei der Verkündigung gesehen werden. Der Engel Gabriel verkündet ihre Größe und sie antwortet in Demut, schlicht und einfach wunderschön „fiat“. Ihr Königtum besteht in der ständigen Unterordnung unter Gott sowie in der Unterordnung unter ihren Sohn und im Dienst an ihrem Sohn. Wir hören auch ihre bedeutenden Worte auf der Hochzeit zu Kana: „Was er euch sagt, das tut!“ (Joh 2,5). Das Königtum Marias ist das eines Geschöpfes, das die Rolle akzeptiert, die Gott ihm zugeteilt hat. Wenn sie die Mutter Gottes sein soll, dann sei es so. Wenn sie das Sterben ihres Sohnes am Kreuz mit ansehen soll, dann sei es so. Wenn sie die Königin des Himmels und der Erde sein soll, dann sei es so. Zu jeder Zeit ist sie die „ancilla domini“ - die Magd des Herrn.

3. Meine Mutter ist eine Königin.  Welch eine Quelle des Trostes ist das heutige Fest für jeden von uns. Wir wissen, dass uns Maria von Jesus am Fuße des Kreuzes zur Mutter gegeben wurde. Sie ist es, die über uns wacht und uns beschützt. Wir sollten von ihrem mütterlichen Schutz überzeugt sein. Wir können sicher sein, was auch immer wir in die mütterliche Hände von Maria legen, unsere Sorgen, Vorhaben, diejenigen, die wir lieben, oder unser innerstes Selbst, alles wird sich zum Besten wenden. Jahrhunderte hindurch hat Maria ihre Gegenwart durch viele Erscheinungen sichtbar gemacht und begleitet auf diese Weise ihre Kinder. Ja, wie eine Mutter ist sie ständig bei ihren Kindern, besonders bei denen, die in Bedrängnis sind. In ihrem Herzen können wir immer eine sichere Zuflucht finden. Sie, der Morgenstern, führt uns unablässig zu ihrem Sohn, unserem Herrn Jesus Christus.

Gespräch mit Christus:  Herr Jesus, du hast deine Mutter zu unserer Mutter gemacht. Einer solchen Auszeichnung bin ich nicht würdig. Ich bin dir dankbar, sehr dankbar, für dieses Zeichen deiner großen Liebe zu mir. Du weißt, wie sehr ich den Schutz deiner Mutter brauche. Du weißt auch, wie sehr ich Maria, deine Mutter, schätze und liebe. Danke, Herr, für dieses wunderbare Geschenk deiner Liebe. Möge meine Liebe zu dir und zu Maria, deiner Mutter, wachsen.

Vorsatz:  Ich will heute den Rosenkranz mit mehr Konzentration als sonst beten.


Ein Reich der Barmherzigkeit

23. August 2006

Mittwoch der zwanzigsten Woche im Jahreskreis

P. Cathal Deveney LC

Mt 20,1-16
Jesus trug seinen Jüngern folgendes Gleichnis vor: Denn mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der früh am Morgen sein Haus verließ, um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben. Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denar für den Tag und schickte sie in seinen Weinberg. Um die dritte Stunde ging er wieder auf den Markt und sah andere dastehen, die keine Arbeit hatten. Er sagte zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Ich werde euch geben, was recht ist. Und sie gingen. Um die sechste und um die neunte Stunde ging der Gutsherr wieder auf den Markt und machte es ebenso. Als er um die elfte Stunde noch einmal hinging, traf er wieder einige, die dort herumstanden. Er sagte zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag untätig herum? Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben. Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Als es nun Abend geworden war, sagte der Besitzer des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter, und zahl ihnen den Lohn aus, angefangen bei den letzten, bis hin zu den ersten. Da kamen die Männer, die er um die elfte Stunde angeworben hatte, und jeder erhielt einen Denar. Als dann die ersten an der Reihe waren, glaubten sie, mehr zu bekommen. Aber auch sie erhielten nur einen Denar. Da begannen sie, über den Gutsherrn zu murren, und sagten: Diese letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleichgestellt; wir aber haben den ganzen Tag über die Last der Arbeit und die Hitze ertragen. Da erwiderte er einem von ihnen: Mein Freund, dir geschieht kein Unrecht. Hast du nicht einen Denar mit mir vereinbart? Nimm dein Geld und geh! Ich will dem letzten ebensoviel geben wie dir. Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will? Oder bis du neidisch, weil ich (zu anderen) gütig bin? So werden die Letzten die Ersten sein und die Ersten die Letzten.

Einführendes Gebet:  Jeder Augenblick, den ich im Gebet mit dir verbringe, Herr, ist ein großer Segen, den ich nicht verdiene. Aus Liebe hast du selbst mir, einem armseligen Geschöpf, einen Zugang zu dir geschaffen. Du bist gerecht und barmherzig. Ich glaube an dich, ich vertraue auf dich, ich hoffe auf dich und ich liebe dich. Halte mich fest bei dir, damit ich für immer im Himmel mit dir vereint sein darf.

Bitte: Herr, gewähre mir die Gnade, ganz und gar auf die Liebe Christi zu mir zu vertrauen.

1. Reich der Barmherzigkeit.  Unser Herr beginnt das Gleichnis, indem er uns sagt, dass er vom Himmelreich spricht. Er ist der König, und er sagt uns, womit sein Himmelreich vergleichbar ist. Es entspricht nicht den irdischen Königreichen und auch nicht dem, was die Menschen dafür halten. In gewisser Hinsicht sympathisieren wir nämlich mit den Arbeitern, die, obwohl sie die meiste Arbeit hatten, nur soviel bekamen wie die, die nur eine Stunde gearbeitet hatten. Das scheint unfair zu sein. Auch rechtens scheint es nicht zu sein. Christus rechtfertigt das Handeln des Gutsherrn, indem er dessen Güte herausstellt: er gibt mehr, als der Arbeiter verdient.

2. Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.  Unser Herr macht es hinreichend klar, dass Gott gerecht und barmherzig ist. Gott schuldet seinen Geschöpfen nichts. Wenn wir sagen, er ist gerecht, dann meinen wir, dass er alles richtig ordnet und jedem gibt, was er in seinem Leben zur Erfüllung des Willens Gottes braucht. Seine Barmherzigkeit ist die Perfektion seiner Gerechtigkeit. Ein Mensch, dem es nicht gelingt, Gottes Willen zu erfüllen, ist leer und seine Zukunft wird trostlos sein, es sei denn, er macht sich den Willen Gottes zu eigen. In seiner Barmherzigkeit sandte uns der Vater seinen Sohn, um uns zu suchen und uns aus unserer Sündhaftigkeit zu retten. Aus Barmherzigkeit sandte er uns seinen Heiligen Geist, damit er uns über den Willen Gottes lehrt. Indem er uns seinen Sohn und den Heiligen Geist sandte, hat er uns eine Belohnung geschenkt, die jeden unserer Verdienste weit übertrifft.

3. Das Geheimnis der göttlichen Güte.  Das Himmelreich wird nicht nach menschlichen Maßstäben regiert. Es wird regiert nach dem Maßstab göttlicher Barmherzigkeit und göttlicher Güte. Das ist es, was unser Herr versucht, uns durch zahlreiche Gleichnisse über die Barmherzigkeit, durch sein Handeln und, vor allem, durch sein Leiden und Tod am Kreuz klar zu machen. Er ist nicht gekommen, um zu verurteilen, sondern, um zu erlösen. Er kam nicht, um zu vernichten, sondern, um Leben zu geben im Überfluss. Er kam, damit wir ihn kennen lernen - und durch ihn seinen Vater - um so in die Macht des Himmelreichs, ein Reich der Barmherzigkeit und Gerechtigkeit, einzutreten.

Gespräch mit Christus:  Dein, Herr Jesus, ist das Reich der Barmherzigkeit und Liebe. Dein ist das Reich, in dem der Sünder Erlösung findet. Dein ist das Reich der Hoffnung. Herr, ich bin nicht würdig, in dein Reich gerufen zu werden. Du bist es jedoch, der mich gerufen hat. Du bist es, der mich mit seinem Blut erlöst hat. Öffne mein Herz für ein felsenfestes und unbedingtes Vertrauen auf dich.

Vorsatz: Ich will meine Pflichten hier auf Erden im Vertrauen auf Gott erfüllen.


Folge Mir!

24. August 2006

Donnerstag der zwanzigsten Woche im Jahreskreis
Bartholomäus, Apostel

P. Cathal Deveney LC

Joh 1, 45-51
Philippus traf Natanaël und sagte zu ihm: Wir haben den gefunden, über den Mose im Gesetz und auch die Propheten geschrieben haben: Jesus aus Nazaret, den Sohn Josefs. Da sagte Natanaël zu ihm: Aus Nazaret? Kann von dort etwas Gutes kommen? Philippus antwortete: Komm und sieh! Jesus sah Natanaël auf sich zukommen und sagte über ihn: Da kommt ein echter Israelit, ein Mann ohne Falschheit. Natanaël fragte ihn: Woher kennst du mich? Jesus antwortete ihm: Schon bevor dich Philippus rief, habe ich dich unter dem Feigenbaum gesehen. Natanaël antwortete ihm: Rabbi, du bist der Sohn Gottes, du bist der König von Israel! Jesus antwortete ihm: Du glaubst, weil ich dir sagte, dass ich dich unter dem Feigenbaum sah? Du wirst noch Größeres sehen. Und er sprach zu ihm: Amen, amen, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel geöffnet und die Engel Gottes auf und niedersteigen sehen über dem Menschensohn.

Einführendes Gebet:  Groß sind deine Werke, Herr! Du tust alles mit Weisheit und Liebe. Du hast jeden ins Leben gerufen und jedem seine Rolle zugewiesen, eine Sendung in diesem Leben. Lass mich wachsen im Verständnis dieser Sendung, die du mir anvertraut hast. Hilf mir, mit der Annahme meiner Sendung, dich mehr zu lieben, mehr an dich zu glauben und auf dein Versprechen, das ewige Leben mit dir im Himmel zu erlangen, zu vertrauen. Gib, dass ich mit meinem ganzen Sein annehme, was du mit mir vorhast.

Bitte: Gewähre mir, mein Gott, die Gnade zu verstehen, dass der Sinn meines Lebens allein von dir kommt.

1. Der Ruf.  Wir alle haben einen von Gott gegebenen Auftrag im Leben. Jeder einzelne von uns ist von Gott nach seinem ewigen Plan geschaffen. Er liebt uns und gab uns eine Aufgabe in dieser Welt, die zum ewigen Leben, zum ewigen Glück führt. Er hat uns das Geschenk des Lebens anvertraut. Obwohl wir sterben werden und in unser Grab zur Ruhe gelegt werden, werden wir nie aufhören zu sein. Wenn wir sterben, wird unsere unsterbliche Seele vom Körper getrennt werden. Wir werden vor Gott treten, um gerichtet zu werden. Das Letzte Gericht läuft darauf hinaus zu bewerten, ob wir in Liebe Gottes Willen in unserem Leben erfüllt haben oder nicht.

2. Komm und sieh!.  Nathanaël (auch bekannt als Bartholomäus) ist ein Mensch ohne Falschheit - ein ehrlicher Mann. Philippus lädt ihn ein, den Messias zu treffen. Das Treffen, das Bartholomäus mit Christus haben wird, ist überraschenderweise nicht das erste, auch wenn Bartholomäus dies denkt. So ist es immer. Wir werden eingeladen, Christus bei einem Vorhaben der Pfarrgemeinde, bei einer Pfarrmission oder in irgendeiner neuen Form des Apostolats zu treffen, und wir sind vielleicht ein wenig betroffen. Jemand sagt zu uns: „Komm und sieh.“" Wir gehen und merken, dass Christus uns schon ausfindig gemacht hat. Der sanfte und gute Meister führt uns Schritt für Schritt dahin, seinen Willen zu entdecken. Er verbirgt ihn nicht vor uns. Indem wir einen Schritt auf ihn zugehen, merken wir, dass er uns bereits gefunden hat.

3. Der Segen des Glaubens.  Wenn wir dem Ruf glauben, den Christus unseren Herzen eingibt, wenn wir glauben, dass wir in seinen Händen sind, dann werden wir wahrhaft große Dinge erfahren. Wir werden Gottes Werke in der Welt sehen. Wir werden anfangen zu verstehen, wie er außergewöhnliche Dinge durch gewöhnliche Menschen vollbringt. Christus zwingt uns seine Liebe nicht auf. Er möchte, dass wir mit ihm zusammenarbeiten. Er möchte, dass wir unsere Freiheit nutzen, um ihm aus Liebe zu dienen, so dass wir die Gnaden des Glaubens erfahren, die eines Tages in großartiger Pracht ewigen Glücks auf uns herabströmen werden.

Gespräch mit Christus:  Herr Jesus, du hast mich ins Leben gerufen. Du hast mich erlöst, als ich verloren war. Du hast mich gerufen, dir in dieser Welt zu dienen, so dass ich für immer mit dir in der künftigen Welt sein kann. Du bist gut und großzügig; du bist voller Güte und voller Liebe. Du sorgst dafür, dass ich geben kann, was du von mir forderst, in dem du mich in der Schwäche meines Willens unterstützt. Du kennst meine Grenzen und dennoch liebst du mich. Herr, lehre mich, dir zu vertrauen und dir immer und überallhin zu folgen.

Vorsatz:  Ich werde heute beobachten, ob ich tue, was Gott von mir möchte, und werde mich bemühen, es mit Liebe zu tun.


Den Herrn auf die Probe stellen!

25. August 2006

Freitag der zwanzigsten Woche im Jahreskreis

P. Cathal Deveney LC

Mt 22,34-40
Als die Pharisäer hörten, dass Jesus die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte, kamen sie (bei ihm) zusammen. Einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, wollte ihn auf die Probe stellen und fragte ihn: Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste? Er antwortete ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz samt den Propheten.

Einführendes Gebet: Herr, der Pharisäer dachte, er sei weise und daher stellt er dich auf die Probe. Wie lächerlich ist es vom Menschen, Gott auf die Probe zu stellen! Wie furchtbar erbärmlich ist es, dich zu testen, Zeichen zu fordern oder zu verlangen, dass du unsere Fragen beantwortest! Lehre uns, zu glauben, dich zu lieben und dir zu folgen.

Bitte:  Herr Gott, gib mir die Gnade reiner Demut, damit ich mir deinen Willen zu eigen mache.

1. Des Menschen immer wiederkehrende Dummheit.  Herr Gott, Adam und Eva stellten deine Güte auf die Probe; sie fanden sie nicht groß genug. So wählten sie den Apfel des Misstrauens, weil sie daran zweifelten, dass du gut bist. Das Volk Israel testete dich immer wieder, ungeachtet der unzähligen Wunder, die du für sie gewirkt hast. Die Pharisäer und Sadduzäer erkannten die Wunder nicht, die du vollbracht hast. Sie weigerten sich, dir zuzuhören, und so konnten sie die Zeichen nicht sehen. Sie lehnten deine Worte der Güte ab und schlossen ihre Augen vor den außergewöhnlichen Zeichen deiner göttlichen Macht. Sie stellten dich auf die Probe. Sie urteilten nach eigenen Maßstäben. Sie ließen sich in ihren Entscheidungen nicht von deinen Geboten leiten, sondern von ihrem eigenen törichten Willen. Dies ist des Menschen immer wiederkehrende Dummheit. Der Mensch sieht niemals so dumm, so erbärmlich aus, als wenn er Gott herausfordert. Es gibt nichts Bewundernswertes in solch einem kläglichen Tun. Es gibt nichts Lobenswertes, wenn man sich Gott widersetzt.

2. Engstirnig.  Welche Einstellung finden wir bei denen, die Gott auf die Probe stellen? Es ist immer die gleiche Engstirnigkeit. Menschen, die nicht über ihre eigenen Sorgen hinaus sehen können, die sich weigern, Dinge zu sehen, die man nicht berühren kann. Solche Menschen fordern, Gott auf die Probe zu stellen. In diesem Abschnitt des Evangeliums sehen wir das Herz Christi. Er kommt den engstirnigen Pharisäern, die ihm eine Falle stellen wollen, entgegen. Christus nimmt die Herausforderung an und nutzt sie als Gelegenheit, sein Licht auf alle Anwesenden zu verströmen. Er lädt die Anwesenden ein, ihre Engstirnigkeit hinter sich zu lassen und ihren Blick für die Liebe Gottes und die des Nächsten zu öffnen.

3. Weisheit und Liebe.  In der ganzen Geschichte und in unserer heutigen Kultur finden wir häufig Menschen, die sich damit brüsten, unabhängig genug, rational genug, erwachsen und mutig genug gewesen zu sein, um sich Gott und seiner Kirche zu widersetzen. Wie wir alle wissen, hat dies nichts mit Mut zu tun. Jedes Selbstlob ist Schall und Rauch. Wenn wir vernünftig wären, wenn wir stark und mutig wären und das Leben ganz nach unserer Identität leben würden, dann müssten wir wie Kinder werden und so Weisheit erhalten und in Liebe leben. Wir müssen unser eigenes Leben prüfen, um sicher zu stellen, dass wir den Herrn nicht auf die Probe stellen, indem wir Zeichen von ihm fordern, seinen Plan hinterfragen oder seinen Willen zurückweisen. Wir sollten Maria, den Sitz der Weisheit, bitten, uns auf dem Weg der Wahrheit zu führen und mit ihr zu sagen, hier bin ich, der Diener des Herrn (vgl. Lk 1,38).

Gespräch mit Christus:  Herr, der willentlichen Blindheit der Pharisäer antwortetest du mit Liebe. Lass mich nicht blind sein in deiner Gegenwart. Lass mich dich in keiner Weise auf die Probe stellen. Du hast gesprochen. Du hast Worte des ewigen Lebens. Alles, was ich möchte, ist, dir treu zu sein. Alles, was ich brauche, ist, dir aus Liebe wirklich treu zu sein.

Vorsatz:  Ich werde die Reinheit meiner Absichten gegenüber Gottes Willen in meinem Leben erneuern.


Der Größte und Demütigste

26. August 2006

Samstag der zwanzigsten Woche im Jahreskreis

P. Cathal Deveney LC

Mt 23,1-12
Darauf wandte sich Jesus an das Volk und an seine Jünger und sagte: Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf den Stuhl des Mose gesetzt. Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun; denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen. Sie schnüren schwere Lasten zusammen und legen sie den Menschen auf die Schultern, wollen selber aber keinen Finger rühren, um die Lasten zu tragen. Alles, was sie tun, tun sie nur, damit die Menschen es sehen: Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Gewändern lang, bei jedem Festmahl möchten sie den Ehrenplatz und in der Synagoge die vordersten Sitze haben, und auf den Straßen und Plätzen lassen sie sich gern grüßen und von den Leuten Rabbi (Meister) nennen. Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder. Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel. Auch sollt ihr euch nicht Lehrer nennen lassen; denn nur einer ist euer Lehrer, Christus. Der Größte von euch soll euer Diener sein. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

Einführendes Gebet:  Herr, du bist Gott und hast dich erniedrigt bis zum Tod am Kreuz. In diesen Augenblicken der Vertrautheit mit dir hauche Leben in mein Herz, so dass ich lebe und dir in Liebe diene. Ich liebe dich und glaube an dich. Ich hoffe, einst mein Leben in deiner Gegenwart zu verbringen.

Bitte:  Herr, gewähre mir die Gnade, in der Demut zu wachsen.

1. Der Größte. Das Scheitern der Schriftgelehrten und Pharisäer hatte seinen Ursprung in dem Widerspruch zwischen dem, was sie predigten, und dem, was sie lebten. Jesus war anders. Er lehrte die Wahrheit mit Worten und Taten. Er sagte, es ist besser zu dienen als bedient zu werden, und so wurde er Mensch, um uns zu dienen. Er starb für uns, damit wir das Leben haben. Er diente seinen Schafen, indem er freiwillig sein Leben für uns hingab. In der Tat, er ist größer - unendlich größer - als alle Geschöpfe, denn er und der Vater sind eins. Er ist der geliebte Sohn des Vaters, dennoch kam er und kniete nieder, um unsere Füße zu waschen.

2. Der Demütigste.  Wer ist er? Wie ergründen wir das Mysterium vom Sohn Gottes? Wie können wir die Liebe des Vaters fassen? Wir können sie nicht verstehen. Vielleicht fürchten wir uns, darüber nachzudenken. Der Heilige Geist offenbart uns die Demut Gottes, der sanftmütig und demütig von Herzen ist. Ist es möglich, dass Gott mich so sehr lieben kann? Die Antwort ist: ja. Er entkleidete sich wegen uns selbst seiner Göttlichkeit, wie der heilige Paulus sagt (vgl. Phil 2,5-11). Er nahm die Erniedrigung unseres menschlichen Daseins und des Kreuzes für unsere Erlösung an. Niemand, so erhaben wie Christus, ist jemals auf die Welt gekommen oder wird je kommen. Niemand, so demütig wie Christus, ist jemals auf die Welt gekommen oder wird je kommen.

3. Die großartige und demütige Gegenwart des Herrn.  Die eucharistische Gegenwart unseres Herrn ist wahrhaftig großartig und zugleich wahrhaft demütig. Sie ist großartig, weil er mit seinem Leib, seinem Blut, seiner Menschlichkeit und Gottheit gegenwärtig ist. Er ist wahrhaft gegenwärtig. In der Eucharistie ist der Sohn Gottes vor uns. Er, der in unsere Herzen kommt, ist der allmächtige Schöpfer des Himmels und der Erde, den die ganze Welt nicht fassen kann. Er ist gegenwärtig in der Demut des Sakraments, unter den Zeichen von Brot und Wein. Es ist Zeit zur Betrachtung - in stiller und tiefer Ehrfurcht - um unseren Herrn zu verehren und zu lieben.

Gespräch mit Christus:  Herr, was soll ich sagen? Welche Worte können die Gedanken meines Herzens fassen, wenn ich über deine Größe und Sanftmut nachdenke. Ich erkenne, dass Demut ein Zeichen von Größe ist. Ich sehe, dass wahre Liebe immer demütig ist; denn zu lieben heißt, sich selbst zu geben. Zu lieben heißt auch, das Gute für den anderen zu wollen. Herr, lass mich wahr und demütig in meiner Liebe zu dir sein.

Vorsatz:  Ich will die Eucharistie empfangen und Gott für seine Gegenwart danken. Wenn ich es nicht zu einer Messe schaffe, will ich stattdessen geistig kommunizieren.